Schlösser und Burgen

In Berlin und Brandenburg kennen wir jedes Schloss und auch jeden Park. Verschiedene Etappen der Burgenstraße sind wir abgeradelt. Ständig lernen wir neue Burgen und Schlösser kennen. Daran können die Leser von einfachraus.eu teilhaben

ReiseSchlösser und Burgen

Burgenstraße: Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz

Burg Rabenstein (3) - Kopie - Kopie

Die Burg Rabenstein in der schönen Fränkischen Schweiz gelegen, ist Burghotel und Tagungs- und Eventlocation im historischen Ambiente. 22 stilvolle Zimmer, Burgrestaurant, mehrere Veranstaltungsräume und ein vielseitiges Rahmenprogramm laden in das 64 Hektar große Naturparadies ein. Sophien-Tropfsteinhöhle, Falknerei und Gutsschenke mit Biergarten sowie viele Wanderwege ziehen alljährlich nicht nur zu den Wochenenden viele Gäste auf die Burg. Wir waren hier: Burgenstraße: Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz

Freundliche Begrüßung durch das Burgfräulein Foto: K.Weirauch

Burg Rabenstein ist die erste Station einer mehrtägigen Tour auf der Burgenstraße. Für ein paar Tage mal raus …, „entschleunigen“ in erwachender Natur, in Bewegung sein, Neues erleben und hautnah erfahren, Typisches essen … . Wir wollten direkt im Herzen der Fränkischen Schweiz im Städtedreieck Nürnberg-Bamberg-Bayreuth einen der wohl schönsten Teile  der Burgenstraße kennenlernen.

PotsdamSchlösser und Burgen

UNESCO-Welterbe: Schloss Sanssouci in Potsdam

Sanssouci - 2018 (11)

Zu Friedrichs 306. Geburtstag am heutigen 24. Januar 2018 war eine Menge los an seinem Grab auf der obersten Terrasse. Wie jedes Jahr versammelten sich seine Fans und Verehrer, darunter auch eine Abordnung einer Gardeeinheit aus Berlin.

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Winter im Hirschberger Tal

Weihnachtsmann auf Schloss Lomnitz im Hirschberger Tal, Foto: Schloss LomnitzWeihnachtsmann auf Schloss Lomnitz im Hirschberger Tal, Foto: Schloss Lomnitz

Sport und Spaß im Schnee

Wer Pistenspaß sucht, aber auf die Pistengaudi verzichten kann, ist in den Schlosshotels im Hirschberger Tal gut aufgehoben. Von dort sind es nur wenige Kilometer ins Iser- und Riesengebirge. Die beiden Mittelgebirgszüge bieten aufgrund ihrer geologischen Beschaffenheit und des speziellen Klimas fast schon alpinen Wintersportgenuss. Eine Reihe sportlicher Events vom Retro-Spaßlauf bis zum FIS-Weltcup der Damen lädt in der laufenden Wintersaison zum Mitmachen und Zuschauen ein.

ReiseSchlösser und Burgen

In Ziegenhain steht die Wiege der Konfirmation

Grimmheimat-ziegenhain (35)

Eine der wichtigsten Errungenschaften der Reformation war die Einführung der Konfirmation, die sich vom hessischen Ziegenhain in alle Welt verbreitete. In der „Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung“, die 1539 in der von Landgraf Philipp ausgebauten Festung Ziegenhain (heute Schwalmstadt) unter Mitwirkung des Reformators Martin Bucer erlassen wurde, legte man fest, dass Kinder systematisch im Katechismus unterrichtet werden sollten, ehe man sie konfirmierte und damit zum Abendmahl zuließ.

Diese Regelung war das Ergebnis eines Kompromisses mit der Bewegung der Täufer, die als radikale Protestanten die Taufe nur Erwachsenen, nicht aber Kindern zugestehen wollten.

Die Konfirmation war als Bestätigung der Kindertaufe gedacht. Dies war die Geburtsstunde der Konfirmation, die heute weltweit von evangelischen Christen gefeiert wird.

Mit der „Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung“ wurde hier 1539 die Konfirmation unter Philipp dem Großmütigen „erfunden“. Foto: D.Weirauch
Mit der „Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung“ wurde hier 1539 die Konfirmation unter Philipp dem Großmütigen „erfunden“. Foto: D.Weirauch

Seit Oktober 2017 kann sich die Stadt Schwalmstadt mit dem Titel „Konfirmationsstadt“ schmücken.

Weitere Informationen unter www.konfirmationsstadt.de.

Erlebbare Angebote:

Gästeführung durch die historische Wasserfestung Ziegenhain mit ausführlichen Erläuterungen zur Geburtsstunde der Konfirmation. Es gibt einen Pilgerpfad: Der 21 Kilometer lange Weg verbindet fünf Kirchengemeinden und lädt zur Begegnung mit dem Katechismus ein.

 

  • Infos/Kontakt
  • Schwalm-Touristik e.V.
  • Paradeplatz 7
  • 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain
  • Tel: +49 (0) 6691 207 400
  • Fax: +49 (0) 6691 207 44 400
  • schwalmstadt@rotkaeppchenland.de
  • www.schwalmstadt.de

Ebenfalls sehenswert: Spieskappel

Luther übernachtetet 1529 im Kloster Spieskappel

Nach Zerstörungen im 16. Jahrhundert stehen heute noch Teile des Langhauses und das nördliche Seitenschiff. Der einstige romanische Turm wurde 1500-1504 durch einen spätgotischen Turm ersetzt.

Im Oktober 1529 fanden auf dem Marburger Schloss auf Einladung von Landgraf Philipp die Marburger Religionsgespräche statt. Es war eine Auseinandersetzung zwischen dem lutherischen und dem reformierten Zweig der Reformation, also zwischen Martin Luther und Ulrich Zwingli. Auf seiner Reise zu diesen Gesprächen übernachtete Martin Luther in der Nacht vom 28. September auf den 29. September 1529 in den Klostergebäuden in Spieskappel. Eine noch vorhandene Rechnung belegt, dass Luther mit einer Reisegruppe und 36 Pferden hier versorgt wurde.

Die Klosterkirche Spieskappel dient der Gemeinde Frielendorf heute als Pfarrkirche und ist wegen der bemerkenswerten Akustik regelmäßig Veranstaltungsort geistlicher und weltlicher Konzerte.

Vom 14. – 21.Mai 2017 findet im Klosterpark Spieskappel ein Bildhauersymposium statt, bei dem 6 namhafte Künstler aus ganz Deutschland Kunstwerke aus Holz zum Thema „Katechismus“ erstellen werden. Diese Skulpturen werden den 5 Kirchen, die an dem Pilgerpfad Katechismusweg liegen und der Klosterkirche Spieskappel, zugeordnet. Das Bildhauersymposium ist eine Kooperation mit dem Kunstwerkhof Großropperhausen und dem Kultursommer Nordhessen.

Im Lutherjahr 2017 soll die Klosterkirche täglich geöffnet sein. Falls die Kirche dennoch einmal verschlossen ist, ist der Schlüssel für die Kirche im Evangelischen Pfarramt, Bilderfeld 15, 34621 Frielendorf, Telefon 05684-421, oder bei Herrn Klaus-Dieter Paethke, Tel. 05684-1035, erhältlich. Dort werden auch gerne Führungen für Einzelpersonen und Gruppen vermittelt.

  • Infos/Kontakt:
    Touristinfo Frielendorf
  • Ziegenhainer Str. 2
  • 34621 Frielendorf
  • Tel. 05684 7827
  • Fax 05684 7927
  • frielendorf@rotkaeppchenland.de
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Torgau in Sachsen: Schloss Hartenfels

Torgau2017-

Torgau, die besterhaltene Renaissancestadt Deutschlands, malerisch an der Elbe gelegen, ist an sich schon eine Reise wert. Doch das Sahnehäubchen bildet Schloss Hartenfels, einst Residenz der Kurfürsten, dann militärische Festung und jetzt Hauptsitz des Landratsamts Nordsachsen. Bei der Restaurierung des eindrucksvollen Bauwerks haben Landkreis und Förderer viel Liebe zum Detail bewiesen. Durch den Schlossgraben tapsen wieder drei Braunbären. Die Schlosskapelle, von Martin Luther 1544 als weltweit erster protestantischer Kirchenneubau geweiht, erstrahlt in alter Schönheit. Und der prächtige Wendelstein im Schlosshof zieht die Blicke der Besucher, die auch per Schiff oder auf dem Elberadweg anreisen, geradezu magisch auf sich.

Kurfürst erwacht zum Leben

“Nach der äußeren Sanierung bestand der große Wunsch, das Schloss auch von innen erlebbar zu machen”, – so der Landrat Kai Emanuel. “Das ist gelungen. Inzwischen können wir stets drei Ausstellungen unterschiedlichster Art anbieten.” Auf Dauer angelegt ist Standfest. Bibelfest. Trinkfest. in den kurfürstlichen Gemächern.

Weil von deren Originaleinrichtung nichts geblieben ist, lassen Projektionen das einstige Ambiente nachempfinden. Aufwendig animiert erwachen der letzte Ernestiner Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige und seine Gemahlin Sibylle zum Leben. Mit multimedialer Technik von heute erhält der Besucher einen Einblick in das höfische Leben von damals. Ein museal einzigartiges Erlebnis, geeignet für die ganze Familie.

Informationen zu Torgau

www.schloss-hartenfels.de

Schlösser und Burgen

Burgerlebnismuseum auf der Cadolzburg

Cadolzburg (28)

In der Tat, die Cadolzburg liegt inmitten des kleinen beschaulichen Ortes. Linkerhand befindet sich das Infozentrum und der Rundgang beginnt. Doch zuerst noch über eine Brücke in den Innenhof, der uns sofort gefangen nimmt. Unsere Zeitreise beginnt sodann. Denn das ist auf der Cadolzburg möglich.  Es ist das erste Burgerlebnismuseum in Deutschland. Mit einer Datenbrille kann man  „live“ bei einem spätmittelalterlichen Turnier dabei sein. Dieses virtuelle Erlebnis ist erstmals in einem deutschen Museum mit historischer Themenstellung zu erleben. Bedauerlicherweise war die Datenbrille bei unserem Besuch defekt.

Blick auf die Cadolzburg, Foto: D.Weirauch
Blick auf die Cadolzburg, Foto: D.Weirauch

Geschichte der Hohenzollern

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