Reise

Ob ‚Wandern, Trekking, Radfahren oder Fernreisen. Wir haben die Reisen meist selbst erlebt oder von Freunden empfohlen bekommen. Schwerpunkt sind die Reiseregionen Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Polen, Türkei, Mexiko, Ägypten Tschechien und die Niederlande.

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Luxemburg: Wo der Hauptmann von Köpenick begraben ist

Luxemburg - Hauptmann von Köpenick (1)Grab des Hauptmann von Köpenick auf dem Friedhof in Luxemburg Stadt, Foto: Weirauch

Unter den Friedhöfen in Luxemburg wird der Liebfrauenfriedhof (Notre Dame)  von deutschen Touristen am meisten besucht. Denn dort fand der legendäre Hauptmann von Köpenick seine letzte Ruhestätte.

Grab Hauptmann von Köpenick

Bekannt wurde Schuster Wilhelm Voigt  am 16. Oktober 1906, als er verkleidet als preußischer Hauptmann  im Rathaus von Berlin-Köpenick den Bürgermeister verhaftete und die Stadtkasse beschlagnahmte.

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Nach der Entlassung aus dem Gefängnis verbrachte Wilhelm Voigt die zwölf letzten Jahre seines Lebens in der Stadt Luxemburg. Er arbeitete in Luxemburg als Kellner und Schuster, er trat aber auch als „Hauptmann“ im Zirkus auf und verkaufte Autogrammkarten.

Luxemburg: Wo der Hauptmann von Köpenick begraben ist

 Auf dem Liebfrauenfriedhof in Luxemburg (Stadt) fand er seine letzte Ruhe. Das Grab des 1849 (nicht wie auf dem Grabstein steht: 1850) geborenen Voigt gehört heute zu den Sehenswürdigkeiten in der Stadt Luxemburg.
Grab des Hauptmanns von Köpenick, Foto: Dieter Weirauch
Grab des Hauptmanns von Köpenick auf dem liebfrauenfriedhof , Foto: Dieter Weirauch

Grabstein mit falschem Geburtsjahr

Historiker fanden heraus, dass nach seinem Tod am 3. Januar 1922 zuerst das städtische Armenbüro die Kosten für die Grabstelle übernahm.  1942 lief die Konzession für das Grab ab, wurde jedoch 1944 von einem anonymen Spender um weitere 30 Jahre verlängert. 1961 richtete der Zirkus Sarrasani die ramponierte Grabstelle wieder her und versah sie mit einer Marmorplatte, die allerdings das falsche Geburtsjahr 1850 zeigte. Sie wurde später gegen einen Gedenkstein ausgetauscht, wiederum mit dem falschen Geburtsjahr. Als 1974 sollte das Grab endgültig aufgelöst werden sollte, gab es Proteste und die Stadtverwaltung Luxemburg übernahm die Kosten für eine Dauergrabstelle.

Die Gedenkplatte zeigt eine Pickelhaube und die Aufschrift „HAUPTMANN VON KOEPENICK“. Darunter steht in kleinerer Schrift „Wilhelm Voigt 1850–1922“. Die Stadt Berlin wollte  laut Wikipedia im Jahr 1999 das Grab in die Bundeshaupstadt umbetten. Die Stadt Luxemburg lehnte ab. So kommen immer wieder mal Gäste aus Deutschland zum Liebfrauenfriedhof, um dem legendären Hauptmann von Köpenick zu gedenken. Sie legen dann klingende Münzen auf den Grabstein. Das Geld wird für den Unterhalt der Grabstelle verwendet. Wikipedia weiß: “Das Haus, in dem er bis zu seinem Tode wohnte, steht heute nicht mehr.”

Des Hauptmanns Grab ist nicht leicht zu finden

Da es auf dem Liebfrauenfriedhof keinen Hinweis auf das Grab von Voigt gibt, ist man auf die Tipps von Ortskundigen angewiesen. Ich hatte Glück, die Galeristin im Hotel Simoncini in der rue Notre Dame, kannte das Grab und seine Geschichte und so war es nicht schwer, mit einem Taxi dorthin zu gelangen.

Mein Tipp: Man nimmt den linken Eingang zum Friedhof, von der Hauptstraße  (der Allee de Resistants et des deportes) abgehend, dann kommt man zum Gräberfeld an der Friedhofsmauer und findet nach wenigen Schritten das Grab.

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Hier findet ihr weitere Tipps zu Luxemburg

Info | https://www.visitluxembourg.com/de

Stadt | http://www.lcto.lu/de

Homepage | https://www.lcto.lu/de/ansicht/worship/liebfrauenfriedhof

Wie kommt man zum Liebfrauenfriedhof ?

Mit dem Bus Nr. 3 kann man aus Richtung Innenstadt  nach “Glacies” fahren und steigt die vierte Station direkt Friedhof  Cimetière Notre-Dame (Liebfrauenfriedhof) aus. Der Friedhof befindet sich in der Allée des Résistants et des Déportés  und kann auch mit der Straßenbahn erreicht werden (Haltestelle Faïencerie).  Allerdings dauert es eine Weile bis man das Grab gefunden hat. Mein Tipp: vom Friedhofseingang aus linkerhand an der Friedhofsmauer.

Hier Tipps für einen Besuch in Luxemburg.

ReiseTipps

Fasten auf der Insel Rügen

Sassnitz Ostsee

Nach Sylt nun Sassnitz auf der Insel Rügen. Fasten in einer Gruppe von netten Leuten aus ganz Deutschland, die alle freiwillig nach Sassnitz gekommen sind: um mit Angelika Hüging, der Sylterin, zu fasten. Eine Woche lang. Fasten auf der Insel Rügen. Sassnitz kannten wir bislang nicht. Eine Überraschung. Ja, die Stadt ist überraschend anders. Ausgangspunkt zu langen, teils kräftezehrenden Wanderungen in denNationalpark Jasmund mit dem ersehnten Ziel: einmal auf dem Königsstuhl zu stehen und auf die Ostsee zu schauen.

Reise

Neubau der Stettiner Philharmonie eröffnet

Mit einem Feuerwerk der Kultur wird ab dem 5. September 2014 der Neubau der Philharmonie in der westpolnischen Hafenstadt Szczecin (Stettin) gefeiert. Zu einer achttägigen musikalisch-künstlerischen Reise werden unter anderem der legendäre New Yorker Gitarrenvirtuose Steve Vai, die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker und das Pasadena Roof Orchestra erwartet.

Reise

Endlager Gorleben

Gorleben ist heute in aller Munde. Diesmal geht es um das Zwischenlager. Das so genannte Transportbehälterlager Gorleben als Zwischenlager für Behälter (unter anderem die deutschen Castoren und die französischen TN 85) mit abgebrannten Brennelementen und verglasten hochradioaktiven Abfällen.

Reise

Auf der Suche nach dem Richard- Wagner-Denkmal

Richard Wagner überall: zumindest in Bayreuth, Sachsen und Thüringen. Auch das neue Denkmal in Leipzig hatten wir gesehen. Es soll da noch ein Denkmal, recht groß, im Liebethaler Grund bei Pirna geben. Der Anfang des Malerweges Richtung Sächsische Schweiz, so wurde im letzten Jahr erzählt. Damals, als wir die Wagner-Stätte in Graupa besuchten, meinte man: Der Weg ist durch das Hochwasser unpassierbar. Das war 2013.

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Also sind wir letztes Wochenende erneut auf die Suche gegangen.

Nun hieß es im Wagner-Schloss Graupa von einem freundlichen Führer: das Denkmal wird restauriert und ist eingerüstet. Ob es fertig sei, wisse man nicht. Es sei auch am Freitagnachmittag nicht mehr in Erfahrung zu bringen.

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Island mit drei SUV`s erlebt

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Gebucht hatten wir auf der Island-Reise eigentlich nur einen SUV, den Suzuki Grand Vitara. Leider achteten wir bei der Übergabe am Flugplatz Keflavik nicht so genau auf die Geräusche des Getriebes.

Irgendwie wird das wohl normal sein. So dachten wir.

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Pech gehabt. Nach 500 Kilometern blieb der Wagen stehen – auf der Ringstraße, mitten im Niemandsland, umgeben von Gletschern und zuschauenden Islandpferden.

Ein Anruf bei Avis Rental, dem Vermieter, genügte, schon kam Ersatz: ein Hyundai IX 35. Super Fahrzeug. Nur hatte der Wagen noch Spikes. Und die waren eigentlich schon einige Tage nicht mehr erlaubt auf der Straße. Denn auch in Island begann der Sommer.