Mobilität

Dieter Weirauch geht u.a. der Frage nach, wie man am günstigsten Fahrräder in Autos verstauen kann. Wolfgang Will beleuchtet Eisenbahn und Luftfahrt.

Mobilität

Grenzüberschreitende Tour von Wrocław (Breslau) nach Berlin

Polen_Umweltschutz2Unterwegs auf der Oder im Hafen von Nowa Sól (Neusalz). Foto: Dominik Dobrowolski

Ein durchaus interessantes und wichtiges Projekt für den Erhalt unserer Natur- und Flusslandschaft. Mit einer Kajaktour von Wrocław (Breslau) nach Berlin will der polnische Umweltschützer Dominik Dobrowolski Anfang Juli für den Schutz der Gewässer und einen klimafreundlichen Tourismus werben. Zehn Tage lang will er gemeinsam mit Gleichgesinnten auf der rund 300 Kilometer langen Strecke über die Oder, den Oder-Spree-Kanal und die Spree paddeln. Dabei will die Gruppe selbst Müll vermeiden und das aufsammeln, was weniger bewusste Zeitgenossen am Ufer und in den Gewässern zurückgelassen haben.

Für klimafreundlichen Tourismus

Mobilität

Top-Radreiseregion Emsland

EmslandRadtour von Twist über„Moor-Energie-Erlebnispfad“, Foto: D.Weirauch

Das Emsland ist bundesweit die zweitbeste Radreiseregion, knapp hinter dem Allgäu und vor dem Münsterland und damit ein Fahrradparadies. Das hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ermittelt. Das Emsland wirbt mit „Flachland-Garantie“.

In Papenburg lässt es sich gut am Kanal entlangradeln Foto: Weirauch

Auf verschiendenen Touren konnten wir das Emsland vom Fahrrad aus erleben. Mehr dazu unten. Es lohnt: Die insgesamt gut 3.500 Kilometer langen Radwege führen entlang der Flüsse Ems und Hase abseits von vielbefahrenen Straßen sowie durch ausgedehnte Moorgebiete und sind lückenlos ausgeschildert. Die „Emsland App“ weist Radurlaubern nicht nur den Weg in der deutsch-niederländischen Grenzregion, sondern bietet auch Infos zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hofcafés sowie Unterkünften.

Mobilität

Elektrofahr­räderNur 4 von 12 schaffen ein Gut

5615060_test202006-gross (1)Cover Warentest Juni Heft

Stiftung Warentest hat wieder Pedelecs, besser bekannt als E-bikes, getestet. Hier die Ergebnisse. Gleich mehrere Pedelecs mit tiefem Einstieg enttäuschen im Test mit Rahmenrissen oder Problemen bei der Brandsicherheit, etwa bei einem Kurz­schluss der elektrischen Kontakte, an den Stecker­gehäusen von Akku und Ladegerät. Doch vier gute Pedelecs, umgangs­sprach­lich auch E-Bikes genannt, sind sicher, robust und enthalten keine Schad­stoffe. Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe der Zeit­schrift test 12 E-Bikes mit Mittel­motor, hydrau­lischen Scheibenbremsen und Wave-Rahmen mit voll­integriertem Akku geprüft. Die Räder kosten 2.150 bis 3.500 Euro und schneiden mit Gut bis Mangelhaft ab.

Wenige Modelle sind sicher

Im Praxis­test über­zeugen viele Elektroräder, bei denen der Motor bis Tempo 25 unterstützt, zwar mit ihren Fahr­eigenschaften, aber nur einige Modelle erweisen sich auch in weiteren Prüfungen als robust und sicher genug, um eine gute Note zu erhalten. Zwei E-Bikes zum Beispiel sind nicht brandsicher und damit nur mangelhaft, andere zeigen nach der Halt­barkeits­prüfung Risse im Rahmen oder fahren mit Gepäck nicht stabil genug. In einigen Sätteln fanden die Tester hohe Mengen eines schädlichen Weichmachers.

Sind E-Bikes wirklich umweltschonend ?

Länger Durch­halten auf Radtouren, ohne Schwitzen im Büro ankommen, nach Gesund­heits­problemen wieder Spaß an Bewegung zu finden – für die Motivation, E-Bikes zu fahren, gibt es viele Argumente. Doch umwelt­schonend ist ein E-Bike nur, wenn es das Auto­fahren ersetzt. Dann gleicht es bereits nach wenigen Hundert Kilo­metern die Emissionen aus, die vor allem bei Produktion und Recycling des Akkus entstehen, und verbessert mit jedem weiteren Meter seine Umwelt­bilanz.

Pedelecs in Deutsch­land auf der Erfolgs­spur

84 Prozent der Pedelec-Besitzer gaben in einer aktuellen Umfrage der Stiftung Warentest an, durch ihr Elektrofahr­rad mehr Rad zu fahren als vorher. 14 Prozent fahren immerhin genau so viel. Der Motivations­schub aus dem Elektromotor scheint bei Vielen die Lust am Radfahren zu wecken: 5,4 Millionen Pedelecs sind laut Zweirad-Industrie-Verband mitt­lerweile in Deutsch­land unterwegs. Die Verkaufs­zahlen steigen von Jahr zu Jahr.

Neben E-Mountain­bikes und Trekking-Pedelecs gehören auf Komfort ausgerichtete Modelle immer noch zu den beliebtesten Elektrorädern. Zwölf solcher Räder mit tief geschwungenem Rahmen traten im E-Bike-Test der Stiftung Warentest gegen­einander an. Im anspruchs­vollen Praxis­test mussten sie unter anderem ihr Fahr­verhalten und eine praktische Hand­habung unter Beweis stellen. In Laborprüfungen untersuchten wir die Sicherheit und Halt­barkeit der Pedelecs, die Reich­weite der Akkus – und die Sättel und Griffe auf Schad­stoffe.

Pedelec-Tests: Hohe Anforderungen in Labor und Praxis

Im Praxis­test sind Ansprüche an die Räder hoch: Sie sollten ohne und mit viel Gepäck stabil fahren: Gerade­aus wie auch in Kurven – und unabhängig von der Geschwindig­keit. Ein Modell im Test patzt: Mit viel Gepäck stellten unsere Tester schon bei nied­rigem Tempo gravierende Probleme bei der Fahr­stabilität fest. Aber auch ohne Gepäck fuhr es schlechter als alle anderen Test­kandidaten. Denn: Fast alle zwölf Modelle im E-Bike-Test der Stiftung Warentest bringen Fahr­spaß und meistern den Praxis­test ohne Probleme, insbesondere der Testsieger über­zeugt mit seinem Fahr­verhalten.

Video: E-Bikes im Test

Im Prüf­labor offen­barten dann weitere Pedelecs Schwächen: An einigen Modellen ging der Dauer­test über 20 000 Kilo­meter nicht spurlos vorbei. Mithilfe von Sensoren ermittelten wir auf Mess­fahrten dafür zunächst, welche Kräfte auf die Pedelecs wirken und über­trugen diese dann im Labor auf die Räder. Bei drei Modellen zeigten sich in diesem Test sicher­heits­relevante Anrisse. Die beiden Schluss­lichter im Test sind nicht brandsicher genug – bei einem fiel das Stecker­gehäuse des Lade­kabels beim anderen des Akkus in einem Stan­dard­test zur Brandsicherheit durch. Insgesamt schneiden im Test vier Modelle ausreichend und zwei mangelhaft ab.

Unterschiede bei der Reich­weite der Pedelecs

Ein wichtiges Kauf­kriterium für Radler ist, wie weit sie der Akku des Pedelecs bringt. Alle Modelle im Test sind mit einem Akku mit 500 bis 540 Watt­stunden Energie­inhalt ausgestattet. Die Stiftung Warentest hat die Reich­weite auf einem Prüf­stand bei anspruchs­vollen Bedingungen gemessen – sie lag bei guten 47 bis 55 Kilo­metern. Die Reich­weite kann aber auch deutlich höher liegen, denn sie hängt wesentlich von der gewählten Unterstüt­zungs­stufe des Motors, aber auch vom Stre­cken­profil oder der Eigen­leistung des Fahrers ab. Auch Wind­verhält­nisse und die Kraft­über­tragung des Rades verändern die Reich­weite. Ganz ohne Akku­verbrauch legen Pedelecs Stre­cken im Rollen oder bei Geschwindig­keiten von mehr als 25 Kilo­metern pro Stunde zurück.

Aufwändiger E-Bike-Test

Der Pedelec-Test gehört zu den teuersten und aufwendigsten, die die Stiftung Warentest durch­führt. Bei der Zahl der E-Bike-Modelle mussten wir uns daher beschränken. Für den aktuellen Vergleich haben wir diesmal Modelle mit Wave-Rahmen, also mit tiefem Einstieg gewählt. Diese Räder gehören zu den am häufigsten verkauften. Außerdem haben wir bereits im Vorgängertest, im Juni 2018, Trekking-Pedelecs mit „Herren­rahmen“ getestet.Komfort für alle. Die Modelle im aktuellen Test ermöglichen mit ihrem tief geschwungenen Rahmen Männern und Frauen gleichermaßen ein komfort­ables Aufsatteln. Da sie mit Scheibenbremsen, meist mit Ketten­schaltung, bis zu 10 Gängen und kraft­vollen Motoren ausgestattet sind, können sie sich auch auf anspruchs­volleren Stre­cken behaupten.Modelle mit anderen Rahmen. Fast von allen E-Bikes im Test gibt es zu ähnlichen Preisen auch Modelle mit einem Diamant- oder Trapez­rahmen. Unsere Test­ergeb­nisse lassen sich auf sie aber nicht über­tragen.

Der Test E-Bikes findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/e-bikes abruf­bar.

Hier ein Fahrradtest auf einfachraus.eu aus dem Jahr 2018

MobilitätReise

Oldtimertouren entlang der Burgenstraße

Burgenstrasse_Oldtimerbroschuere_TitelB

Vorfreude ist die schönste Freude, sagt der Volksmund. Endlich mal wieder raus, lange Touren mit dem Auto oder Oldtimer unternehmen und dabei historische Städtchen und geschichtsträchtige Gemäuer besichtigen. Inspiration für fünf solcher Touren, die quer durch Süddeutschland entlang der Burgenstraße führen, liefert die ab sofort kostenlos erhältliche Jahresbroschüre „Oldtimertouren“ (E-Mail: info@burgenstrasse.de, Telefon 07131/973501-0).

BurgHornberg_Gesamtansicht-Foto Burgenstrasse e.V.
Burg Hornberg, Foto: Burgenstrasse e.V.

Mit dem Oldtimer auf der Burgenstraße unterwegs

Mobilität

A-ROSA Kreuzfahrten erfolgreich neu gestartet

A-Rosa Luna© Weirauch

A-ROSA Flussschiff GmbH hat Reisen auf Donau, Rhein und Douro wieder aufgenommen | Französische Behörden bestätigen Neustart in Frankreich ab 11. Juli 2020

Die A-ROSA Flussschiff GmbH hat ihre Kreuzfahrten auf Douro, Rhein und Donau erfolgreich wieder aufgenommen. Nun haben die französischen Behörden auch den für den 11. Juli 2020 geplanten Neustart der Reisen in Frankreich offiziell bestätigt. Laut eines Regierungsbeschlusses sind Flusskreuzfahrten nach Beendigung des gesundheitlichen Notzustandes ab genau diesem Datum wieder erlaubt.

Was bei A-Rosa jetzt anders ist

MobilitätReise

Die teuerste Reise der Welt: 200 000 Dollar für vier Stunden

Flugzeug (5)

 Sie soll noch in diesem Jahr stattfinden – die teuerste Reise der Welt. Sie dauert nur etwa vier Stunden und kostet 200.000 Dollar – pro Passagier. Das entsprechende Flugzeug kann lediglich sechs Personen befördern. 700 Personen haben bereits einen Flug gebucht – und jeder dieser Möchtegern-Passagiere leistete eine Anzahlung von 20.000 Dollar.

Die teuerste Reise der Welt: