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Ob ‚Wandern, Trekking, Radfahren oder Fernreisen. Wir haben die Reisen meist selbst erlebt oder von Freunden empfohlen bekommen. Schwerpunkt sind die Reiseregionen Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Polen, Türkei, Mexiko, Ägypten Tschechien und die Niederlande.

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Bad Honnef: Matinee für 500.000 Blüten

Seminaris Bad Honnef, Foto: Seminaris GruppeSeminaris Bad Honnef, Foto: Seminaris Gruppe

Das wird ein farbenfrohes Fest. Am 4. März steigt das Krokus-Frühlingsfest im Bad Honnefer Kurpark zum dritten Mal. Und das avendi Hotel lädt am 13. März erneut zum Krokus-Brunch.

Am 4. März ab 10 Uhr werden Bad Honnefs Grundschüler und -schülerinnen zum dritten Mal den Frühling mit Gesang und Instrumenten begrüßen. 500.000 blühende Krokusse werden in diesem Jahr in Bad Honnefs Park- und Grünflächen erwartet. Sie wurden 2013 und 2014 mit Hilfe von 400 fleißigen Grundschülern gepflanzt. Aus Freude an der Blütenpracht veranstalten die Schüler auch in diesem Jahr eine Matinee im Kurpark Bad Honnef. Es werden Frühlingslieder, Gedichte, Flöten- und andere Instrumentalstücke vorgetragen – ganz im Sinne des Credos: »Wir lassen gemeinsam Bad Honnef erblühen!«

Seminaris Hotel Bad Honnef, Foto: Seminaris
Seminaris Hotel Bad Honnef, Foto: Seminaris

Auch das avendi Hotel Bad Honnef lädt erneut zum »Krokus-Brunch« mit Panorama-Blick in den Kurpark: Am 13. März von 11 bis 14 Uhr im »Restaurant Konrad A.« zum Preis von 22,50 Euro pro Person. Reservierungen werden erbeten unter Tel. 02224 –189-541.

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Kurioses von der Insel aus Feuer und Eis

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Vom Kaffeeschlürfen im Kuh-Café über Brotbacken im Vulkanboden bis hin zum Entspannen in den heißen Quellen – Island überrascht seine Besucher nicht nur mit ungezähmter Landschaft, sondern auch mit kuriosen Highlights. Neben den Klassikern, wie Reykjavík, dem großer Geysir und den Gletscherlagunen, steckt Island voller versteckter Attraktionen. Die Islandexperten von Katla Travel wissen genau, welche Zwischenstopps auf keiner Islandreise fehlen dürfen. Mit wertvollen Tipps für Familien, Entdecker und Genießer wird die Reise über die Insel rundum zum Erlebnis.

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Café mit ungewöhnlichem Ausblick

Samstagmorgen im Vogafjós-Café am Ufer des Mývatn Sees im Isländischen Norden. Käsesorten aus eigener Produktion, selbst gebackene Kekse und die Spezialität des Hauses, geräucherte Forelle, sind für alle Einheimischen und Islandreisende für einen gemütlichen Brunch angerichtet. Dazu wird frisch gebrühter Kaffee, die sogenannten “zehn Tropfen” serviert. Doch etwas ist anders, als in den klassischen Cafés des Landes – die Gäste werden beobachtet. Aus dem direkt angrenzenden Stall blicken die Kühe durch große Glasscheiben direkt auf die Teller der Besucher. “Was auf den ersten Blick etwas seltsam erscheinen mag, ist für Isländer ganz normal”, erzählt Júlía Sigursteinsdóttir, Geschäftsführerin und Islandexpertin von Katla Travel. “Die sogenannten Kuh-Cafés sind überall auf der Insel zu finden und zeigen authentisch, wo die Lebensmittel herkommen. Das ist auch für Kinder immer ein tolles Erlebnis.”

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Backen mal anders

Durch die unzähligen Vulkane und Hochtemperaturgebiete bahnt sich die Hitze Islands beständig den Weg nach oben. Dass sich diese Wärme durchaus positiv nutzen lässt, beweist das Land aus Feuer und Eis bereits bei der Gewinnung von Strom und Heizwärme. Doch die Geothermie kommt auch in puncto kulinarische Genüsse zum Einsatz. So gibt es für Islandreisende in der Laugarvatn Fontana Geothermal Bakery, im Westen der Insel, knusprig gebackenes Vulkanbrot frisch aus der heißen Erde. “Das Brot ist ähnlich unserem Schwarzbrot in Deutschland, schmeckt ein bisschen süßlich und passt wunderbar zu geräuchertem Fisch”, weiß Júlía. “Bei Rundreisen mit dem Mietwagen kommt man praktisch direkt an der Bäckerei vorbei und kann live mit dabei sein, wenn das Brot aus dem skurrilen Ofen geholt wird.”

Natürlicher Outdoor-Pool

Der Erdwärme ist es auch geschuldet, dass es in Island eine außergewöhnliche Badekultur gibt. “Selbst wenn draußen alles voller Schnee ist und das Thermometer Minusgrade anzeigt, sind die natürlichen heißen Quellen gerade richtig für ein entspanntes Bad im Freien”, so die Islandexpertin. Eine besonders schöne, natürliche Warmwasserquelle erreichen Reisende über eine kleine Wanderung ins Tal Reykjadalur in der Nähe von Hveragerdi.

Die kuriosen Highlights Islands sind beispielsweise auf der Mietwagenrundreise Island aktiv auf einsamen Pfaden erlebbar. Die 19-tägige Reise vereint Bekanntes, wie den Wasserfall Gullfoss, das Geothermalgebiet Nesjavellir und den Nationalpark Thingvellir mit Unbekanntem, wie die Strandir-Küste und das Vulkangebiet Mývatn. Die Reise ist inklusive Flug, Mietwagen, Übernachtungen sowie umfangreichem Kartenmaterial und Insidertipps ab 2.393 Euro pro Person buchbar.

Nähere Infos zum Ablauf der Reise gibt es unter www.katla-travel.is/reisen/island-aktiv-auf-einsamen-pfaden sowie alle weiteren Island-Reiseangeboten von Katla Travel unter www.katla-travel.is und telefonisch unter +49-(0)-89-242 11 20. News, Live-Berichte, Bilder und Videos auch auf facebook oder Instagram.

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Texel belebt alte Brennerei-Tradition

Außenaufnahme des Wijnhuies, Foto: VV TexelAußenaufnahme des Wijnhuies, Foto: VV Texel

Erste Wodka & Gin-Destillerie nimmt auf der niederländischen Insel ihren Betrieb auf.  Dank seines idyllischen Inselflairs gehört das Watteneiland Texel zu den beliebtesten Urlaubszielen in den Niederlanden. Neben idealen Bedingungen für Entspannung und Erholung findet man hier jedoch ebenso eine überraschend große Vielzahl regionaler Köstlichkeiten, die mit viel Liebe und Sorgfalt aus hochwertigen Produkten hergestellt werden. Neben traditionellen Spezialitäten wie Fisch, Lamm und Schafkäse zählen zu ihnen auch einige hochprozentige Delikatessen. Erst kürzlich startete auf Texel die erste Brennerei, in der echter Texeler Wodka und Gin produziert wird.

Jaco Spek und Kees Groenenwoud gründeten die Stokerij
Jaco Spek und Kees Groenenwoud gründeten die Stokerij, Foto: VVV Texel

In alter Tradition

Früher verfügte nahezu jeder Texeler Bauernhof über eine eigene Brennerei, in der die Reste der (Kartoffel-) Ernte in ein wertvolles Destillat verwandelt wurden. In Form der „Stokerij Texel“ haben mehrere Inselbewohner diese Tradition nun ins neue Zeitalter überführt. Als Grundstoff nutzt die Brennerei hochwertige Pflanzkartoffeln, die aufgrund ihrer Form den strengen Exportbedingungen nicht genügen. Statt sie wie bisher als Viehfutter zu verwenden, werden daraus ab sofort „TX Wodka“ und „TX Gin“ hergestellt – ein 100% regionaler und somit äußerst nachhaltiger Genuss.

Texeljaco Spek gehört zu den Mitgründern der Stokeri Texel
Texeljaco Spek gehört zu den Mitgründern der Stokeri Texel, Foto: VVV Texel

Ein Schluck Texel

Aber auch für Whisky-Fans ist Texel ein echter Geheimtipp. In der Brennerei „De Lepelaar“, die sich auf dem Erlebnisbauernhof „De Bonte Belevenis“ befindet, reift zur Zeit in mehreren Eichenfässer der erste Texel-Whisky heran. Er entstand in Zusammenarbeit mit einem Experten-Panel, das zu diesem Zweck im „Het Kompas“ zusammenkam. In der Whisky-Bar an der Herenstraat im Inseldorf Den Hoorn erwartet Kenner eine Sammlung von über 2400 Scotch Vintage-, Single Malt- und Single Cask Whiskys, die von neuen und bekannten Tropfen bis hin zu echten Raritäten reicht.

Logo von Texel Stokerij
Logo von Texel Stokerij, Foto: VVV Texel

Kräuterbitter & Liköre

Mit Sicherheit eine der berühmtesten hochprozentigen Inselspezialitäten ist der Texeler Kräuterbitter. Sein bekanntester Vertreter, das „Juttertje“ (kleiner Strandräuber), darf inselweit auf keiner Speisenkarte fehlen. Das Wijnhuis Oosterend produziert im historischen Ambiente eines im 17. Jahrhundert erbauten Küsterhauses mehrere Kräuterbitter nach eigenem Rezept. Wer es lieber süßer mag, hat die Auswahl zwischen über 20 hausgemachten Likören mit vielversprechenden Namen wie Glück, Liebe, Gesundheit und Freundschaft.

Über die westfriesische Nordseeinsel Texel:

Die westfriesische Nordseeinsel Texel gehört zu den beliebtesten Tourismuszielen der nördlichen Niederlande. Rund 4 km vor der Küste der Provinz Nordholland gelegen, ist die Insel über den Hafen Den Helder in nur 20 Minuten per Fähre (www.teso.nl) erreichbar. Unter dem Motto „ganz Holland auf einer Insel“ wartet Texel mit einem überraschend vielfältigen Landschaftsbild auf: lange Sandstrände, Dünen, Heide- und Waldlandschaften, weiträumige Poldergebiete, Deiche sowie das Eiszeitrelikt „Hoge Berg“.  Neben ihrer reichhaltigen Natur bietet die Insel auch in punkto Sport und Kultur ein abwechslungsreiches Angebot wie z.B. kilometerlange Rad- und Wanderwege, einen Flugplatz mit Fallschirmsprungschule, ein Walfängerhaus und ein Strandräubermuseum sowie das Zentrum für Watt und Nordsee ‚Ecomare’. Des Weiteren ist Texel Austragungsort zahlreicher Events wie das Katamaranrennen „Runde um Texel“ oder das Schlemmerfestival „Texel Culinair“. Für Anfragen zu Ferienunterkünften und Informationen zur Insel bietet der VVV Texel in Den Burg eine zentrale Anlaufstation (www.texel.net).

 

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Erster Adebar im Storchendorf

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Einen Monat vor der offiziellen Saisoneröffnung steht der erste Besucher schon auf der Wiese vor dem Infozentrum im Biosphärenreservat Flusslandschaft-Elbe: Am Wochenende flog ins Storchendorf Rühstädt der erste Weißstorch des Jahres ein. Der erste Brandenburger Adebar der Saison ist er nicht: In Kremmen (Landkreis Oberhavel) wurde bereits am 21. Februar ein Storch gesichtet. Ein milder Winter und gutes Wetter auf den Zugrouten lassen die Störche zeitig die Region anfliegen.

Rühstädt hat eine der größten Storchenkolonien Mitteleuropas. Über 30 Paare kamen 2015 ins Europäische Storchendorf. Diesen Titel verleiht die Naturschutzorganisation Euronatur– und jeweils nur an einen Ort in einem Land! Voraussetzung für die Auszeichnung ist – neben einer erklecklichen Anzahl von Adebaren, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner für die Weißstorchkolonie engagieren. Storchenclub, Gemeinde und Biosphärenreservat haben beispielsweise Ende letzten Jahres damit begonnen, mit Euronatur- Projektmitteln besonders marode Nistunterlagen zu erneuern, damit Horste nicht abstürzen.

In 2016 trägt Deutschlands storchenreichstes Dorf den Titel Europäisches Storchendorf im 20. Jahr. Das Storchenfest Ende Juli wird es in diesem Jahr zum 30. Mal geben.

In Brandenburg leben deutschlandweit die meisten Brutpaare des Adebar. Während ihre Zahl in der Mark in der Vergangenheit immer weiter angestiegen war, ist seit zwei Jahren ein leichter Rückgang zu beobachten: 2014 waren es 1.424. 2015 wurden 1.362 Weißstorchpaare gezählt. Ein Grund könnte Nahrungsmangel, insbesondere in der Zeit der Aufzucht, der Jungen sein.

 

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Radreisen: Oder-Neiße-Radweg

Auf dem Oder- Neiße- RadwegAuf dem Oder- Neiße- Radweg, Foto: D.Weirauch

Es wird Frühling und die ersten Ratouren locken. Mein Tipp: der Oder-Neiße-Radweg. Von Zittau im Süden Deutschlands bis Ueckermünde im Norden verläuft der Oder-Neiße-Radweg. Der aus Tschechien kommende Oder-Neiße-Radweg hat eine Länge von 630 Kilometern. Er folgt in Deutschland auf 465 Kilometern der Grenze zu Polen.

Radweg der Sachsen, Preußen und Pommern

Stationen des zu den zehn beliebtesten Radwegen Deutschlands gehörenden Fernradweges sind unter anderem Görlitz, Bad Muskau, Forst, Guben, Eisenhüttenstadt, das Kloster Neuzelle und Groß Neuendorf im Oderbruch.

Ein Highlight am Oder-Neiße-Radweg ist das Kloster Neuzelle
Ein Highlight am Oder-Neiße-Radweg ist das Kloster Neuzelle

Beliebte Radreisen: Oder-Neiße-Radweg

Auch das Theater am Rand in Zollbrücke ist eine beliebte Station am Oder-Neiße-Radweg. Ebenso Schwedt, Eisenhüttenstadt, Frankfurt/Oder und die weitgehend unberührte Landschaft der Oderauen gehören dazu. Westwärts der Oder führt der Weg entlang flacher Flusslandschaften zum Stettiner Haff und nach Ahlbeck auf Usedom. Der Oder-Neiße-Radweg ist Deutschlands östlichster Radfernweg und bestens ausgebaut.

Blick in das Innere der Klosterkirche von Neuzelle, Foto: D.Weirauch
Blick in das Innere der Klosterkirche von Neuzelle, Foto: D.Weirauch

Orte voller Beschaulichkeit, beispielsweise Neuzelle, Städte großer Vergangenheit und europäischer Zukunft, darunter Görlitz und Frankfurt/Oder, beeindrucken ebenso wie die Idylle und Weite der Landschaft.

Pegelhäuschen in Ratzdorf

Für Einsteiger empfehlenswert ist die kurze Strecke zwischen Guben und Neuzelle. Der Weg führt, sobald man Guben verlassen hat, mehr als 20 Kilometer auf dem Deich der Neiße bis zum Zusammenfluss von Oder und Neiße in Ratzdorf. Dort kann man sich die mittlerweile sanierten Bauwerke anschauen, die beim letzten Oderhochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Eindrucksvoll ist das Pegelhäuschen in Ratzdorf. Am Wochenende lädt die Kneipe „Kajüte“ ein, ab und an ist auch die Kleinkunstbühne im alten Wirtshaussaal geöffnet.

Kloster Neuzelle

Das Pegelhaus von Ratzdorf, Foto: D.Weirauch

Küstrin, Lebus und Neulietzegöricke sind weitere Orte, die man durchfährt und wo sich ein Halt lohnt. Der weitere Weg durchquert dabei auch die größten Flussauen Europas im Nationalpark „Unteres Odertal“.

Durch den Nationalpark Unteres Odertal

Der Nationalpark Unteres Odertal lädt mit seiner Auenlandschaft ganzjährig dazu ein, Seeadler zu beobachten, die Heimat von Bibern und Fischottern zu erkunden und – per Pedes oder mit dem Fahrrad – einen der Aussichtspunkte zu besuchen, die einen weiten Blick über die Aue bieten. Ein Highlight ist zudem das „Erfahren“ der Landschaft auf dem Wasser.

Wer in Schwedt seine Wanderschuhe schnürt und sich in den Nationalpark begibt, wandelt bald auf urwüchsigen Pfaden und entdeckt in der fast unberührten Natur so manchen Vertreter seltener Vogelarten. Im Winter weilen zum Beispiel Singschwäne in der Region, durch die im Spätsommer bis zu 15.000 Kraniche ziehen.

Auf dem Oder- Neiße- Radweg
Auf dem Oder- Neiße- Radweg, Foto: D.Weirauch

Kurze Strecken, wie die nach Stützkow, einem Örtchen am Oderhang mit bester Aussicht, oder eine in die vom Tabakanbau geprägte Stadt Vierraden laden ebenso zum Naturerlebnis ein wie abwechslungsreiche Distanzen für mehrtägige Touren.

In Criewen lohnt sich zum Beispiel ein Besuch des Nationalparkhauses, in dem eine Ausstellung auf lebendige Weise über die Natur im Unteren Odertal informiert. Das Besondere: Während die Landschaft im einzigen Auen-Nationalpark Deutschlands im Winter aus einer einzigen großen Wasserfläche besteht, erscheinen im Frühjahr Wiesen, deren Gras sich zum Sommer und zum Herbst hin nuancenreich einfärbt, bevor der Wasserspiegel am Jahresende wieder ansteigt.

Dieses Schauspiel lässt sich am intensivsten bei Aktivitäten auf dem Wasser erleben. Ein unvergleichliches Erlebnis bietet zum Beispiel eine geführte Tour mit dem Kanu mitten in das Herz der schützenswerten Landschaft: Das Zwischenstromland zwischen Stromoder und Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße besteht aus zahlreichen Armen der Oder und ist dadurch ein echtes Wasserlabyrinth, das man nur auf dem Wasserweg gut besichtigen kann.

Grüne Dreieck „Oder-Neiße“

Als Wegbezeichnung für den Oder-Neiße-Radweg dient das grüne Dreieck „Oder-Neiße“. Immer wieder lohnen Abstecher vom Oder-Neiße-Radweg, so nach Gusow, Kunersdorf, Wulkow oder nach Neuhardenberg. In mehreren Orten laden mittlerweile mehr oder weniger gut restautrierte Schlösser und einstige Gutshäuser ein. Weiter geht es mit Radreisen: Oder-Neiße-Radweg.

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Tipp: Der beste Reiseführer für den Oder-Neiße-Radweg ist das bikeline-Radtourenbuch (Verlag Esterbauer). Das wetterfeste Klappbuch kostet 12,90 Euro und lässt eigentlich keine Sehenswürdigkeit aus. In dem Buch findet man alles, was man zu einer Radtour benötigt: Präzise Karten, genaue Streckenbeschreibungen und touristische Angebote der Region sowie ein umfangreiches Übernachtungsverzeichnis.

Zwei Flüsse – drei Bundesländer

In Deutschland führt der Radweg durch drei Bundesländer Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Leider ist die Ausschilderung nicht immer einheitlich. Der Oder-Neiße-Radweg ist Bestandteil des D-Routennetzes, eines Netzes von mehreren herausragenden Radfernwegen, die in den nächsten Jahren mit einer einheitlichen Beschilderung versehen werden sollen.

Der Oder-Neiße-Radweg gehört zu den zehn beliebtesten Fernradwegen in Deutschland. Weiterhin beliebt sind beispielsweise der Elbe-Rad-Weg, der Main-Radweg, der Radweg entlang der Donau, der Weser-Radweg sowie der facettenreiche Ostseeküstenradweg. Auch der romantische Rhein-Radweg, der Bodensee-Königsee-Radweg sowie der Mosel-Radweg und der Altmühltal-Radweg werden zu den zehn besten und schönsten Radwegen Deutschlands gezählt.

 

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Wo Kängurus in der Sonne baden

australienDERTOURPinnacles, KATALOG: Australien Neuseeland Südsee, C: DERTOUR

Westaustralien ist das perfekte Urlaubsziel für Naturliebhaber. Wer möchte, kann endlose Traumstrände erkunden, oder durch tiefe Schluchten wandern, mit Delfinen und Walhaien schwimmen oder Kängurus beim Sonnenbaden beobachten. Die Dertour-Mietwagenreise „Westküste auf eigene Faust” zeigt die ganze Schönheit dieser Region mit ihren unterschiedlichen Facetten und führt in 23 Tagen von Perth bis nach Darwin. Das türkisfarbene Wasser des Indischen Ozeans bildet dabei einen spannenden Farbkontrast zu den roten Felsen im Outback. Unzählige Sandstrände laden an der 12.500 Kilometer langen Küste zum Baden und Relaxen ein.

Von Perth lohnt ein Abstecher auf die autofreie Insel Rottnest Island, der mit dem Anblick der niedlichen Quokkas, der kleinen Kurzschwanzkängurus, belohnt wird. Im Nambung Nationalpark erheben sich tausende, bis zu vier Meter hohe, bizarre Kalksteinsäulen. Monkey Mia ist die Heimat von zutraulichen Delfinen, die fast jeden Tag an den Strand kommen, um die Wartenden zu begrüßen. Weiter nördlich gilt das Ningaloo Reef als eines der letzten Meeresparadiese der Welt. Zwischen März und August können die Gäste hier mit Walhaien schnorcheln. Durch tiefe Schluchten wandern die Reisenden im Karijini Nationalpark und erfrischen sich dabei in kühlen Felsenpools. Der Purnululu Nationalpark überrascht mit Felsformationen aus Sandstein, die an die Form von Bienenkörben erinnern. Hier ist ein Helikopterrundflug ein absolutes „Muss”. Auf dem Weg nach Darwin erleben die Gäste die Schluchten der Katherine Gorge und erkunden den Kakadu Nationalpark mit seinen berühmten Felszeichnungen der Aborigines sowie den weitläufigen Feuchtgebieten, in denen das riesige Salzwasserkrokodil lebt.

Preisbeispiel (Dertour Katalog Australien Neuseeland Südsee 2016/17):
Westküste auf eigene Faust, 26-tägige Flugpauschalreise ab/bis Deutschland, Flug ab/bis München/Frankfurt, Klug zum Flug, 23-tägige Mietwagentour ab Perth/bis Darwin, 20 Übernachtungen/DZ in Hotels, 2 Übernachtungen im komfortablen Zelt mit Bett, inkl. Avis Mietwagen zur Tour mit Navigationssystem, ab 3.275 EUR pro Person.
(Mietwagentour ab Perth/bis Darwin ohne Flug, ab 2.009 EUR pro Person).

Weitere Informationen und Buchungen in rund 9.000 Reisebüros mit Dertour-Programmen oder unter www.dertour.de/downunder

 
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