Reise

Ob ‚Wandern, Trekking, Radfahren oder Fernreisen. Wir haben die Reisen meist selbst erlebt oder von Freunden empfohlen bekommen. Schwerpunkt sind die Reiseregionen Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Polen, Türkei, Mexiko, Ägypten Tschechien und die Niederlande.

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Urlaubsparadiese mit begrenzten Besucherzahlen

07_Bird Island_Credit_SeyvillasBird Island, © Seyvillas

In diesem sommer waren wir desöfteren an touristischen Hotspots auf der Welt unterwegs und sehen uns nun im Herbst und Winter nach etwas Ruhe. Ferien  abseits des Massentourismus, wo gibt es denn so etwas noch, werden wir immer wieder gefragt. Abgelegene Urlaubsparadiese mit begrenzten Besucherzahlen bieten Inseln, die für ein echtes Robinson Crusoe-Gefühl sorgen. Wenig vorhandene Unterkünfte, handverlesene Anreisemöglichkeiten oder schlicht die Größe der Inseln bilden ein Bollwerk gegen große Touristenströme. Solche Eilande sind recht selten. Doch sie sind zu finden — weltweit, von Europa über den Indischen Ozean, Asien, Australien bis nach Ozeanien. Bei der Suche hilft SeyVillas, der Spezialreiseveranstalter für die Seychellen, und präsentiert acht Traumziele für entspannte Ferien.

Australien: Cocos Islands

Cocos Island, © Wikimedia, otterboris
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Winterurlaub in Tschechien

Snow 6 © David Marvan_CzechTourism©Cz echTourism

Skiurlaub für Groß und Klein, ganz nah: Tschechien ist mit seinen zahlreichen Gebirgen, darunter dem böhmischen teil des Erzgebirges, dem Iser-, Riesen- sowie dem  Adlergebirge ein attraktives Nahziel für den Winterurlaub. Ski- und Snowboard-Fans können sich auf mehr als 600 Pistenkilometer freuen. Aber auch für Familien und Erholungssuchende lohnt sich ein Winterurlaub bei den Nachbarn in Tschechien.

Riesengebirge 2 © Jiri Jirousek_CzechTourism
Riesengebirge, ©-Jiri-Jirousek, CzechTourism
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Winterliche „Stadtversuchung“ in Bad Tölz

Aussicht Isarpromenade auf Stadt_c_Tourist Information Bad Tölz

Auf einem gemütlichen Spaziergang durch die Voralpenstadt entdecken Besucher pure Genussvielfalt. Gerade im Winter ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne. Schnee knirscht unter den Schuhen. Die Schritte sind eilig. Wir sind mit Birgit Mayr verabredet, die uns in einer „Stadtversuchung“ zu den kulinarischen Schmankerln von Bad Tölz leiten will. Gemeinsam mit vier Kolleginnen bietet die Stadtführerin seit mehr als zehn Jahren nicht ganz alltägliche Führungen durch ihre Heimatstadt an, gewürzt mit wahren Geschichten, unterhaltsamen Legenden und viel Zeit zum Genießen. „Besucher sollen der Stadt mit allen Sinnen begegnen“, sagt Mayr, „inklusive ihrer typischen Gemütlichkeit, die sich – grad wenn´s draußen kalt ist – ausbreitet.“

Giebel Marktstraße_c_Tourist Information Bad Tölz
Giebel Marktstraße c:Tourist Information Bad Tölz

Treffpunkt ist am Bullen-Brunnen vor der Tourist-Info, jenem Denkmal, das die Tölzer 2013 für ihre Kultfigur Ottfried Fischer bzw. den „Bullen von Tölz“ errichteten. Von dort geht es durch den verschneiten Franziskanergarten in Richtung Franziskanerkirche. Hier sollen einst unheimliche Geistermessen stattgefunden haben, so eine Legende. Wir befinden uns im Bäderviertel, dem westlichen Teil der Stadt, durch deren Mitte die für ihr besonderes Flimmern bekannte Isar fließt. Und erfahren alles über deren Kur-Vergangenheit, die dank mildem Reizklima und natürlicher Jodquellen zahlreiche Prominente vergangener Zeiten anlockte. Thomas Mann gefiel es in Bad Tölz so sehr, dass er dort sogar ein Sommerhaus errichtete, das heute noch zu besichtigen ist – leider nur von außen, denn es befindet sich in Privatbesitz. Mehr als 170 Jahre umfasst die Gesundheits-Geschichte von Bad Tölz.

Kaffeetante-c Lisa Bahnmüller NUR IM ZUSAMMENHANG MIT KAFFEETANTEN VERWENDEN
Kaffeetanten c: Lisa Bahnmüller
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Warum sich auch im November ein Besuch in Athen lohnt

Nicht nur die Athener lieben den Blick auf die Akropolis. Foto: D.WeirauchNicht nur die Athener lieben den Blick auf die Akropolis. Foto: D.Weirauch

Wer noch nicht in Athen war, der hat etwas verpasst. Athen ist eine abwechslungsreiche und lebendige Stadt. Antike, Klassizismus und moderne Architektur bilden hier eine außergewöhnliche Einheit – und den Besucher erwartet eine Reise durch mehr als 5000 Jahre Kulturgeschichte. Allerdings gehört Athen mittlerweile zu den überlaufenen touristischen Hotspots. Deshalb empfehlen wir einen Besuch ende Oktober oder Enfang November. Allerdings kann es da auch schon mal regnen. Und wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Piräus ihre Passagiere liegen, dann ist es auch auf der Akropolis sehr voll, wie wir 2019 im Oktober erlebten. Warum sich auch im November ein Besuch in Athen lohnt. Hier einige Tipps:

Wie bereits in der Antike bestaunen die Touristen auch heute das Parthenon auf der Akropolis. Foto: Dieter Weirauch
Wie bereits in der Antike bestaunen die Touristen auch heute das Parthenon auf der Akropolis. Foto: Dieter Weirauch
Sonntags um 11 Uhr findet vor dem Parlament auf dem Sintagma-Platz der Wachwechsel statt. Foto: D. Weirauch
Sonntags vor dem Parlament auf dem Sintagma-Platz der Wachwechsel. Foto: D. Weirauch

Athen ist vor allem Antike

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Weihnachtsmärkte in Polen

Weihnachtsmarkt in Danzig, Foto: Gdansk Tourismus
Weihnachtsmarkt in Danzig, Foto: Gdansk Tourismus

Auf zahlreichen mittelalterlichen Marktplätzen in Polen mischt sich in den kommenden Wochen der Duft von Glühwein und Bratwurst mit Noten von exotischen Gewürzen. Das Nachbarland ist längst kein Geheimtipp mehr für die Vorweihnachtszeit. Städte wie Wrocław (Breslau), Poznań (Posen) oder Kraków (Krakau) stehen weit oben im Ranking der beliebtesten europäischen Weihnachtsmärkte und sind Ziele vieler ausländischer Besucher. Der Weihnachtsmarkt in Breslau  erfreut sich großer Beliebtheit im In- und Ausland. Rund um den Rynek, den historischen Marktplatz, erwarten mehr als 250 festlich dekorierte Holzhütten die Besucher.

Weihnachtsmarkt in Danzig, Foto: polentravel
Weihnachtsmarkt in Gdańsk Danzig, Foto: © polentravel
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Ötztaler Schaftrieb ist Immaterielles Kulturerbe der Menschheit

Transhumanz1Der Schaftrieb zwischen Ötz- und Schnalstal ist der einzige im Alpenraum, der über einen Gletscher führt.

Bestimmte Traditionen sollte man schützen. Nach dem Puppenspiel gehört jetzt auch die Transhumanz dazu. Darunter versteht man den Schaftrieb vom Schnalstal ins Ötztal und zurück. Dieser steht jetzt auf der UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit.  Österreich, Italien und Griechenland haben den Antrag zur Aufnahme dieser besonderen Art der Alm- und Weidebewirtschaftung gemeinsam eingereicht.

Einsatz hat sich gelohnt

Der Weg bis dahin war lang. 2011 wurde die Transhumanz in den Ötztaler Alpen auf die Nationale Liste der UNESCO in Österreich aufgenommen. Seither hat sich der österreichische Kulturverein Pro Vita Alpina mit dem Kulturverein Schnals, in Kooperation mit anderen Ländern und vor allem mit Hilfe der UNESCO Komission für immaterielles Kulturerbe bemüht, die Tradition der Wanderschäferei auf die Internationale Liste zu bringen. “Es hat geklappt! Wir hoffen, dass diese internationale Auszeichnung auch die direkt beteiligten Schafbauern, Schäfer und TreiberInnen motiviert, ihre uralte Tradition weiterzuführen”, freut sich Florentine Prantl von Pro Vita Alpina. “Der Ötztaler Schaftrieb ist endlich Immaterielles Kulturerbe der Menschheit.”

Schauspiel mit Naturnutzen

Blaue Schürzen, lange Bergstöcke aus Holz, das typische „höörla leck leck leck“ und ganz viel weiße Wolle: Es ist jedes Jahr wieder ein Spektakel, wenn rund 5.000 bis 5.500 Schafe begleitet von den Treibern und Treiberinnen im Frühsommer vom Schnalstal in Südtirol ins hintere Ötztal getrieben und im Herbst wieder zurückgetrieben werden. Die Wanderungen sind nichts für Konditionsschwache. Drei Gipfel müssen die Treiberinnen und Treiber samt ihren Schafherden bewältigen: das Timmelsjoch (2494m), das Hochjoch (2885m) und das Niederjoch (3017m).

Was ist eigentlich „Transhumanz“

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