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Ob ‚Wandern, Trekking, Radfahren oder Fernreisen. Wir haben die Reisen meist selbst erlebt oder von Freunden empfohlen bekommen. Schwerpunkt sind die Reiseregionen Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Polen, Türkei, Mexiko, Ägypten Tschechien und die Niederlande.

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Besucherbergwerke im Erzgebirge – die Top 10

Bergwerk (8)

Unzählige Bergwerke, Stollen, Hammerwerke und Schmelzhütten gab es einst im Erzgebirge. Die Zeugen der verschiedenen Bergbauepochen reihen sich, vergleichbar Perlen an einer Schnur, entlang der mehr als 250 Kilometer langen Sächsisch-Böhmischen Silberstrasse. Mit „Glück Auf“ begrüßen die rund  20 Besucherbergwerke im Erzgebirge ihre Besucher und entführen sie auf eine einmalige Abenteuer- und Entdeckungstour durch die mehr als 800-jährige Bergbaugeschichte vom Silber- über den Steinkohle- bis zum Uranbergbau.

Besucherbergwerke im Erzgebirge – die Top 10

einfachraus.eu  stellt zehn Besucherbergwerke im Erzgebirge an der Silberstraße vor, die man unbedingt besuchen sollte.

Reiche Zeche und Alte Elisabeth

Das Besucherbergwerk Freiberg verdankt seine Entstehung dem Silbererzbergbau. Hier findet man heute einmalig auf der Welt eine Stelle, wo der Beginn und das planmäßige Ende eines Bergbaureviers konzentriert dargestellt sind. Bei einer Befahrung des Lehrbergwerkes „Reiche Zeche“ kann der Besucher in eine Welt voller Geheimnisse eintauchen.

Manja Seifert und Marco Alicete vom Förderverein Himmelfahrt Fundgrube in Freiberg/Sachsen e.V. Foto: Weirauch
Manja Seifert und Marco Alicete vom Förderverein Himmelfahrt Fundgrube in Freiberg/Sachsen e.V. Foto: Weirauch
Hinein in den Förderkorb und dann ab nach unten
Hinein in den Förderkorb und dann ab nach unten
Die Grubenbahn passt haargenau in den Stollenquerschnitt
Die Grubenbahn passt haargenau in den Stollenquerschnitt

Mettenschichten

Ein besonderes Erlebnis sind die Mettenschichten untertage. Die Mettenschichten werden von Mitgliedern des Fördervereins des Silberbergwerkes sowie der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft durchgeführt. Die Mettenschicht war in früheren Zeiten zum Ende des Jahres die letzte Schicht der Bergleute und wurde immer besonders feierlich gestaltet.

Die Historische Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft pflegt mit Aufzügen und Paraden in Uniformen und Trachten, aber auch durch Geselligkeit mit Bergbier Jahrhunderte alte Traditionen.

“Alte Elisabeth” mit Dampfmaschine

1856 entstand auf der „Reichen Zeche“ das historische Huthaus, in dem 1864 in der Scheidebank eine Betstube mit Orgelpositiv eingerichtet wurde. Die Betstube, die letzte noch original erhaltene des sächsischen Silberbergbaus, wird heute für bergmännisch-traditionelle Veranstaltungen und Eheschließungen genutzt. Infos: Besucherbergwerk Freiberg, Fuchsmühlenweg 9, 09599 Freiberg, Internet: silberbergwerk-freiberg.de

Die “Alte Elisabeth”, zur “Reichen Zeche” zugehörig, kann nur auf Voranmeldung besichtigt werden. Foto: Weirauch

Markus-Röhling-Stollen

Nach 600 Metern Fahrt mit einer kleinen Grubenbahn durch teilweise enge Stollen können die Besucher den im Ortsteil Frohnau der Bergstadt Annaberg-Buchholz gelegenen Markus-Röhling-Stollen besichtigen. Eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Uranbergbaus aus DDR-Zeiten kann man in dem Besucherbergwerk erleben. Hauptattraktion ist das neun Meter hohe Kunstrad, das von Mitgliedern des Vereins Altbergbau originalgetreu und voll funktionsfähig nachgebaut wurde.

Aussengelände des Besucherbergerkes Markus-Röhling-Stolln, Foto: Weirauch
Aussengelände des Besucherbergerkes Markus-Röhling-Stolln, Foto: Weirauch

Info: Besucherbergwerk „Markus-Röhling-Stolln“, Sematalstraße 15, 09456 Annaberg-Buchholz, OT Frohnau

 Annaberg-Buchholz: Im Gößner

1995 wurde im Zentrum der Bergstadt Annaberg-Buchholz ein Schaubergwerk eröffnet. „Im Gößner“ befindet sich direkt gegenüber der berühmten St. Annenkirche. Nirgendwo in Deutschland gibt es eine derartige Konstellation, wo auf engstem Raum der Ursprung der Stadt, in diesem Falle die Silberfunde, und die davon ausgehende Wirkung auf Stadtentwicklung, Architektur und Kunst in Augenschein genommen werden können.

Das Erzgebirgsmuseum in Annaberg-Buchholz, Foto: D. Weirauch
Das Erzgebirgsmuseum in Annaberg-Buchholz, Foto: D. Weirauch

Der Eingang befindet sich direkt auf dem Hof des Erzgebirgsmuseum. Die Gäste erhalten im Besucherbergwerk einen Eindruck vom über 500-jährigen Silberabbau in der Erzgebirgsregion. (Info: Erzgebirgsmuseum, Große Kirchgasse 16, 09456 Annaberg-Buchholz, Internet: annaberg-buchholz.de

Zinngrube Ehrenfriedersdorf

Das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf gehört zum Sächsischen Industriemuseum und repräsentiert den erzgebirgischen Gangerzbergbau auf Zinn- und Silbererz vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Die Einfahrt erfolgt über eine Seilfahrtsanlage bis in 100 Meter Tiefe. Während der Führung werden die Erkundung, Gewinnung und Förderung von Erz vermittelt, funktionsfähige Bergbaugeräte demonstriert und die schweren Arbeitsbedingungen der Bergleute erlebbar gemacht.

Asthma-Heilstollen

Das besondere Klima unter Tage wird im Asthma-Heilstollen zur Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der oberen Atemwege genutzt. Selber einmal Bergmann sein und mit Schlägel und Eisen arbeiten ist genauso möglich wie eine ausgedehnte Grubenfahrt. Adresse: Sächsisches Industriemuseum Besucherbergwerk „Zinngrube Ehrenfriedersdorf“, Am Sauberg 1, 09427 Ehrenfriedersdorf, Internet: zinngrube.de

Tiefer Molchner Stolln

Das Besucherbergwerk Tiefer Molchner Stolln Pobershau ist eines der ältesten und schönsten Museumsbergwerke im Erzgebirge. Hier können die Besucher hautnah die schwierige Arbeit der Bergleute erleben. Durch das Mundloch von 1822 wird eingefahren. Man sieht trocken gesetzte Bogen- und Kreuzgewölbe aus alter Zeit, geologische Aufschlüsse, gebrannte Weitungen des Zinnbergbaus, Gangabbau und vieles mehr.

Besuch im Schaubergwerk "Tiefer Molchner Stolln" Pobershau Foto TVE-R.Gaens
Besuch im Schaubergwerk “Tiefer Molchner Stolln” Pobershau Foto TVE-R.Gaens

Gezeigt werden ein funktionsfähiges Kunstgezeug, die Arbeit mit Schlegel und Eisen sowie die Froschlampe. Im von der Wismut in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts angelegten Teil des Schaubergwerkes können die Besucher in einer Art Zeitreise den Gegensatz zwischen mittelalterlichem und DDR-Bergbau erkunden. Info: Schaubergwerk Molchner Stolln Pobershau, Amtsseite-Dorfstraße 67, 09496 Marienberg OT Pobershau, Internet: molchner-stolln.de

Bergwerk Bernsteinzimmer

Beim Rundgang durch das Besucherbergwerk in Deutschneudorf erfährt man Interessantes zur Geschichte des Fortuna-Stolln und zum Mythos Bernsteinzimmer. Lange wurde das ausgelagerte Bernsteinzimmer hier vermutet. Manch einer glaubt heute noch daran, es dort in der tiefe des Berges zu finden. Zum Besucherbergwerk gehört die Gaststätte Huthaus mit Galerie und Steigerstube. Außerdem haben nicht nur Technikinteressierte die Möglichkeit, eine 220-PS-Einzylinder-Kolbendampfmaschine, eine Schachtkaue und eine Mineralienschleiferei zu besichtigen. (Schaubergwerk Fortuna, Deutschkatharinenberg 14, 09548 Deutschneudorf, Internet: fortuna-bernstein.de)

Zinnkammern Pöhla

Nach einer drei Kilometer langen untertägigen Zugfahrt in kleinen, engen Bergmannswagen im Stollen beginnt in den riesigen Zinnkammern eine Führung durch die Arbeitswelt des Bergmanns. In den größten Zinnkammern Europas kann man viel Interessantes über die Geheimnisse des Wismutbergbaus erfahren. Zudem gibt es Lasershows, Konzerte und verschiedene Veranstaltungen unter Tage. Höhepunkt in diesem Besucherbergwerk sind die Mettenschichten in der Weihnachtszeit, in der Bergmannsorchester in einer der Zinnkammern, etwa der Bergkapelle Thum, aufspielen. Hier lohnt  eine rechtzeitige Reservierung.(Info: Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla e.V, Luchsbachtal 19, 08340 Schwarzenberg / OT Pöhla,, Internet: zinnkammern.de)

Steinkohlenbergwerk Oelsnitz

Eine 1800 PS starke Dampfmaschine in Aktion sehen – das ist im Bergbaumuseum Oelsnitz möglich. Das Industriedenkmal besitzt auch ein eigenes Kinderbergwerk. Am Fuße des markanten, fast 60 Meter hohen Förderturms des Bergbaumuseums Oelsnitz steht auf einem Hügel ein kleiner Bruder. Er beherbergt eine Spielförderanlage, über die Kinder „Bodenschätze“ aus dem Kinderbergwerk fördern. Unter dem Förderturm gibt es verwinkelte Gänge zu entdecken. In der Sandspiellandschaft fesselt die Suche nach fossilen Abdrücken von Karbonpflanzen. Die Pflanzen selbst können dann im einmaligen „Karbonwald“ des Museums bestaunt werden.

Wer nach diesen ersten Entdeckungen Lust auf mehr hat, sollte sich eine Erlebnisführung im Bergbaumuseum nicht entgehen lassen: Ob Grubenlampentour oder eine Schatzsuche im Bergwerk, in dem Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts eingerichteten Museumsbergwerk ist für jeden etwas dabei. Einst arbeiteten hier bis zu 1000 Bergleute und förderten in mehreren Schichten täglich bis zu 6000 Hunte Steinkohle nach oben. (Info: Bergbaumuseum Oelsnitz, Pflockenstraße 28, 09376 Oelsnitz/Erzgebirge, Internet: bergbaumuseum-oelsnitz.de

Wissenswertes

Befahrung

Besuch einer Grube. Der Bergmann geht oder läuft nicht unter Tage, er fährt, auch wenn er z.B. eine Leiter (Fahrt) hinabsteigt. Im 20. Jahrhundert wurden die Bergwerke aber tatsächlich durch kleine Bahnen befahren, die auch das Gestein abtransportierten.

Bergstreittag in Schneeberg

Bergstreittag wird jedes Jahr zum Maria Magdalena-Fest am 22. Juli begangen. Er erinnert an einen der ersten Lohnstreiks überhaupt vor über 500 Jahren. Höhepunkt ist die große Bergparade mit rund 600 Teilnehmern, die immer um 18 Uhr in Schneeberg-Neustädtel beginnt und 19 Uhr zum Berggottesdienst in der prächtigen St. Wolfgangskirche übergeht. Ab 20.30 Uhr werden dann auf dem Marktplatz die erzgebirgischen Bergmärsche musiziert. Schneeberg ist die einzige Stadt im Erzgebirge, in der im Sommer eine Bergparade abgehalten wird. Auch in Schneeberg gibt es ein Besucherbergwerk, das aber nur nach Anmeldung an bestimmten Tagen besichtigt werden kann. (Info: schneeberg.de)

Montanregion

Alljährlich am ersten Wochenende im Juni finden im Erzgebirge die Erlebnistage „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge“ statt. In der gesamten Region werden dann Wanderungen durch die Montanlandschaft, bergbauliche Führungen über- und untertage sowie zahlreiche andere Veranstaltungen in Bergstädten, Schlössern und Burgen angeboten. Das böhmisch-sächsische Erzgebirge soll von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt werden. Eine Entscheidung wird 2019 erwartet. Das Welterbegebiet umfasst auf der sächsischen Seite des Erzgebirges zahlreiche Einzelobjekte, darunter auch Besucherbergwerke und andere technische Relikte. Den Welterbestatus sollen unter anderem die historische Altstadt von Schneeberg, Freiberg und die Bergbaulandschaft rund um Oelsnitz/Erzgebirge erhalten.

Weitere Bergwerke gibt es im Erzgebirge, darunter das Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück, das Besucherbergwerk Waschleithe.  Sehenswert auch das an der Silberstrasse gelegene Kalkwerk Lengefeld. Informationen zu weiteren Schaubergwerken unter: www.silberstrasse.de

Besucher-Bergwerke Erzgebirge – Informationen

Reise

Adventszeit in Kitzbühel

Kitzbüheler Advent04 ©Michael WerlbergerMehr als 30 dekorierte Holzhütten bieten Tiroler Köstlichkeiten und traditionelle Handwerkskunst an ©Michael Werlberger

Winter-Romantik in Kitzbühel. Jenseits der Pisten zeigt sich die legendärste Sportstadt der Alpen

von ihrer beschaulichen Seite. Hier einige Tipps:

Der Winter hat viele Gesichter. Besonders in Kitzbühel. Zwar kennt jeder die legendärste Sportstadt der Alpen. Seit mehr als 125 Jahren wird hier Skigeschichte geschrieben. Die weltbesten Abfahrtsläufer kämpfen alljährlich beim Hahnenkammrennen um hundertstel Sekunden.

Am 26. Januar 2019 ist es wieder so weit. Dann bebt Kitzbühel. Das ist die prominente Seite. Denn Kitzbühel ist mehr als Hahnenkamm und Streif.

Der legendäre Rasmushof im Adventskleid
Der legendäre Rasmushof im Adventskleid

Jenseits des Pistenzaubers gibt es gerade jetzt Wintermärchen mit beschaulichen, romantischen, teilweise überraschenden und durchweg faszinierenden Kapiteln. Denn Kitzbühel ist eine traditionsreiche Alpenstadt mit einzigartigem Flair und vorbildlicher Infrastruktur. Davon konnten wir uns Ende November selbst überzeugen.

Himmlischer Advent01 ©Michael Werlberger
Himmlischer Advent am Rasmushof, ©Michael Werlberger

Das historische Zentrum mit seiner charmanten Bummelmeile, die vielen super geführten Hotels und eine Gastronomie, die kaum einen Wunsch offen lässt. Dazu kommen vielfältige Freizeitangebote im Angesicht von Kitzbüheler Horn und Hahnenkamm.

Während Skifahrer den Pistenspaß in vollen Schwüngen genießen, entdecken Winterwanderer in der tief verschneiten Landschaft der Kitzbüheler Grasberge ihre eigene Bilderbuchidylle. Das Tourenportal unter maps.kitzbuehel.com liefert zahlreiche Routenvorschläge verschiedener Schwierigkeitsgrade.

Gratis (Schneeschuh-)Wanderungen

Wer lieber in Gesellschaft unterwegs ist, kann sich geführten (Schneeschuh-)Wanderungen anschließen, die für Gäste gratis angeboten werden und zu den schönsten Plätzen rund um die Gamsstadt führen. Oder wie wäre es mal mit einer Fackel- oder Vollmondwanderung? Etwa zum Gasthaus Einsiedelei hoch droben. Wenn man etwas Glück hat, dann begegnet man dort eine norwegische Waldkatze, die die Gäste gern auch zu später Stunde hinab begleitet.

Freunde des nordischen Sports freuen sich über 62 Loipenkilometer, die Skatern ebenso wie klassischen Langläufern kostenlos zur Verfügung stehen. Die Spuren im Angesicht des Wilden Kaisers, hinüber ins Brixental und bis zum Pass Thurn weisen wenig Höhenunterschiede aus und sind daher genau das Richtige für Genießer. Highlights: Die (bei Bedarf beschneite) Loipe rund um den Schwarzsee, die in den Abendstunden beleuchtet wird und die schneesichere Höhenloipe auf 1200 Metern am Pass Thurn, die grandiose Ausblicke auf die Hohen Tauern bietet.

Zu den Kitzbüheler „WinterClassics“ gehören selbstverständlich auch zünftige Rodelabenteuer. Besondere Empfehlung: Gemütlich hinauf zur Kelchalm (3,5 km) oder zur Trattenbachalm (5 km) wandern, oben einkehren und rasant auf dem Schlitten wieder hinunter ins Tal sausen. Romantiker treffen sich am Gaisberg zum Nachtrodeln unterm Sternenhimmel.

Noch mehr Winter auf die sanfte Tour gefällig? Besonders gesellig geht es beim Traditionssport Eisstockschießen auf den vier Kunst- und zwei Natureisbahnen in den Feriendörfern zu, während sich Gäste in Kitzbühel selbst in Österreichs einziger Curling-Halle im „Schach am Eis“ messen können. Und wer mag, verabredet sich zum Eislaufen im Sportpark Kitzbühel.

Für eine der klassischen Winterfreuden ist auch Franz Gasteiger jun. zuständig. Er ist der letzte Kutscher Kitzbühels und prägt mit seinen prächtigen Shire Horses das Stadtbild. Auf den Ausfahrten durch die tief verschneite Winterlandschaft hinüber zum idyllischen Schwarzsee können Urlauber die Natur genießen und nebenbei jede Menge über die Gamsstadt erfahren.

Wer tiefer in die Materie eindringen möchte, plant einen Besuch im Kitzbühel Museum. Hier lernen Gäste das mittelalterliche und barocke Kitzbühel kennen, tauchen darüber hinaus in die Wintersportgeschichte ein und begegnen Alfons Walde (1891-1958). Er hat wie kein anderer das Bild Tirols als verschneites Bergland und Skidestination geprägt – vor allem mit seinen Werken, die in den 1920er und 1930er Jahren entstanden, als Plakate um die Welt gingen und noch immer (oder gerade wieder) zahlreiche Hotels schmücken. Übrigens soll es Alfons Walde gewesen sein, der Kitzbühel zu den farbigen Fassaden riet, für die es heute bekannt ist.

Advent in Kitzbühel:

Besonders romantisch wird’s in der Adventszeit. Von 28. November bis 26. Dezember erstrahlt das historische Stadtzentrum von Kitzbühel wieder in weihnachtlichem Glanz. Auf dem Adventsmarkt mit Tiroler Köstlichkeiten und traditioneller Handwerkskunst sorgen heimische Chöre und Musikgruppen für den stimmungsvollen Rahmen. Auf die kleinen Besucher wartet ein großes Kinderprogramm. Immer freitags ab 17.30 Uhr nimmt ein Bergwanderführer Gäste mit zur Fackelwanderung. advent.kitzbuehel.com

Die Teddys an der Decke im "Fünferl" werden bis Weihnahcten für einen guten Zweck versteigert
Die Teddys an der Decke im “Fünferl” werden bis Weihnahcten für einen guten Zweck versteigert

Über Kitzbühel:

Kitzbühel und seine Feriendörfer Reith, Aurach und Jochberg bieten winters wie Sommers ein breites Angebot an Sport- und Erholungsmöglichkeiten: Skifahren, Langlaufen, Wandern, Biken, Golfen und vieles mehr. Kulinarik und Genuss werden in der geschichtsträchtigen Region seit jeher großgeschrieben und können vom traditionellen Wirtshaus über die urigen Hütten am Berg bis zur Haubenküche erlebt werden. Insgesamt sind aktuell 16 Hauben an die Gastronomie der Region vergeben. Dazu kommen zahlreiche Veranstaltungen von internationaler Bedeutung, die der Gamsstadt im Herz der Alpen ihr besonderes Flair verleihen. Alle Informationen zum Veranstaltungskalender stehen unter events.kitzbuehel.com.

Weitere Infos:

Kitzbühel Tourismus, Hinterstadt 18, A-6370 Kitzbühel, Tel.: +43 5356 66660,

Fax: +43 5356 66660-77, servus@kitzbuehel.com, wandern.kitzbuehel.com

HotelsReise

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Auch im Winter eine der ersten Adressen in Österreichs Wellnesslandschaft. Foto: PR/PosthotelAuch im Winter eine der ersten Adressen in Österreichs Wellnesslandschaft. Foto: PR/Posthotel

Umgeben von der prachtvollen Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt.

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Die 7.000 Quadratmeter große Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels ist mit ihren zahlreichen Wasser-, Wärme- und Ruhezonen sowie dem mystisch anmutenden „Versunkenen Tempels“, eine der vielfältigsten und exklusivsten in Österreich.

Das Ankommen und Innehalten fällt nicht schwer im Posthotel Achenkirch in Tirol. Von der ersten Minute an fühlten wir uns gut aufgehoben und umsorgt. Um ehrlich zu sein, wir hatten kaum etwas anderes erwartet, gilt das Posthotel Achenkirch doch seit Jahren als eines der besten Wellnesshotels in Österreich. Der renommierte Relax guide benotet das Fünf-Sternehaus stets mit vier Lilien. Viel wurde und wird getan, um den umkämpften Platz in der Spitzengruppe zu behalten. Doch wir erlebten noch eine Steigerung.

Karl Reiter Junior, der in vierter Generation das Hotel inmitten des kleinen Ferienortes Achenkirch seit 2014 leitet, hat die großen Schuhe seines Vaters angezogen und  eine Reihe von Neuerungen umgesetzt. Dazu zählen neben dem Bau des spektakulären unterirdischen versunkenen Tempel (acht Meter unter der  Erdoberfläche)  vor allem wohlüberlegte Programme, die nur dem einen Ziel dienen: Entspannung und Achtsamkeit der Besucher zu erreichen.  Dafür braucht es vor allem ein engagiertes Team.  Mehr als 180 Mitarbeiter sorgen sich um das Wohl der Gäste.Titel, wie „Hotelier des Jahres“ und „Arbeitgeber des Jahres“ bezeugen, dass dort weiter gedacht wird.

2004 übernahm Karl C. Reiter die Führung des Posthotels und setzte gleich markante Zeichen. Foto: PR/Posthotel
2004 übernahm Karl C. Reiter die Führung des Posthotels. Foto: PR/Posthotel

Bevor ich es vergesse: Das Haus ist erst Gästen ab 14 Jahren vorbehalten. Eltern sollen sich auch einmal ohne den Nachwuchs entspannen können, so Reiters Credo.. Die anfängliche Kritik daran ist längst abgeflaut. Betreibt doch Seniorchef Karl Reiter im Burgenland mit dem  Finest Family für Kinder & Familien eines der besten Familienhotels Österreichs.

Der Reihe nach.

❏ Historie des Posthotels Achenkirch

1918 nimmt Familie Reiter die Geschicke der Posthalterei mit Gaststube in ihre Hände. Drei Generationen später wird 1975 aus dem „Gasthof zur Post“ das „Hotel Post“. 1982 firmiert das Haus als „Posthotel Achenkirch“. Karl und Karin Reiter setzen mit der  Bäder- und Thermenlandschaft, Kurabteilung und Schönheitsfarm Maßstäbe im beginnenden Wellnesstrend. Seit 1984 gibt es zudem eine eigene Landwirtschaft, die die Küche beliefert. Bis heute einzigartig ist auch die Lipizzaner-Zucht, eine der größten in Westeuropa. Gäste können selbst reiten oder sich in Kutschen setzen, die von den edlen Pferden gezogen werden. Ständig wird an Neuerungen gearbeitet: Bis zum 100. Geburtstag im kommenden Jahr wird das alte Stammhaus komplett runderneuert und weitere Bereiche saniert.

Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental. Foto: PR/Posthotel
Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Kutschfahrten führen durchs Achental. Foto: PR/Posthotel

❏ Die Begrüßung im Posthotel Achenkirch

So wie es sich der Gast wünscht: sehr persönlich ist die Begrüßung. Mit einem Glas Sekt oder Saft. Sodann gibt es ausführliche  Tipps für den Aufenthalt. Die sind auch wichtig, denn das Haus is, bedingt durch oftmalige Erweiterungen, recht verwinkelt. Von außen ist die riesige Dimension nicht erkennbar. Allein der SPA-Bereich hat 7000 Quadratmeter. Es gibt eine Ladengalerie mit mehreren Shops und weiteren Räumlichkeiten, die Ski- und Fahrradkeller. Wer will, kann sich gleich zu Beginn für  die Teilnahme an einem der Angebote im Aktiv- und Entspannungsprogramm entscheiden. Dazu zählen unter anderem  Aquafitness, Wirbelsäulengymnsastik, Wanderungen oder Radtouren (auch mit Mountainbike).

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Sowie die Gäste stets mit ihren Namen angesprochen werden, so lernt man auch die Mitarbeiter kennen. Gregor heißt beispielsweise der Personaltrainer, Dominik der engagierte junge Kellner und Christoph der bergsteigende Wanderleiter. Übrigens wohnen zahlreiche Mitarbeiter im gegenüberliegenden „Refugium“, eine Art Wohnheim. So schafft man es, dass die Kellnern und Köche oder Zimmerdamen nicht jedes Jahr wechseln. Man hat also gute Chanchen im

Blick von einem “Karwendelzimmer” auf das Karwendelgebirge, Foto: D.Weirauch

Die täglich morgens auf dem Frühstückstisch liegende Hotelpostille „Aufbruch“  vermittelt zudem neben Tagesprogramm auch die Abendmenüs sowie die Wetteraussichten. Nachdenkenswertes aus der Feder von Karl Christian Reiter gibt es ebenso. Mein Fazit nach drei Tagen: Umgeben von der beeindruckenden Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt.

❏ Die Zimmer im Posthotel Achenkirch

Gediegen wohnen lautet die Devise in den 144 Zimmern. Es gibt neben 50 Landhauszimmer, verschiedene Suiten (u.a. Schlößl und Junior) auch Zimmer mit Blick auf das Karwendelgebirge rund 50 Landhauszimmer. Die Gäste erwartet in den Zimmern ein gemütlicher „Natural Look“, Halle und Lobby präsentieren sich in frischem Look & Feel mit den neuen Posthotelfarben und weichen Stoffen.

Blick in die Juniorsuite. Foto: PR/Posthotel
Blick in die Juniorsuite. Foto: PR/Posthotel

Blick in das Bad der Juniorsuite mit Überlaufbadewanne. Foto: PR/Posthotel

❏ Essen und Trinken im Posthotel Achenkirch

Ein genauso wichtiger Wohlfühlfaktor ist die ausgezeichnete Haubenküche, in der viele Produkte aus der eigenen Landwirtschaft kreativ veredelt werden.

Festlich gedeckter Tisch zum Abendmenü. Foto: PR/Posthotel

Ausgesprochen freundliche und zuvorkommende Mitarbeiter, grandioses Frühstücksbuffet, sehr gute bis ausgezeichnete Küche mit biologischer Ausrichtung, vieles kommt aus der eigenen Landwirtschaft, Light Lunch und Nachmittagsjause sind im Preis inkludiert.

 

Der Posthotel Küchenchef Fabian Leinich schätzt die einzigartigen Aromen der frischen Kräuter, die er  im Kräutergarten des Hotels erntet. 82 verschiedene Kräuter und Gewürze wachsen dort nach streng ökologischen Maßstäben.

Posthotel Küchenchef Fabian Leinich, Foto: PR/Posthotel

So manches wilde Gewächs findet ebenfalls den Weg in die Küche: Holunderblüten für ein köstliches Dessert, Gänseblümchen und Löwenzahn für den Salat oder die jungen hellen Frühlingstriebe der Fichten für einen aromatischen Sirup. Was vor einem Jahrzehnt noch als „Unkraut“ galt, wird immer mehr geschätzt, denn gerade in den kräftigen Aroma- und Bitterstoffen liegt der gesundheitliche Wert der wilden Kräuter.

82 verschiedene Kräuter und Gewürze wachsen im Kräutergarten des Posthotels. Foto: PR/Posthotel
82 verschiedene Kräuter und Gewürze wachsen im Kräutergarten des Posthotels. Foto: PR/Posthotel

Das Posthotel bezieht seine Lebensmittel vorrangig aus der eigenen Landwirtschaft oder von regionalen Lieferanten. Es macht dem Küchenteam einfach mehr Spaß, mit Zutaten zu kochen, deren Weg vom Acker bis zum Teller man kennt. Kurze Transportwege garantieren Frische. Morgens gemolken, wird die Milch vom eigenen Hof nachmittags schon verwendet. Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität sind in der Küche keine Schlagworte sondern gelebte Werte. Sogar das Wasser stammt aus einer eigenen Quelle.

eigenen Bio-Landgut Ampelsbacherhof, das bereits in vierter Generation von Familie Reiter bewirtschaftet wird. Foto: PR/Posthotel
Milchprodukte und Fleisch stammen direkt vom eigenen Bio-Landgut Ampelsbacherhof.  Foto: PR/Posthotel

Rind-, Kitz- und Lammfleisch, die Frühstückseier, Käse aus silofreier Heumilch und Speck stammen von den eigenen Höfen. Naturjoghurt, Brot und Gebäck liefern Betriebe aus Achenkirch, Obst, Gemüse und Kartoffeln ein Bauer aus dem Inntal. Wildbret aus heimischen Wäldern und fangfrische Fische aus dem Achensee bereichern die Tafel. Tiroler Sennereien steuern Käsesorten aus Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch bei. Den Honig am überaus reichhaltigen Frühstücksbuffet haben Bienen im benachbarten Zillertal gesammelt.

Brot und Gebäck kommen vom benachbarten Bäcker Alexander Adler. Foto: D.Weirauch

❏ Wellness im Posthotel Achenkirch

Die rieisge Wasser- und Saunawelt gehört zu den exklusivsten in Österreich. Im ATRIUM SPA werden die Gäste mit außergewöhnlichen Beauty-Anwendungen verwöhnt.

Das Atrium Spa bietet eineVielfalt an Treatments, auch für Paare. Foto: PR/Posthotel

Urgestein der europäischen Wellnesshotellerie

Das SPA-Angebot ist konkurrenzlos in Tirol. Das Posthotel gilt  in Sachen Wellness in Österreich als unumstrittener Vorreiter, so schreibt Christian Werner, Herausgeber des Relax guide im jüngsten Jahresmagazin für Körper und Geist.

Die 7.000 qm große Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels ist mit ihren fantasievollen Wasser-, Wärme- und Ruhezonen eine der vielfältigsten und exklusivsten in Österreich. Foto: PR/Posthotel
Die Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels wurde vielfach prämiert. Foto: PR/Posthotel

„1982, als andere Hoteliers hinter dem Wort Wellness noch ein schottisches Wassermonster vermuteten, setzte man hier auf wohltuende Wasser-und Wärmewelten.“ Der Wellnessbereich beherbergt heute unter anderem ein Zentrum für traditionelle chinesische Medizin, sechs Schwimmbecken, mehrere Saunen und ein Ladys Spa. Christian Werner schwärmt: “Vor mehr als drei Jahrzehnten hat hier der virtuose Gastgeber Karl Reiter mit seinen beherbergungsmäßigen Spitzenklöppelkünsten das Eichmaß des Wohlfühlens geschaffen, heute wird die oftmals erweiterte Anlage von seinem Sohn geführt. Sie liegt ruhig mitten im Ort und besteht mittlerweile aus acht miteinander verbundenen Logiergebäuden, was zu verwinkelten Grundrissen führt. Das Ambiente der öffentlichen Räume zeigt sich atmosphärisch und stilvoll gestaltet, die Zimmer im gehobenen Landhausstil sind sehr gut ausgestattet und ausnahmslos großzügig geschnitten. Sie stehen in sechs verschiedenen Hauptvarianten (mit zahlreichen Abweichungen) zur Auswahl, einige fühlen sich allerdings nicht mehr ganz taufrisch an.” Ab Mitte Juni 2017 wird wieder kräftig saniert im Posthotel.

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Der Wellnessbereich ist außerordentlich weitläufig, unter anderem bietet er sechs richtige Schwimmbecken, zwei Whirlpools und zahlreiche Saunen, weitere zwei fabelhafte Fitnesszonen, Liegewiese, ein Ladys-Spa, ein Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin sowie ein konkurrenzlos breites Angebot an täglichen Entspannungs- und Aktivprogrammen, darunter Meditation, Qi Gong, Tai Chi, Pilates und Yoga. Kurz gesagt: Mehr Spa – und mehr Sportmöglichkeiten – gibt es nirgendwo in Westösterreich.

Eine von Wasser umringte Feuerstelle, eine Brücke zwischen Soledom, Drachensauna, Tempelsauna und Eisbrunnen - ein asiatisch inspirierter Ort der Stille für Reinigung und Erneuerung. Foto: PR/Posthotel
Ein asiatisch inspirierter Ort der Stille für Reinigung und Erneuerung. Foto: PR/Posthotel

❏Das Posthotelhotel Achenkirch als Spielraum für Erwachsene

Das neue Konzept des Posthotels eröffnet den Gästen „Spielräume für Erwachsene“. Sie sollen sich ausprobieren können, für ein paar Tage die Verantwortung loslassen, das Kind in sich wieder entdecken dürfen. „Und wenn es dazu gehört, ausgelassen miteinander zu schaukeln, dann soll die Erfüllung auch dieses Wunsches möglich sein“, erklärt Gastgeber Karl C. Reiter das Konzept. „Unser Motto lautet ‚Wo die Reise beginnt‘, und im Idealfall ist es eine Reise zu sich selbst“, führt der junge Hotelier weiter aus.

Fernöstliche Meditationen helfen die innere Ruhe wiederzufinden. Foto: PR/Posthotel
Fernöstliche Meditationen helfen die innere Ruhe wiederzufinden. Foto: PR/Posthotel

Damit sich die Hotelgäste fühlen „wie im Paradies“ helfen Experten und Expertinnen verschiedener Fachrichtungen, von der Yogameisterin bis zum persönlichen Urlaubsassistenten, beim Auffinden der eigenen Sehnsüchte und beim Verwirklichen der Urlaubsträume.

Und wen es in die Berge zieht, der wandert einfach. Wir sind mit Christoph, einem jungen Wanderleiter und Sportcoach des Posthotels, auf die Bründlalm gewandert. Dabei gab er viele Geschichten rund um Achenkirch und Karwendel zum Besten. Solche engagierten Kenner ihrer Heimat wünscht man sich öfter.

❏ Golfen auf eigenem Platz in Sichtnähe

Einen Rundumblick auf den Karwendel und das Rofangebirge sowie erstklassige Abschlagmöglichkeiten erwarten die golfenden Gäste des Posthotels auf dem hoteleigenen Alpengolf-Platz in direkter Nähe.

Auif dem Golfplatz des Posthotels. Foto: PR/Posthotel

Leiter der Golfschule ist der mehrfach ausgezeichnete Golflehrer Rudi Knapp. Das Programm Schnuppergolfen, Einsteigerkurse, Platzreifekurse und Turnierreifekurse. Zum „Abschlagen und Abspannen“ bietet das Posthotel Achenkirch diverse Golf-Pauschalen an. Das Arrangement „Go for Golf“ beinhaltet vier Übernachtungen mit Wohlfühlpension sowie einen Platzreifekurs mit Pro Rudi Knapp, die Mitgliedschaft für 2017 im Posthotel Alpengolf und die ÖGV-Mitgliedschaft mit Clubkarte. Die Pauschale ist während der gesamten Golfsaison buchbar.

❏ Specials im Posthotel Achenkirch

Mittlerweile großer Beliebtheit genießen die Retreats zu Themen wie Achtsamkeit, innere Kraft und Neuorientierung. Experten bezeichnen diese Ruhepausen als „Detox für den Geist“. Resilenz kann man trainieren. Das hat das Posthotel erkannt und spezielle Programme zu  einem seiner Schwerpunkte gemacht. Erfahrene Trainer, wie Stefan Spiecker, helfen bei der Neuorientierung und Standortbestimmung.

Gefragt sind auch die Kurse von Naturfotograf Günther Zöhrer. Er, der den Gästen im übertragenen Sinne eine „Neues Sehen“ beibringen will, nutzt einzigartige Einblicke und Ausblicke in die Natur, um das Nachdenken über eine neue Lebenshaltung zu erreichen. Dorothee, mit der ich eine Wanderung zur Bründlalm, absolvierte, schwärmte übrigens von den unkonventionellen Möglichkeiten, die das Posthotel ihr während eines einwöchigen ‚Aufenthaltes bringt. „Wenn ich ausgebrannt bin, dann komme ich immer wieder hier her, um Kraft zu tanken.“ Sie genießt die zahlreichen Anwendungen im SPA-Bereich ebenso wie  das stundenlange Verweilen im „Versunkenen Tempel“.

Es gibt im Posthotel vieles, was das Leben verbessern kann oder den Weg dahin. Dazu gehören neben Yogakursen auch die Body & Soul Workshops. Das Ziel lautet: leichter, freudvoller und vielseitig gestärkt durchs Leben gehen. Schon die drei Tage unseres Kurzaufenthaltes bewirkten den Effekt von zwei Wochen Ferien.

Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental. Foto: PR/Posthotel
Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental. Foto: PR/Posthotel

❏ Pferdeglück im Reiterhimmel

Das ist europaweit einmalig. Eine ganz spezielle Beziehung zu Pferden hatte man im Posthotel Achenkirch immer schon. Hervorgegangen ist das Haus ja aus einer  Posthalterei. Heute stehen Lipizzaner in der lichten Gestütsanlage, verbunden durch einen unterirdischen Gang mit dem Haupthaus.

Kutschfahrt rund um das Posthotel Achenkirch © Maxum/ Wiesenhofer Reiter’s Posthotel
Kutschfahrt rund um das Posthotel Achenkirch © Maxum/ Wiesenhofer Reiter’s Posthotel

Obwohl ich kein Reiter bin, die Pferde habe ich mir von dem freundlichen Gestütsleiter zeigen lassen. Eine Augenweide. Es gibt  derzeit zwölf Lipizzaner, ein Haflinger und ein Kladruber. Sie genießen die Weiden und saftigen Almwiesen. Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, sondern Reittiere, auf denen sich Pferdfreunde einen Lebenstraum erfüllen können. Reit-Kurse finden in der hoteleigenen Reithalle und auf dem benachbarten Reitplatz statt, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental.

Blick in die Verkaufsgalerie des Posthotels. Foto: PR/Posthotel
Blick in die Verkaufsgalerie des Posthotels. Foto: PR/Posthotel
Wer will, kann mit dem Tesla eine Spritztour durch die Bergwelt Tirols unternehmen. Foto: D.Weirauch
Wer will, kann mit dem Tesla eine Spritztour durch die Bergwelt Tirols unternehmen. Foto: D.Weirauch
Auf Zweiradfans stehen zwei Johammer J1 zu Ausfahrten bereit. Die in Österreich produzierten Elektromotorräder haben eine Reichweite von 200 km. Foto: PR/Posthotel
Auf Zweiradfans stehen zwei Johammer J1 zu Ausfahrten bereit. Die in Österreich produzierten Elektromotorräder haben eine Reichweite von 200 km. Foto: PR/Posthotel
Blick zum Achensee von der Bründlalm. Foto: D.Weirauch

Das Posthotel Achenkirch als Basecamp für Outdooraction

Mollig warm und wohltuend sind die Pools der Bäderlandschaft des Posthotels Achenkirch. Für weitergehende wassersportliche Ambitionen sind der Achensee sowie die Bäche und Flüsse der Region ein ideales Revier mit einer eindrucksvollen Bergkulisse obendrein. Wer Segeln, Kitesurfen, Stand-up-Paddeln oder Tauchen möchte, findet vor Ort viele Anbieter, die Kurse und Equipment bereitstellen. Wasserreiche Flüsse und Bäche werden beim Canyoning, Raften und Wildwasserschwimmen erkundet. Erfahrene Guides des Posthotels bieten zum Beispiel Einführungen ins SUP und Tubing am Achensee und organisieren Ausflüge zum Canyoning oder Klettern. Wöchentlich finden auch Ausflüge in den Hochseilgarten statt.

Informationen zum Posthotel Achenkirch

  • Adresse: 6215 Achenkirch Nr. 382, 6215 Achenkirch am Achensee · Tirol, Austria
  • Fon: +43 5246-6522, E-Mail: posthotel@posthotel.at
  • Internet: www.posthotel.at
  • Wie kommt man hin?
  • Mit Zug oder Flugzeug
  • Der nächstgelegene Bahnhof ist im 20 Minuten entfernten Jenbach. Von dort werden die gästeabgeholt. Auch von den Flughäfen Innsbruck (50 km) und München (120 km) ist Abholservice möglich.
  • Mit dem Auto
  • München liegt. 1,5 Stunden Fahrtzeit mit dem Auto entfernt, rund zwei Stunden braucht die direkte Verbindung mit dem Zug.
  • Es gibt eine Tiefgarage mit Autowaschanlage
  • München – Achenkirch:
  • Von München kommend über die A8 und anschließend die B318 und B307 bis Achenkirch.
  • Salzburg – Achenkirch:
  • Von Salzburg kommend über die A8, A93 und A12, Abfahrt 39 Wiesing und über die B181 weiter bis Achenkirch.
  • Innsbruck – Achenkirch:
  • Von Innsbruck kommend ber die A12 bis zur Ausfahrt 43 Jenbach. Von dort via B181 bis Achenkirch.
  • Reiseführer:  MARCO POLO Reiseführer Tirol, von Andreas Lexer  (Autor), Uwe Schwinghammer (Bearbeitung) inklusive kostenloser Touren-App & Update-Service Taschenbuch, 12,9 Euro

Ausflugsziele: u.a. zum Achensee mit Schifffahrt und historischer Dampfeisenbahn.

Die "Innsbruck" auf dem Achensee in Tirol. Foto: D.Weirauch
Die “Innsbruck” auf dem Achensee in Tirol. Foto: D.Weirauch

Die örtliche Blaskapelle spielt vor dem Posthotel. Foto: D.Weirauch

Die Recherche wurde unterstützt vom Posthotel Achenkirch.

 

 

 

 

Reise

Erlebnisse mit der Bahn

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Wenn einer eine Reise tut . . . und das Auto stehen lässt, um einmal die viel gescholtene Deutsche Bahn zu benutzen. Ja – da kann man viel erzählen. Sehr viel sogar . . .

Es war gegen Mittag, da stand der ICE 1511 nach München schon lange vor Abfahrt auf seinem Gleis des Hauptbahnhofs Berlin. Wer glaubt, die Wagennummer an j e d e r Waggontür zu finden, irrt schon das erste Mal. Und fragt sich: Warum eigentlich nicht? Wäre doch kundenfreundlicher, als erst zum Anfang oder Ende des Wagens laufen zu müssen. Das mag ja noch zu verschmerzen sein – aber dann die Suche nach dem reservierten Platz! Die Nummern sind so hoch und so klein und werden überstrahlt von der daneben schrill rot leuchtenden Anzeige „Berlin – München“, so dass sie nicht oder nur äußerst mühsam zu erkennen sind. Warum finden sich die Platznummern nicht an den Seitenlehnen der Sitze? Das wäre komfortabel und passagiergerecht.

Das erwähnte schrille Rot scheint es den Farbfetischisten der Deutschen Bahn besonders angetan zu haben. Denn es wird auch – hoch unterm Waggondach – für alle möglichen Hinweise verwendet, etwa die Geschwindigkeit, die der Zug gerade erreicht hat. Nur – lesbar ist das alles lediglich dann, wenn der Zug durch einen Tunnel fährt. Andernfalls löst Sonnenlicht absolute Unleserlichkeit aus, ist die viel zu kleine Schrift auch in den nächstgelegenen Sitzen kaum auszumachen – auch hervorgerufen wegen unterschiedlicher Blendeffekte. Da wäre eine weiße Schrift auf dunklem Hintergrund angebracht! Dass das nicht schon längst den Bahnverantwortlichen aufgefallen ist – man wundert sich doch sehr.

Mit all dem, diesen Unannehmlichkeiten, kann man ja noch leben. Aber dass kurz nach Abfahrt vom Berliner Hauptbahnhof dann bedauernd angekündigt wird, der Bistrowaggon sei „außer Betrieb“ und für die fast sechsstündige Fahrt nach München könne gerade mal ab und zu Kaffee serviert werden – in der Ersten Klasse -, zeugt von absolutem Servicemangel. Ein paar Kekse zum Kaffee für drei Euro (!!!) trösten da auch nicht. Der Zug wurde in Berlin eingesetzt – hätte man da nicht den Speisewagen austauschen können?

Mängel über Mängel. Etwa: Warum wird in den Wagen zwar auf den nächsten Feuerlöscher hingewiesen, aber in welcher Richtung sich das WC befindet – Geheimsache. Kann man ja durch Auf- und Abgehen suchen. Oder: Einzelsitze in der Ersten Klasse haben keinerlei Ablagemöglichkeit, etwa für eine Zeitung. Warum wird nicht Entsprechendes, was sich sonst in den Rückenlehnen findet, an der Wagenseite installiert?

Mit Chaos dann begann schon die Rückfahrt nach Berlin auf dem Münchener Hauptbahnhof.   Rund 90 Minuten vor Abfahrt wurde Bahnsteig 22 angegeben. Aber auf dem Wagenstandanzeiger am Gleis 22 existierte der ICE 1508 überhaupt nicht. Erst kurz vor Abfahrt tauchte ein Bahnangestellter auf, der angeben konnte, welchen Abschnitt zwischen A und G man aufsuchen müsste, um seinen Wagen Nr. 28 zu finden. Wer schon kann wissen, dass normalerweise dieser Zug vom Bahnsteig 18 abfährt – wo sich sicher auch der Plan für die Wagenabfolge findet. Warum wird unter derartigen Umständen nicht am Beginn des (neuen) Bahnsteigs ein entsprechendes Schild angebracht?  Und warum gab es im gesamten in München eingesetzten Zug keine „Ihr Reiseplan“-Broschüre mit den anzufahren Bahnhöfen und den dazu gehörenden Zeiten?

Servicemängel also en masse! Und die sind unentschuldbar! Wie auch die überhand nehmenden Verspätungen. Könnte man die nicht einfach beseitigen, indem man die Fahrzeiten generell um 10 oder 15 Minuten verlängert?

Trotz allem: So schnell wie mit der Bahn schafft man Berlin – München oder auch „nur“ München – Erfurt mit dem Auto nicht! Und erholsamer als das Auto ist die Bahn trotz der Ärgernisse doch.

Reise

Elfenparade, Lichterzauber und Eisbildhauer

Weihnachtsmarkt in Danzig. Foto: Maciej Nicgorski/www.gdansk.plWeihnachtsmarkt in Danzig. Foto: Maciej Nicgorski/www.gdansk.pl

Vor zwei Jahrzehnten waren Weihnachtsmärkte im Nachbarland Polen nahezu unbekannt, heute haben Besucher die Qual der Wahl. Überall im Land finden stimmungsvolle Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit statt. Ein Überblick:

Einer der schönsten und größten polnischen Weihnachtsmärkte beginnt am 23. November in der niederschlesischen Metropole Wrocław (Breslau). Erstmals werden die mehr als 250 festlich geschmückten Buden bis zum 31. Dezember geöffnet sein. Rund um den historischen Marktplatz und den benachbarten plac Solny (Salzmarkt) erwarten die Besucher neben kulinarischen und kunsthandwerklichen Angeboten zahlreichen Performances, Konzerte und Mitmachaktionen. Zu den Höhepunkten zählen die Show „Märchenhaftes Weihnachten“, das feierliche „Entzünden“ des Weihnachtsbaumes am 6. Dezember sowie die Paraden des Nikolaus, der Elfen und der Weihnachtssinger. Am Heiligabend findet das offizielle Weihnachtsfest der Stadt für Arme und Bedürftige statt. www.jarmarkbozonarodzeniowy.com

Elfenparade, Lichterzauber und Eisbildhauer

Der Weihnachtsmarkt in der Ostseemetropole Gdańsk (Danzig) findet vom 1. bis 23. Dezember auf dem Targ Węglowy (Kohlenmarkt) statt. Eine Neuheit ist der Food Court mit kulinarischen Leckereien aus der ganzen Welt. Neu ist auch das doppelstöckige historisierende „Danziger Karussell“. Einen guten Überblick über das weihnachtliche Geschehen bekommen Besucher vom festlich geschmückten Amber Sky, einem 50 Meter hohen Riesenrad. Außerdem gibt es eine überdimensionale handgefertigte Weihnachtspyramide, einen Eishügel zum Rodeln und einen Nikolausschlitten mit lebendigen Rentieren.

Weihnachtsmarkt in Danzig, Foto: polentravel
Weihnachtsmarkt in Danzig, Foto: polentravel

Auf dem Długi Targ (Langer Markt) steht der städtische Weihnachtsbaum, dessen Lichter am 5. Dezember feierlich entzündet werden. www.bozonarodzeniowy.gda.pl

In Warszawa (Warschau) gibt es mehrere winterlich-weihnachtliche Angebote. Bereits am 24. November verwandelt sich das Nationalstadion im Stadtteil Praga in ein Wintermärchen. Besucher können dort nach Herzenslust dem Wintersport frönen. Auf sie warten zwei Eislaufbahnen, ein Rodelhügel, ein Curlingplatz, Bumper Cars und ein Weihnachtsdorf mit Drinks und Leckereien. Im unterirdischen Parkdeck eröffnet der größte Skatepark der Hauptstadt. Märchenhaft erleuchtet sind Gärten und Park des Sommerschlosses der polnischen Könige im Stadtteil Wilanów. Der „Wintergarten des Königs“ verzaubert die Umgebung des Barockschlosses mit Lichtinstallationen. Neu ist der „Musikalische Traumgarten“ auf der unteren Terrasse des Barockgartens. Zu den Klängen von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ oder Tschaikowskis „Nussknacker“ verzaubern animierte Lichtinstallationen. Die Schlossfassade dient in den Abendstunden von Freitag bis Sonntag als Projektionsfläche für verschiedene 3D-Mappings zu Legenden rund um die polnischen Könige. Der Lichtergarten ist bis zum 24. Februar geöffnet. www.warsawtour.pl

Weihnachtliches Warschau (Foto von 2017). Foto: it Warszawa / www.warsawtour.pl
Weihnachtliches Warschau (Foto von 2017). Foto: it Warszawa / www.warsawtour.pl

Der Weihnachtsmarkt auf dem Rynek Główny (Hauptmarkt) von Kraków (Krakau) zählt zu den traditionsreichsten im ganzen Land. Vom 30. November bis 26. Dezember laden mehr als 80 festlich geschmückte Stände zum Flanieren ein. Zum Begleitprogramm gehören Sternsingerdarbietungen, eine Inszenierung der altpolnischen Totenfeier “Dziady“ und eine Weihnachtstafel mit den Honoratioren der Stadt. Einer der Höhepunkte ist der seit 1937 stattfindende Wettbewerb um die schönste Weihnachtskrippe. Bei der 76. Auflage werden am 6. Dezember rund 160 Hobby- und Profikünstler ihre Kunstwerke präsentieren. Bis Februar können die preisgekrönten Krippen in der Krakauer Altstadt besichtigt werden. Bereits zum zweiten Mal findet im Trendviertel Podgórze der „Weihnachtsmarkt der besonderen Dinge“ statt. Rund 40 Künstler und Kunsthandwerker bieten dort am 1. und 2. Dezember ihre Arbeiten an. www.krakow.travel

Weihnachtsmarkt in Breslau. Foto: Krzysztof Szymoniak/www.wroclaw.pl
Weihnachtsmarkt in Breslau. Foto: Krzysztof Szymoniak/www.wroclaw.pl

In Poznań (Posen) findet der Jarmark Betlejem Poznańskie (Posener Betlehemsmarkt) an zwei Orten statt. Vom 1. bis 21. Dezember laden rund 50 Aussteller auf den Alten Markt im Herzen der Altstadt ein. Bereits am 17. November beginnt der Weihnachtsmarkt auf dem plac Wolności in der historischen Neustadt. Eine ungewöhnliche Attraktion stellt dort die Silent Disco dar. Wer will, kann dort zur Musik per Kopfhörer ausgelassen tanzen, während die anderen Besucher den Markt ohne laute Beschallung genießen. Am 8. und 9. Dezember steht auf dem Alten Markt das 13. Festival der Eisbildhauer auf dem Programm. Profikünstler aus aller Welt schälen, schneiden, hämmern vor den Augen des Publikums aus mehreren Tonnen Eis faszinierende Kunstwerke um die Wette. www.poznan.travel

Katowice (Kattowitz) lädt vom 23. November bis 23. Dezember auf den neu gestalteten Marktplatz zum diesjährigen Weihnachtsmarkt ein. Neben zahlreichen Marktständen sorgt ein Programm mit Adventskonzerten, Nikolausbesuch und verschiedenen Mitmach-Workshops für weihnachtliche Stimmung. Auf die Kleinsten warten ein Märchendorf, eine Wintereisenbahn und Karussells. Außerdem steht Besuchern eine Eislaufbahn zur Verfügung.

Das Kulturhaus und Restaurant im Stadtteil Niekischacht
Das Kulturhaus und Restaurant im Stadtteil Niekischacht

Eine unvergleichliche Atmosphäre können Gäste vom 7. bis 9. Dezember im historischen Kattowitzer Bergarbeiterviertel Nikiszowiec (Nikischschacht) erleben. Rund 200 Aussteller bieten kulinarische und kunsthandwerkliche Erzeugnisse vor der Kulisse der engen Straßen mit ihren charakteristischen Backsteinhäusern an. www.katowice.eu

Das Begleitprogramm auf dem Weihnachtsmarkt in der UNESCO-Welterbestadt Toruń (Thorn) reicht vom Weihnachtskochkurs bis hin zum Eishockey-Workshop mit Stars vom Erstligisten KS Toruń. Große und kleine Besucher haben die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung ihre eigenen Lebkuchen nach uralten Rezepten zu backen. (www.torun.pl) Auf dem Schloss der pommerschen Herzöge in Szczecin (Stettin) wird am 8. und 9. Dezember eine lebendige Krippe inszeniert. Dazu gibt es einen Kunsthandwerkermarkt und Bastelworkshops. (www.zamek.szczecin.pl) Bereits zum zehnten Mal findet der Adventsmarkt in der ermländisch-masurischen Hauptstadt Olsztyn (Allenstein) statt. Vom 13. bis 16. Dezember laden festliche Marktbuden und der finnisch-samische Nikolaus aus Rovaniemi zum Besuch ein. www.visit.olsztyn.eu

Zu den größten Veranstaltungen im Südwesten Polens gehört der Adventsmarkt im festlich dekorierten Schlosshotel von Łomnica (Lomnitz), eine Autostunde von Görlitz entfernt. An den beiden ersten Adventswochenenden präsentieren sich auf dem Gutshof und in der Eventscheune Aussteller mit kunsthandwerklichen und kulinarischen Produkten. Große und kleine Besucher können in der Weihnachtskugelwerkstatt oder der Backstube selbst Hand anlegen und sich von den Klängen des Bläserensembles verzaubern lassen. www.palac-lomnica.pl

Weihnachtsmann auf Schloss Lomnitz im Hirschberger Tal, Foto: Schloss Lomnitz
Weihnachtsmann auf Schloss Lomnitz im Hirschberger Tal, Foto: Schloss Lomnitz

 

Weitere Hinweise auf Veranstaltungen in ganz Polen gibt es beim Polnischen Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel

Reise

Apulien: gutes Essen – Grundlage für wahres Glück

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Essen und Trinken werden in Apulien groß geschrieben. Vier bis fünf Gänge sind Pflicht. Dabei kommen zahlreiche regionale Spezialitäten auf den Tisch. ebenso gibt es dazu tolle Weine, aromatisches Olivenöl und leckere, vielfältige Desserts, ob Eis oder Küchlein oder roher Fenchel mit Orangen … Alles schmeckt gut und ist größtenteils handgemacht. Man nimmt sich viel Zeit zum Essen, meist beginnt der Schmaus erst gegen 21 Uhr.

Apulien und hier der Salento, das fruchtbare Land zwischen zwei Meeren, hat bis heute keinen Nahrungsmangel aufkommen lassen. Die weite Tiefebene des Tavoliere di Foggia liefert Getreide für Pasta und Brot, aus dem Murgia-Hochland kommen Fleisch, Wurst und Käse, die Adria und das Ionische Meer liefern den frischen Fisch und die Krustentiere. Obst-, Gemüse- und Weinanbaugebiete sind unerschöpfliche Vorratskammern in der Landwirtschaft.

Die großen Olivenbäume bringen eine reiche Ernte und das kalt gepresste Öl ist von guter Qualität. Das konnten wir auch im letzten Jahr während unserer Reise nach Apulien erleben.

Einfache Hausmannskost – ohne großen Schnick-Schnack – auch „cucina povera“ (arme Küche) genannt – steht in Apulien auf der Speisekarte. Fertiggerichte wird man hier kaum finden.

Alle Zutaten sind frisch, möglichst vom Markt oder auf der eigenen Scholle angebaut und geerntet. Die Jahreszeit und das jeweilige Angebot bestimmen, was auf den Teller kommt. Und die leckere Pasta, der Nudelteig, entsteht vorwiegend in Heimarbeit. Jeder Koch oder jede Köchin ist am Urteil des Gastes interessiert, nicht selten wird nachgefragt, wie die Pasta geschmeckt hat.

Zu den bekanntesten Nudelsorten Apuliens gehören die Orecchietto (Öhrchen) und die fusilli (Spiralen). Dazu gibt es meist eine aus frischen Tomaten mit Basilikum und Knoblauch zubereitete wunderbare Tomatensoße. Die Nudeln müssen darin „schwimmen“. Dazu gibt es viel Gemüse, exquisite Gerichte mit Chicorée, Brokoli, Blumenkohl, Auberginen, Zucchini, Saubohnen, Kartoffeln, Wiesenpilzen und Feldspargel. Die beliebten Saubohnen kommen mit Chicorée auf den Tisch, als Püree oder mit Pasta kombiniert.

Das ideale Kraut zum Würzen der Bohnen ist der finoccietto sevatico, der wilde Fenchel, der vor allem in den Olivenhainen wächst. Die einst weit verbreiteten wild wachsenden Zwiebeln (lampascioni) schmecken leicht bitter und sind ein Genuss. Roh, oft auch in Olivenöl getunkt, werden gern Sellerie und Fenchel gegessen. Uns schmeckten die wunderbar saftigen Mandarinen dazu sehr gut.

Zu den beliebtesten Fleischsorten zählen Lamm-, Wild- und  Pferdefleisch. Gnumirieddis sind beispielsweise Rouladen aus Innereien vom Lamm.
Fischsuppen, variantenreiche Tintenfischgerichte, sowie Nudeln oder Reis mit Muscheln findet man ebenso wie Goldbrassen auf der Speisekarte. Fischgeschäfte oder Fischmärkte gibt fast es in jedem Ort, beispielsweise in Copertino oder auch in Porto Cesareo.

Fisch kommt in Apulien frisch vom Fischmarkt
Fisch kommt in Apulien frisch vom Fischmarkt, so aus Porto Cesareo

Typische einheimische Käsesorten erlebten wir viele. Ricotta fresca ist beispielsweise ein quarkähnlicher Frischkäse, die burrata ein kugelförmiger Weichkäse mit Butterkern ist sehr lecker. Dazu wird apulisches Brot als helles und dunkles pane gereicht. Es gibt es in  unzähligen lokalen Variationen. Taralli heißen die allgegenwärtigen würzigen Hartgebäckkringel.

Primitivo und andere Weine

Zum guten Essen gehören auch in Apulien vorzügliche DOC-Weine. Bekannt sind die kräftigen, vollen Rotweine aus Rebsorten wie Primitivo  sowie Negroamaro von der Azienda Vitivinicola Marulli, Apollonio oder Conti Zecca im Salento. Heiße Sommer und Fischspezialitäten verlangen nach Weißwein. Geschätzt werden Mrndola Fiano von Conti Zecca, Verdeca und Bianco Locorotondo und andere Weine.

Sehr gut gegessen haben wir u.a. hier:

Raffiniertes kulinarisches Erlebnis in geschichtsträchtiger Umgebung erleben Sie in einem imposanten Gewölbekeller aus Tuffstein, in dem vor großen alten Eichenfässern, auf weißem Mobilar das Essen zum Event wird. Bodenständige Küche in Verbindung mit den Weinen aus dem fruchtbaren Tal  Valle della Cupa zwischen Lecce, Monteroni, San Pietro in Lama und Lequile gelegen, bilden die Grundlage einer sehr guten abwechslungsreichen apulischen Gastronomie:

APOLLONIO
Casa Vinicola s.r.l.
Via San Pietro in Lama, 7
73047 Monteroni di Lecce
www.apolloniovini.it

International erfolgreich: Antonio Massimiliano Apollonio
International erfolgreich: Antonio Massimiliano Apollonio

Malcandrino
Strada Provinciale Lecce/Monteroni (500 m dopo Ecotekne)
Tel. 0832 3423124240
www.malcandrino.it

Eine kreative Küche zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Avantgarde und Tradition, finden Sie hier:

Restaurant La Corte
Stadtstraße dell’Olmo 5, 73043 Copertino
Tel. +39 351 1227803
www.lacorteneisalento.it

Ein junges Küchenteam unter Marco Monaco bietet gemäß ihres Mottos „Gutes Essen ist die Grundlage für wahres Glück“ bodenständige Küche mit experimenteller Note, leicht und lecker, gut zubereiteten Fisch nach alter traditioneller Art im brandneuen „Flaggschiff“ der lokalen Lebensmittel- und Weinproduktion finden Sie hier:

Einer von drei Chefs vom Risto & Pizza Maresca in Carmiano ist Emanuelle Verdoscia

Restaurant Maresca
Inh. Emanuele Verdoscia, Daniele Ianne und Andrea Ruggio
Strada Provinciale 224, Magliano-Arnesano, 73010 Arnesano
Via Vecchia Carmiano – Arnesano
all’interno di Villa Maresca
Tel. 0389 85490 83
www.marescaristorante.it

Leckere Fischgerichte gibt es hier:
Sapori di mare del Salento
Inh. Manuel Macchia
Via Roma 170, Carmiano
Tel. 0832 604318
www.saporidimaredelsalento.com

Hier gibt es süße Leckereien:

Guiseppe Perrone, einer der besten Patisseurs in Apulien
Guiseppe Perrone, einer der besten Patisseurs in Apulien

Galeteria Caffertteria Perrone
Inh. Guiseppe Perrone
Via Immacolata n. 44, 73041 Carmiano (Lecce)
www.pasticceriaperrone@yahoo.it

Hier mehr Informationen

Zu den Sehenswürdigkeiten in Apulien.

Tipps für Salento finden Sie hier.

und hier weitere Informationen zu Apulien / Puglia, eine sehr interessante Seite.

Die Reise erfolgte auf Einladung der Europäischen Union, Apulien (Ministerium für Tourismus und Kultur), Pugliapromozione (Verband der Region Union 3) und dem Tourismus- u. Kulturmagazin Spiagge nach Apulien reisen. Danke anCarmen Mancarella, eine unermüdliche Botschafterin for Puglia and Salento.

Buchtipp: ein sehr aktueller und überaus kenntnisreicher Reiseführer zu Apulien aus dem Michael-Müller-Verlag:

  •     Reiseführer
  •     Apulien
  •     Andreas Haller
  •     Michael Müller Verlag, 420 Seiten + her­aus­nehm­bare Karte (1:450.000), farbig, 194 Fotos
  •     ISBN 978-3-95654-410-1
  •     21,90 EUR (D)
  •     Buch: 9. Auflage 2018
  •     E-Book: 9. Auflage 2018

zu bestellen auch hier: https://www.michael-mueller-verlag.de/de/reisefuehrer/italien/apulien/index.html

 

Reise

Copertino – Stadt des fliegenden Heiligen

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Eine weitere Station der Reise durch Apulien im November 2018 war Copertino. Copertino ist die größte selbstständige Gemeinde in der Provinz Lecce. Die Kleinstadt ist umgeben von Weinplantagen mit ihren Destillerien, Gemüsefeldern, großen alten Olivenhainen, kleinen Zypressen- und Pinienwäldchen. Soviel verrät Wikipedia. In der Stadtmitte zieht das mächtige Castello die Touristen in seinen Bann. Die Festung wurde zwischen 1535 und 1540 auf den Mauern mittelalterlichr Vorgängerbauten errichtet. Blickfang auf der Piazza Castello vor dem Eingang zur Festung ist die 1430 erbaute und 1754 barockisierte Porta di San Guiseppe mit der Statue des Heiligen Franziskus.

An die Festung schließt sich der historische Stadtkern mit der Stiftskirche Madonna delle Nevi (Chiesa Matrice) an.

Aus Copertino stammt auch der 1767 heilig gesprochene Franziskanermönch Guiseppe Desa alias San Guiseppe (1603-1663), der über die Fähigkeit der Levitation verfügt haben soll. Die Gabe, ohne technische Hilfsmittel fliegen zu können, machte ihn zum Schutzpatron der Flieger. Heute vermarktet sich Copertino geschickt mit dem Slogan „Stadt des fliegenden Heiligen“. Gegenüber seinem Geburtshaus wurde ihm in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts das barocke Santuario di San Giuseppe erbaut. Jedes Jahr am 18. September beleben Wallfahrer den kleinen Ort Copertino in der Nähe der Barockstadt Lecce in Apulien, ganz im Süden von Italien. An diesem Tag pilgern Hunderte Menschen in stiller Andacht in die Wallfahrtskirche.

Der 18. September  1603 gilt als der Geburtstag des Heiligen der katholischen Kirche. Als Giuseppe Desa geboren, erlangte der Franziskanermönch, da er übersinnliche Fähigkeiten und Gaben besaß.so gilt er als Heiliger der Flieger.

Geburtsurkunde für Josef von Copertino
Geburtsurkunde für Josef von Copertino

Die Chronisten berichten unter anderem über die fliegerischen Fähigkeiten: „Am 4. Oktober 1630, während der Feiern zum Fest von Franziskus, geschah es, dass Josef bis auf die Höhe der Kanzel angehoben wurde und den Atem einer anderen Dimension, der himmlischen Luft, verspürte. Der ekstatische Flug brachte die Fähigkeit mit sich, ins Innerste der vor ihm Stehenden zu blicken und sich mit Tieren zu verständigen. Dies zog Menschen an, die ihn berührten, um Heilung, Hilfe, Trost oder Verständnis zu finden.“

Anstelle seines Geburtshauses entstand die Gedenkkapelle an der Kirche, in der sein Herz aufbewahrt wird.  Guiseppe soll Schuhmacher gelernt haben. Noch heute kann man dem Schuhmacher gegenüber seinem Geburtshaus bei seiner Arbeit zuschauen.

Gegenüber der Kirche kann man Schuhmacher bei ihrem Handwerk beobachten. Weit geöffneten Türen laden zum Zugucken ein.
Gegenüber der Kirche kann man Schuhmacher bei ihrem Handwerk beobachten. Weit geöffneten Türen laden zum Zugucken ein.

Wichtigstes Exportgut der Gegend ist heute neben den Oliven der Wein. Angebaut und gekeltert werden vor allem roter Negroamaro sowie – als Rosato, Rosso und Rosso Reserva – der berühmte Copertino DOC.

Wir besuchten das ökologisch arbeitende Bio-Weingut
Azienda Vitivinicola Marulli
Via Grottella 155
73043 Copertino
www.vinimarulli.com

Reise

Weihnachtsland Erzgebirge

weihnachtenweihnachten_nachtwaechter_zwoenitz_wolfgang_thieme - kopie„Nachtwächter in Zwönitz“ (Tourismusverband Erzgebirge e.V./W.Thieme)

Immer wieder fahren wir in das Erzgebirge: Schneeberg, Freiberg, Schwarzenberg, Pobershau oder auch Annaberg-Buchholz. Letztes Jahr stand Chemnitz auf der Tagesordnung. 2018 geht es in die Silberstadt Freiberg. Wir sind gespannt.

Mit Blick auf den ersten Advent ist die Vorfreude im Erzgebirge überall spürbar. Die Weihnachtsmärkte sind vorbereitet, Plätzchen & Stollenbäcker sind fleißig am Werk und alles wird liebevoll dekoriert. Ab dem 1. Advent drehen sich die Pyramiden wieder,  die Schwibbögen sowie Bergmann- & Engel schmücken die Fenster und lassen das gesamte Erzgebirge in einem warmen Lichterglanz erstrahlen.  Die Bergmannsvereine rüsten sich für die vielen Termine der Bergparaden, die Chöre und Orchester stimmen sich musikalisch auf die schönste Zeit des Jahres ein.

Heimat der Traditionen

Feierliche Klänge begleiten in diesen Tagen die Bergmänner in ihren prächtigen Trachten durch die Städte & Orte. Bei diesen imposanten Bergparaden ahnt der Betrachter, welch wertvolle Arbeit die Bergleute einst verrichteten.

Auch die Historische Mettenschicht, die letzte unter Tage gefahrene Schicht vor Weihnachten zum Beispiel im den Zinnkammern Pöhla, ist ein festliches und ergreifendes Erlebnis. Gefeiert wird mit zünftiger Bergmannsmusik, Speckfettbroten und Glühwein. Mit der Schmalspurbahn zur Mettenschicht anreisen, das gibt es nur im Preßnitztal.

Eine vorweihnachtliche Tradition im Erzgebirge sind auch die Hutzen-Nachmittage und Hutzen-Abende. Früher kamen die Menschen der Region zur Dämmerung in der kleinen Stube beim Nachbarn zusammen. Es wurde geschnitzt, geklöppelt, geplaudert, gegessen und getrunken. Noch heute wird in vielen kulturellen Einrichtungen und Gaststuben die Hutzen-Tradition mit geselligem Beisammensein gepflegt. Tipp: Traditioneller „Hutznohmd“ im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb.

Weihnachtsmarkt in Annaberg-Buchholz, Foto: Tourismusverband (Dirk Rueckschloss)
Weihnachtsmarkt in Annaberg-Buchholz, Foto: Tourismusverband (Dirk Rueckschloss)

Heimat der Engel

Bergmann und Engel zählen zu den bekanntesten Symbolfiguren des Erzgebirges, die seither unter den geschickten Händen der Spielzeugmacher und Kunsthandwerker in phantasievollen Varianten entstanden sind.  Am ersten Adventswochenende öffnet das traditionsreiche Familienunternehmen Wendt & Kühn in Grünhainichen seine Werkstatt-Türen. Bei den vorweihnachtlichen Schautagen kann man einen Blick hinter die Kulissen der handwerklichen Fertigung von klangvollen Spieldosen, Margeriten-Engeln und den berühmten Elf-Punkte-Engeln werfen und den Malerinnen über die Schultern schauen. www.wendt-kuehn.de

 

Schätze mit Geschichte zeigt das „Depot Pohl-Ströher“ in Gelenau in seiner Weihnachtsschau. Vom 25. November 2016 –  29. Januar 2017 tummeln sich erzgebirgische Volkskunst, darunter eine einmalige Sammlung an Pyramiden und Deckenleuchtern, sowie große mechanische Heimat- und Weihnachtsberge.

Heimat der Lichter

Warmes, weißes Leuchten verwandelt das Erzgebirge mit Beginn der Adventszeit in eine traumhafte Kulisse. Der Ursprung dieses heute sehenswerten erzgebirgischen Lichtermeeres liegt in der Tradition des Bergbaus, im Glauben an Gott und in der Sehnsucht des Menschen nach dem Licht. Der Schwibbogen, ist ein typisches Symbol dieser verwurzelten Sehnsucht.

Gäste erleben das festlich geschmückte Erzgebirge zum Beispiel bei der Lichterfahrt zum Jahresausklang mit der Erzgebirgischen Aussichtsbahn.  Wenn die Bahn zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz die winterliche Kammregion des Erzgebirges erreicht, erleben Passagiere eine außergewöhnliche Aussicht. Städte und Dörfer erstrahlen im weihnachtlichen Glanz. Der kurze Halt auf dem Markersbacher Eisenbahnviadukt bietet eine einmalige Atmosphäre, der Zwischenstopp am Bahnhof Schlettau wärmenden Glühwein.

Heimat der Düfte

Geheimnisvoller Weihnachtsduft – die exakte Zusammensetzung der erzgebirgischen Räucherkerzen ist bis heute ein Geheimnis. Ob Weihrauch, Tanne, Orange oder Sandel – jeder Räucherkerzen-Hersteller hütet seine Rezeptur. Gleichwohl sind die Zutaten der Duftkegel bekannt: hochwertiger Holzkohlestaub, Sandelholz- und Rotbuchenmehl, Bindemittel und Duftstoffe aus Kräutern, Harzen, Blüten, Wurzeln oder ätherischen Ölen. Tipp: Räucherkerzenherstellung in Crottendorf sowie Schauwerkstatt “Zum Weihrichkarzl” in Neudorf. www.weihrichkarzl.de ; www.crottendorfer-raeucherkerzen.de

Schaut man zu Heiligabend auf die Tische der Erzgebirger, findet man verschiedene traditionelle Gerichte, so zum Beispiel das „Neunerlei.“ Seine neun Bestandteile, die je nach Ort stark variieren können, sind mit Wünschen für das neue Jahr verbunden.  Viele Gaststätten laden zu Neunerlei – Essen im gemütlichen Ambiente ein!

Weihnachtswunderland

Weihnachten im Erzgebirge, das ist eine ganz besonders stimmungsvolle Zeit. Hektik und Alltag kann man für Momente vergessen, so zum Beispiel bei einem besinnlichen Adventskonzert.  Auf den Weihnachtsmärkten entdeckt man einige Raffinessen. So zum Beispiel den liebevoll gestalteten  Wichtelkalender auf dem Annaberger Weihnachtsmarkt. In 24 mechanisierten Kalenderfenstern wird in “Werkstätten en miniature” erzgebirgisches Handwerk auf eindrucksvolle Weise lebendig.

Die große Bergparade Ende Dezember in Annaberg Buchholz ist mit über 1000 Trachtenträgern der krönende Abschluss.  Den Glanzpunkt bildet das gewaltige Bergkonzert an der St. Annen- Kirche.

Dieser ist erhältlich beim Tourismusverband Erzgebirge e.V. /Tel. 03733 188 0088  oder unter www.erzgebirge-tourismus.de  abrufbar.

Hier geht es zu den Besucherbergwerken in Sachsen.

Hier geht es zu den Bergparaden 2018.

Hier findet ihr die Termine der Weihnachtsmärkte in Sachsen.

 

Reise

Zauberhaftes Apulien

Apulien - 18 (76)Stefano und Mabel Rosetta sind Bio-Bäcker aus Leidenschaft

(Werbung) Apulien ist für uns mittlerweile so etwas wie ein Sehnsuchtziel geworden. Wenn wir an diesen Landstrich im Haken vom Absatz des Stiefels von Italien denken, sind herrliche Sonnentage (auch im November), fröhliche, freundliche Menschen, farbenfrohe Natur, Kunst und Geschichte und nicht zuletzt, gutes Essen, Wein, Öl und Eis sowie schicke Kleidung inbegriffen. Für ganz Wagemutige kann auch ein Bad im Ionischen Meer zu einem einzigartigen Erlebnis im November werden, wie wir vor ein paar Tagen erleben konnten.

Am liebsten fahren wir in der Vor- und Nachsaison nach Apulien. Es scheint, als haben die Gastgeber dann mehr Zeit und Muße, sich ihrer Gäste anzunehmen. Und wenn man dann noch Unterstützung durch ausgesprochene Kennerinnen des einst ärmlichsten Landstrichs Italiens erhält, wird die Reise zu einem nachhaltigen Erlebnis – informativ, spannend, ein bisschen Abenteuer, auf jeden Fall unterhaltsam, nie langweilig.

Apulien im Spätherbst

In diesem November hatten wir ausgesprochenes Glück. Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Programms zur touristischen Erschließung Apuliens lernten wir drei Powerfrauen kennen, die mit großem Engagement, hervorragenden Kenntnissen über ihre Region und ihre Menschen viele neue Gäste in die Region Apulien locken wollen. Sicher gibt es Landstriche in Italien, die in aller Munde sind, wenn es um Ferien-Hotspots geht. Aber wer wie wir Urbanes, Natürliches liebt, Begegnungen mit den Einheimischen sucht, sich auf Unbekanntes abseits der bekannten Urlaubslokationen einlassen will, der ist in Apulien richtig, wird es lieben lernen.

Drei Powerfrauen …

Wer sind nun die Powerfrauen, die uns ihre Heimat als touristische magische Orte nahe bringen wollen? Da ist zunächst die feurige Carmen Mancarella, die seit 30 Jahren als erfahrene Tourismusmanagerin unermüdlich für ihre Region „netzwerkt“. Sie kennt ihre Partner – die Partner kennen sie, wissen um ihre sehr guten Kenntnisse über Land und Leute und ihre intensiven Netzwerkstrukturen.

Carmen Mancarella liegen die regionalen Erzeuger am Herzen
Carmen Mancarella liegen die regionalen Erzeuger am Herzen

Für die Bildungs-Pressereisen hat Carmen gute Partnerinnen an ihrer Seite: Adele Sposato, Tourismusbeauftragte der Region, gibt in ihrer ruhigen und besonnenen Art ihr Wissen über die Geschichte der besuchten Städte und Gemeinden weiter.

Powerfrauen: Adele Sposato , Carmen Mancarella und Graziella Albani

Und damit auch die Deutschen in der Pressegruppe alles verstehen, übersetzt Annaluce Scorrano.

Dolmetscherin Annalucia in ihrem Element
Dolmetscherin Annaluce Scorrano  in ihrem Element

Das war kein leichter Job, alle sprechen durcheinander, Fragen über Fragen, doch die sympathische Anna blieb ruhig, freundlich, auch wenn sie sich das ein oder andere Mal wohl lieber in ihr Reisebüro gebeamt hätte, das sie seit zwei Jahren in Carmiano in der Nähe von Lecce führt. Ihr Büro organisierte auch den Transfer zwischen den Orten: junge Fahrer, in tollen sportlichen Anzügen, kutschierten die Gäste von morgens (ab 9 Uhr bis Mitternacht) zu den Orten “des Geschehens”. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen, hilfreich, wo es nötig war, und dass ihnen das Autofahren Spaß machte, bewiesen sie mit fahrerischem Können durch die noch so engen Straßen und Tore des Salento.

Dank der drei Powerfrauen und weiterer guter Geister und ihres umfangreichen informativen Programms für die nunmehr 58. Bildungsreise können wir den Lesern von einfachraus.eu  diesmal fast bislang unbekannte Orte mit sehr guten jungen und alten Weingütern und einer Brennerei vorstellen.

Dass Brot in Apulien besonders gut schmeckt, auch variantenreich sein kann, mit guten leckeren Zutaten zubereitet wird, erfuhren wir bei dem Besuch zweier Bäckereien. Eine andere Frucht und ihre Verarbeitung, die man eher nach Israel verordnet, lernten wir in einer Gärtnerei in Copertino kennen.

Und natürlich wird auch im gastfreundlichen  Apulien jedes Essen zelebriert, das braucht Zeit, bietet dafür Gelegenheit mit anderen Kollegen ins Gespräch zu kommen. Die Unternehmer der Weindestillerien stellten mit Stolz und Freude ihre Betriebe vor, von schlechten Ernten war wenig zu hören, doch das veränderte Klima macht auch ihnen zu schaffen. Doch man ist optimistisch – und so feiert man im November das Herbst- und Lichterfest, in Arnesano zusammen mit einer Schulklasse, die mit Tanz und Gesang ihre Freude auf die Gäste übertragen, die am liebsten mittanzen würden.

Alte Städte, Kirchen,Villen

Während der Stadtrundgänge gibt es viel zu sehen, reich geschmückte Kirchen und Klostergebäude, alte Villen, bewohnt und unbewohnt. Und immer sind es die menschlichen Begegnungen, die nachdenklich machen. Etwa, wenn man beim Spaziergang durch die Stadt, die uns begleitenden Bürgermeister freundlich begrüßt werden durch die Einwohner, oder eine alte Frau ehrenamtlich eine Auge auf die ihrem Wohnhaus gegenüberliegende Kirche wirft, aufpasst, sauber macht, sich ehrlich freut, dass der Bürgermeiste ihre Arbeit für das Gotteshaus anerkennt und lobt.

Carmelina Lorenzo kümmert sich um eine kleine Kapelle
Carmelina Lorenzo kümmert sich um eine kleine Kapelle

Oder wenn wir – wie zufällig – nach der Besichtigung einer Villa mit großem Garten in Arnesano in der Werkstatt nebenan auf einen 88-jährigen Fahrradmechaniker treffen, dem die Begegnung mit uns so berührt, dass ihm die Tränen in den Augen stehen, als er uns seine Erfolge und seine Hobbies vorstellt.

Techniker Carlo Carla in Montero entwickelte auch Autoskarrossen
Techniker Carlo Carla in Arnesano entwickelte auch Autoskarrossen

Oder das junge Bäcker-Ehepaar, das tagsüber leidenschaftlich Brot bäckt, in seiner Freizeit leidenschaftlich Salsa tanzt. Auf der Suche nach neuen Rezepten befragen sie auch Freunde in Nürnberg, sind stolz auf das schwarz-weiße Brot, eines ihrer neuesten Produkte.

Stefano und Mabel Conversano sind Bio-Bäcker aus Leidenschaft

Hier geht es zur Bäckerei.

Alle sind sie die besten Botschafter ihrer Region, die den Gästen das ganze Jahr über die Facetten Apuliens ehrlich und liebenswert vermitteln.

Heizt den Ofen mit getrocknetem Olivenreissig: Marco Imbriani von Panifico Biscottificio
Heizt den Ofen mit getrocknetem Olivenreissig: Marco Imbriani von Panifico Biscottificio

Stationen unserer Tour durch Apulien

Das Thema “Novello in Festa – Geschichte, Kultur und Tradition im Gebiet von Arneo”

Copertino:

San Giuseppe, Schutzpatron der Flieger, in Copertino

Lequile:

Fresko in der Kirche San Vito in Lequile

Carmiano:

Die Schüler in Carmiano feiern den Herbstus Leverano feiern das Herbstfest
Die Schüler in Carmiano feiern den Herbstus Leverano feiern das Herbstfest

Veglie:

Sehenswert ist auch die Kirche Veglie bei Lecce
Sehenswert ist auch die Kirche Veglie bei Lecce

Monteroni:

Villa aus dem 19. Jahrhundert
Eva und Dr. Rafael de Georgi sind Hüter eines wertvollen Anwesens
Eva und Dr. Rafael de Georgi sind Hüter eines wertvollen Anwesens

Leverano:

Nicht nur beim Fest "Novello in festa" ist das Zentrum von Leverano belebt
Nicht nur beim Fest “Novello in festa” ist das Zentrum von Leverano belebt

Arnesan0:

Blick auf die Kirche von Arnesano in Puglia
Blick auf die Kirche von Arnesano in Puglia

Porto Cesareo:

Weitere Informationen zum Salento

hier nützliche Adressen:

Carmen Mancarella
spiaggepuglia@gmail.com
Tel. +49 328 1397 133

Agenzia Un Mondo di Viaggi
Annaluce Scorrano
Via Roma 54, 73041 Carmiano (LE)
info@carmianoviaggl.it

Tipps für Speis und Trank a la Puglia

Wir besuchten auch unter anderem:

Malcandrino
Strada Provinciale Lecce Montreoni, 73047 Montreoni LE
http://www.malcandrino.it

Ristorante Villa Maresca – Carmiano

Agriturismo Costa – Copertino

Ristorante Li Spilusi – Arnesano

Ristorante Corte del Gusto – Lequile

Ristorante Conte Cavour – Veglie

Hier einige Tipp für Agritourismus-Anbieter.

Tipps für Salento finden Sie hier.

und hier weitere Informationen zu Apulien / Puglia, eine sehr interessante Seite.

Adressen einiger empfehlenswerter Weingüter:

APOLLONIO,  Casa Vinicola s.r.l., Via San Pietro in Lama, 7,  73047 Monteroni di Lecce,  www.apolloniovini.it

International erfolgreich: Antonio Massimiliano Apollonio
International erfolgreich: Antonio Massimiliano Apollonio

Cantina Conti Zecca – Leverano

Mario Zecca führt mit seinen Brüdern das Weingut Zecca
Clemente  Zecca führt mit seinen Brüdern das Weingut Conti Zecca

Cantina Vecchia Torre – Leverano

Wieviel Liter Wein darf es denn sein ? Wein tanken im Weingut Vecchia Torre
Wieviel Liter Wein darf es denn sein ? Wein tanken im Weingut Vecchia Torre

Cantina Marulli – Copertino

Cantina Vaglio Massa – Carmiano

Die Chefin des Bio-Weingutes Vaglio Massa in der Nähe von Lecce (li.) mit Dolmetscherin Anna

 

Cantina Petrelli – Magliano17 Hektar bewirtschaftet das Weingut Cantina Petrelli

17 Hektar bewirtschaftet das Weingut Cantina Petrelli, der Chef freut sich über den neuen Wein

Die Besitzer der Azienda Agricola in Carmiano
Die Besitzer der Azienda Agricola in Carmiano

Übernachten:

  • Hotel Conchiglia Azzurra Resort & Beach (direkt am Strand)
  • Strada dei bacini 1
    73010
    Porto Cesareo Italia
    Tel+39 0833 566311 Fax+39 0833 566370
    E-mail

    Hotelmanager Carmine Bisconti kann auch deutsch, er hilft wo er kann
    Hotelmanager Carmine Bisconti kann auch deutsch, er hilft wo er kann

    Zur Homepage des Hotels geht es hier.

  • Wie kommt man in den Salento ?

    mit dem Flugzeug  (u.a. Allitalia, Ryanair, Germanwings, Easyjet) von verschiedenen deutschen Flughäfen , so von Berlin Schönefeld bis Flughafen Bari oder (meist) über Rom nach Brindisi und weiter mit Auto.

    Wir wurden von der RegionPuglia und den gegannten Gemeinden  im Rahmen eines EU-Programmes zu der Informationsreise nach Apulien eingeladen. Herzlichen Dank an die unermüdliche Puglia-Botschafterin Carmen Mancarella. Unsere Meinung bleibt die eigene.

    Hier geht es zu einem Bericht über Castro im Salento.

Reise

Nürnberg: Wo Albrecht Dürer seine letzte Ruhe fand

Nürnberg (20)

In wneigen Tagen ist Totensonntag (Ewigkeitssonntag). Da denke ich an meinen letzten Besuch in Nürnberg zurück. Es war im Spätsommer, als ich den Johannisfriedhof  besuchte. Als an der Sepulkralkultur Interessierter besuche ich regelmäßig Friedhöfe. Egal, wo wir gerade sind. Friedhöfe geben immer einen Einblick in die Geschichte und die Lebensgewohnheiten der Bevölkerung eines Ortes. Aber der Johannisfriedhof von Nürnberg ist ein besonderer Friedhof. Nicht nur weil dort viele Prominente ihre letzte Ruhe gefunden haben. Nein, auch weil es einer der ältesten mir bekannten Friedhöfe überhaupt ist.

Die Anlage ging aus einem im 13. Jahrhundert entstandenen Siechkobelfriedhof (Siechkobel: Gebäude zur Unterbringung von Kranken und Aussätzigen) und einem 1395 geweihten Pestfriedhof hervor. Infolge der Pestzüge, die Nürnberg immer wieder heimsuchten, erging 1518 ein Ratsbeschluss, dass niemand mehr innerhalb der Stadtmauern beigesetzt werden durfte. Seitdem fanden die Bürger des Ortsteiles Sebald auf dem Johannisfriedhof ihre letzte Ruhestätte. Dieser historische Kern bildet heute den nordöstlichen Teil der Anlage. Er ist gekennzeichnet durch die gerasterte Anordnung großenteils einheitlicher Steinplatten, die an Sarkophage erinnern und mit kunstvollen Epitaphien versehen sind.

Bedeutende Nürnberger Künstler wie Albrecht Dürer und Veit Stoß wurden hier bestattet. Die innerhalb der Friedhofsmauern stehende, seit der Reformation evangelische Johanniskirche mit ihrer charakteristischen roten Fassade entstand gegen Ende des 14. Jahrhunderts. Sehenswert in ihrem Inneren sind der Hochaltar und der nördliche Steinaltar.

Vermutlich Hans Beheim schuf in den Jahren 1513 bis 1515 die spätgotische sogenannte “Holzschuherkapelle” am Ostrand des Johannisfriedhofes. Der Johannisfriedhof wurde wiederholt als schönster Friedhof Deutschlands ausgezeichnet. Nürnberger bezeichnen ihn gern auch als ihren Rosenfriedhof.

Hesperidengärten

Benahcbart dem Johannisfriedhof sind die Heseperidengärten. Das Ensemble im Stadtteil Sankt Johannis besteht aus drei parallel verlaufenden barocken Ziergärten, die einst im Auftrag Nürberger Patrizier angelegt wurden. Es erstreckt sich zwischen einem Gärtnerhaus und einem den Eingang der Anlage markierenden hufeisenförmigen Fachwerkhaus. Angelehnt an die Lustgärten der Adligen, sind die mit Zierbrunnen und Statuen versehenen Gärten in unterschiedliche Bereiche gegliedert, darunter ist auch ein Abschnitt mit Zitrusbäumen. Ein Bürgerverein regte die Restaurierung der Anlage, die vom Finanzbauamt übernommen wurde. Geplant ist eine Erweiterung in östlicher Richtung.

 

HotelsReise

Victor´s Residenz-Hotel Schloss Berg

VRN-NE_Geb_Drohne_MAS_190617_16_4cVictors´s Residenz-Hotel Schloss Berg, Foto: Victors´s Residenz-Hotel Schloss Berg,

Das Victor´s Residenz-Hotel Schloss Berg befindet sich in Perl-Nennig im Saarland, im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Die idyllische Lage inmitten von Weinbergen und die Nähe zu attraktiven Städten machen das Fünf-Sterne-Superior-Hotel zu einer außergewöhnlichen Destination. Es liegt mittendrin: 25 Kilometer bis Luxemburg Stadt, 40 Kilometer bis Trier, 56 Kilometer bis in die französische Stadt Metz. Es ist ein Dolce-Vita-Hideaway.

Gastgeberpaar: Andreas Apel und Katrin Stegmaier, auch Luki gehört zum team, Foto: Weirauch
Gastgeberpaar: Andreas Apel und Katrin Stegmaier, auch Luki gehört zum team, Beweis für ein hundefreundliches Hotel Foto: Weirauch

Der gesamte Hotelkomplex besteht aus einer mediterranen Villa sowie einem Renaissance-Schloss und vereint italienisches Flair mit historischem Charme. Neben dem Schloss und der Villa gehört das Victor´s Landgasthaus „Die Scheune“ zu der großzügigen Anlage. Auch hier wieder Geschichte pur. Die Ursprünge des Schlosses reichen zurück bis in das neunte Jahrhundert.

Blick aufdie Römische villa des Victor´s Residenzhotel Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz Hotel
Blick auf die Römische Villa des Victor´s Residenzhotel Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz Hotel

Die Römische Villa mit Wellnessbereich und Beautyfarm wurde im Jahr 2001 unmittelbar neben dem Schloss erbaut. Der Architekt Hugo Heinz Köper aus Saarbrücken konzipierte sie im römischen Stil. Die Inneneinrichtung verantwortet maßgeblich Susanne Kleehaas, Geschäftsführerin des Victor´s Residenz-Hotels GmbH.Geschmack ist auf Schritt und Tritt in diesem eleganten Haus zu spüren.

Die Idee der Römischen Villa ist überall zu spüren im Schloss Berg, Foto: Victor´s Hotels
Die Idee der Römischen Villa ist überall zu spüren im Schloss Berg, Foto: Victor´s Hotels
Fein aufgetischt für eine Hochzeit im Restaurant Bacchus in Victor´s Residenz-Hotel schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz-Hotel
Fein aufgetischt für eine Hochzeit im Restaurant Bacchus in Victor´s Residenz-Hotel Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz-Hotel

Mit seinem mediterranen Ambiente erinnert das gesamte Konstrukt an die Römerzeit und orientiert sich thematisch an der Geschichte der Region. Auf die römischen Wurzeln weisen heute der benachbarte Archäologiepark in der Villa Borg in Perl-Borg sowie die Mosaikfunde in Nennig hin. Darüber hier später mehr.

Blickl in die Bella - Vista Goettersuite im Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz Hotel
Blickl in die Bella – Vista Goettersuite im Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz Hotel

Insgesamt stehen den Gästen 103 Zimmer und Suiten unterschiedlichen Stils zur Verfügung und garantieren Wohnkultur auf höchstem Niveau. Ein Wohnerlebnis der besonderen Art bieten dabei die einzigartigen Götter-Suiten. Die exklusiven Refugien wurden nach römischen Göttern und Göttinnen benannt und warten mit einer individuellen Innenausstattung, kostbaren Stoffen und einem großzügigen Wohn- und Schlafbereich mit Mäander-Fresken auf. Diverse Delux-Zimmer ergänzen dieses einzigartige Wohnerlebnis. Die Zimmer Gracia, Flora, Lucina, Fortuna und andere vermitteln mit ihrem luxuriösen in römischem Stil gehaltenen Dekor sowie einem individuellen Farbkonzept üppigen und zugleich stilvollen Luxus. Auch die Suiten im Schloss sind individuell eingerichtet und bestechen durch märchenhaftes Design, beispielsweise mit Samtvorhängen und Baldachinen. Die Zimmer und Suiten haben überwiegend eine Terrasse oder einen Balkon mit Blick auf die umliegenden Weinberge beziehungsweise das Moseltal.

Wer sich im Victor´s Residenz-Hotel Schloss Berg kulinarisch verwöhnen lassen möchte, kann das vielfältige Angebot von drei verschiedenen Restaurants nutzen. Als Mekka für die Geschmackssinne zieht das Victor´s FINE DINNING by Christian Bau mit 34 Plätzen Feinschmecker aus aller Welt an. Auf Grundlage der europäischen Sterneküche mit asiatischen Einflüssen kreiert Christian Bau exklusive Delikatessen.

In Victor´s Landgasthaus Die Scheune bietet das Küchenteam moderne Landhausküche in rustikalem Ambiente. Die abwechslungsreiche Karte umfasst herzhafte Klassiker aus regionalen Zutaten ebenso wie fantasievolle Kompositionen aus saisonalen Spezialitäten und hausgemachte Kuchen. Der Service ist nicht immer ausgewogen, es fehlte bei unserem Besuch die ordnende Hand eines Oberkellners. Das Essen war allerdings vorzüglich.

Blick in den Gastraum der Scheune am Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz Hotel
Blick in den Gastraum der Scheune am Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz Hotel

Nach einem guten Essen laden die Lobby Bar und die Caesar´s Bar in der Villa zu feinen Cocktails ein. Außerdem werden in der Lobby Bar auch stets köstliche Konditorei-Spezialitäten angeboten.

An warmen Sonnentagen genießen Gäste ihre Drinks auf der edlen Terrasse der Caesar´s Bar. Auch das Restaurant Bacchus bietet mediterranes Sommer-Flair und serviert seine Speisen an milden Tagen auf der großen Sonnenterrasse. Im Biergarten von Victor´s Landgasthaus Die Scheune lässt es sich der wärmeren Jahreszeit zudem urig entspannen.

Der angeschlossene Wellnessbereich mit Schwimmbad, Whirlpool,  Saunen, Dampfbad, Solarium und Fitnessraum rundet das Angebot des Victor´s Spa-Bereichs ab.

Der beliebte Pool im Wellnesbereich von schloss Berg, Foto: Victor´s Resdidenz-Hotelx
Der beliebte Pool im Wellnesbereich von Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz-Hotel

Freizeitparadies Saarland

Vom grenzüberschreitenden Radfahren, über Wanderungen an der Saarschleife oder Schifffahrten auf der nahen Mosel bis hin zur Teilnahme an der Weinlese bei regionalen Winzern lädt das Umland zu zahlreichen Erkundungstouren ein.

Die-Saarschleife-am-fruehen-Morgen, Foto: Eike Dubois / TZS Saarland
Die-Saarschleife am fruehen-Morgen, Foto: Eike Dubois / TZ Saarland

Grenzenloses Shopping ist von Perl-Nennig aus ebenso möglich – neben dem „Zweibrücken Fashion Outlet“ oder dem „myland Lifestyle Outlets“ in Wadgassen laden vor allem Luxemburg Stadt, die französische Stadt Metz sowie Trier zu inspirierenden Einkaufstouren ein. Als älteste Stadt Deutschlands ist Trier darüber hinaus ein Muss für Kulturbegeisterte. Auch ein Besuch der Villeroy & Boch-Keravision im nahen Mettlach sollte man sich  nicht entgehen lassen. Im historischen Ambiente der Alten Abtei in Mettlach, 19 Kilometer von Perl-Nennig entfernt, präsentiert das Unternehmen ein Vierteljahrtausend Unternehmensgeschichte. Darüber hier später mehr.

Der Hauptsitz von Villeroy & Boch befindet sich in der Abtei Mettlach im Saarland, Foto: Weirauch
Der Hauptsitz von Villeroy & Boch befindet sich in der Abtei Mettlach im Saarland, Foto: Weirauch

Erlebniswelt Villeroy & Boch
Im prächtigen Barockbau der Alten Abtei Mettlach, dem Unternehmenssitz von Villeroy & Boch, wird Geschichte lebendig: die tausendjährige Kulturgeschichte des Ortes, über 266 Jahre Keramiktradition, die Erfolgsgeschichte einer Familiendynastie und eines Unternehmens. Auf dem Streifzug durch die Epochen werden wir in der Keravision, in der Erlebniswelt, Tischkultur, im Keramikmuseum und im nostalgischen Museumscafé anno 1892 Zeuge, wie sich geschichtliche Ereignisse im Design widerspiegeln.
Informationen
Erlebniszentrum Villeroy & Boch
Alte Abtei, Saaruferstraße, 66693 Mettlach
Aktuelle Öffnungszeiten telefonisch oder auf der Internetseite
Tel. 06864 811820
www.villeroyboch.com/erlebniszentrum

Informationen
Victor´s Residenz-Hotel Schloss Berg
Schlosstraße 27-29, 66706 Perl-Nennig/Mosel
Tel. 06866 790
info.nennig@victors.de
www.victors.de

Auch in diesem Hotel konnten wir die Teddys kaufen, deren Erlösder Kinderhilfe Organtransplantation zugute kommt.

Hier geht es zu https://www.victors-fine-dining.de/

https://www.einfachraus.eu/mit-den-victors-hotels-durch-das-saarland-sachsen-und-thueringen/Wie man mit einem Hotelhopping das Saarland kennenlernen kann, beschreiben wir hier.
ReiseTipps

Vor der ITB 2019: Internationaler Tourismus auf Erfolgskurs

Heidelberg_weihnachtlicherMarktplatz_©HeidelbergMarketingGmbH_FotografTobiasSchwerdt

ITB Berlin und IPK International: Internationaler Tourismus setzt seine Erfolgsstory mit solidem Wachstum fort

Stärkste Zuwächse aus Asien und Lateinamerika – Rundreisen kommen zurück – Ausblick für 2019 bleibt positiv – ITB Berlin veröffentlicht exklusiv die neuesten Ergebnisse des World Travel Monitor® im Januar 2019

Ein starkes Jahr für die Tourismusbranche: Der Wachstumskurs weltweiter Auslandsreisen ist weiterhin ungebrochen. In den ersten acht Monaten des Jahres 2018 stieg die Zahl der internationalen Auslandsreisen um sechs Prozent. Die stärksten Zuwächse kamen aus Asien und Lateinamerika. Für 2019 wird ein weiteres gutes Jahr prognostiziert, so die Ergebnisse der ersten Trendanalyse des World Travel Monitor® von IPK International.

Asien und Lateinamerika auf Erfolgskurs

Die Reiselust der Asiaten ist ungebremst. Nachdem die Wachstumsrate im letzten Jahr unter dem Durchschnitt lag, verzeichnete Asien 2018 mit einem Plus von acht Prozent den stärksten Anstieg. Ein Einflussfaktor darauf war der Aufwärtstrend in China mit deutlich mehr Auslandsreisen als im Jahr zuvor. Außerdem positiv entwickelte sich Lateinamerika mit einem Zuwachs von ebenfalls acht Prozent. Dieser Anstieg ist vor allem auf Mexiko zurückzuführen. Nach negativen Wachstumsraten im vergangenen Jahr hat sich das Land nun wieder erholt. Gemäß der World Travel Monitor® Zahlen haben die Reisen der Europäer zwischen Januar und August 2018 um fünf Prozent zulegen, während die Reisebereitschaft der Nordamerikaner um vier Prozent anstieg.

Asien verbuchte auch als Reiseziel mit einem Besucherplus von acht Prozent die höchste Wachstumsrate, gefolgt von Europa mit sechs Prozent mehr Gästen. Darüber hinaus ließ sich eine moderate Steigerung von drei Prozent für Reisen in amerikanische Länder feststellen. Ein Blick auf die einzelnen Destinationen zeigt, dass der Spanien-Boom der letzten Jahre in 2018 bisher stagniert. Gleichzeitig haben die in der jüngsten Vergangenheit gemiedenen Reiseziele wieder an Sympathien gewonnen. Bestes Beispiel ist die Türkei, die mit einem beachtlichen Besucherplus von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein klares Comeback feiert.

Urlaubsreisen stärkster Wachstumstreiber

Urlaubsreisen waren und sind nach wie vor der Hauptgrund für internationale Reisen – und verbuchte zusätzlich eine deutliche Steigerung um sieben Prozent. Die Anzahl der Reisen zu Freunden und Verwandten (VFR-Reisen) lagen um fünf Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Geschäftsreisen verzeichneten zwar insgesamt ein Plus von drei Prozent, sind damit jedoch im Vergleich unter dem Durchschnitt. Traditionelle Geschäftsreisen waren im Jahr 2018 sogar rückläufig. Dahingegen entwickelten sich MICE-Reisen, die den größeren Anteil im Geschäftsreisesegment einnehmen, mit einem Plus von fünf Prozent positiv.

Städtereisen verlieren an Fahrt – Rundreisen erleben ein Revival

Hinsichtlich der verschiedenen Urlaubsarten haben sich die Trends der letzten Jahre etwas verändert. Städtereisen, die einer der Wachstumstreiber der letzten Jahre waren, wachsen zwar immer noch eindeutig positiv, allerdings hat sich der Aufwärtstrend etwas abgeschwächt in den ersten acht Monaten diesen Jahres. „Dies könnte auch ein Effekt von Overtourism sein, der in der jüngsten Vergangenheit in den Medien allgegenwärtig war und Reisende möglicherweise davon abgehalten hat, Metropolen zu besuchen”, erklärt Rolf Freitag, CEO von IPK International. „Davon scheinen Strand- und Badeurlaube zu profitieren. Hinsichtlich der Wachstumsrate haben sie Städtereisen überholt. Das haben wir schon länger nicht mehr gesehen. Zudem sind Rundreisen auf dem Weg der Erholung. Sie verzeichneten nach kontinuierlichem Rückgang in der Vergangenheit ein Plus von vier Prozent.

Sichere Reiseländer bevorzugt

Der Einfluss von Terrorgefahren auf das Reiseverhalten hat sich laut IPK International auf einem etwas niedrigeren Niveau eingependelt. Verglichen mit 41 Prozent zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr, gaben nun 38 Prozent der internationalen Reisenden an, dass die jüngsten Warnungen bezüglich Instabilität und Terror ihre Reisepläne beeinflussten. Deshalb auf Reisen ganz zu verzichten, war aber für die wenigsten Befragten eine Option. Vielmehr findet eine Verlagerung zu den als sicher empfundenen Reisezielen statt. Destinationen mit einem besonders guten Sicherheitsimage sind beispielsweise die Schweiz,die skandinavischen Länder sowie Kanada und Australien. Aber auch einige in der Vergangenheit als unsicher empfundene Ziele wie z.B. Ägypten oder Tunesien konnten ihr negatives Image verbessern.

Positiver Ausblick für 2019

Die Prognose für das Reisejahr 2019 ist weiterhin positiv: IPK International rechnet mit einem Anstieg der Auslandsreisen um rund sechs Prozent. Das stärkste Wachstum ist in Nord- und Lateinamerika mit einem prognostizierten Plus von jeweils acht Prozent zu erwarten. Die Schätzung für Asien liegt bei einem Zuwachs von sechs Prozent, gefolgt von Europa mit fünf Prozent. Diese Prognosen basieren auf dem World Travel Confidence Index von IPK International, der jährlich auf der Grundlage von Aussagen der Umfrageteilnehmer über ihre Reiseabsichten für die kommenden zwölf Monate erstellt wird.

Weitere valide Trendergebnisse zu den Entwicklungen des Reisejahres 2018 veröffentlicht die ITB Berlin in den nächsten Trendtelegrammen. Die endgültigen Ergebnisse des World Travel Monitors® für das Gesamtjahr 2018 sowie die aktuellen Prognosen für 2019 stellt Rolf Freitag, CEO von IPK International, auf dem ITB Future Day im Rahmen des ITB Berlin Kongresses vor.

Der World Travel Monitor® basiert auf 500.000 repräsentativen Interviews in mehr als 60 Reisemärkten weltweit, wird seit mehr als 20 Jahren regelmäßig durchgeführt und gilt als die größte kontinuierliche Studie über globale Reisetrends.

Der berühmte Tempel von Luxor: Foto: D.Weirauch
Der berühmte Tempel von Luxor: Foto: D.Weirauch
Totentempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari bei Luxor, Foto: Weirauch
Totentempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari bei Luxor, Foto: Weirauch

Die ITB Berlin 2019 findet von Mittwoch bis Sonntag, 6. bis 10. März, statt. Von Mittwoch bis Freitag ist die ITB Berlin für Fachbesucher geöffnet. Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. 2018 stellten rund 10.000 Aussteller aus 186 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund 170.000 Besuchern, darunter 110.000 Fachbesuchern, vor. Parallel zur Messe läuft der ITB Berlin Kongress von Mittwoch bis Samstag, 6. bis 9. März 2019. Er ist weltweit der größte Fachkongress der Branche. Der Eintritt zum ITB Berlin Kongress ist für Fachbesucher und Aussteller kostenlos. Mehr Informationen sind zu finden unter www.itb-berlin.de, www.itb-kongress.de und im ITB Social Media Newsroom.