Schlösser und Burgen

In Berlin und Brandenburg kennen wir jedes Schloss und auch jeden Park. Verschiedene Etappen der Burgenstraße sind wir abgeradelt. Ständig lernen wir neue Burgen und Schlösser kennen. Daran können die Leser von einfachraus.eu teilhaben

Schlösser und Burgen

Burgerlebnismuseum auf der Cadolzburg

Cadolzburg (28)

In der Tat, die Cadolzburg liegt inmitten des kleinen beschaulichen Ortes. Linkerhand befindet sich das Infozentrum und der Rundgang beginnt. Doch zuerst noch über eine Brücke in den Innenhof, der uns sofort gefangen nimmt. Unsere Zeitreise beginnt sodann. Denn das ist auf der Cadolzburg möglich.  Es ist das erste Burgerlebnismuseum in Deutschland. Mit einer Datenbrille kann man  „live“ bei einem spätmittelalterlichen Turnier dabei sein. Dieses virtuelle Erlebnis ist erstmals in einem deutschen Museum mit historischer Themenstellung zu erleben. Bedauerlicherweise war die Datenbrille bei unserem Besuch defekt.

Blick auf die Cadolzburg, Foto: D.Weirauch
Blick auf die Cadolzburg, Foto: D.Weirauch

Geschichte der Hohenzollern

Es gibt eine Menge zu erleben auf der Cadolzburg. So erklärt die Ausstellung „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“ anschaulich, wie die Hohenzollern vor 600 Jahren in Franken und Brandenburg regiert und gelebt haben. Interaktive Medienstationen, Originalobjekte sowie aufwändige Reproduktionen machen die Blütezeit der Burg im 14. und 15. Jahrhundert für die Besucher lebendig.

Cadolzburg ist neue Attraktion in Franken

Fast 37 Millionen Euro wurden in den Wiederaufbau der Cadolzburg investiert. Sie ist nichjt nur in Franken eine Attraktion, sonder auch ein Highlight an der Burgenstraße, die durch die Landschaften des Neckartals, der Fränkischen Schweiz, des Frankenwaldes und des Fichtelgebirges bis nach Böhmen führt. Die Touristikroute gewährt Reisenden einen historischen Einblick in Mittelalter, Barock und Klassizismus.

Die Skulptur „Die Feder siegt über das Schwert“ vor der Cadolzburg, Foto: D.Weirauch
Die Skulptur „Die Feder siegt über das Schwert“ vor der Cadolzburg, Foto: D.Weirauch

Dass das Konzept der Museumsmacher um Dr.  Sebastian Karnatz und Uta Piereth aufgeht, zeigen die hohen Besucherzahlen allein in den ersten beiden Wochen nach Ausstellungseröffnung: Mehr als 10.000 Besucher besuchten das Mitmach-Museum.

Beliebtes Mitmachmuseum von Anfang an

Damit gibt es nun – nach dem Deutschen Burgenmuseum auf der Veste Heldburg in der Nähe von Coburg – mit der Cadolzburg eine weitere, spannende Anlaufstelle für historisch interessierte Gäste.

Mit der 3D-Brille durch die Cadolzburg Foto: Jörg Rofeld/ Bayerische Schlösserverwaltung
Mit der 3D-Brille durch die Cadolzburg Foto: Jörg Rofeld/ Bayerische Schlösserverwaltung
Neben Vido- gibt es auch Hörstationen auf der Cadolzburg, Foto: D.Weirauch
Neben Vido- gibt es auch Hörstationen auf der Cadolzburg, Foto: D.Weirauch

Kurz zur Geschichte: Der Markt Cadolzburg gelangte um das Jahr 1250 in den Besitz der hohenzollerschen Burggrafen zu Nürnberg.  Warum blieben die Burggrafen nicht einfach in Nürnberg? Der Grund liegt in der schwierigen Machtkonstellation innerhalb des Stadtgebietes. Nürnberg war damals eine aufstrebende und immer mächtiger werdende freie Reichsstadt.

Eindrucksvoll wird die Baugeschichte der Cadolzburg erläutert. Foto: d.Weirauch
Eindrucksvoll wird die Baugeschichte der Cadolzburg erläutert. Foto: d.Weirauch

Damit stellte sie für die Hohenzollern, die nur über wenig Land und zugesicherte Rechte in und um die Stadt verfügen, eine Herrschaftskonkurrenz dar.Aus dieser Zeit stammen auch die ältesten Teile der Burg. Im 14. Und 15. Jahrhundert wurde die Burg zum Zentrum ihrer Herrschaft in Franken. Die  Cadolzburg blieb über 200 Jahre lang bevorzugter Wohnsitz der fränkischen Hohenzollern und empfing Fürsten, Könige und Kaiser als Gäste.

In Workshops mit dem Steinmetzmeister Christoph Bücker können Sie ein altes Handwerk neu erleben. Foto: Bayerische Schlösserverwaltung.
In Workshops mit dem Steinmetzmeister Christoph Bücker können Besucher ein altes Handwerk neu erleben. Foto: Bayerische Schlösserverwaltung.

Der Niedergang der Cadolzburg gipfelte im Verlassen der Burg Ende des 18. Jahrhunderts. Ende des Zweiten Weltkrieges fiel die Burg einem Artilleriebeschuss zum Opfer und brannte nahezu völlig aus.  Erst im Jahr 1982 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen.

Das Neue Schloss mit dem neuen Treppenanbau des Architekturbüros Claus + Forster,
Das Neue Schloss mit dem neuen Treppenanbau des Architekturbüros Claus + Forster,Foto: D.Weirauch
In der Burgküche mit dem Ochsenschlot genannten Abzug duftet es nach Ochsenbraten. Damnk Duftpatrone. Foto: D.Weirauch
In der Burgküche mit dem Ochsenschlot genannten Abzug duftet es nach Ochsenbraten. Damnk Duftpatrone. Foto: D.Weirauch

Das nun eröffnete Erlebnismuseum lässt das alte Leben auf der Burg in neuem Licht erstrahlen und gibt vor allem einen umfassenden Überblick über die Herrschaft der Hohenzollern.

Informationen zur Cadolzburg

  • Adresse: Burg Cadolzburg, 90556 Cadolzburg, Tel. 09103 70086 – 22/21
  • Mail: burg-cadolzburg@bsv.bayern.de
  • Internet: www.burg-cadolzburg.de
  • Ö­ffnngszeiten:
  • April – September: 9.00 – 18.00 Uhr
  • Oktober – März: 10.00 – 16.00 Uhr
  • Montags geschlossen
  • Eintrittspreise:
  • 7,- Euro regulär · ermäßigt 6,- Euro
    (inklusive Multimediaguide)
  • Kombiticket
    Cadolzburg + Kaiserburg Nürnberg
    12,- Euro regulär · 10,- Euro ermäßigt
  • Kombiticket
    Cadolzburg + Historisches Museum Cadolzburg
    8,50 Euro regulär · 6,50 Euro ermäßigt
  • Burggarten: Eintritt frei

  • Freier und ermäßigter Eintritt
  • Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt.
  • Regelmäßig stattfindende Führungen
  • „HerrschaftsZeiten – Die Cadolzburg im Spätmittelalter“ (75 Minuten)
    Wann: Samstag 11 und 14 Uhr · Sonntag 11 Uhr
    Kosten: 2,- Euro pro Person + Eintritt
  • Familienführung
    „HerrschaftsZeiten – So lebten die Hohenzollern auf der Cadolzburg“
     (75 Minuten)
    Wann: Sonntag 14 Uhr
    Kosten: 2,- Euro pro Kind; Erwachsene benötigen lediglich eine Eintrittskarte.

Die Recherche in Franken wurde unterstützt von Franken Tourismus.

Festtagsschmaus und Einheitsbrei

In seiner aktuellen Sonderausstellung widmet sich das Historische Museum Cadolzburg dem Thema „Festtagsschmaus und Einheitsbrei“. Bis zum 5. Mai 2019 zeigt sie, welche Faktoren bestimmen, was in einer Gesellschaft gegessen und getrunken wird. So definieren unterschiedliche Ernährungsweisen sozialen Status und kulturelle Zugehörigkeit, historische Entwicklungen und gesellschaftliche Zustände schlagen sich ebenfalls im Speiseplan nieder. Die Ausstellung zeigt diese komplexen Beziehungen und Bedingungen konkret am kulinarischen Raum Franken. Sie gibt einen Überblick über wechselnde Ernährungssituationen in verschiedenen zeitlichen Epochen und sozialen Schichten – selbstverständlich nimmt sie auch die fränkischen Klassiker Kloß, Bratwurst und Lebkuchen in den historisch-kulturellen Blick (www.museum-cadolzburg.de).

Hier weitere Beiträge zu Franken.

Weitere Informationen/Buchtipps:

Unbedingt lesenswert ist der umfangreiche Katalog zur Geschichte der Cadolzburg als Herrschaftssitz der Fränkischen Zollern im Mittelalter. Bayerische Schlösserverwaltung, Bd. XII; 40 Euro.

sowie von Dr. Sebastian Karnatz: “Burgen, Klöster, Residenzen. Eine Reise zu den Orten der Hohenzollern in Franken”. Verlag ars vivendi, 15 Euro.

Kurator Dr. Sebastian Karnatz hat den Führer zu den Burgen der Hohenzollern verfasst. Foto: D.Weirauch
Kurator Dr. Sebastian Karnatz hat den Führer zu den Burgen der Hohenzollern verfasst. Foto: D.Weirauch

 

Demnächst lesen Sie hier mehr zu weiteren Stationen zu den Hohenzollern in Franken:

+ Plassenburg über Kulmbach mit der Ahnengalerie der Hohenzollern

+ Die Grablege der Hohenzollern im Münster von Heilsbronn

 

Schlösser und Burgen

Ausflugtipp: Museum “Mühlberg 1547”

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Museum “Mühlberg 1547”

1547 standen sich in der Schlacht bei Mühlberg das katholische Heer Kaiser Karl V. und die Truppen des protestantischen Schmalkaldischen Bundes in einer entscheidenden Schlacht gegenüber: Die Katholiken siegten, der Führer der Protestanten, Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, geriet in Gefangenschaft. Für den Kaiser war der Sieg bedeutend. Trotzdem konnte der Funke der Reformation, der von Martin Luther im nahen Wittenberg gelegt wurde, nicht mehr gelöscht werden.

Diese Geschichte erzählt das Museum “Mühlberg 1547”. Es ist in der Propstei des ehemaligen Zisterzienser-Nonnenkloster untergebracht. Dabei ist die Propstei mit seinen großformatigen Wand- und Deckenmalereien aus dem 16. Jahrhundert  selbst das größte “Exponat”. Luthers Land – das ist das Gebiet zwischen Wittenberg und Torgau, zwischen Elbe und Elster.

Ausflugtipp: Museum “Mühlberg 1547”

Im Mittelpunkt des Museums von Mühlberg steht eine Medieninszenierung, die die berühmte Schlacht bei Mühlberg aus drei unterschiedlichen Perspektiven vorstellt. Dabei werden in der Ausstellung die konfessionellen, gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen sowie das Nachleben und Erinnerungsgedenken gezeigt. Ebenfalls sind die unterschiedlichen Glaubenszeugnisse, wie Reliquien und Heiligenfiguren zu sehen, aber auch an Gemälden und Abbildungen sind die Hintergründe und Debatten der Reformation veranschaulicht. Großformatige Bildfelder aus dem 16. Jahrhundert, die ein interessantes reformationsgeschichtliches Zeugnis darstellen, komplettieren die Ausstellung.

Auch über die Stadtgeschichte kann man viel erfahren: die Anfänge der Stadt durch Burg und Schloss, die Entwicklung als Doppelstadt, die wechselnde Länderzugehörigkeit, das Leben am Fluss mit Handwerk und Hochwasser. Erinnert wird auch an das Kriegsgefangenen- und Speziallager.

Mühlberg wurde durch das kriegerische Ereignis  zu einem historischen Erinnerungsort von europäischer Dimension.  Der kleine Ort Mühlberg gehört daher zu den europäischen “Stätten der Reformation”.

Im Museum Mühlberg kann man sich auch einen Stempel in den Luther-Pass eintragen lassen.

Das Museum ist in einem historischen Gebäude, der Propstei des ehemaligen Zisterzienser-Nonnenklosters, untergebracht. Erfreulich: Das Museum Mühlberg ist barrierefrei.

Wie kommt man hin?

Bus-Linien 433 / 437 Riesa – Mühlberg/Elbe, 536 Falkenberg / Bad Liebenwerda – Koßdorf – Mühlberg/Elbe, 565 Bad Liebenwerda – Mühlberg/Elbe

Neu: Museumslinie zwischen Falkenberg/Elster und Mühlberg (Elbe)

Als  „Museumslinie“ verkehren  3. Oktober 2017 an Samstagen, Sonn- und Feiertagen insgesamt 5 Fahrten von Falkenberg/Elster nach Mühlberg und zurück.

Wann ist das Museum geöffnet ?

April bis september: Di – so: 10 – 18 Uhr,

Oktober – März: Di – So: 10 – 17 Uhr

Es gibt eine wöchentliche Abendführung durch die Ausstellung: April – September jeden Mittwoch um 18 Uhr, (Preis: 5 Euro, Kinder frei), Es schließt sich um 21 Uhr eine abendliche Erlebnisführung durch die mittelalterliche Doppelstadt an Treffpunkt am Altstädter Markt (Preis: 3,50,  ermäßigt 2 Euro, Kinder bis 13 Jahre frei) Bis zum 5. November 2017 zeigt das Museum anlässlich des Reformationsjubiläums die Sonderausstellung “Zwischen Pfarrsaal und Rathaus”.

Hier geht es zur Vorschau von Kulturland Brandenburg und einzelnen Projekten zum Reformationsjubiläum.

Schlösser und Burgen

Historische Dorfkerne: Fürstlich Drehna und Hohenseefeld

Fürstlich Drehnavon der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert und nun ein Hotel: Schloss Fürstlich Drehna, Foto: D.Weirauch

Fürstlich Drehna (Stadt Luckau) und Hohenseefeld (Gemeinde Niederer Fläming) sind neue Mitglieder der AG Historische Dorfkerne im Land Brandenburg. Damit gehören 13 Mitglieder aus zehn Landkreisen der im September 2005 gegründeten Gemeinschaft an, die das Gegenstück der AG Städte mit historischen Stadtkernen ist.

Historische Dorfkerne: Fürstlich Drehna und Hohenseefeld.

Anliegen der Arbeitsgemeinschaft ist, die für Brandenburg typischen Dorfstrukturen zu bewahren, zu pflegen und weiter zu entwickeln. Neben dem Erhalt des ländlichen Kulturerbes steht die Nutzung der vorhandenen Bausubstanz im Mittelpunkt.

Fürstlich Drehna: Schloss und Motocross

Der historische Ortskern von Fürstlich Drehna, das Wasserschloss mit seinen Nebenanlagen einschließlich der Schlossbrauerei und dem großzügig angelegten Landschaftspark, bilden eine einzigartige Verbindung, die dieses Straßendorf auch heute noch besonders erscheinen lässt. Wenn die Gemeinde heute an vielen Stellen wieder ein „fürstliches“ Erscheinungsbild aufweist, dann dies auch dank des effizienten Einsatzes von Mitteln der Ländlichen Entwicklung und des Denkmalschutzes.

Fürstlich Drehna, heute ein Ortsteil der Stadt Luckau im Landkreis Dahme-Spreewald wurde 1302 zum ersten Mal erwähnt und zählt gegenwärtig rund 300 Einwohner. Sehens- und erhaltenswert sind hier weiterhin sechs Bodendenkmale, darunter der mittelalterliche Dorfkern.

Die Ursprünge gehen auf eine slawische Burganlage zurück. 1521 übernahmen die von Minckwitz die Herrschaft Drehna. Sie ließen nach der Jahrhundertmitte das Schloss neu erbauen, befestigten es mit drei Wehrtürmen und ließen den Wassergraben anlegen. 1697 erwarb die Familie von Promnitz die Standesherrschaft, was eine rege Bautätigkeit nach sich zog. Hierfür steht die heute noch erhaltene barocke Westseite, die dem Park zugewandt ist. Seit 1807, als der damalige Schlossherr Moritz Graf Lynar in den Fürstenstand erhoben wurde, heißen Ort und Schloss Fürstlich Drehna.

Schloss Fürstlich-Drehna, Foto: D. Weirauch
Schloss Fürstlich-Drehna, Foto: D. Weirauch

1877 ging die Herrschaft an die Bremer Reederfamilie Wätjen über. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss enteignet und zu DDR-Zeiten als Jugendwerkhof genutzt. Heute gehören Schloss und der schöne Landschaftspark der Brandenburgischen Schlösser GmbH und werden als Hotel  betrieben.

Landgasthof in "Fürstlich Drehna", Foto: D.Weirauch
Landgasthof in “Fürstlich Drehna”, Foto: D.Weirauch

Sehenswert ist auch die kleine Brauerei am Schloss – sie gilt als älteste, durchgängig betriebene Brauerei im Land Brandenburg. Seit über 60 Jahren ist Fürstlich Drehna für die Motocrossrennen „Rund um den Mühlberg“ bekannt. Das Dorf liegt im Naturpark Niederlausitzer Landrücken und beherbergt  den Sitz der Naturverwaltung. Ehemals durch Bergbau in Anspruch genommenen Flächen sollen auch hier naturnah gestaltet und künftig naturtouristisch entwickelt werden. Hierzu zählte unter anderem der  250 Hektar große Drehnaer See.

 

Hier geht es zu weiteren Schlössern in Brandenburg.

ReiseSchlösser und Burgen

Heilsbronn – Grablege der Hohenzollern

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Von Bamberg kann man gut mit dem Zug nach Heilsbronn fahren. Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis. Eingebettet in eine hügelige Landschaft stellt Heilsbronn mit seinem ehemaligen Zisterzienserkloster und der Hohenzollern-Grablege einen kultur-historischen Höhepunkt im Osten von Ansbach dar.

An der Grenze der Bistümer Bamberg, Würzburg und Eichstätt gründete Bischof Otto I. von Bamberg im Jahr  1132 ein Kloster. 9 Jahre später übernahmen es die  Ebracher Zisterziensermönche. Dann wurde es zu einem “Bronnen des Heils” für das Frankenland. Über Jahrhunderte hinweg wurde der Westen Mittelfrankens durch das große Stift geprägt.

Die Reste der Klosteranlage erinnern heute noch daran, dass Heilsbronn einst zu den reichsten Klöstern Frankens gehörte. denn die Äbte hatten das Recht, bischöfliche Würden zu tragen, und die Kloster- und Schreibschule waren weithin berühmt.

Grablege der Hohenzollern

Die Grafen von Abenberg (hierüberspäter mehr) und die hohenzollernschen Burggrafen von Nürnberg wählten die Klosterkirche als Grablege. Im 16. Jahrhundert begann der mit der Säkularisation des Klosters einhergehende Niedergang des Marktfleckens. Erst anlässlich der 800-Jahr-Feier im Jahr 1932 wurde Heilsbronn zur Stadt erhoben. Es vergrößerte sich stetig. Heute leben 9.000 Einwohner in dem Ort am Rande des Klosters.

Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt wird man unweigerlich auf die kösterliche Vergangenheit stoßen. Teile der Klosterbefestigung und der ehemaligen Klostergebäude sind noch vorhanden, darunter das Refektorium und das Brunnenhaus sowie die Spitalkapelle aus dem Jahr 1266) mit Fachwerkaufbau im Brauereihof. zu sehen auch das Klosterverwalterhaus (1621) am Marktplatz und der Katharinenturm. Sehenwert ist auch der Güllichshof, ein unter Denkmalschutz stehender Fachwerkbau, der in seiner wechselhaften Geschichte schon als Gutshof, Wirtshaus und Posthalterei gedient hat.

 

Informationen zu Heilsbronn

Verkehrsamt
Kammereckerplatz 1, 91560 Heilsbronn
Tel. 09872 80619
www.heilsbronn.de
Für 1 Euro ist dort eine Wanderkarte mit Tourenvorschlägen erhältlich.

Stadtführungen
von April bis September am ersten Samstag des Monats um 15 Uhr
Treffpunkt: Am Aufzug zum Museum “Vom Kloster zur Stadt”, Teilnahmegebühr 3 Euro (inkl. Museumseintritt)

Tipp zu Essen und Trinken:

Gasthof Goldener Stern
Ansbacher Straße 3, 91560 Heilsbronn
Tel. 09872 1262
www.goldener-stern-heilsbronn.de
gutes Preis- Leistungsverhältnis

Die Recherche in Ansbach wurde unterstützt von Franken Tourismus.

1 Stunde wegSchlösser und Burgen

Ostertipps: Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

ribbeckimhavelland-3Frau Wesche, die Birnenfee von Ribbeck, Foto: D.Weirauch

–          Landhaus Ribbeck; Ostersonntag von 11.00 – 14.30 Uhr Osterbrunch

–          Der Ribbäcker; Ostersonntag ab 11.00 Uhr Ostereiersuchen (in den Ostereiern sind Gutscheine versteckt)

–          Kirche Ribbeck; Karfreitag und Ostersonntag jeweils um 10.30 Uhr Gottesdienst

–          Alte Brennerei; Ostersonntag und Ostermontag ab 14.00 Uhr Verkostungen der Birnenprodukte

Die alte Brennerei in Ribbeck Foto: Weirauch
Die alte Brennerei in Ribbeck Foto: Weirauch

–          Schloss Ribbeck; an allen Tagen sind wie gewohnt Restaurant und Museum geöffnet, kein besonderes Angebot

–          Ostersamstag findet ab 18.00 Uhr das Osterfeuer statt (am Sportplatz)

wenn man es liest, wird sofort deutlich wo es bei “Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland” geht. Wer kennt dieses Gedicht nicht?
Herr von Ribbeck im Havelland
Friedrich von Ribbeck in Ribbeck im Havelland vor der Brennerei, Foto: D.Weirauch

Wohl jeder kennt das Gedicht, das Theodor Fontane über den Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland schrieb. Und manche sagen es heute auch noch gerne auf. Vor allem natürlich, wenn sie den kleinen Ort Ribbeck im Havelland, etwa eine Dreiviertelstunde von Berlin entfernt, besuchen. Und dort auf einen leibhaftigen Herrn von Ribbeck  treffen. Denn Friedrich Carl von Ribbeck, Nachfahre des bei Fontane beschriebenen Gutsherrn von Ribbeck, lebt seit 15 Jahren wieder in seinem Geburtsort. Bei Führungen in seiner Brennerei erzählt er jede Menge über die Geschchte, verrät aber auch die Geheimnisse eines guten Birnenlikörs oder Birnenessigs.

Und kam die goldene Herbesteszeit

Schloss Ribbeck im Havelland, Foto: D.Weirauch
Schloss Ribbeck im Havelland, Foto: D.Weirauch

An der Seitenfront der Dorfkirche steht seit mehr als zehn Jahren wieder ein Birnbaum, als Ersatz für jenen berühmten, den 1911 ein Sturm entwurzelte. Den Stumpf des Entwurzelten kann man in der Kirche betrachten.

Blick auf Schloss Ribbeck im Havelland, Foto: D.Weirauch
Blick auf Schloss Ribbeck im Havelland, Foto: D.Weirauch

Übrigens ist seit August 2013 auch geklärt, was für eine Birnensorte der freigiebige Herr von Ribbeck aus seinem Garten an die Kinder des Dorfs verteilt hat, damals vor 150 Jahren. Die Birne an der Ribbecker Kirche von heute ist es jedenfalls nicht, meint Friedrich von Ribbeck. „Die leuchtet nicht, ist klein, grün, hart und sauer.“ Ribbeck klärt auf: „Es ist die Melanchthon-Birne. Sie ist mittelgroß, süß und leuchtet im Herbst weit und breit.“ Der Pomologe Dr. Artur Steinhauser aus Mitterskirchen fand dies nach jahrelangen Forschungen heraus.

Und die Birnen leuchteten weit und breit,

Ribbeck ist ein lebendiges Museumsdorf, das heute viel mehr bietet als den Birnbaum vor der Dorfkirche. Der kleine Ort an der B 5  ist mittlerweile  auch ein Ort, wo man lernen kann, wie ein Gedicht nach mehr als 100 Jahre nach seinem Entstehen ein ganzes Dorf  ernährt. Es gibt fünf Cafes und kleine Restaurants. Selbst Politessen aus dem benachbarten Nauen kommen regelmäßig, um Sonntag Falschparker abzustrafen. Also aufgepasst. Am besten die Parkplätze am Ortseingang oder hinter der von Ribbeckschen Brennerei nutzen.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Die Dorfkirche von Ribbeck  Foto: D.Weirauch

Ein Rundgang durch den Ort bietet viele Überraschungen, auch kulinarische, vor allem Gaumenfreuden.

Herr von Ribbeck: »Junge, wiste ’ne Beer?«

Für den Besuch des Schlosses braucht man Zeit, neben einem gut gestalteten Heimatmuseum mit allerlei Geschichten und Interpretationen zu Fontanes legendärem Gedicht hat dort auch die Touristinformation ihren Sitz. Das Schlossrestaurant bietet eine gute Küche.

Die Kuchenfee mit den berühmten Ribbecker Torten, Foto: D.Weirauch
Die Kuchenfee mit den berühmten Ribbecker Torten, Foto: D.Weirauch

Sehenswert in Ribbeck: Alte Schule

Schräg gegenüber lädt in der Alten Schule ein originelles Schulmuseum sowie ein Cafe ein.  Wer Ruhe sucht, der kann diese im benachbarten zwei Hektar großen Garten der Sinne finden.

Wo ist was in Ribbeck Foto: Weirauch
Wo ist was in Ribbeck Foto: Weirauch

 

Leckeres Brot beim  „Ribbäcker“

In der einstigen Pfarrscheune laden das „Ribbäcker“ – Team zu  Speis‘ und Trank ein. Der Holzbackofen wird am Wochenende angeheizt. Lobenswert ist im „Ribbäcker“  das originelle Ambiente. Fahrräder hängen an der Wand, und gleich nebenan können diese zu Ausflügen ausgeliehen werden.

Auf dem Barfußpfad ins Havelland

Von dort geht es zum Kinderbauernhof Marienhof. Alternativ lassen sich  die zwei Kilometer auch auf dem Barfußpfad wandern.

 

Im Alten Pfarrhaus von Ribbeck hat Gernot Frischling sein kleines Theater eröffnet. Das “Theater der Frische” bietet ein regelmäßiges Programm: Tanz, Poesie, Musik und Kabarett. Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland ist auch hier vorhanden.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Gegenüber vom einstigen Herrenhaus  wohnt seit 1998 Carl Friedrich von Ribbeck. Sein Rat ist öfter denn je gefragt. Kinder, die das Gedicht “Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland” in der Schule lernen, schreiben ihm und bitten um Hilfe, wenn sie mit ihren Eltern oder Freunden nicht klarkommen.

Ute von Ribbeck präsentiert Liköre aus dem Hause von Ribbeck, Foto: D.Weirauch
Ute von Ribbeck präsentiert Liköre aus dem Hause von Ribbeck, Foto: D.Weirauch

Besucher, die heute an seine Pforte klopfen, führen der adlige Rückkehrer und seine Gattin Ute gern in die benachbarte Brennerei. Dort stellt Herr von Ribbeck Birnenessig nach eigener Rezeptur her und bietet im Elsass gebrannte Edelschnäpse aus Williams-Birnen an.

Seit über 700 Jahren lebten die von Ribbecks im Havelland, bevor sie vertrieben wurden. Der 1939 geborene Friedrich-Carl  verbrachte seine Kindheit noch in Ribbeck. Für ihn war nach der Wende klar: Er musste zurück. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der einheimischen Bevölkerung ist von Ribbeck heute der Spiritus Rector in dem Ort.

Berühmte Birnentortenmanufaktur

Von seinem Wohnhaus gegenüber dem Schloss schaut Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland  das alte Waschhaus, von der Ribbecker Architektenfamilie Herrmann restauriert. Denn dort befindet sich die Birnentortenmanufaktur von Marina Wesche. Es sind Kunstwerke von einzigartigen Torten, die man dort  verkosten kann.

Marina Wesche in ihrem Waschaus in Ribbeck im Havelland
Marina Wesche in ihrem Waschaus in Ribbeck im Havelland, Foto: D.Weirauch
Waschaus in Ribbeck im Havelland
Gemütlich: Waschhaus in Ribbeck im Havelland Foto: Weirauch

 

Deutscher Birnengarten im Havelland

Nicht versäumen sollte man einen Besuch in der Dorfkirche. Unter anderem kann man dort den Baumstumpf des legendären Birnbaumes bestaunen und an regelmäßigen Konzerten teilnehmen.

Baumstumpf in der Kirche von Ribbeck, Foto: D.Weirauch

Anschließend sollte man einen Spaziergang zum Familien Friedhof der Familie von Ribbeck unternehmen und im Garten vor dem Schloss den “Deutschen Birnengarten zu Ribbeck” besuchen. Alle Bundesländer sind dort mit Birnbäumen vertreten.

Übernachten im Landhaus von Ribbeck

Eine Überraschung ist das Landhaus Ribbeck auf der anderen Seite der alten Hamburger Straße. Liebevoll von Claudia und Thomas Jung zu einem Wohlfühl-Refugium wurde der ehemalige Schafstall umgebaut. Wer genau hinschaut, der findet auf den Ziegelsteinen den Stempel „Ribbeck“, denn auch früher gab es in dem Dorf einmal eine Ziegelbrennerei. Familie Jung sanierte fast ein Jahr lang das denkmalgeschützte Gebäude.

Tipp für einen Ausflug

Wer noch nicht genug von Geschichte hat, der fährt mit dem Rad auf einem ausgebauten Fahrradweg (direkt von Ribbeck aus) oder mit dem Auto (über Berge) rund fünf Kilometer weiter nach Groß Behnitz zum einstigen Borsigschen Gut, heute Landgut Stober. Albert Borsig, Sohn des Firmengründers August, setzte dort Maßstäbe: mit moderner Landmaschinentechnik, einem  Bahnanschluss sowie einer Architektur, die gekonnt zwischen italienischem  Villenstil und moderner Ziegelarchitektur angesiedelt wurde. Nach Jahren des Leerstandes und Verfalls erweckte der Berliner Investor Michael Stober das Anwesen aus dem Dornröschenschlaf und sanierte es aufwendig. Hier geht es zum Landgut Stober.

Mehr Informationen zu Herr von Ribbeck

  • Info:| www.vonribbeck.de
  • Waschhaus: | www.waschhaus-ribbeck.de
  • Havelland: | www.havelland-tourismus.de/havelland/ribbeck.html
  • Anfahrt: | Von Berlin kommend: Folgen Sie der B5 Richtung Nauen, dann bis in das 3.Dorf hinter Nauen
  • Hier informiert der Tourismusverband Havelland.e.v. über seine Vorhaben im Fontanejahr 2019.

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Ribbeck im Havelland
Eingang zum Garten in Ribbeck im Havelland Foto: Weirauch
1 Stunde wegPotsdamSchlösser und Burgen

Heiraten im Schloss Marquardt

Schloss MarquardtSchloss Marquardt

Theodor Fontane widmete Schloss Marquardt und den “Geheimen Gesellschaften” in seinen “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” ein ausführliches Kapitel. Im Jahr 2019, wenn Fontanes 200. Geburtstag gefeiert und „Kulturland Brandenburg“ landauf landab an den berühmten „Märkischen Wanderer erinnert, wird auch das am Schlänitzsee am Rande von Potsdam gelegene Schloss Marquardt wohl eine Rolle spielen.

„Schon jetzt fragen immer wieder mal Gäste nach den Stationen der  Erzählung von Theodor Fontane, die auch im Schloss spielen“, sagt Christian Schulze. Auch nach der Blauen Grotte, über die Fontane schreibt, wird desöfteren gesprochen. Niemand weiß genau, ob das sagenumwobene Bauwerk noch im Boden schlummert.

Schloss Marquardt öffnet sich

„Wir wollen das Schloss, das sich jahrelang in einem Dornröschenschlaf befand, wieder für die Einwohner und Gäste des Potsdamer Ortsteiles öffnen“. So ist die Zufahrt zum Schloss wieder zugänglich, auch macht das direkte Umfeld einen gepflegten Eindruck. Bald werden Tafeln am Eingangstor zum Park auf die Zugänglichkeit des Schlosses aufmerksam machen.

Das Schloss, das in den vergangenen Jahren immer wieder durch spektakuläre Filmproduktionen, darunter „Bridge of Spiece“ von Steven Spielberg mit Tom Hanks, bekannt wurde, will Schulze als „Eventschloss“ entwickeln. Trotzdem werde es weiter Filmproduktionen geben. Nach “Der Schweinehirt” von Christian Andersen wurde dieser Tage wurde eine weitere Folge für Terra X gedreht.

Weddingplaner Christian Schulze in seinem Element im Schloss Marquardt, Foto: D.Weirauch
Weddingplaner Christian Schulze in seinem Element im Schloss Marquardt, Foto: D.Weirauch

Der Markt für kleine und große Veranstaltungen sei vorhanden, betont der Weddingplaner. Geburtstagsgesellschaften oder Tagungsgäste schätzen das gediegene Ambiente des in den 30er Jahren als Kempinski-Schlosshotel schon einmal als Ausflugsziel sehr beliebten Hauses. Die Park- sowie die Seeterrasse sollen viel mehr als bisher bespielt werden. Das Schloss will sich auch den Bewohnern des Potsdamer Ortteiles öffnen. Nicht nur zum Tag des offenen Denkmals, auch an verschiedenen Wochenenden über das Jahr verteilt, soll es Möglichkeit für Besichtigungen geben.

 2018:  eventuell Schloßcafe

„Wenn wir keine Hochzeit im Haus haben, dann öffnen wir das Schloss für andere Veranstaltungen, wie Konzerte oder Lesungen.“ Schon jetzt kommen Besucher in das Innere und können sich vom Fortgang der Restaurierungsarbeiten überzeugen. „Die Eigentümer vertreten die Devise, dass erst die Innenräume restauriert werden sollen, bevor es mit der Aussenfassade weitergeht“, berichtet Christian Schulze. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Viele Ideen gibt es. Ab Frühjahr 2018 soll ein Schlosscafe an Sonntagen Besucher einladen. Die Idee wird sicher viele Liebhaber finden. Ist der Blick von der Seeterasse aus hinab zum Schlänitzsee bereits jetzt eine Augenweide. Alte Postkarten aus den 30er Jahren zeigen eine sehr gepflegte Anlage. Noch ist keine Genehmigung dafür erteilt. auch die heutigen Mühlen der Bürokratie mahlen sehr langsam.

Schloss Marquardt am Rande von Potsdam, Foto: D.Weirauch

Der nach einer eigenhändigen Planskizze von Peter Joseph Lenné im Jahre 1823 gestaltete Schlosspark gehört nach wie vor zu den berühmtesten Parkanlagen im Umland von Berlin. Das wissen auch Hochzeitsgesellschaften zu schätzen. Letztes Jahr ruderten Brautleute an das Ufer und wurden von der Hochzeitsgesellschaft empfangen.

Am 19. August gibt es im Park von Marquardt erstmals eine Premiere: „Wir feiern dort eine ökumenische Hochzeit am romantischen Schlänitzsee,“ verrät der ideenreiche Jungunternehmer. Weddingplaner Christian Schulze ist einer von zwei professionellen Hochzeitsplanern in Potsdam. Er hat viel zu tun. Einige Termine, wie Pfingsten, sind bereits bis zum Jahr 2020 ausgebucht.

Albert Hertel: Schloss Marquardt
Albert Hertel: Schloss Marquardt Foto: Archiv Weirauch

Seit sieben Jahren organisiert Christian Schulze Hochzeiten in edlem Ambiente. Schloss und Park Marquardt bieten die perfekte Kulisse. Die Dorfkirche ist nur wenige Meter vom Schloss entfernt. Das Gotteshaus wird nach den Wünschen der jeweiligen Auftraggeber auch von ihm ausgestaltet.

Traumhaft ist der Bloick von der Seeterrasse des Schlosses auf den Schlänitzsee, Foto: D.Weirauch
Traumhaft ist der Bloick von der Seeterrasse des Schlosses auf den Schlänitzsee, Foto: D.Weirauch

Schulze kann bei seinen Veranstaltungen auf ein bewährtes Equipment zurückgreifen. Zum einen sein Lebenspartner Michael, der Wirt des benachbarten Landgasthauses „Zum alten Krug“, zum anderen arbeitet er mit vielen Unternehmen in der Region zusammen. „Wir können fast alle Wünsche des Brautpaares erfüllen, egal ob Floristen, Friseur oder Fotografen.“ Beim Catering schwört er auf das Team vom „Quendel“ in Potsdam.

Hier geht es zur Seite von Weddingplaner Christian Schulze.

Postkarte aus der Zeit, als Marquardt ein Kempinski-Hotel war.
Schloss Marquardt im Sommer 2016
Schloss Marquardt im Sommer 2016

Hier gibt es ein interessantes Buch zum Schloss Marquardt.

Walter Schott schuf diese Plastik im Park von Schloss Marquardt

Walter Schott schuf die Plastik "Silen mit Nymphen"
Walter Schott schuf die Plastik “Silen mit Nymphen” Foto: Weirauch