Reise

Ob ‚Wandern, Trekking, Radfahren oder Fernreisen. Wir haben die Reisen meist selbst erlebt oder von Freunden empfohlen bekommen. Schwerpunkt sind die Reiseregionen Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Polen, Türkei, Mexiko, Ägypten Tschechien und die Niederlande.

Reise

Von der Steinernen Renne zum Brocken

Auf dem Brocken

Bisher kannten wir nur den Aufstieg zum Brocken von Schierke, Torfhaus oder Ilsenburg, den legendären Heinrich-Heine- oder den Goetheweg. Dank der tollen innovativen Webseite Jensunterwegs kennen wir nun auch den abwechlungsreichen Weg vom Waldgasthaus “Steinerne Renne” über den Höllenstieg zum Brockenbett und dann weiter zum mit 1141 Metern höchsten Berg Norddeutschlands. Der Wanderweg lohnt.

Der Berg ruft

Als Ausgangspunkt wählten wir das Waldhotel “Steinerne Renne”, hinter Wernigerode-Hasserode tief im Wald gelegen. Das traditionsreiche Hotel ist in recht gutem Zustand. Von unserem Zimmer hatten wir einen tollen Blick auf den Wasserfall, das Rauschen begleitete uns in den Schlaf.

Leider sind die Wirtsleute mit Wandertipps recht zurückhaltend. Sie erzählen dem Gast schon bei der Begrüßung, dass sie jeden Tag 17 Stunden arbeiten müssen und keine Zeit zum Wandern haben. Schade, etwas mehr Gastfreundschaft hätten wir uns gewünscht. Auch die Küche ist verbesserungsbedürftig.

Leider wurden die bei holidaycheck von anderen Reisenden abgegebenen kritischen Bewertungen zum Service und der Küche in dem Hotel bestätigt. Schade. Aber der Harzer ist von jeher etwas spröde, vielleicht tauen die Menschen bei einem längeren  Ferienaufenthalt etwas auf. Liebenswürdigkeit auf dem zweiten Blick, wie man so sagt. Eine Überraschung hingegen war das Sektfrühstück anlässlich meines Geburtstages. Das verdient Anerkennung.

brockenkuppe_7

Ein Tipp. Vielleicht sollte die Pächterin der “Steinernen Renne” statt weißem Krankenhauskittel einfach traditionelle Harzer Tracht tragen. Die Gäste wären begeistert, denn das Gasthaus könnte unter den besten 3 im Harz firmieren. Es sind immer die sogenannten Kleinigkeiten….

Sehenswert ist hingegen die kleine Ausstellung mit Modelleisenbahnen (vornehmlich Lokomotiven)  im Gastraum. Sie zeichnet den Gastwirt als Hobbyeisenbahner aus. Dafür begleiteten uns bei der Wanderung am nächsten Morgen die Pfiffe der Dampflok der Brockenbahn bis zum Gipfel. Wir stiegen über den bei Wandereren zu Unrecht gefürchteten Höllenstieg durch den Nationalpark Harz bis nach oben….

Reise

Polens Oberländischer Kanal (Kanal Elbląski)

Schiff wird ueber Land gezogen auf dem Oberlandkanal in Polen, ship carried on landSchiff Land auf dem Oberlandkanal in Polen, Foto: Poln. FVA

Seit dem Mittelalter war es ein Traum reicher Kaufleute zwischen Allenstein und Elbląg, den Fluss Drewenz in Richtung Ostsee mit den oberländischen Seen über den Drausensee bis nach Elbing zu verbinden. Ein Kanal musste her für die Holzwirtschaft vor allem, für den Handelsgüter- und Personenverkehr insgesamt. Der Königsberger Ingenieur Georg Steenke arbeitete an den Plänen von 1837 bis 1844. Immer wieder machte ihm das Gefälle zwischen dem Pinnau- bis zum Drausensee zu schaffen. 32 Schleusen wären hier notwendig gewesen. Erst eine Besichtigung des Morriskanals in den USA brachte Steenke die Erlauchtung. Und eine Privataudienz bei Preußens König Friedrich Wilhelm IV. brachte endlich auch das Geld. 1848 konnte der Bauch der technisch einmaligen Anlage beginnen, 1860 war der Kanal fertig, er hatte drei Millionen Goldmark gekostet.

Oberlandkanal
Fußgänger können die Berg- und Talfahrt verfolgen Foto: Polnisches Fremdenverkehrsamt

Was den Oberlandkanal so berühmt macht

Reise

Schloss Sanssouci steht in Haiti

Sanssouci (2)Schloss Sanssouci in Potsdam Foto: Weirauch

Oft kopiert, doch nie erreicht. Stets am Original vorbei gingen Versuche von Bauherren in aller Welt, das Weinbergschloss zu Potsdam nachzubauen. An Experimenten mit dem Knobelsdorff-Bau hat es nicht gefehlt. Das Exotischste fand in Haiti auf der Karibikinsel Hispaniola statt. Auftraggeber war Henri Christophe, der sich selbst zum Monarchen über den Norden Haitis gekrönt hatte.

1807 wurde mit dem Bau des Sanssouci-Duplikats rund 20 Kilometer von der einstigen Hauptstadt Cap Haitien begonnen. Inmitten einer exotischen Berglandschaft gelegen, zieht die Ruine noch heute zahlreiche Besucher an. Vor allem die Passagiere der zahlreichen Kreuzfahrtlinien nutzen den Halt in Cap Haitien für einen Abstecher zur Kopie des Weinbergschlosses.

Schloss Sanssouci steht in Haiti

Reise

Ägypten – Was man alles gesehen haben sollte

Panorama-Ägypten (10)Der berühmte Tempel von Luxor: Foto: D.Weirauch

Märchenhaft shoppen: Etwa in den Läden des „Alf Leila Wa Leila“ von Scharm El-Scheich

Eintauchen in die herrliche Welt der Korallen, vor Marsa Alam ist das besonders eindrucksvoll

Jeep-Tour ins bizarr schöne Felstal Wadi Maghara auf der Sinai-Halbinsel

Fantasievolle Ferienanlagen prägen den hellen Strand von Scharm El-Scheich im Norden Ägyptens

Pyramiden von Gizeh – das einzige erhaltene der sieben Weltwunder der Antike

Traumhaft schöner Strand-Urlaub zu Schnäppchen-Preisen. Super Hotels mit ganz viel Komfort. Einmalig faszinierende Tauch-Möglichkeiten. Und jede Menge kulturhistorischer Schätze, die es zu entdecken gilt. Obendrauf herrlich warmes Wetter. Das Land am Nil bietet Urlaubern so viel Schönes.

Von den Traumstränden am Roten Meer zu den Spuren der alten Pharaonen

Sand, Kalkstein und noch mehr Sand. Mittendrin zwei Stühle, auf denen wir Platz nehmen. Ein Kellner der „Al Tarfa Lodge“ serviert uns Cocktails. Wir blicken auf das endlose Nichts der Wüste. Mehr Ruhe und Entspannung als hier in der Oase Dachla, westlich von Luxor, können Urlauber kaum finden.

Vielfalt

Ob Wüste, Unterwasserwelt oder Pharaonengräber – in Ägypten faszinieren auch die Gegensätze. Deshalb zieht es sowohl Strand-Urlauber als auch Taucher und Entdecker hierher in den Nordosten von Afrika. Sommerliche Temperaturen das ganze Jahr über und häufig günstige Preise tragen ihr übriges dazu bei, dass das Land als Reiseziel bei Urlaubern so hoch im Kurs steht.

Panorama-Ägypten (20)Herrschaftlich

Die Stille der Wüste hat uns tief beeindruckt. Da ist die nächste Station Luxor ein echter Kontrast. Denn in der Metropole tobt deutlich mehr das Leben. Gäste aus aller Welt kommen in die „Stadt der Paläste“, wie Luxor übersetzt heißt. Wir schließen uns dem Besucherstrom an und besichtigen den berühmten Tempel von Luxor, der zu Ehren des Gottes Amun errichtet wurde. Nach einigen Fotos an der Kolossalstatue von Ramses II. zieht es uns weiter. An das Rote Meer.

Abtauchen

In beliebten Touristenhochburgen wie Hurghada oder El Gouna locken tolle Hotels in unmittelbarer Strandlage, oft zu Schnäppchen-Preisen. Und es gibt hier zig Tauchschulen, teils gehören sie zu den Hotels.

Morgenstimmung am Strand von El-Gouna, Foto : Weirauch

Genuss pur

Nach einem Meeres-Abenteuer stärkt sich, wer mag, abends im Hotelrestaurant mal mit Kamel-Fleisch. Doch keine Sorge, überall lockt auch die typisch europäische Küche auf den oft üppigen Büffets. Nahe zum Pool ist schon mal Show-Cooking angesagt. Da bereiten die Köche unter freiem Himmel sowie hin und wieder im traditionellen Gewand leckere Grillgerichte zu. Ob Fleisch oder Meeresfrüchte – hier wird sogar das Essen zum einmaligen Erlebnis.

Hauptstadt-Flair

Am nächsten Morgen heißt es sehr, sehr früh raus aus den Federn. Der Tagesausflug ins doch relativ weit entfernte Kairo startet nun mal zeitig. Mit der Mega-Metropole wartet eine der wohl spannendsten Städte der Welt auf uns. Im Jahr 2020 soll das berühmte Ägyptische Museum seine neuen Räume nahe der Pyramiden von Gizeh beziehen. Wichtigstes Exponat bleibt die berühmte goldenen Totenmaske des Pharao Tutanchamun.

Faszinierend

Wir wollen auch die Sphinx mit eigenen Augen bewundern. Gegen eine kleine Gebühr darf man sich von Kamelen von dieser Sehenswürdigkeit zur einzigartigen Cheopspyramide schaukeln lassen. Über 130 Meter ist sie hoch und aus weit mehr als zwei Millionen Steinblöcken gefertigt. Kaum zu glauben, wie die alten Ägypter dies damals ohne unsere heutigen technischen Hilfsmittel geschafft haben.

Aufs Wasser

Wenn noch Zeit bleibt, dann lassen sich die Eindrücke auf einer Nil-Kreuzfahrt besonders schön verarbeiten. So geht Ägypten-Urlaub.

Informationen: Ägyptisches Fremdenverkehrsamt, Tel. 030 88724670

Reise

Ilsenburg im Harz

HarzBlick auf Ilsenburg, vom Brocken aus, Foto: D.Weirauch

Von Ilsenburg, der romantischen Kleinstadt am Fuße des Brockens, nur 25 Kilometer von Goslar entfernt gelegen, hatten wir in der Harzreise Heinrich Heines gelesen. Aber das sich heute in dem altehrwürdigen Gasthaus “Zu den Rothen Forellen” eines der wenigen Fünf-Sterne-Hotels in Sachsen-Anhalt verbirgt und mit Rene Bobzin bis vor kurzem der derzeit beste Koch Sachsen-Anhalts am Herd steht, keineswegs vermutet. “Besuchen Sie unbedingt das Ilsetal”, hatte Jörg Steinhäuser den Besuchern am Abend zuvor in der täglich neu aufs Zimmer gelegten “Forellenpost” empfohlen. Steinhäuser ist Chef des Hotels, das seit zehn Jahren im 1803 vom Fürsten zu Stolberg-Wernigerode als “Rothe Forelle” errichteten Gebäude eingerichtet ist. Und er hatte nicht zuviel versprochen. Eine Entdeckungsreise.

Was man in Ilsenburg erleben kann

Reise

Dampfspektakel in Mildenberg

Eine Veranstaltung, die kaum zu toppen ist. Das war das 14. Dampfspektakel am Wochenende im Zigeleipark von Mildenberg bei Zehdenick (OHV). Diese Bilder sprechen für sich.

Alles stimmte, das Wetter, die in der Sonne blitzenden Dampfmaschinen, die gute Laune der Aussteller und viele freudig strahlende Gesichter angesichts der fauchenden und vor sich hin stampfenden großen und kleinen Dampfmaschinen.

Attraktionen waren die Dampf-Feuerwehr aus den Niederlanden, das Sägewerk sowie die Dampf-Loren-Eisenbahn. Neben der traditionellen Parade der Dampfmaschinen im ehemals größten Ziegeleirevier Europas gab es den ganzen Tag über Vorführungen.

dampfmobile3

Am 10. und 11. August ist Treckertreff

Im August sehen wir sicher viele Gäste beim Treckertreffen wieder. Das Dampfspektakel hat alle Chancen den mittel- und süddeutschen Treffen dieser Art den Rang ablaufen. Zumindest im Mansfeldmuseum von Hettstedt, einst von meinem Freund Dietmar Carstens für Dampfmodelle aus vielen Ländern initiiert,  sah es in den vergangenen Jahren recht mau aus. Aber Mildenberg, Dresden und Alt Schwerin spielen mittlerweile ganz oben mit. Technik Trumpf aus Opas Tagen ist wieder im Kommen.