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Ob ‚Wandern, Trekking, Radfahren oder Fernreisen. Wir haben die Reisen meist selbst erlebt oder von Freunden empfohlen bekommen. Schwerpunkt sind die Reiseregionen Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Polen, Türkei, Mexiko, Ägypten Tschechien und die Niederlande.

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Ilsenburg im Harz

Harzalt-155Blick auf Ilsenburg, vom Brocken aus, Foto: D.Weirauch

Von Ilsenburg, der romantischen Kleinstadt am Fuße des Brockens, nur 25 Kilometer von Goslar entfernt gelegen, hatten wir in der Harzreise Heinrich Heines gelesen. Aber das sich heute in dem altehrwürdigen Gasthaus “Zu den Rothen Forellen” eines der wenigen Fünf-Sterne-Hotels in Sachsen-Anhalt verbirgt und mit Rene Bobzin bis vor kurzem der derzeit beste Koch Sachsen-Anhalts am Herd steht, keineswegs vermutet. “Besuchen Sie unbedingt das Ilsetal”, hatte Jörg Steinhäuser den Besuchern am Abend zuvor in der täglich neu aufs Zimmer gelegten “Forellenpost” empfohlen. Steinhäuser ist Chef des Hotels, das seit zehn Jahren im 1803 vom Fürsten zu Stolberg-Wernigerode als “Rothe Forelle” errichteten Gebäude eingerichtet ist. Und er hatte nicht zuviel versprochen. Eine Entdeckungsreise.

Was man in Ilsenburg erleben kann

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Dampfspektakel in Mildenberg

Eine Veranstaltung, die kaum zu toppen ist. Das war das 14. Dampfspektakel am Wochenende im Zigeleipark von Mildenberg bei Zehdenick (OHV). Diese Bilder sprechen für sich.

Alles stimmte, das Wetter, die in der Sonne blitzenden Dampfmaschinen, die gute Laune der Aussteller und viele freudig strahlende Gesichter angesichts der fauchenden und vor sich hin stampfenden großen und kleinen Dampfmaschinen.

Attraktionen waren die Dampf-Feuerwehr aus den Niederlanden, das Sägewerk sowie die Dampf-Loren-Eisenbahn. Neben der traditionellen Parade der Dampfmaschinen im ehemals größten Ziegeleirevier Europas gab es den ganzen Tag über Vorführungen.

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Am 10. und 11. August ist Treckertreff

Im August sehen wir sicher viele Gäste beim Treckertreffen wieder. Das Dampfspektakel hat alle Chancen den mittel- und süddeutschen Treffen dieser Art den Rang ablaufen. Zumindest im Mansfeldmuseum von Hettstedt, einst von meinem Freund Dietmar Carstens für Dampfmodelle aus vielen Ländern initiiert,  sah es in den vergangenen Jahren recht mau aus. Aber Mildenberg, Dresden und Alt Schwerin spielen mittlerweile ganz oben mit. Technik Trumpf aus Opas Tagen ist wieder im Kommen.

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Dampfeisenbahnen im Harz

BrockenbahnNeubaulok der Brockenbahn, Foto: Weirauch
Mit der Harzquerbahn unterwegs
Mit der Harzquerbahn unterwegs, Foto: D.Weirauch

Eine Fahrt mit einer der Harzer Schmalspurbahnen ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Die Bähnchen mit den historischen Dampfloks fahren so langsam, dass man die Aussicht richtig genießen kann. Eine besondere Gaudi ist es, auf der Plattform hinter dem letzten Waggon zu stehen und die Landschaft an sich vorbeiziehen zu lassen. Die Bahnen schnaufen und quietschen, manchmal ertönt ein Pfeifen, wenn sie eine Straße, wie in Wernigerode am Westerntor, kreuzen. Und immer wieder lassen die uralten Lokomotiven dichte Rauchschwaden ab. Kein Wunder, dass die Zahl der Schmalspurbahn-Fans groß ist. “Pufferküsser” werden die Fans der alten Technik gern genannt.

Dampflok der HSB
Dampflok der HSB

Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) in Wernigerode ist die größte unter den kleinen Bahnen in Deutschland. 140 Kilometer lang ist das  Streckennetz im Harz. Lesen Sie hier die wichtigsten Fakten über die Harzer Bahnen;

 140 Kilometer Streckennetz

Das Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen führt insgesamt durch zwei Landkreise und zwei Bundesländer (Sachsen-Anhalt und Thüringen). Dabei überwinden die Stahlrösser vom tiefsten Punkt in Quedlinburg, 120 Meter über Null, bis zum höchstgelegenen Bahnhof, dem Brockenbahnhof, über 1000 Höhenmeter. Meist sind übers Jahr sieben Dampfloks aus den 50er Jahren laut Fahrplan im Einsatz. Mit den Zügen von Harz-Quer,- Selketal- und Brockenbahn, die mehr als 400 Brücken und Durchlässe über- bzw. durchfahren, erkunden mehr als 1,1 Millionen Gäste jährlich den Harz.

Sa kommt sie: die Dampflok, fast 60 Jahre alt. Foto: Weirauch
Sa kommt sie: die Dampflok, fast 60 Jahre alt. Foto: Weirauch

Dampflok von 1897

Dazu kommen, oft bei Sonderfahrten zu sehen, acht historische Dampfloks. Die älteste, eine Malletlok, stammt aus dem Jahr 1897. Kein deutsches Eisenbahnunternehmen setzt mehr Dampflokomotiven ein als die Harzer Schmalspurbahnen. Unter den anderen Fahrzeugen ist der Triebwagen T3 der ehemaligen Nordhausen-Wernigeröder Eisenbahngesellschaft das älteste betriebsfähige dieselelektrische Eisenbahnfahrzeug Deutschlands. Das Gesamtensemble der HSB steht bereits seit 1972 unter Denkmalschutz. Es ist ein lebendiges Zeugnis für Eisenbahntechnik und Ingenieurkunst.

Wer sich für das Innenleben der Lokomotiven interessiert, dem sei ein Besuch des Bahnbetriebswerkes Westerntor in Wernigerode empfohlen. Dort wird die Technik der Bahnen von engagierten und äußerst fachkundigen Mitarbeitern instandgesetzt. Das Werk liegt direkt am Bahnhof Wernigerode-Westerntor und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Dabei geht es auch durch die 70 Meter lange Werkstatthalle. Immer freitags (außer an Feiertagen) und in den Ferien auch mittwochs um 13.45 Uhr starten die Führungen, bei denen man den Bahnen und ihrer historischen Technik sehr nahe kommt. Beitrag: 5, Kinder bis 11 Jahre 3 Euro. Die Teilnehmer erfahren auch viel über die Geschichte der Harzer Schmalspurbahnen.

40 Bahnhöfe

Die Dampfloks der Brockenbahn, der Selketalbahn und der Harzquerbahn fahren täglich nach einem Fahrplan durch den Harz. Dabei werden über 40 Bahnhöfe und Haltestellen im Harz und auf dem Brocken angefahren.

Am 7. August 1887 fuhr der erste Zug der Selketalbahn von Gernrode nach Mägdesprung. Zehn Jahre später wurde zwischen Nordhausen und Ilfeld die Strecke der Harzquerbahn freigegeben und 1899 fuhren erstmals Dampfzüge auf den Brocken. Ab 1961 war mit den Brockenfahrten für fast 40 Jahre Schluss.

Hoch auf den Brocken

Seit Juli 1992 verkehren Züge auch wieder auf den Brocken, dem mit 1141 Metern höchsten Gipfel Norddeutschlands. Die Fahrt ist spannend, nicht nur für Eisenbahnfreunde.

Von Wernigerode oder Nordhausen aus kann man mit der Harzquerbahn bis zum Bahnhof Drei Annen Hohne fahren. Von dort aus geht es dann in fast einstündiger Fahrt durch tiefe Wälder und mehrere Serpentinen hinauf zum Brocken. Nächster Bahnhof ist Schierke auf 685 Metern Höhe, bevor nach fast 20 Kilometern der Bahnhof Brocken erreicht wird.

Die 700 PS starken Dampfrösser leisten dabei Schwerstarbeit. Denn die Loks kommen als reine Adhäsionsbahnen (Reibungsbahnen) ohne Zahnräder oder ähnliche Hilfsmittel aus. Der schnellste Zug benötigt 49 Minuten zum Gipfel.

 Zur Brocken-Rockoper

Seit 2006 sind die Harzer Schmalspurbahnen auch im Event-Bereich aktiv. Highlight ist dabei das Musik-Spektakel „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ (Infos, Tickets und Termine unter dem blau unterlegten Link). Bei dem Event werden die Zuschauer mit thematischen Sonderzügen, die selbst schon ein besonderes Erlebnis sind, zum Aufführungsort befördert.

Reizvolles Erlebnis: eine Winterfahrt

Auch im Winter ist eine Bahnfahrt im schneereichen Oberharz von besonderem Reiz. Dem Reisenden bieten sich tiefverschneite Tannenwälder, schneeverwehte Hochflächen, und bei klarer Bergluft am Brocken lässt sich ein phantastischer Ausblick ins weite Land genießen. Das Brockenplateau bietet mit Hexenklause im Brockenhotel und den Ausstellungen im Brockenhaus Abwechslung für den mehrstündigen Aufenthalt. Für die Brockenstrecke gilt ein einheitlicher Fahrpreis: Egal von welcher Station die Fahrt auf den Brocken startet, kostet die einfache Fahrt für einen Erwachsenen 24 Euro und die Hin- und Rückfahrt 37 Euro. Kinder von 6 bis 11 Jahren bezahlen auf der Brockenstrecke die Hälfte und jüngere Kinder sind von der Zahlung befreit.

Ehrenlokführer

Wie bei der Mansfelder Bergwerksbahn oder dem Rasenden Roland auf der Insel Rügen können Interessierte auch bei den Harzer Schmalspurbahnen mit den Dampfloks mitfahren. Aus anfänglichen Führerstandsmitfahrten sind mittlerweile begehrte Events geworden. Eine 13 Tage dauernde Ausbildung zum Ehrenlokführer kostet 1299 Euro. Der Schnupperkurs für drei Tage kann für 399 Euro gebucht werden. Ein Dampftag auf der Selketalbahn kostet 149 Euro. Infos finden Sie auf der Seite www.hsb-wr.de. Viele der Ehrenlokführer sind so begeistert, dass sie immer wieder zu Fahrten in den Harz zurückkehren Mittlerweile gibt es eine bundesweit gut vernetzte Vereinigung der Ehrenlokführer.

Harzer Schmalspurbahnen – Informationen

HSB im Internet: www.hsb-wr.de (mit Infos über Streckennetz und Fahrzeiten)

Telefoninfo: 03943/ 558-0

Eisenbahnnostalgie: www.bahnnostalgie-deutschland.de/taegliche_fahrten/

HSB: weltweit einmalig

Mit  25 Dampflokomotiven, davon derzeit sechzehn betriebsfähigen, wird die HSB dabei die weltweit letzte „Hochburg“ bilden und dadurch noch intensiver als bislang eine Botschafterrolle für die Harzregion übernehmen.

Anreise in die Orte des Nationalparks auch mit Fahrtziel Natur. Einen Hoteltipp (in Bad Harzburg) finden Sie hier: Das Plumbohms.

Hier weitere Tipps für den Harz.

Hier meine Brockenwanderung.

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Brockenbahn: Mit Dampf im Kessel auf schmaler Spur

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Einer Erlebnisfahrt in die Natur kommt eine Fahrt mit der schnaufenden Brockenbahn gleich. Sie erinnert an Kindheitstage. Ich war gerade fünf Jahre alt, als meine Eltern mich mit auf den den höchsten Berg des Harzes nahmen. Nach der Grenzziehung 1961 war die Strecke tabu, die Brockenbahn hatte ihren Betrieb eingestellt.

Brockenbahn verkehrt wieder seit 1992

Seit Juli 1992 verkehren Züge auch wieder auf den wetterumtosten Brocken, dem mit 1141 Metern höchsten Gipfel Norddeutschlands. Das ist ein schönes Stück Arbeit für die rund 700 PS starken Dampfrösser. Sie kommen als reine Adhäsionsbahnen (Reibungsbahnen) ohne Zahnräder oder ähnliche Hilfsmittel aus. Von Wernigerode oder Nordhausen aus kann man mit der Harzquerbahn bis zum Bahnhof Drei Annen Hohne fahren. Von dort aus geht es dann in fast einstündiger Fahrt durch tiefe Wälder und mehrere Serpentinen hinauf zum Brocken. Nächster Bahnhof ist Schierke auf 685 Metern Höhe, bevor nach fast 20 Kilometern auf 1125 Metern der Bahnhof Brocken erreicht wird. Die Reisenden erleben bei der Anfahrt ein überwältigendes Panorama des Nationalparks Hochharz.

Auch im Winter ist eine Bahnfahrt im schneereichen Oberharz von besonderem Reiz. Dem Reisenden bieten sich tiefverschneite Tannenwälder, schneeverwehte Hochflächen, und bei klarer Bergluft am Brocken lässt sich ein phantastischer Ausblick ins weite Land genießen. Das Brockenplateau bietet mit Hexenklause im Brockenhotel und den Ausstellungen im Brockenhaus Abwechslung für den mehrstündigen Aufenthalt.

Auf dem Brocken

Erste Fahrt war im Jahr 1899

Der erste Zug fuhr bereits 1899 auf den Brocken. In der Regel bedienen derzeit sieben Dampfloks der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) aus den 1950er Jahren den fahrplanmäßigen Zugbetrieb im ganzen Jahr. Von besonderer Kostbarkeit sind die acht historischen Dampfloks. Die älteste, eine Malletlok, stammt aus dem Jahr 1897. Eine andere Lok wurde 1939 gebaut.

Auch im Winter auf den Brocken

Im Winter fahren zum Brocken maximal sechs Zugpaare am Tag. Davon werden vier von und nach Wernigerode durchgebunden. Im Sommer ist der Verkehr auf täglich elf Zugpaare verdichtet. Der schnellste Zug benötigt 49 Minuten zum Gipfel. Die Harzer Schmalspurbahnen mit Sitz in Wernigerode betreiben das mit 140 Kilometern längste zusammenhängende Schmalspurstreckennetz in Deutschland. Mehr als 1,2 Millionen Gäste sind jährlich mit den teilweise historischen Dampfzügen unterwegs. Wanderer freuen sich über den Anblick der altmodischen Bahn, die immer wieder laut pfeifend ihre Durchfahrt ankündigt.

Mit der Harzquerbahn unterwegs
Mit der Harzquerbahn unterwegs

Brockenbahn – Verbindungen

Verbindungen gibt es im Schnitt etwa einmal pro Stunde ab Wernigerode (Stationen: Wernigerode Westerntor, Wernigerode Hochschule Harz, Wernigerode – Hasserode, Steinerne Renne, Drei Annen Hohne, Schierke, Brocken), Fahrplan der Harzer Schmalspurbahnen (gültig bis 1. November 2015) unter dem blau unterlegten Link.

Informationen zur Brockenbahn:

  • Fahrkarten:  Brockentarif (gilt von allen Stationen der HSB): einfache Fahrt 24, Hin- und Rückfahrt 37 Euro, Kinder bis 11 J. 12/18,50 Euro (Stand: Juli 2015), Sitzplatzreservierung für Gruppen ab 10 Personen: Tel. 03943/558153 oder kundenservice@hsb-wr.de
  • Brockenbahn und Harzer Schmalspurbahnen im Internet: www.hsb-wr.de

Hier finden Sie weitere Reisetipps für den Harz

Blick vom Brocken auf Wernigerode, Foto: D.Weirauchp
Blick vom Brocken auf Wernigerode, Foto: D.Weirauch

Die Bahnfahrt auf den Brocken ist ein Muss für viele Bahn-Fans. Jährlich bringt die Harzer Schmalspurbahn Tausende Harz-Gäste, Urlauber und Wanderer auf den höchsten Gipfel des Landes Sachsen-Anhalt. Wenn es das Wetter zulässt, ziehen die mit Kohle befeuerten Dampfloks das ganze Jahr über die Waggons den Berg hinauf. Im Frühling warten Sonderfahrten auf die Reisenden. Die beliebten Osterhasenzüge starten am 20. und 21. April. 219).

www.hsb-wr.de

 

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Theaterstadt Meiningen

„Es gibt viele Meinungen – aber nur ein Meiningen.“

so soll  Richard Wagner von der thüringischen Stadt geschwärmt haben.

Was für ein Theater es dort gibt, haben wir erlebt. Nicht nur der Bau in der „Theaterstadt Meiningen“ macht von sich Reden. Auch der „Inhalt“. Grandios.

Hier einige Fotos. Die Reise ins Thüringische lohnt. Eine tolle Stadt zudem.

Mein Tipp:  Nicht nur zur Wartburg und nach Eisenach pilgern, wenige Kilometer weiter: die Überraschung. Und wie immer, wenn wir in thüringischen Landen unterwegs sind: freundliche Gastgeber, eine grundsolide Küche und mit der Bratwurstapp immer den leckeren Thüringer Bratwurststand in der nähe.

Wir haben gesehen: „Abai“. Eine Oper , die eigentlich auch in Berlin gezeigt werden müsste.

 

Die Oper „Abai“ erzählt die Geschichte des jungen kasachischen Liebespaars Ajdar und Azar, das unter den rigiden muslimischen Moralvorstellungen seiner Heimat zu leiden hat – und die Geschichte des berühmten Dichters Abai, der die beiden zu schützen versucht. Ajdar und Azar werden wegen ihrer verbotenen Liebe an den Pranger gestellt. Abai kann in letzter Sekunde eine Lynchjustiz verhindern und fordert einen fairen Prozess für das Paar, das schließlich freigesprochen wird und heiraten darf. Abai hat sich mit seinen Bemühungen um eine moderne und aufgeklärte Weltsicht allerdings viele Feinde gemacht – und bei der Hochzeitsfeier verüben Verschwörer auf ihn einen Anschlag, der ein Menschleben fordert.

 

Der Name Abai hat für die Kasachen  eine ähnliche Bedeutung wie Johann Wolfgang von Goethe für die Deutschen. Er war Dichter, Philosoph, Komponist, Aufklärer und eine bedeutende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens.

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Baden und Erholen mit Hölderlin – Bad Drieburg

Die drei Stunden Fahrzeit von Berlin aus in das ostwestfälische Bad Drieburg am Rande des Teutoburger Waldes lohnen sich. Das dortige Resort „Gräflicher Park & Spa“ gehört zu den fünf besten Wellnessoasen Deutschlands. „Großartig und niveauvoll: 65 Hektar Park mit alten Eichen, herrlichen Blumenbeeten und weitläufigen Rasenflächen beherbergen die exklusiven Gebäude dieses Resorts“. So titelt der renommierte Relax Guide über das jetzt für 20 Millionen Euro großzügig erweiterte einzige Privatbad Deutschland. Baden und Erholen mit Hölderlin in Bad Drieburg wird hier zu einem besonderen Erlebnis.

Fasten nach F. X. Mayr

Gerade vor Ostern, in der Fastenzeit, pilgern Erholungsbedürftige in das dortige Hölderlinhaus, in dem die nach dem österreichischen Arzt Dr. F.X. Mayr benannte F.X.Mayr-Kur fürs Wohlbefinden sorgt. Ihre Resultate: straffere Haut und mehr Vitalität. Attraktiv ist dieses Heilverfahren, weil nicht komplett auf Nahrung verzichtet werden muss. Kleine Semmeln, Quark, Gemüsebrühe, Tees und Wasser sind die Helfer bei dieser Variante des Heilfastens ohne abschreckende Hungerphasen. Praktisch trainiert wird dabei das bewusste Kauen mit vielen kleinen Bissen – entgegen dem „Verschlingen“ im Alltagsstress. Begleitet von Dr. med. Henk C. Hietkamp und in der vom Team um Hausherrin Anabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff und Hoteldirektor Jochen Zillert geschaffenen Wohlfühlatmosphäre fällt es leicht, sich auf diese heilende Erfahrung einzulassen.

Im Eingangsbereich des nach Johann Christian Hölderlin benannten Hauses sprudelt das Heilwasser der Caspar-Heinrich-Quelle, helle Behandlungsräume schließen sich an.

Die benachbarten Brunnenarkaden und der Gräfliche Park, eine der schönsten Landschaftsgärten Deutschlands, sind ein Refugium für das Wellnessprogramm. Seit der Gründer des Bades, Caspar Heinrich von Sierstorpff, im Jahre 1782 die Quellen erschloss, wird die natürliche Heilkraft des Wassers erfolgreich genutzt.

Mecical SPA einzigartig

Umfangreich sind die kosmetischen, sportlichen und auch medizinischen Möglichkeiten, die das Medical SPA bietet. Ein Highlight ist aber der kürzlich eröffnete 1500 Quadratmete große Wellnessbereich mit Außenschwimmbecken. Das Besondere: eine private, extravagante „Spa-Suite“, die für zwei bis vier Personen einen ganz individuellen Rundum-Service mit Aroma-Dampfbad, finnischer Sauna und Whirlpool bietet. Wellnestester Christian Werner schwärmt: „Nur höchst selten sieht man einen derart gelungenen integrierten Neubau: großzügig, elegant, ohne jeglichen stilistischen Ausrutscher, ohne das Geringste, was die Harmonie stört.“

Wir schließen uns dem Fazit an: eine liebenswerte, ja geradezu sinnlich schöne Botschaft aus einer Welt, in der Formensprache noch etwas gilt. Hier gibt es sie noch: liebenswerte und überaus herzliche Mitarbeiter, die eine hohe Kompetenz zelebrieren und den Gast als König gehen lassen.

Weitere Informationen: www.graefliches-parkhotel.de

Anreise: mit der Bahn: stündliche ICE-Verbindung nach Bielefeld, von dort direkter Anschluss nach Bad Drieburg