Mobilität

Dieter Weirauch geht u.a. der Frage nach, wie man am günstigsten Fahrräder in Autos verstauen kann. Wolfgang Will beleuchtet Eisenbahn und Luftfahrt.

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Bequem und leistungsstark: VW Caddy – der Neue

Caddy.Autotest (12)

Unser Fazit des Tests mit dem neuen Caddy von VW: der Caddy ist ein familientaugliches Fahrzeug. Das Fahrzeug  überzeugt durch seine PKW-Anmutung. Wir waren rundum zufrieden, ja regelrecht begeistert. Selbst Fahrräder passen in den neuen Caddy. Montiert auf radzfazz-Schiene und Vorderrad ab, dann klappt es. Alternativ müsste man die Doppel-Sitzbank hinten herausnehmen. Das bringt zu den 1,70 Metern Länge noch einmal 30 Zentimeter. Dann lassen sich auch E-Bikes problemlos einschieben und mittels Gurtbändern in den vorgefertigten Ösen fest verzurren. Und wem schon einmal ein teures E-Bike gestohlen wurde, der weiß den Caddy als „Tresor“ zu schätzen. Neben dem komplett neuen Design überzeugt der neue Caddy mit neuen Fahrerassistenzsystemen, einem Digital-Cockpit und Infotainment mit den Zugängen zu mobilen Online-Diensten. Dabei bleibt der neue Caddy weiterhin gewohnt zuverlässig, komfortabel und alltagstauglich – und ist damit bereit für alles, was kommt.

Was uns am neuen Caddy besonders gefiel

Mobilität

Magdeburger Schiffshebewerk Rothensee soll UNESCO-Welterbe werden

MagdeburgSchiffshebewerk Rothensee

Sachsen-Anhalt meldet das Schiffshebewerk Rothensee als Kandidat für die neue deutsche UNESCO-Vorschlagsliste. Ebenfalls auf die sogenannte Tentativliste soll das  vor den Toren Magdeburgs gelegene Pretziener Wehr. Beide technischen Denkmale stehen für ingenieurtechnische Meisterleistungen. Das Schiffshebewerk Rothensee ist das einzige noch in Nutzung befindliche Auftriebs- bzw. Schwimmerhebewerk weltweit mit einer Nutzungskontinuität seit mehr als 80 Jahren. Es wurde 1938 in Dienst gestellt.

Techniktrumpf aus Uropas Tagen

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Radeln auf dem Elberadweg und in der idyllischen Elbtalaue

Biohotel LenzenBlick auf das Biohotel Lenzen, Foto: Weirauch

Der Elberadweg ist laut ADFC-Radreiseanalyse 2021 Deutschlands beliebtester Radfernweg. Ein besonders schöner Abschnitt des Radfernweges führt durch die ursprüngliche Natur im Radlerparadies Prignitz. Hier lohnt es sich, den berühmten Radfernweg für entspannte Touren durch die weite, flache Ebene, lauschige Waldgebiete, beschauliche Städte und historische Dörfer zu verlassen. Die Lenzerwische-Tour führt als 27 Kilometer langer Rundweg ein Stück über den Elberadweg und rings um Lenzen durch die Prignitz. Von April bis September bieten Naturexperten die Strecke jeden zweiten Samstag im Monat sogar als geführte Radtour an.

Die Alte Ölmühle in Wittenberge, nah an der Elbe, Foto: D.Weirauch
Die Alte Ölmühle in Wittenberge, nah an der Elbe, Foto: D.Weirauch

Radeln auf dem Elberadweg

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Ganz Luxemburg mit dem Rad

Luxemburg macht’s möglich und wer nicht mehr radeln will, fährt kostenlos mit dem Zug weiter! Wer das Großherzogtum entdecken möchte und eine Schwäche für Drahtesel hat, findet umfassende Infrastruktur vor. Über 600 Kilometer zählt das Radwandernetz Luxemburgs und es wird in den nächsten Jahren bis auf 900 Kilometer ausgebaut. Radwege verlaufen meist auf verkehrsberuhigten Straßen und sind gut ausgeschildert. Dazu gesellen sich 700 Kilometer Mountainbike-Touren, die ihresgleichen suchen. Zusätzliche Attraktivität bekommen Radtouren durch das kleine, feine Land mit der Initiative MoveWeCarry, bei der das Gepäck kostenlos von Unterkunft zu Unterkunft transportieren wird. Wer aber mal zu erschöpft für den Heimweg ist, kann die landesweit kostenlosen ÖPNVs in Anspruch nehmen und sich sowie das Rad befördern lassen.

Warum man Luxemburg mit dem Rad erkunden sollte

Mobilität

E-Mobilität an der Romantischen Straße

Weikersheim-E-Ladestation-2 Bildquelle Pressebüro BerghoffBildquelle Pressebüro Berghoff

Die Mobilität der Zukunft wird elektrisch, das ist beschlossene Sache. Das E-Fahrzeug-Zeitalter ist also angebrochen und nimmt Fahrt auf, ob wir wollen oder nicht. Und was braucht der E-Auto- und E-Bike-Fahrer/in als Basis? Eine ausreichend dichte Ladeinfrastruktur, nicht nur im Alltag, sondern besonders auch im Urlaub, wenn man mit seinem „Stromer“ unterwegs ist. Entlang der Romantischen Straße, Deutschlands bekanntester und beliebtester Qualitätsferienstraße, findet der „E-Urlauber“ schon heute eine große Anzahl von Ladestationen, die ihm Flexibilität und Sicherheit in der individuellen Routenplanung ermöglichen. Darüber hinaus planen viele Städte und Gemeinden an der Romantischen Straße einen weiteren Ausbau der bestehenden E-Ladeinfrastruktur. 

72 E-Bike-Ladestationen

Mobilität

Bald schneller von Berlin nach Stettin/Szczecin

Stettin (52)

Noch in diesem Jahr soll mit dem Ausbau der Strecke Angermünde nach Stettin begonnen werden. Es wird auch höchste Zeit. Die bislang eingleisige Strecke, auf deutscher Seite noch nicht komplett elektrifiziert, ist ein verkehrspolitisches Desaster.  2012 wurde bereits ein Staatsvertrag zwischen der deutschen und der polnischen Regierung abgeschlossen, der unter anderem die Schließung der jetzt noch bestehenden Elektrifizierungslücke zwischen Passow und Stettin vorsah. Rund 10 Jahre später soll es endlich losgehen. Die Metropolen Berlin und Stettin rücken damit künftig noch enger zusammen: Bund und Deutsche Bahn (DB) unterzeichneten heute die Finanzierungsvereinbarung für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Angermünde und Stettin. Der Bund stellt dafür rund 380 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich beteiligen sich die Länder Berlin und Brandenburg mit je 50 Millionen Euro an dem Vorhaben, um einen durchgehenden zweigleisigen Ausbau zu ermöglichen. Also fast eine halbe Milliarde Euro für so wenig Streckenkilometer. Unglaublich.

Dom Kirche Stettin Polen Galerie
Blick auf Heumarkt und Hafen von der Jakobikirche

Künftig mit Tempo 160