Potsdam

Hier finden Sie Interessantes zur Stadt Potsdam und Umgebung. Viele Ideen die den Besuch der Landeshauptstadt von Brandburg noch spannender machen ,werden hier einfach und verständlich erklärt. Es geht darum keine langen Geschichten über Potsdam in einem Monolog darzulegen sondern die Geheimtipps denen zu geben die wirkliches Interesse in Potsdam haben.

Potsdam

Museum Barberini zeigt Meisterwerke von Monet, Renoir und Signac

Blick auf Museum Barberini und NikolaikircheBlick auf Museum Barberini und Nikolaikirche

Das Museum Barberini in Potsdam zeigt vom 7. September 2020 an dauerhaft die umfangreiche Sammlung impressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner – darunter Meisterwerke von Monet, Renoir und Signac. Mit 34 Gemälden von Claude Monet sind außerhalb von Paris nirgends in Europa mehr Werke dieses Künstlers an einem Ort zu sehen. Potsdam wird damit eines der weltweit wichtigsten Zentren impressionistischer Landschaftsmalerei. So bietet das Museum Barberini neben seinen Wechselausstellungen in internationalen Kooperationen eine in Deutschland einmalige Sammlung.

Was man alles sehen kann

Potsdam

Schloss Cecilienhof: Ausstellung zur Potsdamer Konferenz ab 23. Juni 2020

SPSG-POKO1945-PLAKAT-CORONA-Collage: Foto: SPSG / Julius Burchard

Ab 23. Juni ist im Schloss Cecilienhof die Ausstellung „Potsdamer Konferenz 1945 – Die Neuordnung der Welt“ zu sehen. Corona verhinderte den früheren Beginn, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mit. Bis zum 1. November 2020 zeichnet die SPSG im Potsdamer Schloss Cecilienhof jene schicksalhaften Tage im Sommer 1945 nach und lässt Akteure und Betroffene sowie die bis heute spürbaren Auswirkungen anhand von Tagebuchausführungen, historischem Filmmaterial, Zeitdokumenten und Leihgaben aus dem In- und Ausland wieder lebendig werden.

Potsdam

400 Jahre Finowkanal

Finowkanal (109)

Ein Meisterwerk der Wasserstraßenbaus begeht in diesem Jahr ein rundes Jubiläum: Der Finowkanal wird 400 Jahre alt. Zwar sind die Feiern dazu in Zeiten der Corona-Pandemie ausgefallen. Trotzdem lohnt es sich, unbedingt mal eine Tour entlang des Kanals zu machen – denn die Route ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sie offenbart ebenso Einblicke in die vergangene Industriekultur. Eberswalde und die Gegend um den Finowkanal galt als “Märkisches Wuppertal”.

400 Jahre Finowkanal

Ein guter Ort zum Starten ist Eberswalde im Barnimer Land, 35 Minuten Zugfahrt vom Berliner Hauptbahnhof entfernt.  Vom Bahnhof Eberswalde geht es in Richtung Marktplatz, wo sich ganz in der Nähe das Museum Eberswalde befindet. Wer sich vor dem Start der Tour über die umfangreiche Industriegeschichte am Finowkanal informieren möchte, wird hier fündig.

Ragöser Schleuse am Finowkanal

Von Eberswalde nach Finow

Nur wenige Meter vom Museum entfernt liegen der Finowkanal und die Stadtschleuse von Eberswalde. Sie ist eine von insgesamt zwölf Schleusen, die den Kanal auf seinen rund 42 Kilometern schiffbar machen. Von hier aus geht es mit dem Fahrrad in westlicher Richtung immer am Wasser entlang über den einstigen Treidelweg nach Finow. Früher wurden die Lastkähne per Muskelkraft und Pferdestärke über diesen Weg gezogen oder „getreidelt“ wie man sagte. Heute ist der Weg ein gut ausgebauter Radweg, der aber auch zum Wandern einlädt.

Finowkanal
Schleusenwärter an der Ragöser Schleuse Foto: Weirauch

Mit dem Rad an Deutschlands ältester Wasserstraße entlang

Die zwölf historischen und heute noch handbetriebenen Schleusen sowie alte Werkshallen und Kraftwerke rechts und links des Ufers zeugen von der industriellen Hochzeit im Finowtal. Da ist zum Beispiel die Borsighalle in Höhe des Familiengartens Eberswalde. Sie gehörte einst zu einer Eisenspalterei. Noch heute kommt der gewaltig wirkenden Halle eine architekturgeschichtlich besondere Bedeutung zu. Die stützenfreie Konstruktion aus halbkreisförmigen Eisengitterbögen diente unter anderem als Vorbild für zahlreiche Bahnhofshallen, wie zum Beispiel beim Bau des Berliner Hauptbahnhofes.Ragöser Schleuse am Finowkanal

Papier für die Queen aus dem Finowtal
Nur ein paar Kilometer weiter arbeitete die Papierfabrik Wolfswinkel. Die industrielle Produktion begann dort 1834. Eine Sensation war 1930 die Inbetriebnahme der damals modernsten Spezial-Papiermaschine Europas. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stellte der VEB Papierfabrik Wolfswinkel wieder Papier her. Die handgeschöpften Papiere erlangten zu DDR-Zeiten einen weltweiten Ruf. Sogar Queen Elisabeth ließ sich dort ihr Briefpapier herstellen, heißt es auf einer Info-Tafel.

Nachdem man das alte Kraftwerk Heegermühle passiert hat, ist die Schleuse Heegermühle in Finow nicht mehr weit. Natürlich geht der Treidelweg noch viele Kilometer weiter. Doch wer Lust auf eine Abkühlung hat, sollte in Finow den Treidelweg verlassen und über die Biesenthaler Straße, am Flugplatz Finow vorbei bis zum Schwärzesee fahren, der mitten im Wald liegt. Nach einem Sprung ins Wasser geht’s anschließend über Biesenthaler Straße (für Autos gesperrt) je nach Kondition nach Melchow oder Biesenthal zum Bahnhof, wo die Züge im Stundentakt zurück in Richtung Berlin fahren. Gesamtlänge der Radtour: rund 15 Kilometer.

Finowkanal-App:

Der Finowkanal ist ein Erlebnis der besonderen Art. Schließlich führt diese Tour entlang der ältesten künstlichen Wasserstraße Deutschlands zu den interessantesten Plätzen der Industriegeschichte Brandenburgs. Zu diesen Wahrzeichen der Industrielandschaft im Finowtal zählt zum Beispiel der 1954 errichtete Montagekran „Eber“. Mittlerweile funktionslos geworden, wurde er für die Landesgartenschau Eberswalde saniert und im Jahr 2002 mit einer Aussichtsplattform versehen, der heute im Familiengarten steht. Weil der seit 2007 unter Denkmalschutz stehende Finowkanal zudem gänzlich Sportbooten vorbehalten ist, lässt sich hier die idyllische und ursprüngliche Landschaft besonders gut in Ruhe genießen. Hier geht’s zur App: www.finowkanal-industriekultur.de

Ausleihe für Boote: Unter anderem im Marinapark Eberswalde, dem ehemaligen Naturbad am Finowkanal, www.marinapark-eberswalde.de

Weitere Informationen:
www.unser-finowkanal.eu

www.win- brandenburg.de/fileadmin/user_upload/2020_Folder_Finowkanal_WInTO_GmbH_web.pdf

www.museum-eberswalde.de

www.reiseland-brandenburg.de/orte-regionen/wasserreviere/finowkanal

Potsdam

#verschiebdeinereise. Bis bald in Sachsen-Anhalt 

QuedlinburgFoto: Weirauch

Mit einer Online- und Social-Media-Kampagne unter dem Motto „#verschiebdeinereise. Bis bald in Sachsen-Anhalt“ wirbt die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) bundesweit für das Reiseland Sachsen-Anhalt. Damit wird die vom Deutschen Reiseverband (DRV) und vom Deutschen Tourismusverband (DTV) initiierte und mittlerweile weitverbreitete Kampagne „#verschiebdeinereise. Wer reisen liebt, verschiebt“ auf Landesebene umgesetzt. Im Mittelpunkt der Werbeaktion stehen die von der Existenz bedrohten Betriebe der Tourismuswirtschaft Sachsen-Anhalts, die aufgrund der Corona-Pandemie mit einer Welle von Stornierungen und dem Ausbleiben neuer Buchungen konfrontiert sind.

„Corona trifft die Tourismusbranche ins Mark“

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Polenbesuch ab 13.Juni wieder möglich

HirschbergertalPolen (20)Witwenhaus Schloss Lomnitz im Hirschberger Tal Foto: Weirauch

Polen öffnet wieder seine Grenzen zu Deutschland und anderen EU-Ländern. Die Einreise-Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sollen in der Nacht von Freitag auf Sonnabend (13. Juni) um 0 Uhr aufgehoben werden. Das hat die polnische Regierung am Mittwoch mitgeteilt.  Das ist eine gute Nachricht für alle Fans des Reiselandes Polen. Ab dem 13. Juni 2020 sind die Grenzen nach Deutschland wieder offen. Touristische Reisen sind dann wieder  möglich – natürlich unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln. Bereits seit einigen Wochen sind touristische Unterkünfte und gastronomische Betriebe in Polen für inländische Gäste wieder offen.

Campingurlaub in Polen

Potsdam

Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie wieder offen

Yadegar Asisi Parorama in BerlinYadegar Asisi Parorama in Berlin

Ab  4. Mai, kann das Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie wieder besucht werden. Dazu wurde ein ausgeklügeltes Abstands- und Sicherheitskonzept entwickelt. Die Räumlichkeiten vor Ort ermöglichen bei Beachtung der Sicherheitsabstände den Besuch aller Ausstellungsbereiche. Es wurden rund 30 Besuchspositionen erarbeitet, die den notwendigen Sicherheitsabstand gewährleisten. Das heißt etwa 30 bis 90 Personen können die Ausstellung zeitgleich besuchen, je nach Besetzung der einzelnen 30 Positionen. Bei Einzelbesuchern wären es 30 Personen zeitgleich, bei Zweiergruppen wären es 60 und bei einer Kleinfamilie mit drei Personen wären es 90 – so die Berechnungen.

Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie wieder offen