Reise

Ob ‚Wandern, Trekking, Radfahren oder Fernreisen. Wir haben die Reisen meist selbst erlebt oder von Freunden empfohlen bekommen. Schwerpunkt sind die Reiseregionen Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Polen, Türkei, Mexiko, Ägypten Tschechien und die Niederlande.

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Skurrile Silvesterbräuche weltweit

Island ® PixabayIsland ® Pixabay

Bleigießen war gestern! Wer die Silvesternacht in fernen Ländern verbringt, ist überrascht, wie unterschiedlich die Nationen den Wechsel vom alten zum neuen Jahr verbringen. Während die Mallorquiner beispielsweise auf Trauben als Glücksbringer setzen, verzichten die Sarden ungern auf einen Teller Linsen. Die Kolumbianer rennen gar in der gelben Unterhose um den Block, damit das neue Jahr Segen bringt. Skurrile Silvesterbräuche weltweit:

Argentinien: Schneeflocken in Südamerika

Schnee in Argentinien gibt es nur an Silvester, denn die Argentinier beenden ihr Jahr in konsequenter Manier. Sie reißen alle nicht mehr benötigten Unterlagen in kleine Fetzen und werfen diese aus dem Fenster. Dies sorgt für einen weißen Teppich auf den Straßen, der trotz sommerlicher Temperaturen aussieht wie Schnee. Der Brauch soll von Altlasten des alten Jahres befreien und Platz machen für schöne neue Dinge, die das kommende Jahr bringen wird.

Argentinien ® Pixabay
Argentinien ® Pixabay

„Dieser Silvesterbrauch ist besonders in Buenos Aires zu finden und sieht einfach fantastisch aus. Ein unvergessliches Erlebnis!“, so Evaneos-Gründer Eric La Bonnardière. Natürlich stoßen die Argentinier auch auf das nächste Jahr an wünschen sich ein „Feliz Año Nuevo!“. www.evaneos.de

Griechenland: Glück im Spiel, Glück im neuen Jahr

„Seit jeher glauben die Menschen in Griechenland daran, dass der Jahreswechsel eine Zeit des Glücks ist. Was liegt also näher als am Silvesterabend ordentlich zu spielen“, so Eleftheria Danopoulou, Verkaufsleiterin des Griechenland-Spezialisten Mouzenidis Travel. Glücksspiele wie Kartenspiele oder die Lotterie sind an Silvester nicht nur populäre Vergnügen, es geht teilweise dabei um viel Geld oder sogar Grundbesitz.

Griechenland ® Pixabay
Griechenland ® Pixabay

Der Abend des 31. Dezember läutet eine faszinierende Nacht voll Spiel, Spaß und Glück ein. Oft spielen die Griechen bis in den frühen Morgen des Neujahrstages hinein. Und wer verliert, kann bekanntlich immer noch auf eines hoffen, und zwar Glück in der Liebe. www.mouzenidis.de

Island: Feuerwerk für den guten Zweck

Auf Island beginnt der Abend mit einem Essen im Familien- und Freundeskreis. Danach steht der Besuch eines der vielen großen Neujahrsfeuerwerke an. Diese beginnen bereits vor Mitternacht, damit sie passend zum Jahreswechsel ihren Höhepunkt erreichen. Dass die Isländer viel Geld für Feuerwerkskörper ausgeben, hat auch Vorteile: Die Mehrzahl der Raketen verkaufen die isländischen Such- und Rettungsteams.

Island ® Pixabay
Island ® Pixabay

Der Erlös kommt gemeinnützigen Zwecken zugute. Im Anschluss an das Feuerwerk schaut die ganze Insel den amüsanten Jahresrückblick „Áramótaskaupið“. Die isländische Low-Cost-Airline WOW air bringt Island-Fans ab 69,99 Euro von Berlin-Schönefeld oder Frankfurt am Main nach Reykjavík. www.wow-air.de.

Italien: Linsen bringen Geldsegen

In Bella Italia steht der Silvesterabend ganz im Zeichen der Kulinarik. Die Italiener genießen im Restaurant oder privat in großer Gesellschaft einen Gang nach dem anderen. Im Mittelpunkt stehen Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Zu Hause bei Libero Muntoni, Marketing Direktor und Mitglied der Besitzerfamilie der Delphina Hotels & Resorts auf Sardinien, kommt um Mitternacht zudem ein Teller Linsen auf den Tisch.

Italien: Hotel Marinedda Thalasso & SPA -® Delphina Hotels & Resorts
Italien: Hotel Marinedda Thalasso & SPA -® Delphina Hotels & Resorts

Dieser Tradition folgen viele Italiener, denn die Linsen bescheren der Sage nach großen Reichtum. Auch der Prosecco ist ein Muss am Silvesterabend – jedoch nicht nur zum Trinken. Italiener tupfen ihn sich gerne ans Ohrläppchen, das bringt Glück. www.delphinahotels.de

Kolumbien: In gelber Unterwäsche und dem Koffer in der Hand ums Haus

Allerorts eröffnen in der letzten Woche des Jahres in Kolumbien ganz besondere Verkaufsstände: an ihnen gibt es ausschließlich gelbe Unterhosen. Alle, die sie in der Silvesternacht tragen, haben im nächsten Jahr viel Glück und keine Geldsorgen. Wer dazu auch noch mit dem Koffer um den Block läuft, sieht einem Jahr mit vielen Reisen entgegen.

Kolumbien:Luxury Suites & Residences ® Preferred Hotels & Resorts
Kolumbien:Luxury Suites & Residences ® Preferred Hotels & Resorts

Urlauber haben die Möglichkeit, diese Traditionen hautnah mitzuerleben. Gäste feiern das Jahresende gebührend im Hotel 93 Luxury Suites and Residences von Preferred Hotels & Resorts in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota. https://preferredhotels.com/destinations/bogota/93-luxury-suites-and-residences

Niederlande: Mit dem Nachtwächter in das neue Jahr

Punkt Mitternacht beginnt auf dem Markt im niederländischen Ootmarsum das neue Jahr mit einem Spaziergang der besonderen Art. Gäste und Einwohner ziehen mit dem Nachtwächter seine traditionelle Runde. Die Gruppe stoppt an 13 Plätzen im Stadtkern, um gemeinsam das Neujahrslied zu singen. Nur fünf Minuten entfernt liegt das Parkhotel de Wiemsel, das zu Silvester ein besonderes Paket schnürt. Neben zwei Übernachtungen mit Frühstück sind ein festliches Drei-Gang-Menü am 30. und ein Fünf-Gang-Menü am 31. Dezember 2017 inklusive.

Foto: Parkhotel de Wiemsel,

Abgerundet wird das Angebot mit einer Fahrt mit dem Oldtimerbus durch die winterliche Umgebung und einem Spa-Treatment. Buchbar ab 399 Euro pro Person. www.parkhotel-dewiemsel.nl

Österreich: Walzer und Glücksfische in Wien

Um Mitternacht tanzen die Wiener schwungvoll zu den Klängen des Donauwalzers in das neue Jahr. Ein weiteres Highlight auf jeder Party sind die Fischbiskotten. Die Löffelbisquits in Form eines Fisches sind wie vierblättrige Kleeblätter und Schornsteinfeger ein Glücksbringer für das neue Jahr. Die Frage ob diese vom Kopf oder von der Schwanzflosse her zu essen sind, ist leicht beantwortet: um das Glück am Wegschwimmen zu hindern, kommt die Flosse zuerst.

Österreich ® The Ritz-Carlton, Vienna
Österreich ® The Ritz-Carlton, Vienna

Das The Ritz-Carlton, Vienna ist ein idealer Ausgangsort, um die Wiener Silvesterbräuche zu entdecken. Zum Jahreswechsel bietet es ein festliches Buffet und das „Black Tie BBQ“ in jazziger Atmosphäre im Dstrikt Steakhouse. www.ritzcarlton.com/wien

Spanien: Mallorquinisches Trauben-Verschlingen

Zur Pflichtausstattung für Silvester gehören bei jedem Mallorquiner genau zwölf Weintrauben. Punkt Mitternacht essen Alt und Jung mit jedem der zwölf Campanadas, den Glockenschlägen, eine Traube. Dabei bleibt nicht viel Zeit zum Kauen und Schlucken, denn nur wer es pünktlich schafft und sich dabei etwas wünscht, hat Glück im neuen Jahr. Erst nach dem Verschlingen der Glückstrauben fallen sich alle in die Arme und stoßen mit Sekt an.

Spanien -® Pixabay
Spanien -® Pixabay

„Die größte Silvesterparty auf Mallorca steigt meist auf dem Rathausplatz in Palma, der Plaça de Cort“ empfiehlt Ralf zur Linde, Geschäftsführer des Mallorca-Experten fincallorca. „Hier wünscht sich halb Mallorca `Molts d’anys!`, wörtlich übersetzt `Viele Jahre`“. www.fincallorca.de

Silvester in Sydney, (c) pixabay (W&P)
Silvester in Sydney, (c) pixabay (W&P)

 

Reise

200 Jahre „Stille Nacht! Heilige Nacht“: Spurensuche bei der festlichen „AchenSee Weihnacht“

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200 Jahre „Stille Nacht! Heilige Nacht“: Spurensuche bei der festlichen „AchenSee Weihnacht“

Weihnachtsmuffel haben hier keine Chance. Noch bevor dem Adventskranz das erste Licht aufgeht, sorgen bei der „AchenSee Weihnacht“ gleich fünf besinnliche Veranstaltungen ab Ende November für einen schönen Auftakt in die „staade“ Zeit. Was allen gemein ist: Tiroler Brauchtum und besondere Locations wie ein historischer Hof, die Museumswelt oder ein Dampfer. Zusätzlich können sich Besucher auf Spurensuche des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ begeben, das dieses Jahr 200 Jahre alt wird. Zum Jubiläumsjahr gibt es am Achensee ein Konzert im Stil der Tiroler Wirtshauskultur sowie einen lebendigen Adventskalender.

Einer der besonderen Orte der „AchenseeWeihnacht“ ist der historische Sixenhof in Achenkirch. Hier findet von 24. November bis zum 27. Dezember die „Tiroler Bergweihnacht“ statt. Lebensgroße Figuren und echte Tiere im jahrhundertealten Stall lassen die alpenländische Version von der Geburt Christi lebendig werden. Der Eintritt schließt auch die 14 Schauräume des Heimatmuseums ein. Hinter einer Tür verbirgt sich die einstige Kammer der Bauersleute mit einer der ältesten Krippen des Achentals.

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Blick in eine Bauernkammer mit Krippe und Christbaum Foto: www.alpline.at

Der Sixenhof ist auch einer der Orte, an dem man auf Spurensuche des bekanntesten und weltweit am häufigsten gesungenen Weihnachtsliedes gehen kann. Anlässlich des 200. Jubiläums von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ widmet sich eine neue Ausstellung dem berühmten Nationalsänger Ludwig Rainer, dem bedeutendsten Verbreiter des „Stille Nacht! Heilige Nacht“- Liedes. Rainer machte das Lied u. a. in Amerika und Russland bekannt. Als Ludwig Rainer 1868 nach Tirol zurückkehrte, ließ er sich am Achensee nieder. An Samstagen und Sonntagen von 24. November bis zum 27. Dezember können Besucher während geführter Touren erleben, welche Spuren der Nationalsänger am Achensee hinterlassen hat. Reservierung und Infos unter www.achensee.com.

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Bergadvent, Ponyreitenc:  Tirol Werbung,  Foto: Grössinger Michael

Eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne ist das „Zsammg‘spielt im Advent“ beim Kirchenwirt in Eben am 7. Dezember. Ab 20 Uhr gibt es hier eine Jam-Session auf tirolerisch – zu Zeiten Ludwig Rainers waren die Wirtshäuser wichtige Zentren der Tiroler Kultur.

Ein weiteres Highlight im „Stille Nacht“-Jubiläumsjahr ist der lebendige Adventskalender, der am Achensee am 9. Dezember beim Bergadvent im Fischergut Station macht. Um 16 Uhr werden besondere Stücke der „Stillen Nacht“ musikalisch und literarisch aufgeführt. Das Fischergut in Pertisau zählt zu den ältesten Bauernhäusern am Achensee und bildet den stimmungsvollen Rahmen für die kleinen Stände und Hütten, die den Besuchern selbstgemachte Köstlichkeiten und allerlei Kunsthandwerk aus der Region anbieten. Vier große Laternen werden bis zum 27. Dezember am Achensee erstrahlen. Mit dem Entzünden der ersten Laterne werden die Markttage eröffnet. Adventskranzbinden, Ponyreiten, Christbaumschmuck basteln und Briefe ans Christkindl schreiben runden das Angebot ab. Am 2. Dezember kommt der Nikolaus vorbei.

Achenseeweihnacht©Hannes Senfter
Achenseeweihnacht ©Hannes Senfter

Tipp: Ein Christkindlmarkt auf dem Achensee? Das gibt es wirklich. Denn auch dieses Jahr schmückt die Achenseeschiffahrt ihren Dampfer festlich ein und hat an Bord einen Christkindlmarkt aufgebaut. Dazu gibt es Kekse, Glühwein und Adventweisen. Als besonderes Highlight liest die Kapitänin persönlich Weihnachtsgeschichten vor. Gefahren wird mehrmals am Tag an den Adventswochenenden sowie am 26. und 27. Dezember. Entspannt über den Achensee gleiten kann man auch bei „Weihnachten wia friaga“. Bei der 1,5-stündige Rundfahrt steht die weihnachtliche Stubenmusik der Gruppe „Tanzig“ im Vordergrund (Termine: 2., 9. und 16. Dezember).

Weitere Infos:

  • Achensee Tourismus, Achenseestraße 63, A–6212 Maurach am Achensee,
  • Tel. +43 59 5300-0, info@achensee.com, www.achensee.com

Hier geht es zu meinem Besuch am Achensee.

Reise

Liebenswertes Pontresina im Engadin

Schweiz (9)
Einfach mal raus aus dem Alltag – Flachländer wie wir möchten dennoch auch mal die Alpen erleben. Wo könnte es hingehen? In die Schweiz – Graubünden – Engadin. Vom kleinen  Ort Pontresina hatten uns Freunde erzählt, allerdings liegt nur dreieinhalb Kilometer entfernt Sankt Moritz. Nach „Schickimicki“ war uns eher nicht, deshalb hatten wir Zweifel, nach Pontresina zu fahren. Doch wir wurden eines Besseren belehrt und können uns bei unseren Freunden nur bedanken, dass sie uns so hartnäckig auf Pontresina im Oberengadin verwiesen. Lest hier mehr zum Thema: Liebenswertes Pontresina im Engadin.

Für eine Woche erlebten wir bei grandioser Herbstsonne eine Woche Natur-Wellness pur. Bei klarer, trockener Höhenluft auf unseren Wanderungen, beim Waldbaden konnten wir Sonne pur tanken (das ist im engadin durchschnittlich an 320 Sonnentage im Jahr möglich), beim Bahnfahren mit dem Bernina-Express der Rhätischen Bahn die atemberaubende Kulisse der alpinen Bergwelt zu erleben und last but not least beim Verwöhnenlassen morgens und abends in wunderbaren Hotels: dem Hotel Walther,

Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch
Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch

 

Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
dem Hotel Saratz in Pontresina, darüber später hier mehr.
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
und dem Cresta Palace in Celerina.  Hier unsere Bericht dazu.
Beste anbindung: auch das Cresta Palce in Celerina liegt in Bahnhofsnähe, Foto: Weirauch
Ansicht des Cresta Palace vom Westen, Foto: Cresta Palace
Ansicht des Cresta Palace vom Westen, Foto: Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Weirauch
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace

Blick in den Ruheraum des Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Mit der Bergbahn gut zu erreichen und Ausgangspunkt für Wanderungen: Muottas Muragl, Foto; Weirauch
Mit der Bergbahn gut zu erreichen und Ausgangspunkt für Wanderungen: Muottas Muragl, Foto: Weirauch

Im Land des Steinbocks

Eine Überraschung war für uns auch die Jugendherberge von Pontresina, direkt am Bahnhof gelegen, bietet sie nicht nur jungen Leuten mehr als einen Übernachtungsplatz an. Wir kennen Jugendherbergen in vielen Ländern, aber die Herzlichkeit der Herbergseltern Sabine und Martin Künzli hat Eindruck hinterlassen.
Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina
Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina

Hier unser Bericht über den Besuch in der gastfreundlichen Jugendherberge.

Mit 3 PS geht es in das Val de Roseg von Pontresina, Foto: Weirauch
Mit 3 PS geht es in das Val de Roseg von Pontresina, Foto: Weirauch
Fazit: Überall waren wir gern gesehene Gäste, deren Wünsche man gern erfüllte, ohne große Worte darüber zu verlieren, sei es bei der kostenlosen Beförderung des Gepäcks, Tipps für Wanderungen bzw. Fahrten mit den Bergbahnen Muottas Muragl (Standseilbahn), dem Sessellift Pontresina-Alp Languard, der Gondelbahn hinauf auf die Diavolezza oder der Luftseilbahn Celerina-Marguns.
Im Ausflugsrestaurant auf der Diavolezza in der Nähe von pontresina, Foto: Weirauch
Im Ausflugsrestaurant auf der Diavolezza in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch

 

Mit dem Bernina-Bummler bietet die Rhätische Bahn den Gästen des Engadin eine Mitfahrgelegenheit an, die fußmüde Wanderer von Ort zu Ort bringt. Gäste, die mindestens zwei Übernachtungen in den Hotels bzw. der Jugendherberge buchen, erhalten ein Bergbahnticket, das ihnen die Benutzung von 13 Bergbahnen inklusive der öffentlichen Verkehrsmittel (Bahn und Bus) im Oberengadin ermöglicht. Dieses Bergbahnticket ist eine wunderbare Lösung für problemlose Fortbewegung im Oberengadin. Wir mussten uns nicht um den Fahrscheinkauf kümmern, konnten entspannt in die sauberen Busse und Bahnen steigen, immer gab es Sitzplätze mit blitzklaren Fenstern, die die Sicht auf die Berge und Täler ermöglichten, wo sich ein wunderbarer Bergsommer still verabschiedete und ein farbenprächtiger Herbst sich ganz leise ankündigte.

Immer freundliches, kundiges, manchmal zu Scherzen aufgelegtes Begleitpersonal ließ jede Fahrt zu einem Erlebnis werden. Automatische Ansagen und Anzeigen in Bus und Bahn informierten die Fahrgäste über einzelne Stationen, so dass wir entspannt in die Landschaft schauen konnten.

Pontresina im Festsaal der Alpen

Wo befindet sich der Festsaal der Alpen? Als wir aus dem Zug, der uns von Chur nach Pontresina in gut eineinhalb Stunden brachte, ausstiegen, wurden wir begrüßt mit „Willkommen im Festsaal der Alpen“. Wir schauten ungläubig. Der Bahnhof ein Festsaal? In erster Linie bezog sich der Willkommensgruß wohl auf das historische Bergdorf, das bei sommerlichem Herbstwetter vor uns lag. Nette, freundliche Menschen, ob einheimisch oder zu Gast, alle scheinen, sobald sie den Bahnhofsvorplatz verlassen in eine andere Welt einzutauchen. Typische Engadiner Häuser und Hotel-Paläste der Belle Époche vor der atemberaubenden Kulisse des Bernina-Massivs, entrücken uns aus unserem Alltag, die sonnige Lage auf etwa 1800 Metern sowie das trockene und milde Klima sind Balsam für unsere Seelen. Pontresina trägt den Titel Luftkurort zurecht. 350 Kilometer Panoramapisten entführen in drei der legendärsten Schweizer Skigebiete: Diavolezza, Corvatsch und Conviglio.. Wir sind keine Wintersportler, als Flachländer rufen uns aber 580 Kilometer Wanderwege, 400 Kilometer Bike-Trails und die Oberengadiner Seenlandschaft respektvolle Bewunderung ab. Dazu kommen noch viele kulturelle Begegnungen, sei es im Museum-Alpin, bei den täglich kostenlosen einstündigen Konzerten im Thaiswald, bei der Pferdekutschenpartie im Rosegg-Tal, auf dem Gletscherweg Morteratsch oder der Alpkäserei – das sind nur einige der schönen Erlebnisse, die Pontresina zu einem liebenswerten Ort des Sports und der Genüsse werden lassen.

„In Sankt Moritz trägt man den Pelz nach außen, in Pontresina nach innen. In Pontresina macht Urlaub, wer in St. Moritz vom Teller fällt.“ – so scherzt man über den anderen, den bedeutenderen Ort. Für uns ist Pontresina ein Festsaal, ein Ort mit Geschichte und Geschichten, die die dort lebenden Menschen schrieben und heute noch schreiben. Man spürt ihren Stolz auf das Geschaffene, etwa in den geschriebenen Geschichten der Hotels, die wir mit Interesse gelesen haben. Stillstand gab es auch in den schwierigsten Zeiten nicht. Die Grandhotels hatten es nicht immer leicht. Darüber können die Chroniken erzählen.

Bis heute entwickelt die Gemeinde Visionen – etwa über einen neuen „feinen“ Eingangsbereich in den „Festsaal“ der Alpen, dem zweitgrößten Ferienort des Oberengadins. Die Autos auf dem Bahnhofsvorplatz könnten in eine Tiefgarage verschwinden, darauf “setzt” man die Jugendherberge und ein Servicezentrum für Sommer- und Wintergäste. Bike-Trails werden ausgebaut … Ideen rechtzeitig umsetzen, damit der Zug nicht ohne die Pontresiner abfährt, das macht Lust auf einen erneuten Besuch in den nächsten Jahren …

Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina
Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina

Alte Handwerkskunst: Sgraffitto

Pontresina ist ein langgestrecktes Straßendorf. Bis heute bestimmen die Hotelpaläste der Belle Époque die Silhouette der Gemeinde. Weht die Schweizer Fahne auf dem Dach, so sind die Hausherren anwesend, das heißt, das Hotel hat geöffnet. Geschichtsträchtig sind die alten Engadinerhäuser. Ein Markenzeichen auf diesen alten Häusern sind die geometrischen Ornamente und Tierfiguren an den Hausfassaden. Die alte Kratztechnik wurde im 15./16. Jahrhundert von Engadiner Auswanderern aus Italien zurück in die Heimat gebracht. Noch heute gibt es Sgraffito-Künstler im Engadin, die das überlieferte Handwerk ausüben. Am liebsten arbeiten die Sgraffito-Künstler bei Regenwetter, damit der Verputz, der auf die Fassade der Häuser aufgetragen werden muss, nicht zu schnell trocknet. Vorher wird auf einem Blatt Papier nach dem Wunsch des Kunden eine Skizze des Sgraffito entworfen, die dann frei ohne Vorzeichnen auf die Fassade gezeichnet wird. Dann erfolgt das Vorkratzen, danach die Feinarbeit, die zur Verschönerung der Zeichnung dient. Für die Feinarbeit benötigt man jahrelange Erfahrung. Die Arbeiten werden nur während drei bis vier Monaten im Frühling bzw. Frühsommer ausgeführt. Sonst wird es zu warm und die Arbeit am Sgraffito muss vor der Sonne geschützt werden, das heißt ein zusätzlicher Arbeiter muss die Fassade ständig feucht halten. Sgraffito-Kurse bietet der Suscher Maler Josin Neuhäusler auch für Feriengäste an. Weitere Informationen www.josin-sgraffito.ch

Bergbahnen in und um Pontresina

Mit dem Berninamassiv, dem Roseg- und dem Morteratschgletscher in seiner Nähe ist das Dorf Pontresina ein Zentrum des hochalpinen Bergsports. Wie in Sankt Moritz geht die Tourismusgeschichte auch in Pontressina bis ins 19. Jahrhundert zurück. Mit der Erstbesteigung des Piz Bernina (4049 Meter) im Jahr 1850 erregte der Oberforstinspektor Johann Wilhelm Fortunat Coaz Aufmerksamkeit für die Region. Bei dieser Gelegenheit betätigte er sich auch gleich als Bernina-Kartograph. Der Viertausender „König der Ostalpen“ lockte von nun an die Bergsteiger nach Pontresina. Gute Unterkünfte, wie z. B. die „Pension Saratz“, die in den 1870er Jahren zum Hotel Saratz aufstieg, lockten die Gäste in die Gemeinde. Um die Jahrhundertwende folgte das Hotel Walther. 1961 wurde in Pontresina eine der ersten Schweizer Bergsteigerschulen ins Leben gerufen: dort werden bis heute Bergführer ausgebildet, die gegen Bezahlung Touristen zu Gipfeln und Gletschern führen.

Service zu Pontresina, Celerina und Umgebung

jegliche Hilfe gewährt für Wandertipps u.a.:

Pontresina Tourismus

Tipp: wer im Sommer mindestens 2 Übernachtungen bucht, der erhält mit der Engadin-Card sämtliche Fahrten mit der Bergbahn gratis: Bergbahnen,  ebenfalls sind einige Strecken der Rhätischen Bahn im Oberengagin kostenlos

Empfehlenswert ist eine Fahrt mit dem Bernina-Express 

Die Recherche in Pontresina und Umgebung wurde unterstützt von Pontresina Tourismus. Herzlichen Dank.

Hier geht es zu weiteren Erlebnissen und Hotels in Pontresina.

+ Hotel Walther

Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch
Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch

+ Hotel Saratz

Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz
Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz

+ Jugendherberge Pontresina

Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina
Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina

+ Hotel Cresta Palace in Celerina

Das Grandhotel Cresta Palace in Celerina im Engadin, Foto: Weirauch
Das Grandhotel Cresta Palace in Celerina im Engadin, Foto: Weirauch

+ Fahrt mit dem Bernina Express

Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch
Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch

Buchtipp: ein empfehlenswerter Reiseführer Graubünden von Marcus X. Schmid aus dem Michael Müller Verlag, 288 Seiten, 139 Fotos, ISBN 978-3-95654-022-6, 16,90 EUR, 24,90 CHF

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Herbstzauber in Holland

ParkhoteldeWiemsel (45)

Herbstzauber in Holland: Die schönste Zeit für die perfekte Mischung aus Aktivurlaub und Erholung

Das ist die gegend um Ootmarsum. Natur, Kultur und Entspannung: „Das andere Holland“ hüllt sich entlang der deutsch-niederländischen Grenze im Herbst in buntes Gewand. Dann nämlich, wenn sich zwischen den romantischen Flüsschen die hügelige Landschaft mit ihren weiten Wäldern, Wiesen und Mooren in den verschiedensten Rot- und Goldtönen färbt, erstrahlt die Gegend rund um das mittelalterliche Künstlerstädtchen Ootmarsum in besonderer Atmosphäre. Neben den Galerien locken zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie das Wegenetz von insgesamt 350 Kilometern mit flachen Wander- und Radwegen. Nach dem Aktivsein an der frischen Luft erwartet das Parkhotel de Wiemsel seine Gäste mit einem Verwöhnprogramm für Körper und Geist in traumhafter Naturkulisse. Der Herbst ist eben die schönste Gelegenheit, um sich für die bevorstehende Winterzeit bestmöglich zu stärken.

Indian summer im Park des Parkhotels de Wiemsel, Foto: Parkhotel de Wiemsel

Barfuß durch den Herbst

Eingebettet in weitläufige Weiden und Wälder liegt die Region Twente nur rund zwei Autostunden von Nordrhein-Westfalen entfernt. Hier lädt das Vier-Sterne-Superior-Hotel mit der 70.000 Quadratmeter großen Parklandschaft ein, es den Hauptdarstellern Richard Gere und Julia Roberts von „Pretty Woman“ gleich zu tun: Raus aus den Schuhen, die symbolisch für den Alltag stehen und barfuß als gesundes Training die Welt unter den Füßen spüren.

Im Schatten großer Bäume: Pool des Parkhotels de Wiemsel, Foto: Parkhotel de Wiemsel
Blick auf den Pool des Parkhotels de Wiemsel, Foto: Parkhotel de Wiemsel

Weitab von Stress und Hektik werden neben Fußmuskulatur und Kreislauf auch die Balance sowie das Immun- und Nervensystem angeregt. Die entspannte Großzügigkeit spiegelt sich auch in den 56 Suiten, erbaut im einstöckigen traditionellen Backsteinstil, wider. Sie verfügen teils über eine eigene Sonnenterrasse sowie einen direkten Zugang zum einzigartigen Park, der das gesamte Anwesen umsäumt. „Das Resort und die Weite und Freiheit der Landschaft schaffen den idealen Rahmen zum Durchatmen und Entspannen“, so Henning J. Claassen, Eigentümer des Kleinods. Gelassen bewegen heißt es auch auf den 350 Kilometer langen Rad- und Wanderwegen entlang der sanften Hügellandschaft.

Die bunte Natur erkunden

Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber finden mit dem Parkhotel de Wiemsel den idealen Ausgangspunkt für gut beschilderte Themenrouten. So stellt das Hotel seinen Gästen eine Auswahl an Hollandrädern und E-Bikes samt Kartenmaterial und Picknickkorb zur Verfügung. Sogenannte Knotenpunkte helfen auf der Strecke zur Orientierung. Im Nordosten von Twente geht es durch die Laubwälder Achter de Voort, Agelerbroek en Voltherbroek und durch das Flusstal der Dinkel. Hier liegt auch bei Denekamp das Landgut Singraven mit zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden, darunter das Kutschhaus und die jahrhundertealte Wassermühle. Der Weg führt an Maisfeldern und Pferdeweiden vorbei, durch das Vogelschutzgebiet Ottershagen und die Naturschutzgebiete Springendal und Dal van Mosbeek. Attraktives Ziel ist neben Burgen und malerischen Schlössern auch die Wassermühle Bels aus dem 18. Jahrhundert. Heute befindet sich dort eines der traditionellen holländischen Pfannkuchenhäuser, in dem 100 verschiedene Sorten der Leckerei angeboten werden — ideal für eine Stärkung zwischendurch.

Unterwegs im Künstlerstädtchen Ootmarsum

Ein kurzer Spaziergang von fünf Minuten und schon ist man vom Parkhotel de Wiemsel aus im 700 Jahre alten Ootmarsum. Die kleine Stadt mit seiner gotischen Kirche, Patrizierhäusern und verwinkelten, mit Feldkieseln gepflasterten Gassen gilt als ältestes Städtchen der Region und ist ein echtes Schmuckstück. Es konnte sich seinen mittelalterlichen Charme weitgehend bewahren und wurde in den 1980er-Jahren liebevoll restauriert. Die engen Gassen laden zum Flanieren ein, überall finden sich kleine Galerien, die ihre bunte Vielfalt ausstellen. Bekanntester Künstler des Ortes ist Ton Schulten, der in Ootmarsum ein eigenes Museum und eine Galerie seiner farbenfrohen Mosaiklandschaften und Skulpturen vieler internationaler Bildhauer in Bronze, Keramik, Marmor und Glas ausstellt. Das Freilichtmuseum „Los Hoes“ mit seinen historischen Hallenhaus-Bauernhöfen zeigt das ländliche Leben in früheren Zeiten. Sehenswert sind auch das Rathaus mit seiner Rokoko-Fassade, das Cremershaus und das Drostenhaus.

Parkhotel de Wiemsel
Indian Summer im Parkhotel de Wiemsel, Foto: Parkhotel de Wiemsel

Auszeit im Garten der Niederlande

Der Nordosten der Region Twente wird auch „Garten der Niederlande” genannt: Nach einer erlebnisreichen Erkundungstour bietet das Parkhotel de Wiemsel Zeit für Entspannung. Im hauseigenen Spa können Gäste Wellness-Behandlungen, wie Aromaöl-Massagen oder pflegende Gesichtsbehandlungen genießen. Für die Lockerung der Muskulatur ist eine wohltuende Schwitzkur im Dampfbad oder in der finnischen Sauna genau das Richtige. Und wer gerne ein paar Bahnen schwimmen möchte, hat die Wahl zwischen dem großzügigen Innenpool und dem Außenpool mit Sonnenterrasse. Die Wohlfühlatmosphäre ist es, die Holland in der Herbstzeit zu einem besonderen Flecken Erde macht und im Vier-Sterne-Superior-Hotel mit Herz gelebt wird. Weitere Informationen unter www.parkhotel-dewiemsel.nl.

Über das Parkhotel de Wiemsel

Das Parkhotel de Wiemsel ist ein niederländisches Traditionshotel, das im August 2015 nach umfassenden Sanierungsarbeiten neu eröffnete. Umgeben von 70.000 Quadratmeter Parklandschaft genießen Gäste auch die Großzügigkeit der 56 Suiten und Gästezimmer, erbaut im einstöckigen, traditionellen Backsteinstil. Das Parkhotel de Wiemsel in der deutsch-niederländischen Grenzregion ist ein Ensemble aus Hotel, Schlemmer-Oase, Kunst und Park. Im hoteleigenen Restaurant de Wanne zaubert die Küchencrew kulinarische Kreationen und im Spa & Wellness de Wiemsel lassen Gäste die Seele baumeln. Wohlfühlen lautet die Devise.

Reise

Trends für das Reisejahr 2019        

Matera 2018

Mottoreisen im Trend, digitale Tourenbuchung auf dem Vormarsch, hohe Nachfrage nach Individualreisen und Porto Santo als Geheimtipp:

Den Trends der Branche auf der Spur: Urlaub im eigenen Land war in diesem Jahr sehr beliebt, aber auch Destinationen wie Spanien, Italien oder Griechenland wurden wieder stark nachgefragt. Wo wird die Reise im nächsten Jahr hingehen? Um dies zu erfahren, hat die Münchner PR-Agentur Wilde & Partner (www.wilde.de) Reiseexperten nach ihrer Einschätzung für 2019 gefragt. Ob Individual- oder Pauschalreise, Wohnmobilurlaub, Jugendreisen, Mietwagen oder Touren und Aktivitäten — die Branchenkenner wissen, welche Trends anhalten werden und welche Destinationen stark im Kommen sind.

Kurztrips liegen im Trend

Kürzere Reisen von weniger als sieben Tagen sind im nächsten Jahr sehr beliebt, wie eine aktuelle Umfrage der Urlaubspiraten (www.urlaubspiraten.de) zeigt. So planen 41 Prozent im Jahr 2019 drei oder sogar mehr Kurztrips ein und veranschlagen dafür etwa 20 bis 30 Prozent ihres kompletten Reisebudgets. Unabhängig von der Destination machen die Befragten am liebsten Badeurlaub (56 Prozent), einen Städtetrip (52 Prozent) oder eine Rundreise (37 Prozent). Aber auch längere Reisen von mehr als sieben Tagen sind für die Mehrheit ein fester Bestandteil der jährlichen Reiseplanung. Overtourismus ist auch immer noch ein wichtiges Thema: Die Angst vor zu vielen Touristen hat fast die Hälfte aller Befragten schon einmal von einer Reise in die Wunschdestination abgehalten. Aber auch in der Heimat ist es schön: Fast drei Viertel (70 Prozent) aller Befragten planen mindestens einen Kurztrip innerhalb Deutschlands.

Newcomer Uganda und Äthiopien

Der Reisetrend im Jahre 2019 geht weiterhin Richtung Individual- und Entdeckerreisen in unbekannte Ziele, weiß Annika Lucien, Country Manager DACH von Evaneos (www.evaneos.de), führender Online-Marktplatz für Individualreisen weltweit.  Trenddestinationen sind Newcomer wie Uganda und Äthiopien und Dauerbrenner Marokko in Afrika, Uruguay und Jamaika in Süd- und Mittelamerika, Malaysia sowie China in Asien, aber auch Finnland, Georgien und Montenegro in Europa. Indonesien und die Azoren bleiben im Aufwärtsschwung, während sich auch die skandinavischen Länder wachsender Beliebtheit erfreuen. Die Reisenden wünschen sich vor allem authentische Erlebnisse vor Ort sowie eine individuelle Betreuung.

Wunsch nach Flexibilität im Urlaub steigt

Auch der Mietwagenexperte Sunny Cars (www.sunnycars.de) sieht den Individualurlaub im kommenden Jahr weiter auf dem Vormarsch. Denn viele Deutsche verzichten Marktbeobachtern zufolge auf das fertige Standardpaket mit Flug, Hotel und Transfers und stellen sich ihre Reise lieber selbst zusammen. Spätestens vor Ort ist dann für fast jeden die Unabhängigkeit ein wichtiger Bestandteil. „Schon jetzt haben mit einem Plus von über 20 Prozent deutlich mehr Kunden einen Mietwagen für ihren Urlaub 2019 bei uns reserviert als das im Vorjahresvergleich der Fall war“, berichtet Thorsten Lehmann, Geschäftsführer von Sunny Cars. Auf den vorderen Plätzen der Nahziele für 2019 liegen aktuell Spanien, Portugal und Griechenland — wobei Griechenland die größte Wachstumsrate verzeichnet. Unter den Fernzielen haben bei Mietwagenurlaubern die USA, Südafrika und Kanada die Nase vorn.

Touren werden zunehmend spontan und digital gebucht

Im Bereich der Touren und Aktivitäten haben sich in diesem Jahr zwei wichtige Entwicklungen gezeigt: Erstens buchen seit diesem Jahr fast die Hälfte der Reisenden Touren von mobilen Endgeräten und via App. Zweitens entscheiden sie sich zunehmend spontan, so wird eine von zehn Reiseaktivitäten mittlerweile am selben Tag von unterwegs gebucht. Besonders kurzfristig reservieren Urlauber Hop-on/Hop-off-Bustouren und geführte Bootsfahrten. Mehrtägige Touren werden dagegen immer im Voraus gebucht. Gerade in den kalten Wintermonaten steigt aber die Bereitschaft, nach Ausflügen zu suchen, die erst in ein paar Monaten stattfinden. Im Schnitt buchen Reisende dann einen Monat im Voraus. „Da generell immer mehr Reisende ihre Aktivitäten digital und immer spontaner von unterwegs buchen, wird sich diese Art der Reiseplanung zunehmend durchsetzen und der spontane Unterwegs-Bucher zum Standard“, erklärt Johannes Reck, CEO von GetYourGuide (www.getyourguide.de).

Städtetrips: Vom Geheimtipp zur Trendstadt

Viele Städte, die bisher als Geheimtipp liefen, sind mittlerweile zur Trendstadt geworden. „Ganz vorne dabei sind Städte im Osten wie Riga oder Krakau. Sie liegen vor allem durch ihr besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis im Trend.

Auch die isländische Hauptstadt Reykjavík wird durch ihre außergewöhnliche Gastronomie, den hippen Designerläden und angesagten Clubs immer beliebter bei Städtereisenden. Die portugiesische Stadt Porto ist ein wahrer Allrounder und bietet bei mildem Klima nicht nur viel Geschichte, sondern auch vielseitige kulinarische Angebote und ein abwechslungsreiches Nachtleben“, so Tobias Boese, Geschäftsführer von weekend.com (www.weekend.com).

Sprachreisen nach England gut gebucht

Trotz drohendem Brexit sind Sprachreisen nach England auch für das kommende Jahr weiterhin sehr gefragt. Dieser Trend zeigt sich bei Juvigo (www.juvigo.de), dem unabhängigen Spezialisten für die Vermittlung von Kinder- und Jugendreisen. So waren rund 30 Prozent aller gebuchten Reisen ins nichtdeutschsprachige Ausland in diesem Jahr Sprachreisen nach England. Am beliebtesten ist dabei Bournemouth, die Hälfte aller vermittelten Sprachreisen gehen auch 2019 in die Stadt im Süden der Insel. Im Durchschnitt sind die Teilnehmer 14 Jahre alt. Juvigo arbeitet nur mit Veranstaltern zusammen, die schon seit Jahren eigene Sprachschulen in England unterhalten und dort eine sehr starke lokale Verwurzelung haben. „Wer sich trotzdem Sorgen bezüglich des Brexits macht, für den sind Englisch-Camps in Deutschland eine günstige Alternative. Viele dieser Camps haben sogar muttersprachliche Betreuer aus den USA, Großbritannien oder Australien“, weiß Björn Viergutz, Geschäftsführer von Juvigo.

Personalisierte Urlaubskarte

Während viele Reisende Bilder aus ihrem Urlaub in den sozialen Netzwerken posten, wird auch der Gruß per Postkarte wieder beliebter. Ein Revival der Postkarte sieht MyPostcard (www.mypostcard.com), so wurden pro Nutzer in diesem Jahr bereits knapp ein Viertel mehr haptische Grüße als im Vorjahr verschickt. Dabei geht der Trend ganz eindeutig zu personalisierten Postkarten: Immer mehr Urlauber entscheiden sich nicht für Standard-Motive, sondern laden eigene Bilder hoch und kreieren ihr eigenes Postkartendesign per App. Dabei gehen mehr als die Hälfte der Grüße nach Deutschland, gefolgt von den USA, Frankreich und  Großbritannien.

Das Motto zählt

Für 2019 erwartet der mobile Reisevermittler solamento (www.solamento.com) einen weiteren Zuwachs im Bereich der Themen- und Mottoreisen. „Urlauber suchen verstärkt nach maßgeschneiderten Reisen, die ihren persönlichen Interessen und Vorlieben entsprechen“, erklärt solamento Geschäftsführer Sascha Nitsche. „Themenurlaube wie Gourmet-, Foto- oder spezielle Sportreisen liegen daher auch 2019 im Trend.“ Von der kulinarischen Woche in der Toskana über einen USA-Aufenthalt mit Foto- und Videotraining bis hin zu einem exklusiven Musik- und Kulturtrip, gibt es umfangreiche Angebote für verschiedenste Zielgruppen. „Insbesondere die zahlungskräftige und anspruchsvolle Gruppe der Best Ager hat die Attraktivität der Themenreisen für sich entdeckt“, berichtet Nitsche.

Caravaning ist DER Urlaubstrend

Immer mehr Deutsche steigen im Urlaub auf das Wohnmobil um. Das kann auch McRent (www.mcrent.de), Europas größte Wohnmobilvermietung, bestätigen. „Schon jetzt sichern sich die ersten ihr passendes Miet-Wohnmobil für das nächste Jahr. Wer auf die Schulferien und bestimmte Mietstationen angewiesen ist, sollte das auch spätestens im Dezember oder Januar buchen — gerade die 4-6 Personen-Fahrzeuge für Familien sind schnell ausgebucht“, rät Alexander Kastl, Geschäftsführer von McRent. Nichtsdestotrotz können Kunden auch kurzfristig noch Glück haben. „Da doch auch immer mehr Urlauber kurzfristig nach Angeboten suchen, haben wir eine neue Sparte Last Minute Specials und Top Deals eingeführt — hier finden auch Kurzentschlossene und Schnäppchenjäger noch das passende Reisemobil für ihren Ur-laub“, so Kastl. „Bei den Trend-Destinationen liegt weiterhin Deutschland vorne. Aktuell erleben wir aber einen Run auf Skandinavien und UK, hier ganz besonders auf Schottland — da spielt sicherlich der starke Euro eine maßgebliche Rolle.“ Wer von Roadtrips in der Ferne träumt, kann seit kürzerem auch in Japan und Neuseeland Wohnmobile über McRent buchen.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Ein großer Urlaubs-Trend für das kommende Jahr sind ganzheitliche Healthcare Angebote, bei denen Reisende bereits während ihres Urlaubs Anregungen und Behandlungen zur langfristigen Gesundheitsvorsorge erhalten. Wo, wenn nicht im Urlaub, besteht ausreichend Zeit, sich einmal in Ruhe mit seinem aktuellen Lebensstil zu beschäftigen und diesen gemeinsam mit medizinischen Experten zu optimieren, wobei Erholung und Genuss trotzdem nicht zu kurz kommen sollen. Genau das bietet das neue Spa des Luxusresorts DAIOS COVE (www.daioscovecrete.com/de) auf Kreta. In Zusammenarbeit mit dem Spa- und Healthcare Experten GOCO Hospitality präsentiert das Resort eine Kombination von ganzheitlicher Erholung, innovativen Beauty-Behandlungen und individuell zugeschnittenen Fitness-Programmen. Eine besondere Neuheit ist der Styku 3D Scanner, welcher in der Lage ist, den aktuellen körperlichen und gesundheitlichen Zustand eines Gastes detailliert zu erfassen. Anhand die-ser Erkenntnisse stellen Experten ein ideal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenes Programm mit Ernährungs-, Fitness- und Gesundheitstipps zusammen, welche die Gesundheit der Gäste auch nach dem Urlaub positiv beeinflussen.

Porto Santo: Portugals Geheimtipp-Insel

Kleine Insel mit großem Kontrast: In nur vier Flugstunden erreichbar, bietet Madeiras Schwesterinsel einen abwechslungsreichen Kontrast zwischen Bade- und Aktivurlaub. „Porto Santo ist daher ein Inseljuwel mit Geheimtipp-Charakter für das nächste Jahr“, bestätigt Markus Zahn, Geschäftsführer von OLIMAR Reisen (www.olimar.de), und führt weiter aus: „Mit ihrem kristallklaren Wasser, traumhaften Stränden und unentdeckter Natur ist die Insel perfekt für Reisende mit besonderen Ansprüchen fernab von belebten Touristenpfaden. Badeurlauber finden hier Ruhe und Aktivurlauber entdecken die Insel auf Wanderwegen oder bei einer Fahrrad-Tour. Wassersportangebote oder sogar Walbeobachtungen runden den Urlaub in diesem facettenreichen Reiseziel ab.“

Matera ist Europäische Kulturhauptstadt

Als Europäische Kulturhauptstadt 2019 wird Matera im nächsten Jahr einen bemerkenswerten touristischen Aufschwung erleben. In der süditalienischen Region Basilikata gelegen, bietet Matera Reisenden eine Vielzahl an interessanten Kulturstätten. „Die Stadt, die viele Jahre lang relativ unbekannt war, vermittelt den Besuchern das Gefühl, als wären sie die ersten, die diesen magischen Ort betreten“, erklärt Roberta Possenti, Managing Director für Südeuropa bei Preferred Hotels & Resorts. Zu den Highlights der Stadt gehört unter anderem das UNESCO-Weltkulturerbe Sassi, dessen Höhlenwohnungen und Felsenkirchen vor über 7.000 Jahren errichtet wurden. Der perfekte Ausgangspunkt für die Erkundung der denkwürdigen Stadt und ihrer Umgebung ist das neu eröffnete Kalidria Hotel & Thalasso Spa. Es liegt in Küstennähe und nur 45 Autominuten von Matera entfernt. https://preferredhotels.com/destinations/castellaneta-marina/kalidria-hotel-and-thalasso-spa

Nachhaltigkeit in der Hotellerie

Ein grüner und nachhaltiger Tourismus ist ein Trend, den Libero Muntoni, Marketing Director und Besitzer der Delphina Hotels & Resorts (www.delphinahotels.de/), für das kommende Jahr sieht.  Reisende möchten bei ihrem Hotelaufenthalt ein gutes Gewissen haben. Die Delphina Hotels & Resorts sind die erste italienische Hotelgruppe, die hundert Prozent nachhaltig betrieben wird und nur zertifizierte grüne Energie, die ausschließlich aus erneuerbaren Quellen stammt, verwendet. Deshalb hat die Hotelgruppe den Reisepreis P.E.A. (People. Environment. Achievement.) erhalten — eine der führenden grünen Auszeichnungen Großbritanniens, die Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt ehrt, die zukunftsweisende und umweltbewusste Initiativen vorantreiben. Da immer mehr Reisende auf einen umweltfreundlichen Urlaub achten, müssen Hotels im neuen Jahr nach Ansicht Muntonis dem Wunsch der Urlauber Rechnung tragen und noch stärker in Nachhaltigkeit investieren.

HotelsReise

Hotel Walther Pontresina – Wo der Gast im Mittelpunkt steht

Schweiz-Pontresina (55) - KopieDas Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch

­Pontresina – am Fuß des Berninamassivs gelegen, ist das Dorf mit dem grandiosen Blick auf die höchsten Gipfel der Ostalpen ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger. Und hier lebt eine der größten Steinbockkolonien der Alpen. Wir besuchten das: Hotel Walther Pontresina – Wo der Gast im Mittelpunkt steht

Zunächst ging es mit der Swiss von Berlin nach Zürich, weiter geht es mit dem Zug der Schweizerischen Bundesbahn bis Chur. Hier stiegen wir um in die Rhätische Bahn und fuhren über Samedan nach Pontresina.

Die gut dreistündige Bahnstrecke durchs Albulatal ins Engadin ist für Eisenbahnfans bereits ein Genuss. Mit ihren Kehrtunnel und den schwindelerregenden Viadukten gehört sie zu den malerischsten und interessantesten Bahnstrecken Europas. Zusammen mit der Bernina-Linie gehört sie seit Juli 2008 zum UNESCO Welterbe.

Der Albulatunnel ist über 110 Jahre alt. In den nächsten Jahren wird deshalb parallel dazu ein neuer Albulatunnel gebaut. Der Bahnbetrieb geht nebenbei weiter, die Baustelle, an der die Züge langsam vorbeifahren, informiert großformatig und farbenfroh über das Projekt (www.engadin.stmoritz.ch/bahnverkehr). Der Durchschlag der Tunnel erfolgte am 2.Oktober 2018.

❏ Ankunft in Pontresina

Wir kommen pünktlich in Pontresina an, von hier aus wollen wir den Bergsommer beim Wandern entdecken, das Wetter spielt mit herrlichem Sonnenschein, leichtem Wind und weiten Blicken in Täler und Berge mit.

Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch
Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch

Auf dem Bahnhofsvorplatz werden wir und ein weiteres Ehepaar durch den Hotelshuttle des Hotel Walther abgeholt. Uns zieht es in das Hotel Walther,  das andere Ehepaar wird im ebenfalls zum Hotel Walther gehörenden Hotel Steinbock übernachten.

Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch

Die Häuser liegen nebeneinander und werden seit 1997 durch die Familie Anne-Rose und Thomas Walther in dritter Generation geführt- “Unser Anliegen ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“ Die Giazetta Walther (Nr. 3/2018) verweist auf der Titelseite auf das Alter und das Motto des Grand Hotels: 111 Jahre, Liebe, Wellness, Wanderlust. Ungezwungene Ferien im Sommer, Herbst und Winter werden im familiären Grand Hotel offeriert. Überhaupt wird die gut gemachte Hauspostille eine große Rolle während unseres Aufenthaltes spielen. Sie ist wie ein Leitfaden für den Kurzurlaub. Und sie informiert uns über so manches Detail am Rande.

❏ Begrüssung im Hotel Walther

111 Jahre alt und immer noch so attraktiv, immer jung und lebendig. Der helle, lichte Aufgang zur Rezeption verbreitet eine elegante Atmosphäre, macht neugierig auf die hohen hellen Räume mit den großen Fenstern, dem wohnlichen Farbkonzept, den stilvollen Sitzgruppen um den Kamin, die zum Zeitungslesen und Plaudern einladen. Auch der Schreibtisch vor dem Fenster fordert geradezu auf, statt E-Mail und SMS eine Postkarte zu schreiben, sich Zeit zu nehmen für ein paar Sätze und nicht nur abgehackte Wortgruppen. In diesem schönen Salon kann man ankommen und entschleunigen und den Begrüßungstrunk genießen.

Begrüßt werden wir von einer jungen, strahlenden Frau namens Leonie. Kein aufgesetztes Lächeln, natürliche Freundlichkeit. Schnell sind die Anmeldeformalitäten erledigt, unser Gepäck wird still und leise in unsere Junior-Suite gebracht. Wir müssen uns um nichts kümmern. Auf dem Weg zur Suite erfahren wir von Leonie, dass das Hotel Walther Ausgangspunkt für viele Ausflüge ist. Leidenschaftlich berichtet sie uns von den Ausflügen mit den Seilbahnen hinauf zum Diavolezza oder zum Morteratsch-Gletscher.

Immer freundlich und kompetent: Rezeptionistin Leonie im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Immer freundlich und kompetent: Rezeptionistin Leonie im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch

Sie empfiehlt uns auch für den nächsten Tag in den Thaiswald zum Camerata Pontresina zu gehen und uns das täglich stattfindende  einstündige Konzert in der freien Natur anzuhören. Auf dem Weg dorthin könne man sich auf dem Wanderweg an Tafeln über die Geschichte der Rhätischen Bahn informieren. Wir freuen uns über ihre Tipps und nehmen erstmal die Suite in Augenschein.

❏ Die Zimmer im Hotel Walther

In warmen Farben sind die Zimmer im Hotel Walther gestaltet, Foto: hotelwalther.ch
In warmen Farben sind die Zimmer im Hotel Walther gestaltet, Foto: hotelwalther.ch
Geräumig ist auch das Bad eines Zimmers im Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch
Geräumig ist auch das Bad eines Zimmers im Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch

Großzügig, hell, ein schönes Farbkonzept, wir fühlen uns wohl. Der Sanitärbereich ist mit Bad, Dusche, Bidet, zwei Waschbecken großzügig bemessen, sehr, sehr sauber. Hier möchte man länger bleiben als nur die zwei Nächte. Alles läuft sehr ruhig ab, die Sonne scheint ins Zimmer, wir schauen ins Grüne, auf den Fluss, wo noch ein paar Wanderer unterwegs sind. Uns zieht es noch vor dem Abendessen in den SPA-Bereich des Hotels.

❏ Wellness & Spa im Hotel Walther

Vereint alt und jung: das Gemälde im Pool des Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch
Vereint alt und jung: das Gemälde im Pool des Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch

Den Walther Gästen steht das Aqua Viva mit Hallenbad, Sauna und weiteren Bädern zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Massagen und Behandlungen.

Im Spa- & Wellnessbereich AQUA VIVA gibt es  neben der großen Finnische Sauna Weiteres:
•    Steingrotte „Cristallino“
•    Dampfbad
•    Engadiner Kräuterstube
•    Bergbach-Fussbad mit Wasserfall
•    Erlebnisduschen
•    Hallenbad (7 x 14 Meter)
•    Whirlpool
•    Fitnessecke (Laufband, Stepper, Ergometer)
•    Solarium
•    Massage

Der grosse, helle Ruheraum führt direkt in die Gartenanlage. Von dort hat man einen tollen Blick auf das Gebirgsmassiv.

In der zum Hotel "Steinbock" gehörenden Diavolezza - Gondel gibt es Käsespezialitäten, Foto. Weirauch

Die faszinierende Engadiner Landschaft, die riesige “Natural-Wellness-Anlage”, werden wir erst in den nächsten Tagen auf unseren Wanderungen erkunden.

Eine freundliche Rezeptionistin im Hotel Steinbock ist Geraldine Zweifel, Foto: Weirauch
Eine freundliche Rezeptionistin im Hotel Steinbock ist Geraldine Zweifel, Foto: Weirauch

❏ Essen und Trinken im Hotel Walther

Wir machen uns auf zum Abendbrot. Im wunderschönen Jungendstilsaal werden wir von freundlich an unseren Tisch geführt. Hier lernen wir auch Daniele Gandola kennen, den Freund von Leonie. Seine Herzlichkeit steckt ebenso an wie die von Leonie. Da haben sich zwei für´s Leben im Walther gefunden. Leonie, die mit freundlicher Zurückhaltung agiert, Daniele, der mit vollem Temperament seine Aufgaben verrichtet. Während wir auf unser Essen warten, erkundigt sich Frau Walther nach unserem Wohlbefinden. Später erfahren wir, dass die Hoteliers zu allen Gästen den Kontakt pflegen. Beim abendlichen Rundgang erkundigt sich Frau Walther nach unseren Erlebnissen, gibt Tipps für den nächsten Tag und freut sich, dass wir zufrieden sind.

Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Blick in das Gourmetrestaurant Stueva im Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch
Blick in das Gourmetrestaurant La Stueva im Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch

❏ Tipps zum und vom Hotel Walther

Das Walther ist ein Hotel mit Geschichte und Geschichten. Engagierte Menschen schrieben und schreiben sie bis heute. Mehr sich intensiver mit der Geschichte des Hotels und der Entwicklung des Tourismus beschäftigen möchte, den empfehlen wir Link zum Buch

❏ Was toll war im Hotel Walther

Das Hotel Walther ist ein perfekter Rückszugort sowohl für Alleinreisende, Paare wie auch für Familien. Der Saunabereich kann erst ab 16 Jahre besucht werden,  auch ein Pluspunkt für Ältere. sowohl Frau als auch Herr Walther sind als gstgeber für die Gäste da. So bekamen wir von Frau Walther am Abend Tipps für den kommenden Tag und erfuhren viel Interessantes zur Familiengeschichte. So war auch Stefan Zweig Gast im Hotel und schrieb den Roman “Im Rausch der Verwandlung” hier. Hier ein Auszug: “Sommer 1926. Christine Hoflehner hat eine bescheidene Anstellung als Postassistentin in einem österreichischen Dorf gefunden. Die Sorgen der Nachkriegszeit sind überwunden, doch vor ihr liegt ein freudloses, ärmliches Leben. Ein Telegramm reißt sie völlig unerwartet aus der Monotonie ihres Daseins: Amerikanische Verwandte laden sie zu einem Urlaub ins Engadin nach Pontresina ein. Verschüchtert und unsicher kommt sie in dem großen, eleganten Hotel an, gerät aber rasch in den Sog dieser »Welt ohne Arbeit, ohne Armut, die sie nie geahnt«, und genießt ihn schon bald als ….”, mehr gibt es hier.

Freundliche Gastgeber sind Anne-Rose und Thomas C. Walther, Foto: hotelwalther.ch
Freundliche Gastgeber sind Anne-Rose und Thomas C. Walther, Foto: hotelwalther.ch

Hier geht es zu weiteren Sehenswürdigkeiten in Pontresina und Umgebung.

Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch
Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch

Reise

Salento in Apulien: Traumhafte Küsten

Apulien April 18 (52)

Die sonnenverwöhnte Küste Apuliens ist beinahe durchweg badetauglich und läuft an manchen Stellen geradezu zur Höchstform auf. Mittelalterliche Wach- und Beobachtungstürme dienen allerorten den Reisenden als markante Wegweiser, die mit Abstand namhaftesten Städteziele heißen Otranto und Gallipoli.

Salento ist der Name einer 100 km langen und 40 km breiten Halbinsel im äußersten Südosten Italiens und wird oft auch als Absatz des italienischen Stiefels bezeichnet

Blick von der Grotte der Poesie auf die einstige Festung Roca Vecchia, Foto: Weirauch
Blick von der Grotte der Poesie auf die einstige Festung Roca Vecchia, Foto: Weirauch

Grecía salentina

Im Städtedreieck Lecce, Galatina und Otranto liegen neun Gemeinden, in denen sich der italienisch-altgriechisch-byzantinische Mischdialekt Griko erhalten hat. Linguisten bezeichnen das Phänomen als griechische Sprachinsel. Erforscht wurde sie u.a. vom deutschen Romanisten und Sprachwissenschaftler Gerhard Rohlfs (1892-1986), der für seine Verdienste den Ehrendoktortitel der Universität Lecce erhielt. Rohlfs verortete den Ursprung des Sprachphänomens in den Anfängen der griechischen Kolonisation Unteritaliens im 8. Jahrhundert v. Chr. Andere widersprechen dem und neigen zu der Auffassung, dass byzantinische Siedler im heraufziehenden Mittelalter entscheidend zum Mischdialekt beigetragen hätten. Wie auch immer, während ältere Menschen in den Gemeinden der Grecìa salentina den Mischdialekt z. T. heute noch pflegen, geht der Sprachschatz bei der jüngeren Generation immer mehr verloren. Da hilft es auch nicht, dass das italienische Parlament Griko ganz offiziell als Minderheitensprache anerkannt hat. Der Hauptort der Graecía salentina ist das knapp 9400 Einwohner zählende Städtchen Martano.

Festlich illuminiert präsentiert sich die Basilika von Castro Ende April 2017. Foto: D.Weirauch
Festlich illuminiert präsentiert sich die Basilika von Castro Ende April 2017. Foto: D.Weirauch

Meine Tipps für Apulien

Reisezeit

Das Klima in Apulien ist mediterran mit trockenen, sehr heißen Sommern und milden Wintern. Für Kulturreisen bieten sich das  Frühjahr oder die Herbstmonate an.Im Januiart udn Februar war uich ebenfalls schon dort, viele Geschäfte inj den kleinen Orten sind geschlossen, das Angebot an Museen und Piezzerias lassen  die Zeit nicht lang werden. die warm und weitgehend sonnig sind. Im Frühling ist die Vegetation noch frische, es grünt und blüht. Angenehme Badetemperaturen herrschen im Adriatischen und Ionischen Meer von Mai bis Oktober.

Öffnungszeiten der Geschäfte

Kirchen (oft in kleinen Orten geschlossen) und Geschäfte sind meist über Mittag 12 – 15 oder 13 – 16 geschlossen. In den Badeorten sind die Läden im Sommer bis spät abends geöffnet. Museen sind meist montags geschlossen.

Essen in Apulien

Apuliens einfache Bauernküche profitiert vom Reichtum des Adratischen und Ionischen Meeres sowie hochwertigem Olivenöl. Im sonnen- und meerverwöhnten Süden Italiens setzt die Küche Apuliens einige überraschende Akzente. Weizen, Wein und Oliven bilden die Basis der Landwirtschaft und damit der weitgehend bäuerlich geprägten Küche. Zu den allgegenwärtigen Tomaten, die hier besonders süß schmecken, kommen unbekanntere Gemüsesorten. Traditionell gibt es auch wild wachsenden wie Fenchel, Zichorien oder Karden. Und so wird aus einem einfachen Pastagericht wie Orecciette con cime di rapa, den typischen ohrenförmigen Nudeln mit Stängelkohl, eine kleine kulinarische Entdeckung. Gerne werden auch Hülsenfürchte, die getrocknet lange haltbar sind, gegessen, etwa Ciceri e tria, gebratene Nudeln mit Kichererbsen. Genauso können Fave e cicoria, zu Püree verkochte Sauerbohnen mit Zichorie, eine Offenbarung sein. Für das gewisse Etwas sorgen neben gutem Weißbrot, für das Altamura bekannt ist, einige Tropfen des goldründen und leicht bitteren Olivenöls.

Lebenselixier Olivenöl

Die knorrigen teils Tausende Jahre alten Olivenbäume wachsen vor allem im Salento auf großen Flächen. Zahlreiche Masserie, die großen befestigten Landgüter, sind stolz auf ihre eigene Ölmühle. Ihre mächtigen Mauern konnten im 16./17. Jahrhundert zwar vor feindlichen Eroberern wie den Türken schützen, helfen aber nicht gegen das Feuerbakterium (Xylella fastidiosa).

Dr. Pantaleo Greco erläutert die moderne Olivenölpresse Foto: Weirauch
Dr. Pantaleo Greco erläutert die moderne Olivenölpresse Foto: Weirauch

Terra e Mare

Mit Olivenöl konservierte Auberginen oder Artischocken sind als Antipasti der ideale Auftakt für eine apulische Mahlzeit, gefolgt von einem Nudelgericht als primo piatto. Für den zweiten Gang (secondo piatto) wählt man Fisch oder Fleichs, als Spezialität gelten Lammragout (cutturidde) und -innereien (gnumareddi).

Man sollte an der Küste unbedingt Crudo di Mare probieren, z. B. in Castro: Frische rohe Meeresfrüchte wie Mies- (cozze), Herz- (noci) und Venusmuscheln (vongole), Seeigel (ricci), Tintenfisch (polpo) mit ein paar Spritzern Zitrone sind ein Hochgenuss.

Primitivo und andere Weine

Zum guten Essen gehören auch in Apulien vorzügliche DOC-Weine. Bekannt sind die kräftigen, vollen Rotweine aus Rebsorten wie Primitivo um Bari und Taranto oder Nero di Troia um Foggia  und Brindisi sowie Negroamaro im Salento. Doch heiße Sommer und Fischspezialitäten verlangen nach Weißwein. Geschätzt werden Verdeca und Bianco Locorotondo aus dem Valle d’Itria. Beliebt sind auch Roséweine, wie der um Brindisi, Lecce und Taranto produzierte Terra d’Otranto Rosato. Ansonsten werden Trauben gern mit anderen Früchten (frutta) zum Dessert gereicht. Denn unter der Sonne Süditaliens gedeihen auch köstliche Feigen und Orangen. Hier einige Tipps zu den besten Weinen in Italien.

Gefeiert wird viel im Salento.

La Notte della Taranta:

ein Megafestival in einem kleinen Salento-Dorf. Aus einer privaten Initiative hat sich eines der größten ethnomusikalischen Festivals in Italien entwickelt. Sergio Blasi aus Melpignano gab 1998 den Anstoß, krempelte die Ärmel hoch und holte die wichtigsten Pizzica-salentina-Interpreten in sein kleines Heimatdorf Melpignano. Mittlerweile begehen über 120.000 musikbegeisterte Menschen alljährlich im August das Großereignis.

Golf von Tarent

Der Golf von Tarent wurde im Zuge der großen griechischen Expansion gegen Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. hellenisiert. Das schillerndste Zentrum griechischer Kutlur auf der Apenninenhalbinsel war das sagenumworbene Tarent, die bedeutendsten Überreste der Magna Graecia finden sich in Metapono, das knapp jenseits der Regionengrenze in der Basilikata liegt.

Die besten Weinanbaugebiete liegen in der taraninischen Murgia. Lizzano und v.a. Manduria heißen hier die bekanntesten Weinbauzentren. Mandurio ist die Hauptstadt des Primitivo, wobei die Edelrebe erst seit 150 bis 250 Jahren in Apulien kultiviert wird. Sie gilt als krankheitsresistent und erzeugt – neben dem würzigen Aroma – einen relativ hohen Zuckergehalt. Obwohl der Primitivo zweifelsohne als trockener Wein gilt, bezeichnen Einheimische ihn deshalb auch als “vino dolce”.

Parco Archeologico delle Mura Messapiche

Am nördlichen Stadtrand vonManduria, nahe der einsam aufragenden Kapuzinerkirche, sind die monumentalen Überreste der dreifachen messapischen Megalithmauer sowie über 120 (!) Kammergräber aus dem 6. bis 3. Jahrhunder v. Chr. zu besichtigen. Das geschützte Freigelände hat beeindruckende Ausmaße und gehört mit über 150.000 Quadratmetern zu den größten archäologischen Parks ganz Italiens. Hier befindet sich auch das messapische Quellheiligtum Fonte Pliniano, die Pliniusquelle, von der es heißt, sie würde nie versiegen. Und tatsächlich plätschert die Quelle noch heute auf dem Grund einer natürlichen Bodenhöhle, deren oberirdische Brunnenummauerung zusammen mit dem herauswachsenden Mandelbaum zum Wahrzeichen der Stadt wurde (auf dem Steinrelief) am Eingang des Parks ist das Wahrzeichen Mandurias abgebildet. Eine weitere Attraktion ist die kleine Kirche San Pietro Mandurino aus dem 10. bis 12. Jahrhundert, die über einer Grottenkirche aus dem 8. Jahrhundert errichtet worden ist. Die spärlichen Freskenfragmente sind unterschiedlichen Alters und bei Weitem nicht so gut erhalten wie diejenigen in den Grottenkirchen Massafras.

Informationen

April bis Oktober täglich 9-13 und 16-20, November bis März 9-13 und 16 bis 18 Uhr
Tel: 0999702263,
Homepage: www.parcomuramessapiche.it

Manduria ist innerhalb weniger Autominuten von der Ionischen Küste östlich von Tarent erreichbar. Zudem liegt die Stadt an der gut ausgebauten SS7 von Tarent nach Lecce. Einige wenige Parkplätze an der Piazza Vittorio Emanuele im Zentrum.
Bahn: In Manduria halten Züge von Tarent sowie Francavilla Fontana. Der Bahnhof liegt am nördlichen Stadtrand.

Hier ein Buchtipp:

Andreas Haller, Apulien, Michael Müller Verlag, 2015

  • Reiseführer
    Apulien
  • Andreas Haller
  • Michael Müller Verlag, 420 Seiten + her­aus­nehm­bare Karte (1:450.000), farbig, 194 Fotos
    ISBN 978-3-95654-410-1
    21,90 EUR (D)
    Buch: 9. Auflage 2018

 

Hier weitere Infos und Beiträge zu Apulien, dem gastfreundlichen Land…

+ Besuch bei den Archäologen von Roca Vecchia

Wie kommt man nach Apulien ?

mit dem Flugzeug  (u.a. Allitalia, Ryan air) von verschiedenen deutschen Flughäfen , so von Berlin Schönefeld, bis Flughafen Bari und Brindisi und weiter mit Auto. Von Berlin Tegel fliegt Eurowings bis Brindisi.

Weitere Infos unter: https://www.mediterraneantourism.it/site/en/

HotelsReise

Des Bikers Liebling: Hotel Cresta Palace in Celerina

CP Sommer_2Eine Oase der Ruhe und Inspiration ist das Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace

Celerina lebt als Nachbarort von Sankt Moritz vor allem vom Wintersport.  Wir bekamen den Tipp, von Celerina aus das Skigebiet Corviglia-Marguns kennenzulernen. Sowohl der Cresta-Run wie auch der Olympia Bob Rund, die beiden berühmten Eiskanäle von St. Moritz, enden in Celerina.

❏ Ankunft im Cresta Palace

Wir nehmen Quartier im Cresta Palace. Freundlich werden wir an der Rezeption vom Direktor Kai W. Ulrich begrüßt. Sofort fühlen wir uns wohl. Yannick Booshardt, der freundliche Rezeptionist, bringt uns in unsere Suite.

Yannick Booshardt empfängt die Gäste und gibt Tipps für den Aufenthalt, Foto: Weirauch
Yannick Booshardt empfängt die Gäste und gibt Tipps für den Aufenthalt, Foto: Weirauch

Das Cresta Palace empfängt uns mit moderner Behaglichkeit in einem von Jugendstil geprägtem Ambiente. Man fühlt sich sofort umsorgt. Das einstige Grandhotel eine große Trsadition, Berühmtheiten wie Albert Schweitzer, Arthur Schnitzler und viele andeer Promis logierten hier bereits. In jüngster Vergangenheit wußten Schauspieler Hannes Jaenecke und Anthony Joshu, der amtierende Weltmeister im Schwergewicht, die fürsorgliche Atmosphäre zu schätzen.

Wir beziehen eine großzügige Junior Suite mit bgehbaren Kleiderschrank und Balkon. Alles geschmackvoll eingerichtet. Das Bad ist wiederum mit Wanne, extra Dusche, zwei Waschbecken und separater Toilette inkl. Bidet ausgestattet. Wir blicken von unserem Zimmer seitwärts auf den uns schon von einer Wanderung am Vortage bekannten und nun zum Greifen nahen Muottas Muragl. Abends wird das dortige Hotel und die Bergbahn durch eine Lichterkette zum sehenswerten Blickpunkt.

Um 19 Uhr lädt der Hotelchef  Kai W. Ulrich alle Gäste zum get together in der Jugendstilhalle ein. Dabei erfahren wir, dass der Tourismusbereich eine wichtige Rolle für den Ort Celerina spielt. Um immer neue Gäste in den hübschen Cresta Palace zu ziehen, muss das Hotel seinen Gästen neue Offerten machen.

❏  Staziun da basa im Cresta Palace

Mit viel Holz und Bruchsteinmauerwerk: die Staziun da basa im Cresta Palace, Foto: Cresta Palace
Mit viel Holz und Bruchsteinmauerwerk: die Staziun da basa im Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Seit kurzem können seine Gäste von hier aus auf Bike-Touren gehen. Die neue Lounge für Biker, mit allem, was das Bikerherz begehrt, wartet auf Gäste. Wer sein Bike nicht dabei hat, kann sich hier eins ausleihen, selbstverständlich auch mit Zubehör.

Präsentation in der Staziun da Basa im Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace
Präsentation in der Staziun da Basa im Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace
Service wird groß geschrieben im Cresta Palace, auch beim Reinigen der Bikes, Foto: Cresta Palace
Service wird groß geschrieben im Cresta Palace, auch beim Reinigen der Bikes, Foto: Cresta Palace

Und wer für die erste Etappe etwas kürzer treten will, kann sich zum Ausgangspunkt des Bike-Abenteuers bringen lassen. Die Bergbahnen führen direkt in den siebten Biker- und Wandererhimmel. Warum nicht mal ganz hoch hinaus?

Mit der Gondelbahn Celerina-Marguns hinauf auf 2273 Meter Höhe. Als Ausgangspunkt für Wanderungen und Bike-Touren genießt man hier bereits spektakuläre Aussichten auf die umliegenden Bergspitzen. Unmittelbar bei der Bergstation Marguns animiert ein weitläufiges Spielrevier zum Klettern, Schwingen und Spielen. Große Liegen laden zum Sonnenbaden ein. Wer eine rasante Abfahrt nach Celerina erleben will, der kann an der Bergstation Celerina-Maruns ein Trottinett mieten, allerdings nicht für Kinder unter 1,20 Meter Körpergröße geeignet.

Beste Anbindung: auch das Cresta Palce in Celerina liegt in Bahnhofsnähe, Foto: Weirauch
Engagierter Gastgeber im Hotel Cresta Palace: Kai W. Ulrich, Foto: Weirauch
Engagierter Gastgeber im Hotel Cresta Palace: Kai W. Ulrich, Foto: Weirauch

❏ Essen und Trinken im Cresta Palace

Abends genießen wir in Giacomo´s Restaurant Wohlfühlmomente beim Essen a la carte. Gemütliches Holz, Kaminfeuer, Farben und Licht und ein sehr guter Service machen Lust auf ein schönes Abendmenü. Das Bündner Gerstensüppchen (12 CHF) und das Muskatkürbissüppchen mit gebratener Wachtelbrust (14 CHF) schmecken lecker und machen neugierig auf den Hauptgang mit Scheiben vom Hirschentrecote mit Sforzato-Wildjus und Preiselbeer-Sauerrahm mit Spätzli und Rotkraut (45 CHF). Vanilleglacé mit Erdbeeren (5 CHF) rundeten das wirklich schmackhafte Menü im angenehmen Ambiente des Restaurants ab.

❏ Wellness im Cresta Palace

Am nächsten Morgen ging es zunächst in´s Schwimmbad zur Wassergymnastik, der Kreislauf kommt in Schwung und der Alltag kann  mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen. Uns fehlt es an nichts, für den Tag sind wir gestärkt.

Blick in den Pool des Spa im Hotel Cresta Palace, Foto: Cresta Palace
Blick in den Pool des Spa im Hotel Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Der aufmerksame Service las uns jeden Wunsch von den Augen ab, so gab es selbstverständlich statt eines Kaffees einen Cappuccino, statt Rührei ein Omelett mit Tomate usw.

Cresta Times gibt Tipps für den Tag

Wer noch nicht weiß, was er mit dem Tag anfangen soll, erhält über die “Cresta Times” Tipps und Informationen. Der eine Gast freut sich über den Hinweis auf die kostenlose dienstägliche Führung durch die Gemeinde Celerina (16-17 Uhr), der andere möchte vielleicht die Heidi-Hütte in Sankt Moritz besuchen. Die Heidi-Geschichten der Schweizer Autorin Johanna Spyri aus den Jahren 1880/81 gehören wohl zu den bekanntesten Kinderbüchern der Welt. Die originale Heidi-Hütte des 1978 im Engadin gedrehten Heidifilms steht in Sankt Moritz, ist frei zugänglich und ein Besuch wert.

Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace

Wir “studieren” weiter in der “Cresta Times”und staunen, den Gästen wird täglich ein umfangreiches Sportprogramm geboten, u.a. von Wassergymnastik über Rückenmobilisation & Streching, Morgenlauf/Jogging oder Walking sowie Faszientraining auf der Blackroll. Damit es den Gästen des Cresta-Palace nicht langweilig wird bietet es in seinem Sommerprogramm täglich ein Highlight zum Mitmachen an: zum Beispiel E-Bike-Touren durch das Engadiner Tal, Geissentrekking, Segelplausch für Groß und Klein, Klettern & Abseilen für Groß und Klein, Mountainbike-Fahrtechnik & Trails (easy bis medium) sowie Kids Bike League.

Andreas Solinger betreut die Radfahrer, Foto: Cresta Palace
Andreas Solinger betreut die Radfahrer, Foto: Cresta Palace

Und auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz. Nachmittags erwartet die Gäste von 15 bis 17 Uhr in der Jugendstilhalle ein herrliches Kuchenbuffet gratis. Ein Züricher Ehepaar, das wir auf der Alpkäserei Morteratsch kennenlernten, empfahl uns das donnerstags ab 19 Uhr stattfindende Grand Buffet (95 CHF). Die sehr gute Küche locke immer mehr Gäste an, für das Ehepaar hat das Buffet schon Kultcharakter erreicht.

Blick in das Giacomos im Hotel Cresta Palace, Foto. Cresta Palace
Blick in das Giacomos im Hotel Cresta Palace, Foto. Cresta Palace

Auch das tägliche abendliche Schweizer Dinner (Menüpreis 85 CHF) bietet eine Auswahl von mehreren Vorspeisen (“Wilder Bagel”, Blumenwiesen-Heu-Suppe, Gnocchi mit Grottino-Käse), Hauptspeisen (Kalbspiccata mit Merlot-Jus, im Ofen gegarter Saibling in Kartoffelkruste oder Brokolistrudel mit Röstmandeln) und Desserts (Selektion vom Käsebuffet, Schnee-Eier auf Vanillesauce, Fruchtsalat oder Glacé- und Sorbetauswahl). Für jeden Geschmack ist etwas dabei, alles wird mit frischen regionalen Zutaten zubereitet. Extra-Wünschen kommt man gern nach, das Servicepersonal macht es möglich.

Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Weirauch
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace

Informationen zum Cresta Palace

Adresse: Via Maistra 75, CH-7505 Celerina
Tel. +41 818365656
mail@crestapalace.ch
www.crestapalace.ch

Giacomo´s Ristorante
geöffnet: 15.06.-13.10.2018; 18.12.-7.04.2019

Kompetente informationen erhält man auch in der Touriinformation von Celerina, foto: Weirauch
Kompetente informationen erhält man auch in der Touriinformation von Celerina, Foto: Weirauch

Auf zum Corvatsch – vielseitig, atemberaubend

Über den kleinen Park vor dem Hoteleingang vom Cresta Palace, bei Sonnenschein konnte man hier schon einen Kaffee mit Blick auf Kunstobjekte genießen, gelangten zu dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Bahnhof, um in wenigen Minuten mit der Rhätischen Bahn nach Sankt Moritz zu gelangen, und von dort aus mit dem Bus (Linie 1) nach Corvatsch zu kommen.

Kunstwerke vor dem Cresta Palace, Foto: Weirauch

Gäste, die mehr als eine Nacht in einem der über 100 teilnehmenden Hotels verbringen, erhalten den Skipass für 38 CHF pro Person und Tag. Das Angebot ist gültig für die gesamte Dauer des Aufenthalts und für alle Bergbahnen in Enagdin Sankt Moritz inklusive ÖV. Mit dem Angebot „Hotel und Skipass“ genießen Touristen neben der Hotelübernachtung 350 erstklassig präparierte Pistenkilometer, 4 Snowparks, 57 Bergbahn-Anlagen, 34 Bergrestaurants sowie eine einzigartige und authentische Natur. Gleich hinter dem Hotel geht es zum Berg Marghuns.

Bergbahn zum Marguns: Celerina-Marguns,

Gondelbahn, 23. 06. bis 14. 10. 2018: alle 20 Minuten 8-17 Uhr 10Bergbahn zum Corvatsch: Surlej-Murtèl (1. Sektion) und Murtèl-Corvatsch (2. Sektion), Luftseilbahn, 16.06. bis 19.10.2018: alle 20 Minuten 8.25 bis 16.45 Uhr

Blick aus der Seilbahn hinab auf Celerina, rechts im Bild das Cresta Palace, Foto: Weirauch
Blick aus der Seilbahn hinab auf Celerina, rechts im Bild das Cresta Palace, Foto: Weirauch

Ab zum Corvatsch

Mit dem Bus kann man schnell in das benahcbarte nach St. Moritz gelangen und dort weitere Seilbahnen benützen.  Hier einige Beispiele: Mit der Luftseilbahn Surlej-Murtèl (1. Sektion) und Murtèl-Corvatsch (2. Sektion) gelangt man alle 20 Minuten vom 16.06. bis 19.10.2018 auf den Corvatsch. Der Berg wird auch der Rabe genannt und steht für clever, atemberaubend und frei. Uns ist der Rabe als diebisch und listig bekannt, so wie uns stielt er aber noch vielen anderen begeisterten Touristen an diesem Tag nur eins: unsere Herzen. Wir genießen unbeschwerte Sonnenstunden auf 3303 Metern Höhe, lassen uns von kundigen Gästen die Bergspitzen erklären, bis zum Matterhorn können wir an diesem Tag sehen. Alle sind über die Aussichten begeistert und immer wieder hören wir hier oben, solche weiten Sichten sind ganz selten zu genießen. Wer etwas erleben will, sei hier genau richtig: Die absolute Sommerattraktion sind die 80 Kilometer Wanderwege mit Blick auf ewiges Eis und die Seenlandschaft sowie der Corvatsch Glacier Walk.

Ab der Bergstation Corvatsch 3303 können Touristen in gut 20 Minuten zum Corvatsch Gletscher laufen. Die rund 8.000 Quadratmeter große markierte „Glacier-Zone“ bietet Winterspaß mitten im Sommer. Schneeballschlachten für Jung und Alt sind hier keine Seltenheit. Im Winter lockt das Skigebiet Corvatsch mit 120 Kilometer top präparierten Pisten, einem Snowpark sowie der Snownight und vielen anderen Attraktionen. Und auch kulinarisch kommt man hier nicht zu kurz, im höchstgelegenen Restaurant in Graubünden, im Panoramarestaurant 3303, isst man so nahe am Himmel wie nirgendwo sonst … Wir genießen auf der Außenterrasse bei herrlichem Sonnenschein einen Kräutertee (5 CHF).

Corvatsch AG
Via dal Corvatsch 73, CH-7513 Silvaplana
Tel. +41 818387373
info@corvatsch.ch
www.corvatsch.ch

Auf zur Diavolezza – die Teufelin

In entgegengesetzter Richtung geht es zur Diavolezza, mein Tipp: mit der Rhätischen Bahn Richtung Tirano. Leidenschaftlich, heißkalt und höllisch schön, so beschreiben Einheimische die Diavolezza (2978 Meter Höhe). Der Legende nach lebte sich hoch oben am Berg, die Diavolezza, die schöne Teufelin. Ab und zu wurde sie von Jägern entdeckt, die ihr verliebt folgten und dabei zu Tode stürzten. So auch der junge Aratsch, nach dessen Tod die Diavolezza kläglich rief: “mort ais Aratsch” – “Aratsch ist tot”. Der Ausruf gab dem Morteratsch-Gletscher seinen Namen.

Im Reich der schönen Teufelin bietet die Plattform eine wunderbare Sicht auf den “Festsaal der Alpen” – inklusive der Gletscher, dem Piz Palü und dem Piz Bernina. Vielseitige Wanderrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden bieten hier für Jung und Alt einmalige Naturerlebnisse.

Hotel und Skipass

Bergbahn zum Diavolezza: Pontresina-Diavolezza, Luftseilbahn, 7.05. bis 19.10.2018: alle 20 Minuten 8.20 bis 17.00 Uhr

Diavolezza Lagalb AG
Talstation Daivolezza, CH-7504 Pontresina
Tel. +41 818387373
info@diavolezza.ch
www.diavolezza.ch

Ausblick auf den Winter im Cresta Palace

Ein Traum in Weiss: Das Grandhotel Cresta Palace im Winter, Foto: Cresta Palace
Ein Traum in Weiss: Das Grandhotel Cresta Palace im Winter, Foto: Cresta Palace

Die Recherche in Celerina und Umgebung wurde unterstützt vom Hotel Cresta Palace. Dank an Kai W. Ulrich und sein engagiertes Team.

Hier geht es zu meinem Bericht über das liebenswerte Pontresina.

HotelsReise

Pontresina – die bahnhofsnahe Schweizer Jugendherberge

Sommeransicht JugiBlick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina

Eine Alpenüberquerung kann mittlerweile fast jeder schaffen – so las ich erst kürzlich in einem Reisebericht in der Zeitung. Ich musste schmunzeln, denn unsere nächste Übernachtung stand in Pontresina in der Jugendherberge an. Direkt gegenüber dem Bahnhof gelegen, kann man mit dem Zug oder Bus die nähere Umgebung erkunden.

Ankommen in Pontresina und nur übetr die straße zu gehen......zur Jugendherberge, Foto: Weirauch
Ankommen in Pontresina und nur über die Straße zu gehen……zur Jugendherberge, Foto: Weirauch
Gemütlich sieht sie aus die Jugendherberge, direkt dem Bahnhof von Pontresina gegenüber, Foto: Weirauch

Nicht so die Jugendlichen der 8. Klasse einer bayerischen Montessori-Schule. Sie nutzen die Jugendherberge als Etappenort ihrer einwöchigen Alpenwanderung. Die ersten zwei Etappen sind vorbei, nun erholt man sich am Abend beim Salatbüfet, Hörnli-Nudeln mit oder ohne Hackfleischsoße und Schokoladenpudding mit Birnenstücken.

Leckerer Schokoladenpudding in der Jugendherberge Pontresina, Foto: Weirau
Leckerer Schokoladenpudding in der Jugendherberge Pontresina, Foto: Weirauch

Klar, dass der Pudding gut ankommt und schmerzende Waden oder stärkeren Muskelkater und andere Unannehmlichkeiten schnell vergessen lässt.

Den Jugendlichen loben nicht nur das Essen, auch die Freundlichkeit der Herbergseltern Martin und Sabine Künzli steht hoch im Kurs.

Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina
Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina

Die Gäste stehen im Mittelpunkt des Herbergsgeschehen. Keine Frage ist zu viel, kein Anliegen zu gering, um nicht bearbeitet zu werden. Immer zuvorkommend und freundlich reagieren die Chefs. Da wird auch selbst neben dem Rezeptionsservice auch selbst mit angefasst, ob beim Frühstücks- oder Abendbrotservice. Wir konnten uns über den eigentlich nicht üblichen Gepäck- und Zimmerservice freuen. Als wir abends in der Jugendherberge ankamen, war unser Gepäck bereits im Zimmer und das übliche Bettenbeziehen hatte auch schon eine fleißige Fee übernommen. Die Schweizer können eben Service.

Ruhig und familiär ging es zu, wir spürten kaum, dass wir in einer Jugendherberge sind. Die Schweizer Jugendherbergen bewegen sich auf einer Gratwanderung zwischen dem Erreichen der sozialen Ziele als Non-Profit-Organisation und einer überlebensnotwenigen Rentabilität. Wichtigster Gradmesser bleibt dabei die Nachfrage. Für 35 CHF inkl. Frühstück, Abendbrot für 17,50 CHF, ist es auch eine alternative Urlaubsunterkunft für Familien mit Kindern. Von wenigen Monaten alt bis in die 80er Jahre – Gäste jeden Alters werden hier gern begrüßt. Langläufer, Moutainbiker und alle anderen Sonnenanbeter sind hier herzlich willkommen.

Freundliche Begrüßung in der Jugendherberge Pontresina: Martin und Sabine Künzli, Foto: Weirauch
Freundliche Begrüßung in der Jugendherberge Pontresina: Martin und Sabine Künzli, Foto: Weirauch

Eine Langlaufschule mit Shop (inkl. Vermietung) und ein trendiges Velofachgeschäft mit Miet- und Reparaturservice befinden sich in unmittelbarer Nähe. Bei einem Spaziergang durch das Dorf kann man sich an typischen Engadinerhäusern mit Sgrafitti erfreunen. Wir waren vollauf zufrieden; gut erholt und gestärkt ging es zur Wanderung ins Roseg-Tal.

Wanderung im Roseg-Tal

Unweit von der Jugendherberge startet am nächsten Morgen unsere gut zweieinhalbstündige Wanderung zum Roseg-Gletscher. Bei herrlichem Sonnenschein geht es entlang des Flusses langsam und gemütlich hinauf zum Roseg-Gletscher-Restaurant. Der Herbst mit seinen herrlichen Farben kündigt sich schon an, Butter- und Steinpilze am Wegesrand lassen kaum vermuten, dass es auch hier schon lange keinen Regen mehr gab. Wir genießen die frische, würzige Bergluft, müssen uns vor den wärmenden Sonnenstrahlen schützen und werden eigentlich nur gestört durch die vielen Bikes, die durch quietschendes Bremsen auf sich aufmerksam machen und Platz fordern. Nicht ganz ungefährlich, wie wir miterleben mussten. Fahrerin und Wanderer gingen zu Boden, Gott sei Dank nur schmerzhafte Schrammen und Blessuren …

Mit 3 PS geht es in das Val de Roseg von Pontresina, Foto: Weirauch
Mit 3 PS geht es vom Val Roseg dann zurück nach Pontresina, Foto: Weirauch

Für die Rücktour hatten wir uns ein ganz besonderes Erlebnis gebucht, ein Pferdeomnibus brachte uns wieder an den Ausgangspunkt unserer Wanderung (Einzelfahrt 20 CHF pro Person). Doch bevor uns die Pferde-Troika, ruhig und erfahren geführt von Kathrin, einer jungen Frau mit feschem Hut, kehrten wir noch im Roseg-Gletscher-Restaurant ein. Auf der Sonnenterrasse gab es nicht nur imposante Ausblicke auf die Gletscher, sondern auch ein tolles Kuchenbüffet.

Wir ließen uns im Gasthaus am Roseg leckeren Apfelstrudel mit Vanillesoße schmecken (9,50 CHF) mit einer Tasse Kaffee (4,90 CHF). Wir blinzelten in die Sonne, das war einer von den Augenblicken, die man gern in Erinnerung hält. Frei nach Goethe „Augenblick verweile doch, du bist so schön.“ Doch die Abfahrtzeit des Pferdeomnibus rückte heran, wir mussten los, wenn wir nicht auch noch zurück laufen wollten.

Die rund einstündige Kutschenfahrt war ebenfalls ein Erlebnis. Zu keiner Zeit ließ Kathrin bei den Gästen Angst aufkommen, dass sie ihr Handwerk nicht beherrscht. Zweimal am Tag kutschiert sie Touristen entspannt zum Roseg-Gletscher hoch und runter. Unten angekommen können die Gäste den Pferden noch beim Tränken zuschauen, in der Zwischenzeit koppelt Kathrin den zweiten Wagen und den kleineren Transportwagen für Kinderwagen u.a. ab, um sie über Nacht auf dem Parkplatz für Kutschen abzustellen. Danach gibt es noch Streicheleinheiten von Kathrin für die Pferde und ab geht es zur Weiterfahrt in den Stall. Wir schauen wehmütig hinterher … und freuen uns schon auf den nächsten Tag.

Schöner kann ein Blick aus der Jugendherberge auf Pontresina nicht sein, Foto: Weirauch
Schöner kann ein Blick aus der Jugendherberge auf Pontresina nicht sein, Foto: Weirauch

Und beim abendlichen Blick aus dem Fenster der Jugendherberge sahen wir die Pferde in Sichtnähe auf der Weide, welch ein friedliches Bild. Und zum Abschied ein Regenbogen. Besser kann es nicht sein.

Blick auf die Jugendherberge Pontresina, Foto: JH Pontresina
Ein Regenbogen verabschiedet uns aus Pontresina, Foto: Weirauch
Ein Regenbogen verabschiedet uns aus Pontresina, Foto: Weirauch

Jugendherberge Pontresina
Via da la stazium 46, CH-7504 Pontresina
Tel. +41 818427223
pontresina@youthhostel.ch
www.youthhostel.ch
check-in: 16.00-21.00 Uhr
check-out: 7.30-10 Uhr

Bei Aufenthalten ab 2 Nächten in Folge erhalten die Gäste Zusatzleistungen

Während der Sommersaison:

Tickets für den öffentlichen Verkehr und alle offenen Bergbahnen im Oberengadin

Während der Wintersaison:

Tickets für den öffentlichen Verkehr im Oberengadin
Hotelskipass für CHF 38 pro Person und Tag für den ganzen Aufenthalt

Weitere Tipps zur Pontresina, dem liebenswerten Ferienort im Engadin, findet ihr hier.

Die Recherche in der Jugendherberge wurde unterstützt von den Schweizer Youthhostels. Dank an Sabine und Martin Künzli.

Hier geht es zu einer anderen Schweizer Jugendherberge.

hier geht es zu Wohlis Kutschbetrieb
www.engadin-kutschen.ch

 

Reise

Kreuzfahrten, Erzgebirge und Polen

TMC Leipzig

Christian Baumann ist ein gefragter Gesprächspartner auf der  noch bis  Sonntag ( 25. November) in Leipzig stattfindenden  Touristik & Caravaning (TC), der größten Reisemesse für die mitteldeutschen Länder. Vielen ist der jetzige Reisebürounternhmer noch aus der Sendereihe „Verrückt nach Meer“ bekannt. Baumann fuhr viele Jahre als Offizier auf Kreuzfahrtschiffen und betreibt jetzt das auf Kreuzfahrten spezialisierte Reisebüro Baumann Kreuzfahren.

Gefragt für Selfies: Christian Baumann, bekannt aus "Verrückt nach Meer"
Gefragt für Selfies: Christian Baumann, bekannt aus “Verrückt nach Meer”

Auf der Messe gibt er Kreuzfahrttipps und bietet von ihm begleitete Reisen mit Schiffen verschiedener Reedereien (u.a. MSC, Plantours) an. Der Trend gehe wieder zu kleineren Schiffen, war auf der Messe zu erfahren.

Christian Baumann von Baumann - Kreuzfahrten informiert über Kreuzfahrtziele
Christian Baumann von Baumann – Kreuzfahrten informiert über Kreuzfahrtziele

Wie auch auf der Messe überhaupt die individuelle Beratung im Mittelpunkt steht. Das bestätigen auch die Touristiker aus dem Erzgebirge, von Schlösserland Sachsen sowie dem weithin noch unbekannten Mansfelder Land (u.a. Europa Rosarium Sangerhausen und Erlebnisbergwerk Wettelrode) bei unserem Kurzbesuch auf der TC.

Antje Günzel vom Schlösserland Sachsen auf der TMC
Antje Günzel vom Schlösserland Sachsen auf der TMC

Rund 500 Aussteller präsentieren weltweite Urlaubsziele, aktuelle Reisemobile, Fahrräder und E-Bikes, Kreuzfahrt- und Outdoor-Angebote. Die Sachsen sind überdurchschnittlich reisefreudig, verbringen ihren Urlaub gern im Ausland und sind mehr als der Durchschnittsdeutsche an Outdoor-Urlaubsformen interessiert. Wenn Sachsen in Deutschland Ferien machen, bevorzugen sie Mecklenburg-Vorpommern, allerdings stehen auch die Karibik, Südost-Asien und die USA auf ihrem Urlaubswunschzettel. So das Fazit einer Untersuchung der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), die auf der Messe vorgestellt wurde.

Auch der Stand des Polnischen Tourismusbüros ist gut besucht in Leipzig
Auch der Stand des Polnischen Fremdenverkehrsamtes ist gut besucht in Leipzig

Hannes Rieser vom Tourismusverband Sankt Johann-Alpendorf auf der TMC Leipzig
Hannes Rieser vom Tourismusverband Sankt Johann-Alpendorf auf der TMC Leipzig

„80 Prozent der Sachsen Unternehmen jährlich mindestens eine Urlaubsreise von fünf oder mehr Tagen Dauer und 39 Prozent machen mindestens eine Kurzurlaubsreise von bis zu vier Tagen Länge“, berichtet Prof. Martin Lohmann, wissenschaftlicher Berater der FUR. Hochgerechnet kommt er auf 3,9 Millionen Ferienreisen, bei denen die sächsischen Urlauber 3,5 Milliarden Euro ausgeben, eine Milliarde Euro kommt aus den gut vier Millionen Kurzurlauben noch dazu. „Im Schnitt sind dies pro Person und Reise 908 Euro“, sagt Lohmann.

Viel los ist auch am Stand vom Lieblichen Taubertal
Viel los ist auch am Stand vom Lieblichen Taubertal

Ostsee oder Karibik

Und wohin geht die Reise? Ein Drittel der Sachsen bleibt in Deutschland und erlaubt zwischen Ostsee und Südschwarzwald. „Ihr bevorzugtes innerdeutsches Reiseziel ist Mecklenburg-Vorpommern, gefolgt von Bayern und Sachsen“, stellt Lohmann fest.

Meist dicht umlagert ist der Stand des Spreewald mit Tropical Islands
Meist dicht umlagert ist der Stand des Spreewald mit Tropical Islands

Die übrigen 68 Prozent ziehe es in ausländische Gefilde. Hier lägen Spanien, die Türkei und Österreich in ihrer Gunst ganz vorne. Neben den bewährten „Klassikern“ im In- und nahen Ausland stehen für die Zukunft auch Fernziele auf ihrer Liste, insbesondere „die Karibik, Südost-Asien und die USA“. Lohmann zufolge gelten auch Australien, Neuseeland, Kanada und Mexiko als Sehnsuchtsziele für die Sachsen.

Gern draußen in der Natur

Bei den Urlaubsbeschäftigungen stehen bei den Sachsen Erholung und Entspannung, Badeurlaub sowie Familienurlaub weiter oben als bei übrigen Bundesbürgern. Erlebnis- oder Entdeckungsreisen liegen fast gleichauf mit Urlauben in der Natur, die jeder fünfte Sachse unternommen habe. „Dafür zeigen sie ein überdurchschnittliches Interesse an Outdoor-Urlaubsformen“, sagt Lohmann. 24 Prozent der Sachsen interessierten sich für einen Wanderurlaub – im Bundesdurchschnitt sind dies nur 15 Prozent. Und zehn Prozent lassen sich für Ferien mit dem Fahrrad oder Mountainbike begeistern.

Camping sehr beliebt

Außerdem gehen die Sachsen gern zum Campen. „Für einen Camping-Urlaub interessieren sich 16 Prozent der Sachsen“, so Professor Lohmann, wobei zum Übernachten das Zelt an erster Stelle vor Reisemobil und Wohnwagen stehe. Ein Wunsch, der sich bei der TC Leipzig leicht erfüllen lässt: „Bei uns finden die Besucher die größte Auswahl an aktuellen Reisemobilen und Wohnwagen, technischem Zubehör und Zelten in ganz Mitteldeutschland“, sagt Alexander Ege aus dem TC-Team. Mehr als 50 Caravaning-Marken sind vertreten und „bringen einen guten Überblick über das Modelljahr 2019 mit – vom Faltanhänger bis zum Liner.“

Mehr Informationen unter www.tc-messe.de.

Coffee To Go, zubereitet von jungen Männern aus dem polnischen Lodz
Coffee To Go, zubereitet von jungen Männern aus dem polnischen Lodz
Reise

Mit Ameropa „Die Schweiz erfahren“ 2019

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Whisky in den Alpen und Fondue im Igludorf: Ameropa veröffentlichte jetzt  „Die Schweiz erfahren“ 2019. Positive Bilanz nach der ersten Auflage – Neuheiten bei Reisen, Hotels und Bausteinen – Gesamte Bandbreite des Schweiz-Portfolios in einem Katalog. Mit Ameropa „Die Schweiz erfahren“ 2019

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr legt Ameropa nach: Ende September erscheint die zweite Auflage des Katalogs „Die Schweiz erfahren“ für November 2018 bis Oktober 2019. In dem 2017 neu aufgelegten Programm hatte der Spezialist für Bahn-Erlebnisreisen erstmals sein gesamtes Angebot für das südwestliche Nachbarland gesammelt präsentiert. Von geführten Rundreisen über das innovative Bahn-Wandern bis hin zu einzelnen Hotels und Reisebausteinen ist die Vielfalt der Premiumdestination Schweiz darin umfassend abgebildet.

„Die Schweiz ist das Bahnland Nummer 1 und hat insofern für uns schon immer eine wichtige Rolle gespielt“, so Andreas Zahn, Bereichsleiter Touristik bei Ameropa-Reisen. „Die strategische Entscheidung, einen eigenen Katalog für die Schweiz herauszugeben, war absolut richtig. Die Nachfrage hat uns das bewiesen und ein zweistelliges Plus für Buchungen in die Schweiz im Touristikjahr 2017/2018 beschert. Das haben wir auch zum Anlass genommen, das Angebot nochmals auszubauen.“

Genussvolle Reisen und neue Erlebnisse

Vier neue Reisen sowie sechzehn neue Hotels und Bausteine wurden in das Portfolio mit aufgenommen. Insbesondere das 2017 von Geo Saison mit der Goldenen Palme ausgezeichnete Programm Bahn-Wandern wurde erweitert. So können Ameropa Gäste auf der fünftägigen Reise „Via Gastronomica“ nicht nur die Natur der Schweizer Alpen sowie eine Fahrt mit dem Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt erleben, sondern auf zwei kulinarischen Wanderungen auch die Genüsse des Wallis. Bei der viertägigen Standortreise „Whisky-Trek“ stehen die flüssigen Schätze des Appenzellerlands im Fokus: Hier führen die Wanderungen zu Verkostungen in mehreren Berggasthäusern, die sich der Kunst der Whiskyherstellung verschrieben haben. Beide Reisen sind mit dem ebenfalls neu eingeführten Label „Kulinarisch“ versehen, mit dem Reisen ausgezeichnet werden, die besonderen Wert auf die regionale und traditionelle Küche legen.

Für die Gestaltung individueller Reisen bietet sich die Auswahl aus rund 70 Hotels von drei bis fünf Sternen sowie knapp 40 Reisebausteinen an. So ist in Zermatt das Fünf-Sterne-Hotel Mont Cervin Palace im Herzen der Stadt neu im Programm, ebenso das inmitten idyllischer Alpenlandschaften gelegene Vier-Sterne-Hotel Wengener Hof im Berner Oberland. Besondere Bausteine wie eine historische Bahnfahrt zwischen Davos und Filisur – mit der Davos-Card oder dem Swiss Travel Pass sogar gratis –, ein Besuch des auf einer Felseninsel im Genfersee liegenden Schlosses Chillon oder ein originales Käsefondue im Igludorf auf dem Rotenboden bei Zermatt sind neu über Ameropa buchbar und runden das persönliche Reiseerlebnis ab.

Rhaetische BahnBerninaExpress Foto: Rhaetische Bahn
RHAETISCHE BAHN: Bernina Express- Albulalinie

Beratung und Buchung im Reisebüro, Bahnhof und auf www.ameropa.de sowie telefonisch unter 06172 109-385. Reisebüros erhalten Informationen auch unter 06172 109-222.

Hier geht zu meiner jüngsten Fahrt im Cockpit des legendären Bernina-Express.

Reise

Thalys-Winteraktion: Für 30 Euro nach Paris

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Thalys-Winteraktion: Für 30 Euro nach Paris

Der internationale Hochgeschwindigkeitszug Thalys startet am 6. November 2018 seine alljährliche Winteraktion und bietet 10.000 Tickets nach Paris für 30 Euro an. Das Angebot ist eine perfekte Gelegenheit, den Zauber der Lichtstadt Paris im Winter zu erleben: Reisefreudige können von allen deutschen Thalys-Städten zwischen dem 17. Dezember 2018 und 24. Februar 2019 nach Paris reisen und die winterliche Atmosphäre der Metropole an der Seine genießen.

Details zur Winteraktion – 10.000 Tickets nach Paris für 30 Euro*

Buchungszeitraum:

Die Aktionstickets sind vom 6. bis zum 25. November 2018 erhältlich.

Reisezeitraum:

Die Aktionstickets sind gültig für Reisen vom 17. Dezember 2018 bis zum 24. Februar 2019.

Fahrtzeiten nach Paris:

2h35 ab Aachen, 3h14 ab Köln, 3h39 ab Düsseldorf, 3h53 ab Duisburg, 4h06 ab Essen und 4h41 ab Dortmund.

Winterwetter ist Museumswetter!

Mit dem Thalys-Ticket profitieren Reisende von Ermäßigungen für Museen, Ausstellungen und Autovermietungen. In Paris können sie beispielsweise die Kunstsammlungen Afrikas, Asiens, Ozeaniens sowie Nord- und Südamerikas im Musée du quai Branly für 7,00 € statt 10,00 € besichtigen.

*Tarifbedingungen: Einzelfahrt, Fahrkarten nur für bestimmte Züge verfügbar, nicht umtausch- oder erstattungsfähig, je nach Verfügbarkeit.

Allgemeine Verkaufsbedingungen: Buchbar sind die Fahrscheine unter www.thalys.com, über die Thalys-App und in Reisebüros sowie über die Thalys-Hotline 0180 7070 707.

Über Thalys

Seit mehr als zwanzig Jahren verbindet der internationale Hochgeschwindigkeitszug Thalys erfolgreich Deutschland, Belgien, Frankreich und die Niederlande. 2017 beförderte Thalys erstmals mehr als sieben Millionen Passagiere. Thalys-Reisende erreichen von Köln Brüssel in 1h47 sowie Paris in 3h14. Der rote Hochgeschwindigkeitszug verkehrt mit fünf täglichen Hin- und Rückverbindungen auf der deutschen Strecke über Aachen, Köln und Düsseldorf bis Essen. Drei der Züge fahren darüber hinaus von und nach Dortmund.

Seit seiner Gründung hat Thalys mehr als 126 Millionen Reisende befördert und ist mit seinem WLAN-Angebot Vorreiter in Sachen Technologie auf der Schiene. Unter dem Motto „Willkommen bei uns“ bietet Thalys Freizeit- und Geschäftsreisenden ein flexibles, effizientes und ökologisches Mobilitätsangebot: ergonomischer Komfort, herzliche und mehrsprachige Betreuung an Bord sowie qualitätsvolle Bordgastronomie.

Seit Dezember 2017 hat Thalys eine neue Tarifstruktur eingeführt und sein Serviceangebot aktualisiert. Mit den drei neuen Kategorien Standard, Comfort und Premium wählen Thalys Kunden schnell und einfach den für sie passenden Tarif und reisen in der «Standard»-Kategorie schon ab 19 € nach Brüssel und ab 35 € nach Paris. «Comfort»-Kunden reisen in den Abteilen der ersten Klasse und «Premium»-Reisende genießen die herausragende Qualität des erweiterten Thalys Servicepakets, Catering am Platz inklusive. Thalys ist seit 2015 eine vollwertige Eisenbahngesellschaft mit SNCF und SNCB als Anteilseignern. Weitere Informationen unter www.thalys.com.