Hotels

Ob exklusives 5-Sterne-Hotel, budget-Hotel oder Schlafen auf dem Heu oder im Kohlebergwerk. Hier werden ausgefallene Übernachtungen vorgestellt. Genussvoll geht es in Brauereien und in Weinbergen zu, die wir besucht haben.

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Mit den Victor´s Hotels das Saarland entdecken

Saarlouis (1)

(Werbung) Freundliche und engagierte Menschen, interessante Städte, eine sehr gute Küche, Stahl, UNESCO-Weltkulturerbe und bezaubernde Natur. So haben wir das Saarland erlebt. Am Anfang unserer einwöchigen Tour sah es ganz anders aus. „Warum wollt ihr ins Saarland, fahrt doch gleich weiter nach Luxemburg oder Frankreich“. sagten Freunde, denen wir von der Reise vorab erzählten. Saarland? Das sei doch eh nur Steinkohle, Stahlwerk und … Eigentlich konnte uns keiner vorher etwas Genaueres zum Saarland erzählen. Oskar Lafontaine, Peter Altmeier und Annegret Kramp-Karrenbauer kämen daher und Außenminister Heiko Maas, die Liste prominenter Namen ließe sich fortsetzen. „Schaut es Euch an und bildet euch eine Meinung!“, so meinte ein Kollege der Saarbrücker Zeitung.  So überzeugend klang das allerdings nicht. In Buchhandlungen gibt es Reiseführer über fast alle Flecken dieser Welt, aber über das Saarland nur einen schmalen DuMont.

In den Hotels der Victor´s Residenz Hotels

Doch wie lernt man das zweitkleinste deutsche Bundesland (nach Bremen) am besten kennen ?  Wir hatten die Idee, das Saarland ausschließlich als Gäste einer Hotelgruppe zu bereisen. Denn die Victor´s Residenz-Hotels sind flächendeckend über das kleine Land im Südwesten Deutschlands verteilt. Vom charmanten Landhaus über ein Fünf-Sterne-Superior-Hotel bis hin zum Drei- und Vier-Sterne-Haus – für jeden Geschmack ist ein passendes Victor´s Hotel dabei.

Erste Station in Leipzig

Und da es von Berlin bis Saarbrücken mit dem PKW so um die 800 Kilometer sind, legten wir einen Stop im Victor´s Residenz-Hotel Leipzig ein. Das einstige „Continental“ am Hauptbahnhof punktet mit funktional ausgestatteten Zimmern, einer guten Küche und der absoluten Innenstadtlage. Der Service ist freundlich und immer am Gast orientiert. Wir konnten an der Rezeption in Leipzig bereits einen Vorgeschmack auf sich meist in allen Victor´s Hotels wiederholende Kleinigkeiten erhalten. Beispielsweise die  Zimmerschlüssel mit dem Püschel dran oder die Benefizaktion mit den Teddys. Darüber später mehr.

Freundlicher Empfanhg garantiert durch Jana Stephan im Victor´s Residenz hotel Leipzig, Foto: Weirauch
Freundlicher Empfang durch Jana Stephan im Victor´s Residenz -Hotel Leipzig, Foto: Weirauch

Wir waren nur eine Nacht in Leipzig, können über das Essen im Restaurant nichts scheiben. Das Frühstück stärkte uns für die Weiterfahrt. Für unsere Saarlandtour wurden wir in Leipzig perfekt ausgerüstet, denn wir bekamen alle Flyer der Victor´s Hotels an der Rezeption.  Das Leipziger Hotel ist optimal verkehrstechnisch angebunden.

Mitten in der City von Leipzig, beste Verkehrsanbindung, gegenüber der Leipziger Hauptbahnhof, Foto: Weirauch
Blick aus dem Fenster: Mitten in der City von Leipzig, beste Verkehrsanbindung, gegenüber der Leipziger Hauptbahnhof, Foto: Weirauch

Der Hauptbahnhof liegt gegenüber, der Zentrale Omnibusbahnhof rund 100 Meter entfernt. Wenn die Tiefgarage des Hotels voll ist, so findet man über dem neuerbauten Omnibusbahnhof genügend Parkfläche.

Unser Tipp: vorher im Hotel anrufen. Hier folgt später ein Hotelcheck zu Victor´s Residenz Hotel Leipzig.

  • Info: Victor’s Residenz-Hotel Leipzig
    Georgiring 13 D-04103 Leipzig
    Tel.: +49 341 6866-801
  • E-Mail: info.leipzig@victors.de

Die Saarlandtour kann beginnen.

Victor´s Residenzhotel Rodenhof in Saarbrücken

Nun im Saarland angekommen. Das Victor´s Residenzhotel Rodenhof liegt direkt in einem Wohngebiet am Rand von Saarbrücken und punktet mit eleganten Zimmern und einem zurückhaltend freundlichen Service. Gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes erhielten wir an der Rezeption Tipps und Hinweise, wie wir beispielsweise mit dem Bus in die Stadt hinein kommen.  Das Auto ließen wir in der Tiefgarage von Victor´s Residenz Rodenhof.

Das Victor´s Residenz Hotel Rodenhof liegt in einem ruhigen Wohngebiet am Rande von Saarbrücken, Foto: Victor´s Residenz Hotels
Das Victor´s Residenz Best Western Hotel Rodenhof liegt in einem ruhigen Wohngebiet am Rande von Saarbrücken, Foto: Victor´s Residenz-Hotels
Hoteldirektorin Melanie Buschbacher mit Biena Ullrich und Pedram Safavandi imVictor`s Residenz Hotel Rodenhof Saarbrücken, Foto: Weirauch
Hoteldirektorin Melanie Buschbacher mit Biena Ullrich und Pedram Safavandi imVictor´s Residenz Hotel Rodenhof Saarbrücken, Foto: Weirauch

„Cosy and urban“ – das ist das Motto des Vier-Sterne-Hauses im Norden der Stadt. Die Zimmer und Suiten wie auch die fünf Tagungsräume sind modern eingerichtet, THE SPA – Beauty by Victor’s ist die Wohlfühloase des Hauses und auch die Wellness-Welt mit Pool, Whirlpool und Sauna sorgen für Erholung nach einem Tag in der City.

Blick in die Lobby des Rodenhof, Foto. Weirauch
Blick in die Lobby des Rodenhof, Foto: Weirauch

Nach dem Stadtbummel in Saarbrücken überraschte uns am Abend der flinke Service in THE RESTAURANT, ein Mix aus Urban Look und Rocky Mountains, die Küche brillierte mit Burger und zartem Roastbeef. Natürlich, wie sollte es im Saarland anders sein, stehen auch heimische Klassiker auf der Karte.

Obwohl das Hotel rund 100 Zimmer hat, lief auch das Frühstück am kommenden Tag ruhig ab. Die freundlichen Mitarbeiter hatten zwischendurch noch Zeit, um uns den einen oder anderen Tipp für unsere Saarlandtour zu geben.

klein, aber fein ist der Pool im rodenhof Saarbrücken, Foto: Victor´s Residenz-Hotels
Klein, aber fein ist der Pool im Rodenhof Saarbrücken, Foto: Victor´s Residenz-Hotels

Allen Victor´s Hotels ist gemein: kostenfreies weltweites Telefonieren in alle Fest- und Handynetze vom Zimmeranschluss aus, kostenfreie ausgewählte Sky-Programme sowie WLAN in einer Basis-Version im Hotel.

Ausführlicher Hotelcheck später hier.

  • Info: Best Western Victor’s Residenz-Hotel Rodenhof, Kálmánstraße 47-51,
  • 66113 Saarbrücken,
  • Tel. +49 681-41020
  • www.info.rodenhof@victors.bestwestern.de

Victor’s Residenz-Hotel Saarbrücken

Französischer Flair liegt in der Luft – kein Wunder, liegt das  Victor’s Residenz-Hotel Saarbrücken weniger als zwei Kilometer von der deutsch-französischen Grenze entfernt. Alle 143 Zimmer und Suiten des 1999 im Stile eines französischen Grandhotels eingeweihten Vier-Sterne-Superior-Hotels sind komfortabel ausgestattet und laden zum Wohlfühlen ein.

Blick auf das Victor´s Residenz-Hotel am Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken, Fotol: Victor´s Residenz-Hotels

Der Blick geht über den angrenzenden Deutsch-Französischen Garten. Die Brasserie Parisienne, ganz im Stil der Belle Époque, serviert feinste deutsch-französische Küche vom Knusperschnitzel bis zum Chateaubriand. Der Service überzeugt durch hohe Professionalität.

Freundlichkeit und Kompetenz ist oberster Grundsatz im Victor´s Resdienzhotel Saarbrücken, Foto: Victor´s Resdienzhotel Saarbrücken
Freundlichkeit und Kompetenz ist oberster Grundsatz im Victor´s Resdienzhotel Saarbrücken, Foto: Victor´s Resdienz-Hotel Saarbrücken

Mehr zu unserem Hotelbesuch später hier.

  • Info: Victor’s Residenz-Hotel Saarbrücken
  • Deutschmühlental 19
  • 66117 Saarbrücken
  • Tel. 0681 58821 0
  • Mail: info.saarbruecken@victors.de

In der „heimlichen Hauptstadt“ des Saarlandes

Von Saarbrücken aus geht es nach Saarlouis. Auf der Strecke dahin besuchen wir das UNESCO-Welterbe, die Völklinger Hütte. Sie liegt nur etwa zehn Kilometer westlich von Saarbrücken. Als einzigartiges Zeugnis der Technikgeschichte und Industriekultur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurde die 1873 gegründete Völklinger Hütte im Jahr 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Riesenanlage war bis 1986 in Betrieb. Im „Science Center Ferrodrom“ lässt sich der komplette Prozess der Roheisenerzeugung nachvollziehen. Kernstück der Anlage sind die zwischen 1882 und 1916 errichteten sechs Hochöfen. Später hier mehr.

Saarlouis – pure Lebensfreude

Wir fahren weiter nach Saarlouis, wo wir im Victor´s Residenz-Hotel Saarlouis übernachten werden. Wenige Meter vom Hauptbahnhof und nur einen kurzen Spaziergang von der Altstadt entfernt, bietet das Drei-Sterne-Superior-Hotel 127 komfortable Zimmer, Themensuiten (einige auch mit Himmelbett) sowie Apartments mit eigener Küche. Zehn Tagungsräume lassen auch größere Kongresse zu. Das Restaurant The Grill mit exzellenten Steaks und die Event-Location The Club zählen zu den Hot Spots der Stadt. Für die Stadtbesichtigung nutzen wir wieder die Saarland-Card. Mit dem Bus kommen wir vom Hotel aus bis zum zentralen Busbahnhof am Kleinen Markt. Von hier aus starten wir unseren kleinen Stadtrundgang.

An der Straße gelegen und trotzdem im Grünen: Victor´s Residenz-Hotel Saarlouis, Foto: Victor´s Residenz-Hotel
An der Straße gelegen und trotzdem im Grünen: Victor´s Residenz-Hotel Saarlouis, Foto: Victor´s Residenz-Hotel
Bleibet nicht nur bei Touristen ist The Grill im Victor´s Residenz-Hotel Saarlouis, Foto: Victor´s Residenz-Hotel
Beliebt nicht nur bei Touristen THE GRILL im Victor´s Residenz-Hotel Saarlouis, Foto: Victor´s Residenz-Hotel
Gebürtig in Saarlouis ist Katja Schäfer die beste Kennerin ihrer Heimat, Foto: Weirauch
Gebürtig in Saarlouis ist Katja Schäfer die beste Kennerin ihrer Heimat, Foto: Weirauch

Die Sonne meint es auch gut mit uns, wir stehen am Großen Markt, ehemals Parade- und Exerzierplatz, einst Mittelpunkt der Festungsstadt. Heute ein Ort für Wochenmärkte und Veranstaltungen sowie Parkplatz. Auf den Bänken am Rande unter Platanen findet man etwas Ruhe, kann den Blick über das Rathaus mit dem Glockenturm und die Ludwigskirche schweifen lassen. Die Ludwigskirche mit ihrem neugotischen Turm und dem modernen Kirchenschiff als architektonische Rarität zieht uns an und bietet uns für einige Minuten Schutz vor der Sonne. Für seine gemütliche Altstadt zwischen Kleinem und Großem Markt ist Saarlouis bekannt. Flaneure, die sich uns gegenüber als Einwohner von Saarlouis vorstellten, meinten sogar, Saarlouis ist die heimliche Hauptstadt des Saarlandes. Hier lässt es sich gemütlich bummeln, bei einem Kaffee oder Eis kann man bei südländischem Flair entspannt dem Treiben auf den Straßen zusehen. Saarlouis ist eine Stadt der kurzen Wege, das kommt uns zugute. Geschichte, Kultur und Genuss liegen unmittelbar zusammen. So grenzen die Museen in einer ehemaligen Kaserne ebenso wie das Theater am Ring direkt an die Altstadt. Und da wir durch unsere Kameras als Touristen geoutet werden, sprechen uns auch immer freundliche Menschen an. „Na, gefällt Ihnen die Stadt so wie uns?“ Natürlich, wir sind begeistert. Und bekommen auch gleich noch ein paar Tipps mit auf den Weg. Das Geburtshaus des Marschalls Ney und das Städtische Museum sollen wir uns unbedingt ansehen. Hier folgt demnächst der Hotelcheck.

  • Info
  • Victor’s Residenz-Hotel Saarlouis
  • Bahnhofsallee 4
  • 66740 Saarlouis
  • 06831 980 0
  • Mail: info@saarlouis@victors.de

Bogenschießen am Bostalsee

Von Saarlouis aus geht es zum Victor´s Seehotel Weingärtner an den Bostalsee, ganz im Norden des Saarlandes gelegen. Hinaus aus der Stadt, hinein ins Grüne. So wie uns, zieht es an diesem Tag viele Wanderer zum Schaumbergturm. Am Parkplatz unterhalb des Schaumbergturms werden Sandalen gegen Wanderschuhe gewechselt, los geht es. Vorbei an dem originellen hölzernen Bücherturm, hier findet man inmitten der Natur etwas zum Schmökern, wir lassen uns aber nicht ablenken und gehen hinauf zum Schaumbergturm. Er ist der bekannteste und geschichtsträchtigste Gipfel des Saarlandes. Die Aussichtsplattform in 604 Metern Höhe bietet einen faszinierenden Panoramablick weit über das Saarland hinaus.

Victor’s Seehotel Weingärtner Bostalsee ©Victor’s Unternehmensgruppe_Marc André Stiebel
Victor’s Seehotel Weingärtner Bostalsee ©Victor’s Unternehmensgruppe_Marc André Stiebel

Das familiäre Victor`s Seehotel Weingärtner im St. Wendeler Land ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderfreunde, Radfahrer oder auch Ruhesuchende. Das Team um Cindy Manfra und Gerold Weingärtner ist ständig auf der Suche nach neuen Ideen, um die Attraktivität des Hauses zu erhöhen. Wir haben hier das Bogenschießen kennengelernt. Auch wegen der tollen Küche sollte man das Hotel am Bostalsee besuchen. Von der ersten Minute unseres Aufenthaltes fühlten wir uns gut aufgehoben in dem familiären Hotel am Bostalsee.

Die Chefs im Victor´s Seehotel Weingärtner am Bostalsee: Gerold Weingärtner und cindy Manfra, Foto. Dieter Weirauch
Die Chefs im Victor´s Seehotel Weingärtner am Bostalsee: Gerold Weingärtner und Cindy Manfra, Foto Dieter Weirauch

Die freundlichen Mitarbeiterinnen am Empfang helfen beim Einchecken und geben Tipps für Ausflüge in die Umgebung. Lobenswert die Betreuung der Gäste durch Seniorchef Gerold Weingärtner, der mit den Gästen zu Wanderungen oder anderen Erkundigungen (Nahequelle) aufbricht. Von Vorteil ist, dass die Mitarbeiter regional verortet sind. Wer die schönen naturnahen Seiten des Saarlandes kennenlernen will, der ist hier richtig aufgehoben. Auch hier gibt es wieder die Saarlandcard, die uns Türen zu den Sehenswürdigkeiten öffnet.

Küchenchef Waldmar Oks im Victor´s Seehotel Weingärtner am Bostalsee, Foto: Victor´s Hotels
Küchenchef Waldmar Oks im Victor´s Seehotel Weingärtner am Bostalsee, Foto: Victor´s Residenz-Hotels
Das Tagewerk ist vollbrahct, kurz vor Feierabend, einige aus der fleißigen Crew im Victor´s Seehotel Weingärtner am Bostalsee:, Foto. Dieter Weirauch im
Das Tagewerk ist vollbracht, kurz vor dem Feierabend, einige aus der fleißigen Crew im Victor´s Seehotel Weingärtner am Bostalsee, Foto: Weirauch
Freizeitspaß für die ganze Familie garantiert 3D-Bogenschießen im Seehotel Weingärtner, Foto: Victor´s Hotels
Freizeitspaß für die ganze Familie garantiert 3D-Bogenschießen im Seehotel Weingärtner, Foto: Victor´s Hotels
  • Info: Victor´s See-Hotel Weingärtner
  • Bostalstraße 12
  • 66625 Nohfelden-Bosen
  • 06852889-0
  • Mail: info.nohfelden@victors.de

Schloss Berg mitten in den Weinbergen

Inmitten grüner Weinberge verwöhnt uns zwei Tage später  Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg. Das 5-Sterne-S-Luxushotel mit Traum-Suiten, Top-Service und 3 Restaurants (eines davon sogar mit 3 Michelin-Sternen), Wellness-Bereich und  Beauty-Farm.  Der Hotelkomplex aus Renaissance-Schloss und italienisch-mediterraner Villa liegt inmitten sanfter Weinhügel im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Die 99 Zimmer und Suiten, darunter neun Götter-Suiten, ein großzügiger Wellnessbereich sowie ein Spa bieten die perfekte Kulisse für ein Romantikwochenende. Reiten, Tennis, Golfen und Schifffahrten auf der Mosel locken Aktivurlauber.

Victors´s Residenz-Hotel Schloss Berg, Foto: Victors´s Residenz-Hotel Schloss Berg,
Victors´s Residenz-Hotel Schloss Berg, Foto: Victors´s Residenz-Hotel Schloss Berg
Gastgeberpaar: Andreas Apel und Katrin Stegmaier, auch Luki gehört zum team, Foto: Weirauch
Gastgeberpaar: Andreas Apel und Katrin Stegmaier, auch Luki gehört zum team, Foto: Weirauch
Blick aufdie Römische villa des Victor´s Residenzhotel Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz Hotel
Blick auf die Römische Villa des Victor´s Residenz-Hotel Schloss Berg, Foto: Victor´s Residenz-Hotel

Weinliebhaber erfreuen sich zudem der Weinfeste in der nahen Umgebung. Auch die Kulinarik des Fünf-Sterne-Superior-Hotels bewegt sich in drei Restaurants auf Spitzenniveau: Im “Victor’s Fine Dining by Christian Bau” zaubert Drei-Sterne-Koch Christian Bau, im Restaurant “Bacchus” werden mediterrane Köstlichkeiten serviert, das Landgasthaus „Die Scheune“ serviert moderne Landhausküche und Klassiker wie Wiener Schnitzel. Vier Konferenzräume stehen für Tagungen und Veranstaltungen zur Verfügung.

Den Hotelcheck gibt es demnächst hier.

  • Info: Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg Perl-Nenning (Mosel)
  • Schlossstraße 27-29
  • 66706 Perl-Nennig/Mosel
  • Tel. 06866 79 100
  • Mail: info.nennig@vioctors.de

Fazit unserer Saarland-Tour

Eine Woche reicht für das Saarland nicht aus. Begeistert haben uns die Mitarbeiter der Victor´s Hotels, die alle freundlich und auskunftsfreudig waren. Einige sind wahre Botschafter für ihr Saarland. “Geht nicht, gibt’s nicht” – lautet ihr Motto. Aber nicht nur an Sehenswürdigkeiten hat das für uns bis dahin unbekannte Saarland viel zu bieten. Kulinarisch gehört es zu den Empfehlungen: Urige Gaststätten mit regionaler Küche, Sterneköche und Weingüter kann man als saarländische Interpretation von Gaumenfreuden bezeichnen.

In den vielen gemütlichen Gaststätten des Saarlandes werden landestypische Spezialitäten wie Schwenkbraten, Dibbellabbes (ein Kartoffelgericht mit Dörrfleisch) und Gefillde (Kartoffelklöße mit Landleberwurst) serviert. Dass die Saarländer ein besonderes Gespür für gutes Essen haben, blieb auch Spitzengastronomen nicht verborgen.
Begeistert haben wir die Saar als Lebensader des Saarlandes erlebt, ideal für Wanderer und Radfahrer.

Die-Saarschleife-am-fruehen-Morgen, Foto: Eike Dubois / TZS Saarland
Die-Saarschleife am fruehen-Morgen, Foto: Eike Dubois / TZ Saarland

Der Baumwipfelpfad an de Saarschleife lockt mit spektakulärem Ausblick auf die Saarschleife. Faszinierend ist die Weltoffenheit des Saarlandes. Bis Schengen in Luxemburg ist es von der Obermosel (Schloss Berg) nicht weit. Von Saarbrücken aus kann man mit der Straßenbahn ins benachbarte Frankreich fahren. Im Saarland kann man Barock ebenso wie High Tech und Weinseligkeit erleben. Ein Begleiter meinte: „Das Saarland ist die schönste Provinz mitten in Europa!“ Weltoffen, grenzenlos und tolerant. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Entdeckungstour mit der Saarland Card

Das Saarland wird von PR-Experten gern als der wohl größte Familien-Freizeitpark bezeichnet. Mit der Saarland Card (www.card.saarland) kann man das Saarland gut und preiswert erkunden. Über 80 Attraktionen von Fußballgolf und Kajak-Kursen über Museen und Wellness-Thermen bis hin zu Stadt- und Erlebnisführungen können Besucher mit der Saarland-Card kostenfrei erleben.

Mit der Gästekarte Saarland Card im Gepäck entdecken Sie 85 Ausflugsziele im Saarland und über die Grenzen hinaus kostenfrei und genießen freie Fahrt mit Bus & Bahn im Saarland!
Mit der Gästekarte Saarland Card im Gepäck entdecken Sie 85 Ausflugsziele im Saarland und über die Grenzen hinaus kostenfrei und genießen freie Fahrt mit Bus & Bahn im Saarland!

Die Saarland Card dient zudem als Fahrkarte für Bus und Bahn im gesamten Bundesland. Erhältlich ist sie unter anderem bei den fünf Victor’s Residenz-Hotels, die wie wir erleben durften, ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungen des vielfältigen Freizeitangebots sind.

Victor´s Residenz-Hotel Teistungenburg

Und da es vom Saarland aus gen Berlin eine Tagesfahrt ist, so haben wir uns auch das Victor´s Residenz-Hotel Teistungenburg im thüringischen Eichsfeld angeschaut. Auch hier halfen freundliche Rezeptionistinnen mit vielen Tipps. Theodor Storm in Heilbad Heiligenstadt, Fachwerkstadt Duderstadt, Grenzlandmuseum Teistungenburg, ja bis zu Sehenswürdigkeiten im nahen Harz reichten die Angebote. Wir waren dann in Duderstadt und Bad Heiligenstadt.

Das gerade erst stark erweiterte Hotel verfügt über eine große Wellness- und Sportanlage. Ich habe selten so gute Aufgüsse in der Sauna erlebt wie im Victor´s Residenz-Hotel Teistungenburg. Der Hotelcheck folgt hier demnächst.

  • Info: Victor´s Residenz-Hotel Teistungenburg
  • Klosterweg 6, 37339 Teistungen
  • Tel: 03607184-0
  • Mail: info@teistungen@victors.de

Die Recherche in den Hotels wurde unterstützt von den Victor´s Residenz-Hotels. Vielen Dank!!!

Hotels

Spreewald Thermenhotel Burg

Nancy Schulze begrüßt an der Rezeption des Spreewald Thermenhotels die Gäste Foto: WeirauchNancy Schulze begrüßt an der Rezeption des Spreewald Thermenhotels die Gäste Foto: Weirauch

Der Spreewald hat uns schon häufig zu einem Kurzbesuch angezogen, nur nicht in dieser Jahreszeit. Besuch im Spreewald Thermenhotel Burg

  • entspannen. regenerieren. auftanken.
  • schweben. ins Leben.
Blick auf das Thermenhotel Foto: Spreewald Therme GmbH
Blick auf das Thermenhotel Foto: Spreewald Therme GmbH

Die Frage war: Wo kann man dort entspannen, regenerieren, auftanken? Bei der Suche nach einem Hotel fällt das Spreewald Thermenhotel in Burg ob seiner sehr guten Bewertungen bei den verschiedenen Portalen auf. Also nehmen wir uns eine Auszeit in Burg.

❏ Spreewald Thermenhotel

Freundlicher Empfang an der Rezeption. Es gab viele kleine Tipps für den Aufenthalt in Burg. Auch sind Wander- und Radwanderkarten im Shop verfügbar. Überhaupt der kleine Shop: hier werden spreewaldtypische Souvenirs angeboten, einige davon treffen wir anschließend auf dem Zimmer wieder.

❏ Zimmer im Spreewald Thermenhotel

Angekommen im stilvollen Zimmer mit klaren Linien und modernem Raum- und Farbkonzept, fällt unser Blick auf eine großformatige schwarz-weiße Fototapete – eine Spreewaldwiese im Morgennebel. Das Bild erinnert sofort an die Spreewaldkrimis.

Bevor wir das Spreewald Thermenhotel samt Wellnesstempel erkunden, geht’s raus in die Natur. Gleich hinter dem Hotel sind vereinzelt Radfahrer auf dem Gurkenradweg zu sehen. Wir erkunden das beschauliche Burg, eine der größten Streusiedlungen Deutschlands.

Auf dem Weg dahin schauen wir zurück zur Viersterne-Hotelanlage. Sie ist in Anlehnung an die Spreewald Therme gestaltet. Gebaut aus natürlichen Materialien des Spreewaldes fügt sich das Hotel in die Gegebenheiten des Standortes ein und spiegelt im Interieur Elemente der Umgebung wider. Doch dazu später mehr.

In unmittelbarer Nähe des Spreewald Thermenhotels liegt ein Drehort des XI. Spreewaldkrimis: die Grundschule (bis vor wenigen Wochen hieß sie Theodor Fontane, denn Fontane  (im Jahr 2019 jährt sich sein 200. Geburtstag) war auch oft im Spreewald unterwegs. Weiter geht es in den Ort hinein bis zum Spreehafen. Für eine Kahnfahrt ist es heute zu kalt. Also weiter zum Aufwärmen in die unweit gelegene Mühle, die immer dienstags um 13.43 Uhr Führungen anbietet. Alte Technik in voller Funktion, es rüttelt und schüttelt – Wilhelm Buschs Max und Moritz lassen grüßen. Im Mühlenladen gibt es frisch gemahlene Kornprodukte zum Mitnehmen. Beim Spaziergang zum Bismarckturm tanken wir ausreichend frische Luft. Viele Urlauber begegnen uns nicht, wir sind allein in der Natur und geben uns unseren Gedanken hin.

Blick auf das Thermenhotel, rechts der "Bademantelgang", Foto: Spreewald Therme GmbH
Blick auf das Thermenhotel, rechts der “Bademantelgang”, Foto: Spreewald Therme GmbH

❏ Spreewald Therme

Entspannt geht es zurück ins Spreewald Thermenhotel. Wir wollen in die Therme. Die Gäste der 83 Zimmer können den Wellness- und Saunabereich der Spreewald Therme wettergeschützt über den „Bademantelgang“, der einem überdachten Passagierzugang zu einem Flugzeug gleicht,  erreichen.

Der Gast ist König: auf rotem Teppich gelangen wir vom Hoteltrakt über die Gangway – nicht ins Flugzeug – nein es geht in die Spreewald Therme.

Im Vordergrund das Bewegungsbecken der Spreewaldtherme Burg, Foto: Spreewaldtherme Burg
Im Vordergrund das Bewegungsbecken der Spreewald Therme Burg, Foto: Spreewald Therme Burg

Gleichwohl kann man hier unter der Woche auch gut abheben und schweben in den Solebädern (Innen- und Außenbad) und den sieben Saunen. Im wohligen warmen Solewasser aus 1350 Meter Tiefe lässt es sich gut entspannen, Wassermassagen lockern den Körper auf. Die Haut wird samtweich – kurzum wir fühlen uns sehr wohl. Hinzu kommt die absolute Ruhe, kein Spaßbad, nur das Wasser plätschert – auch das trägt zur Entspannung bei. Es scheint fast so, dass keiner der Thermengäste die angenehme Stille durch laute Gespräche stören will. Haben wir ein Glück. Gestresste Großstädter finden hier ihre Ruhe. Wahrscheinlich zieht es auch deshalb viele Gäste aus Berlin, Cottbus oder Dresden her – die Autokennzeichen auf dem für Hotelgäste kostenlosen Parkplatz vor dem Spreewald Thermenhotel mögen ein Beleg dafür sein.

Aus 1350 Metern wir die Sole hinaufgepumt, Foto: Weirauch
Aus 1350 Metern wir die Sole hinaufgepumt, Foto: D. Weirauch

Auch die Saunalandschaft macht gute Laune. Gerade in dieser Jahreszeit härten die Aufgüsse ab und beugen Erkältungskrankheiten vor.

Finnische Sauna

Zu jeder vollen Stunde kommt die Saunafee mit ihrer Assistentin (diese verteilt Fruchtstücke vor dem anstrengenden Procedere) und dann geht es mit der Wedelei los. Wem es zuviel ist, der kann in den Pausen die 95 Grad Sauna verlassen. Wir bewundern das Durchhaltevermögen so mancher Saunisten. Denn meist besuchen sie mehrere Saunen mit den schweißtreibenden Aufgüssen.

Die Aufgüsse in der Spreewaldsauna sind berühmt, Foto: Spreewald Therme Burg

Durch ein breites großes Fenster schaut man von der finnischen Sauna über  den Saunagarten zur Kräutersauna, die in einem historischen Blockbohlenhaus untergebracht ist. Auch hier herrschen hohe Temperaturen. Etwas „kühler“ ist es im Dampfbad, dem Sanarium oder in der Infrarotsauna. Im ausliegenden „Wasserzeichen“, dem Magazin für Freunde der Spreewaldtherme, gibt es zudem ausführliche Tipps zum richtigen Saunieren. Gesunde Säfte und alkoholfreie Cocktails gibt es im Saunabereich, Salate und leichte Speisen im Thermenrestaurant. Die Preise dafür sind moderat.

Wirkung des Thermalwassers

Die Mineralstoffkonzentration der Spreewälder Sole beträgt 239 Gramm pro Liter. Damit ist die Spreewälder Sole äußerst mineralisiert. Sie kommt aus einer Tiefe von 1350 Metern und hat eine Temperatur von 31 Grad. Für die einzelnen Becken in der Spreewaldtherme wird sie entsprechend aufgeheizt beziehungsweise abgekühlt. Sole gilt als hervorragendes Mittel gegen Stress. Wenn die Schwerkraft nicht mehr wirkt, entspannt die Muskulatur automatisch und auch das Nervensystem „fährt herunter“. So haben nicht nur wir es erlebt.

In der Sole entspannen, Foto: Spreewaldtherme Burg
In der Sole entspannen, Foto: Spreewald Therme Burg
Spreewaldtherme in Burg/Spreewald, Foto: Spreewaldtherme
Halbstündlich setzt sich der Riesenwhirpool in Bewegung, Foto: Spreewald Therme Burg

Auch Massagen oder das legendäre Gurkenbad, die vorab an der Rezeption gebucht werden können, steigern unser Wohlbefinden. So ist ein Tag in der Spreewaldtherme schnell vergangen.

Im Gurkenbad, Foto: Spreewaldtherme Burg
Im Gurkenbad, Foto: Spreewald Therme Burg

Entspannung pur

Unter diesem Motto offerieren das moderne hauseigene Fitnessstudio und die qualifizierten Trainer den Gästen die Möglichkeit, ihr persönliches Wohlbefinden und die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Vor Beginn des individuellen Trainings kann man einen Eingangstest machen.

Hot Stone Massage in der Spreewaldtherme Burg: Foto: Spreewaldtherme BurgSpreewaldtherme
Hot Stone Massage in der Spreewaldtherme Burg: Foto: Spreewald Therme Burg

Parallel hält der Wellnessbereich ein reichhaltiges Angebot zur Entspannung bereit: Bei der Anwendung der verschiedenen Massagen, Pflegepackungen und Bäder kommen unter anderem eigens für die Spreewald Therme entwickelte Pflegeprodukte zum Einsatz. Wer mag, kann diese dann auch im Shop des Spreewald Thermenhotels erwerben.

❏ Essen und Trinken

Moderne, kreative Küche mit regionalen Köstlichkeiten und einer Spreewaldnote prägen das Bild des lichtdurchfluteten Restaurants. Bei schönem Wetter lockt die Sonnenterrasse mit 100 Sitzplätzen. Und ab und an kommt dann ein Spreewaldkahn vorbei, denn das Spreewald Thermenhotel hat seit 2017 einen eigenen Kahnanleger.

Motto der Küchencrew ist „Gesunder Genuss“. Vitaminreiche Küche mit leichten, leckeren Gerichten aus regionalen Produkten. Damit passt auch die Gastronomie perfekt zur Philosophie der Therme: Zur optimalen Entspannung gehört nämlich auch eine frische, leichte und vitaminhaltige  Ernährung. Essen soll nicht nur satt machen, sondern auch glücklich. Ein freundlicher, flinker und unaufdringlicher Service erfüllt jeden Wunsch.

Frische Erzeugnisse aus der Region stehen ganz oben auf der Einkaufsliste. Ein Hinweisblatt in der Speisekarte gibt Infos: „So verwenden wir z. B. Leinöl der Ölmühle Ballaschk in Burg, die vielerorts bekannten Spreewaldgurken von RABE, Meerrettich aus dem Spreewald und Säfte der im Kurort Burg ansässigen Mosterei Jank. Das zu unseren Gerichten servierte Brot beziehen wir von der Bäckerei Kuhla.“

❏ Bar im Spreewald Thermenhotel

Absacker an der Bar oder Lesetunde am Kamin. Reichlich Bücher sind vorhanden. Im Mittelpunkt der Bar steht der Kamin, dessen Feuer wärmt, fasziniert und perfekt zum Ambiente einer modernen Bar passt. Gedämpftes Licht, leise Musik, angenehme Farben – all diese Dinge schaffen einen perfekten Rahmen für einen leckeren Drink. Angeregte Gespräche in entspannter Atmosphäre – die Bar des Spreewald Thermenhotels ist beliebt. Wir probierten einen Brand aus der Hofbrennerei Burg, die nur wenige Minuten vom Hotel entfernt ihre Spezialitäten brennt.

❏ Der nächste Morgen

Am nächsten Morgen überrascht uns ein herrlicher Sonnenaufgang, den wir am Horizont aus unserem Hotelzimmer genießen. Der Blick in die Weite bleibt unseren computergestressten Augen selbst beim Zähneputzen erhalten: Die Architekten haben eine tolle Idee umgesetzt. Der Badtrakt lässt sich über verschiebbare Spiegel, die sich über dem Waschbecken befinden, öffnen, so dass man bei geöffnetem Zimmerfenster direkt in die Landschaft sehen kann – der Blick weitet sich im wahrsten Sinne des Wortes.

Der schöne Start in den Tag sollte mit einer Aquafitness, die immer mittwochs um 8 Uhr stattfindet, weitergehen. Diese fiel jedoch bei unserem Aufenthalt überraschend – ohne vorherigen Hinweis – aus. Ein kleiner Wermutstropfen, der unsere gute Laune und die von ca. 20 weiteren Gästen nur kurz nach unten zog. Das morgendliche Solebad, das Dampfbad und Soleinhalierungssauna ließen die ausgefallene Aquafitness schnell vergessen.

Das abwechslungsreiche Frühstück machte nach dem morgendlichen “Thermengang” den Start in den neuen Tag perfekt. Frisches Obst, Leinenöl und Quark (machen nicht nur die Spreewälder stark), alle Spreewaldgurkenarten in stilvollen Steinguttöpfen angeboten, verschiedene Käse-und Wurstsorten – zumeist aus der Region – und vieles andere ließen keine herzhaften oder süßen Wünsche offen. Und zum Morgenkaffee gehört für uns auch eine Zeitung, die es selbstverständlich gab – und die wir in der Leselounge mit Bibliothek und Blick in die Natur lasen.

Wir kommen wieder, vielleicht gibt es bis dahin ja eine Touristen-Führung zu den Drehorten der Spreewaldkrimis, die seit 2006 im ZDF laufen. Oder wir folgen den Empfehlungen des Rezeptionisten Thomas Achilles, der mit Begeisterung vom Biosphärenreservat Spreewald erzählte.

Entspannen. regenerieren. auftanken. schweben. ins Leben. – Der Spruch in der Therme wird uns hoffentlich noch lange an eine schöne Auszeit erinnern.

Hier noch die versprochenen Infos zum Hotel. Das Spreewald Thermenhotel verfügt über 83 Zimmer und 166 Betten. Für das Design griffen die Architekten in Anlehnung an das benachbarte Sole-Thermalbad die Gestaltungselemente des Spreewaldes auf. „So wurden dieselben oder ähnliche spreewaldtypische Materialien verwendet wie sie auch in der Spreewald Therme verbaut sind. Dazu gehören die langen Ziegelmauern, die das Gebäude mit der Landschaft verzahnen, die dunkle Fassade, die Wandverkleidungen aus Erlenholz im Inneren, die Farben, usw.“, erläutert der Architekt Ernst Ulrich Tillmanns vom Architektenteam 4a Architekten GmbH.

Die Recherche zu diesem Artikel wurde vom  Spreewald Thermenhotel unterstützt.

Informationen zum Spreewald Thermenhotel

  • Adresse:
    Spreewald Thermenhotel, Ringchaussee 152, 03096 Burg (Spreewald)
  • Telefon: 035603 18850
  • E-Mail: info@spreewald-thermenhotel.de
  • Homepage: www.spreewald-thermenhotel.de
  • Anfahrt: Spreewald Thermenhotel befindet sich 8 km vom Bahnhof Vetschau und eine 15-minütige Fahrt von der Autobahn A15 entfernt.
  • Blick auf das Thermenhotel Foto: Spreewald Therme GmbH
    Blick auf das Thermenhotel Foto: Spreewald Therme GmbH

Ausflugsziele in der Umgebung

Der Ort Burg hat einige Sehenswürdigkeiten, darunter den Bismarckturm und die Spreewaldmühle.

Kann immer Dienstags besichtigt werden: Spreewaldmühle in Burg, Foto: Weirauch
Kann immer dienstags besichtigt werden: Spreewaldmühle in Burg, Foto: D. Weirauch
Bismarckturm in Burg im Spreewald, Foto: D.Weirauch
Plakat für ein Lichtspektakel am Bismarckturm in Burg im Spreewald, Foto: D.Weirauch

Bis zur Windmühle Straupitz sind es rund 12 und bis zum Freilandmuseum Lehde rund 20 Kilometer. 

Einzelne Stationen zu den Drehorten der Spreewaldkrimis sind hier aufgelistet.

 

 

Hotels

Der Bademantel als Arbeitskleidung

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Interview mit Christian Werner, dem Macher vom RELAX Guide

Der kritische Hotelführer RELAX Guide wird 20 Jahre. „Wellness-Papst“ Christian Werner über Objektivität, harte Tests und Bestechungsversuche. Ein Résumé.

Wie kommt man auf die Idee, einen kritischen Wellnesshotelführer zu machen?

Erstens war ich immer schon sehr wellnessaffin, bereits als Student gab ich mein Taschengeld für Massagen aus, während meine Freunde zum Tennis gingen. Dann war ich Journalist, und alssolcher glühender Anhänger der Vorort-Recherche, die aber von den Medien zunehmend nicht mehr bezahlt wurde, ich musste mich also nach etwas Neuem umsehen. Und einen kritischenFührer gab es nicht, es gibt übrigens bis heute keinen. Also fasste ich im März 1999 den Entschluss: Der Bademantel soll deine zukünftige Arbeitskleidung werden.

Wie hat die Hotellerie auf den ersten RELAX Guide reagiert?

Viele waren dankbar, dass wir ihnen Publizität verschaffen, ohne dass es sie etwas kostet. Aber generell war es für die meisten schon sehr ungewöhnlich, dass da einer unverblümt schreibt, wie es ist. Das kannte man im Tourismus bis dato nicht, weil Medienberichte immer mit sogenannten Presseeinladungen verbunden sind, und da darf man als Journalist nichts Kritisches schreiben. Außerdem kommt ja etwas anderes heraus, wenn man als VIP behandelt wird und das Hotel sozusagen aus der Präsidentensuite heraus beurteilen darf.

Gab es empörte Hoteliers?

Es gab auch Empörung, mir ist da etwa noch eine Hotelière vom Arlberg in Erinnerung, die ins Telefon hineingebrüllt hat, warum wir schreiben, dass da so viele Motorradfahrer sind. Die waren freilich dort – wegen der tollen Kurven, aber nicht wegen dem Hotel. Wir bekamen auch Hausverbote – die haben meine Mitarbeiter rahmen lassen und im Büro aufgehängt – köstlich! Und es gab vor allem in Tirol Hotels, die uns partout nicht mochten. Die waren zwar recht geschäftstüchtig, hatten jedoch für ein feinsinnig gestaltetes Ambiente wenig übrig. Und mit unseren Eindrücken über diese Kitschburgen haben wir uns nie ein Blatt vor den Mund genommen. Da entstanden so etwas wie einseitige Feindschaften, die bis heute anhalten.

Anonyme Hoteltests mit Maßband, Bademantel und kritischem Gaumen! Die Tester des RELAX Guide vermessen auch Pools und Spa-Flächen, ebenso wird die Poolwasserhygiene überprüft. Das Abzählen der Ruheliegen gehört auch dazu – ach, wie spannend! Alles natürlich undercover. Und das seit 20 Jahren. Someone has to do it!
Anonyme Hoteltests mit Maßband, Bademantel und kritischem Gaumen! Die Tester des RELAX Guide vermessen auch Pools und Spa-Flächen, ebenso wird die Poolwasserhygiene überprüft. Das Abzählen der Ruheliegen gehört auch dazu – ach, wie spannend! Alles natürlich undercover. Und das seit 20 Jahren. Someone has to do it!

Also ich habe das lange Jahre nicht verstanden, wenn es hieß: „Wie können Sie schreiben, dass wir direkt an der Bahnlinie liegen? Das ist doch Geschäftsstörung!“ oder „Wie können Sie schreiben, das wir ein Nichtraucherhotel sind? Da bleiben doch die Raucher weg.“ Aber unsere Aussagen waren immer zutreffend. Es hat jedenfalls ganz schön gedauert, bis ich mich mit diesen empörten Reaktionen nicht mehr beschäftigt habe. Dass Gastronomen aber mit einem Michelin-Stern glücklich sind, Hoteliers hingegen gekränkt reagieren, wenn sie nicht vier Relax-Guide-Lilien erhalten, habe ich bis heute nicht restlos verstanden.

Sie wussten gar nicht, wie die Branche tickt?

Ich musste viel lernen, vor allem über das Selbstverständnis so mancher Hoteliers. Heute weiß ich besser, wie die Branche tickt. Dennoch bleiben ewige Rätsel. Etwa: Warum wirbt man in Medien, die sich nicht an die eigene Zielgruppe richten? Warum verwechselt man so seuchenhaft die Begriffe Resort und Hotel? Warum wollen viele gleichzeitig alle möglichen Zielgruppen bedienen? Bei vollem Betrieb umbauen – wie kann man nur?

Sie haben es mit Ihren Recherchen bis in die TV-Hauptnachrichten geschafft. Wie waren da die Reaktionen?

Wir hatten immer wieder Themen, quasi Nebenprodukte aus den Hoteltests, darunter etwa Bioschwindel, das werbliche Schummeln mit Poolgrößen und Spa-Flächen oder die eklatanten Mängel bei der Poolwasserhygiene. Da haben seriöse Hoteliers und Publikum geklatscht, die Wirtschaftskammer dagegen hat mit der Inbrunst der Dilettanten gewettert. Das war unfreiwillig komisch sowie unterhaltsam fürs Publikum, den Kämmerern selbst dürften ihre Peinlichkeiten aber nicht aufgefallen sein, es hat ja wiederholt stattgefunden.

Hat man versucht, Sie zu bestechen?

Selten, aber nur in den allerersten Jahren. Der schönste Versuch kam vom Direktor eines Thermenhotels. Der schickte seine Marketingfrau und ließ verlauten: Die Bewertung müsse sich verbessern, ich dürfe es mir aussuchen. Entweder sie klagen uns oder sie machen uns in der Presse unmöglich. Oder sie zahlen uns etwas. Sage ich, man kann uns nicht klagen, weil wir uns nichts aus den Fingern saugen. In der Presse anschwärzen funktioniert auch nicht, weil die Kollegen unsere seriöse Arbeitsweise kennen. Aber das mit dem Zahlen, da sind wir gerne dabei. Der Herr Direktor möge aber bedenken, dass wir ein junges, hochmotiviertes Team sind. Erst in ein, zwei Jahrzehnten sind wir korrupt und werden dann das Hotel mit mehr Lilien auszeichnen. Im Gegenzug wollen wir dann aber einen solchen Geldbetrag, dass das gesamte Team damit den Rest des Lebens sorgenfrei in der Karibik verbringen kann.

Was war Ihr lustigstes Erlebnis in einem Wellnesshotel?

Ich war nackt. Und zwar im Dachgeschoß in der Sauna eines brandneuen Hotels, ich glaube, es war am Tegernsee. Ich ging auf die Terrasse, doch die Türe ließ sich von außen nicht mehr öffnen. Splitternackt kletterte ich über das Dach, bis ich endlich eine Luke fand, in die ich hineinschlüpfte. Ich landete etwas unsanft auf einem Berg von schmutziger Bettwäsche, vor einer Schar kreischender Mädchen in der Wäscherei!

Wie muss man sich einen Hoteltest vorstellen?

Wir buchen uns undercover ein, also anonym und auf unsere Kosten. Dann verbringen wir den ganzen Tag damit, das Hotel in all seinen Facetten kennenzulernen und Daten zu erheben. Wie groß ist das Spa und vieles, vieles andere. Wenn ich die lange Checkliste auf wenige Worte zusammenfassen müsste, würde ich sagen, wir beantworten uns die Fragen „Wie sieht es aus, wie schmeckt’s und wie fühlt es sich an?“.

Ist Hoteltesten schwer, was muss man als Tester können?

Man muss Hotels lieben. Dann muss man eine außerordentliche Beobachtungsgabe haben sowie das Gesehene natürlich auch entsprechend dokumentieren und ausdrücken können. Und man muss längere Zeit aus dem Koffer leben können, die meisten, die sich bei uns bewerben, schaffen das gar nicht.

Was braucht man noch zum Testen?

Eine Perspektive, also Erfahrungshintergrund plus klare Kriterien. Dazu den Willen, die Fakten korrekt zu ermitteln, sowie die stetige Aufmerksamkeit darauf, dass man sich nicht von verwirrenden Stimmungen und persönlichen Sympathien zu falschen Schlüssen verleiten lässt. Besonders Letzteres ist eine Herausforderung.

Wie objektiv sind Ihre Tester?

Einen Motor kann man exakt überprüfen, man erhält am nächsten Tag das gleiche Ergebnis. Aber ein Hotel ist keine Maschine, sondern ein lebendiges System, das sich jeden Tag etwas anders verhält. Man braucht ja nur etwa an eine Grippewelle denken, w o die halbe Belegschaft ausfällt. Demnach muss man als Tester sauber unterscheiden zwischen Ausrutschern und Systemfehlern. Auch eine gewisse Demut gehört dazu: Das Wissen, dass man als Beobachter auch immer Teil des zu beobachtenden Bildes ist. Wie man sich also selbst im Hotel verhält, das hat natürlich auch einen Einfluss auf das Wohlbefinden, auf den ganzen Urlaub.

Sind Ihre Tester streng?

Mehr als 80 Prozent der Wellnessanbieter bestehen den Test nicht und erhalten keine Lilien, also kein Gütesiegel von uns. Ja, unsere Tests sind mit Sicherheit die härtesten der Branche, aber wir bewerten alle Häuser nach den gleichen Kriterien. Freilich könnte man die Latte auch etwas tiefer legen, aber wir wollen trittsichere Empfehlungen abgeben. Qualität, auf die sich unsere Leser absolut verlassen können.

Sie sagen Gütesiegel, an denen wird doch immer wieder Kritik geübt …

Zu Recht! Die meisten Menschen glauben, Gütesiegel werden von irgendeiner selbstlosen höheren Instanz vergeben, in Wirklichkeit sind sie lupenreine Geschäftsmodelle, man muss sie also kaufen! Je mehr die Firma verkauft, desto mehr Profit macht sie. Nur beim RELAX Guide ist das anders, unsere Lilien sind kostenlos, und wer sie kaufen wollte, beißt sich daran die Zähne aus. Außerdem werden sie immer weniger. Vor 20 Jahren konnten noch 67 Prozent der Hotels mit Lilien ausgezeichnet werden, heute sind es nur mehr 20 Prozent, in Deutschland sogar nur mehr 12 Prozent.

Wie hat sich die Branche in diesen zwei Jahrzehnten verändert?

Gewaltig. Die Preise etwa haben sich mehr als verdoppelt, sie sind der allgemeinen Teuerung regelrecht davongaloppiert. Dafür hat die Infrastruktur unglaublich zugelegt. Ein Pool ist heute fast dreimal größer als vor 20 Jahren. Es gibt heute Hotelwellnessbereiche, die fast so groß sind wie eine öffentliche Therme von ehedem. Weiters: Die durchschnittliche Betriebsgröße ist auffast das Dreifache angewachsen. In der Küche wird viel mehr fabrikmäßig Vorgefertigtes eingesetzt. Und die Mitarbeiter kommen zumeist aus dem Ausland, zumindest in sehr vielen Regionen.

Haben Sie ein Problem mit Ausländern?

Ein Problem hat wohl jeder damit, wenn Mitarbeiter unzureichend geschult und zudem der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Jeder halbwegs lebensfrohe Mensch möchte mit anderen Menschen interagieren und generiert daraus auch Lebensfreude. Eigentlich will ich, wenn ich nach Tirol fahre, mit Tirolern zu tun haben. Mit Menschen, die ihre Region kennen und darüber etwas zu erzählen wissen. In der Realität hat man es dann leider häufig mit jemandem aus Sachsen-Anhalt oder aus dem Salzgitter zu tun. Der kennt dann nicht einmal den Namen des nächsten Berges. Oder belehrt mich in dieser missverständlichen sächsischen Mundart, dass es auch in Österreich „schöne“ Weine gäbe.

Ist das die Schuld der Hoteliers?

Nein, sicher nicht. Es werden bei uns ja immer weniger, die noch in der Hotellerie arbeiten wollen. Versuchen Sie einmal, nur einen Abwäscher zu finden! Die Leute gehen lieber zum Arbeitsamt, und das System erlaubt es ihnen auch. Dazu kommt der Kostendruck, die Bedienung der Kredite, die ins Groteske anwachsende Behördenbürokratie. Also ich beneide die Hoteliers, vor allem die kleinen, wirklich nicht.

Was sagen Sie zum heutigen Niveau der Branche?

Mein Gott, was haben wir früher in der Redaktion gelacht, über Hoteliers, die keine Ahnung vom Thema hatten, die „Wellneß“ (sic!) auf die Fassade geschrieben oder die Kellersauna mit der Aufschrift „Zum Spa-Resort“ beschildert haben. Das ist vorbei, die Branche hat sich professionalisiert, und man findet auch kaum noch Saunen, die von Architekten, die selbst noch nie in einer solchen waren, geplant wurden.

Aber wie sieht die Zukunft der Wellnessbranche aus?

Der große Boom ist vorbei, der Markt ist mehr als gesättigt, das bringt für nicht wenige Heulen und Zähneklappern. Wer es jedoch gut macht, der ist auf der sicheren Seite. Von den vielen Schließungen und Insolvenzen der letzten Jahre war kein Lilien-Hotel betroffen. Vorausgesetzt, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben halbwegs so, wie sie sind, dann wird Wellness weiterhin stark nachgefragt werden. Was Wunder, der Stresspegel in der Gesellschaft steigt ja immer weiter an, und damit das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung, nach Verwöhnt werden.

Wie hat sich Ihr Unternehmen entwickelt?

Wir haben sozusagen in einer Hinterhofwerkstatt angefangen. Heute haben wir ein großes Büro in einer guten Innenstadtlage und mehr als 20 großartige Mitarbeiter. Wir investieren viel in neueste Technologien, rennen aber längst nicht jedem Hype hinterher.

Hat ein Hotelführer noch Zukunft?

Wenn er kritisch ist und schreibt wie wir, nämlich ungeschönt und so wie es ist, sicher. Anspruchsvolle Leute haben genug von Fake-Bewertungen im Internet, suchen Authentizität und Qualität, Sicherheit im Angebotsdschungel. Und sie haben auch verstanden, dass Hotelwerbung mitunter dreiste und sogar fraudulente Dimensionen haben kann. Je lauter die Marketingabteilungen der Hotels brüllen, desto wichtiger werden wir.

Mehr gibt es hier im RELAX Guide 2019 Deutschland. Inklusive eBook und App um 24,90 Euro im Buchhandel.

Der 12 Meter lange Innenpool des Dünenmeer Strandhotel, Foto: PR
Gehört zu den bestbewertetsten Hotels. Der 12 Meter lange Innenpool des Dünenmeer Strandhotel, Foto: PR

Hotels

RELAX Guide 2019

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RELAX Guide 2019: Branche muss Negativrekord hinnehmen-. so die Einschätzung des neuen Relax Guide 2019, der jetzt erschien. Nur 12 Prozent der Wellnesshotels errangen Lilien – gute Häuser konnten sich aber behaupten. Die Wellnesshotelbranche in Deutschland muss einen Negativrekord hinnehmen. Nur 12 Prozent der rund 1.300 vom kritischen Wellnesshotelführer RELAX Guide getesteten Häuser konnten mit zumindest einer Lilie – dem unabhängigen Qualitätssiegel der Branche – ausgezeichnet werden. „So wenige waren es noch nie“, sagte Herausgeber Christian Werner. Gleich 11 Häuser mussten in der 2019-Ausgabe einen Totalverlust ihrer bisherigen Lilie(n) hinnehmen. „Das sind erheblich mehr als in den vergangenen Jahren“, sagte Werner.

Der 12 Meter lange Innenpool des Dünenmeer Strandhotel, Foto: PR
Gelobt im neuesten Relax Guide 2019: Der 12 Meter lange Innenpool des Dünenmeer Strandhotel, Foto: PR

Rund 160 Hotels sind top

Nur 158 Häuser entsprachen den strengen Testkriterien und wurden mit zumindest einer Lilie zertifiziert. Insgesamt überprüften die anonymen Tester 1.325 Hotels. 32 davon konnten besser bewertet werden als im Vorjahr, 47 hingegen schlechter. Überraschung gab es bei den Top-Betrieben (drei und vier Lilien): Sie konnten ihre Position ausnahmslos behaupten. „Das zeigt“, freute sich Werner, „dass hier ständig Verbesserungen vorgenommen werden und sich die Guten immer weiter von den Minderleistern absetzen.“ Die Preise aller Hotels mit Wellnessangebot stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,71 Prozent und liegen daher deutlich über der Inflationsrate.

30 Neueröffnungen stehen 27 Häusern gegenüber, die im Beobachtungszeitraum schließen mussten. Werner: „Insgesamt wurden damit in den vergangenen fünf Jahren mehr als 100 Wellnesshotels geschlossen.“ Die meisten neuen Hotels liegen, wie schon in den Vorjahren, wieder in Bayern (8) und in Baden-Württemberg (7). In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Rheinland-Pfalz sowie im Saarland gibt es hingegen keinen einzigen neuen Betrieb. Und keiner der Newcomer erreichte aus dem Stand zumindest eine Lilie.

„Wiederum haben wir alle Hotels kritisch unter die Lupe genommen“, resümierte Werner. „Wir haben wieder Liegen gezählt, Spa-Flächen vermessen, Poolwasser und vieles andere überprüft, alle Daten abgeglichen und die einzelnen Häuser nach einem klaren Schema bewertet.“ All das passiert beim RELAX Guide übrigens von Anfang an vollkommen unabhängig und ganz auf eigene Kosten. „Nur so können wir unabhängig berichten und ungeschminkte Kritik äußern“, unterstrich der Herausgeber.

Die Meerseite des Strandhotel Fischland in Dierhagen an der Ostsee, Foto: PR
Die Meerseite des Strandhotel Fischland in Dierhagen an der Ostsee, Foto: PR

Sonderteil zu Südtirol

Der alljährliche Sonderteil des RELAX Guide widmet sich in diesem Jahr der Boom-Region Südtirol: Die Redaktion kürte die 25 besten Häuser aller Kategorien und Preisklassen, kleinste Hideaways und große Mainstream-Hotels ebenso wie familiengeeignete oder für Ruhesuchende konzipierte. Werner: „Naturnahes und Bodenständiges findet man da genauso wie Hotels mit aufreizend modischem Ambiente, für jeden Geschmack ist etwas dabei.“

Hier geht es zur Deutschlandseite von relax-guide.com

Buchtipp: RELAX Guide 2019 Deutschland. Inklusive eBook und App um 24,90 Euro im Buchhandel.

Hier geht es zu dem vorherigem Relax Guide auf einfachraus.eu

Hotels

Pontresina: Schickes Hotel Saratz

saratzsommerInmitten eines Parks in Pontresina liegt das geschichtsträchtige Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz
Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz
Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz

Bevor wir uns von den Herbstperlen im Hotel Saratz überraschen lassen, zieht es uns noch mit dem Sessellift hinauf zum Languard. Am Piz Albris wohnen mehr als 1800 Steinböcke, die teilweise bis zum Dorfrand herunterkommen sollen, um die frischen Grashalme zu fressen. Um es vorweg zu nehmen: Steinböcke haben wir auf unserer Schweiz-Tour nur in künstlerischer Form genossen. Wir trösten uns damit, dass sie sich vielleicht doch schon in ihre Winterquartiere zurückgezogen haben.

Bei Sonnenschein und Glockenklang kommen wir mit dem Sessellift am oberen Dorfrand von Pontresina an. Man sollte auch durchaus mal hinunter schauen, denn kleine holzgeschnitzte Kunstwerke lassen die Tour zu einem besonderen Erlebnis werden. Oben in der Bergstation angekommen, lässt sich die Faszination der Steinbock-Galerie am besten erleben.

Panoramaweg zu Muottas Muragl

Vom Steinbock-Spielplatz aus blicken wir wieder in eine atemberaubende Landschaft, genießen das „Nichtstun“ und schauen auf den Panoramweg, der zum Muragel führt. In gut zwei bis drei Stunden, wir schlendern mehr, als dass wir flott wandern, erreicht man auf manchmal recht schmalem Pfad Muottas Muragl. Bevor wir dort ankommen, stärken wir uns in der Alp Muottos noch mit einem Kaffee (4 CHF) und Wasser (4,50 CHF). Ein sonnenbrillentragender Steinbock an der Hüttenwand begrüßt die Gäste und auf kleiner Tafel ist auch gleich das Motto der Almhüttenbetreiber zu lesen: „Der schönste Ort ist nichts Wert, es sei denn man teilt ihn mit anderen Menschen.“

Es ist 16.30 Uhr, wir sind die einzigen Gäste und freuen uns, dass wir diesen Ort nicht mit anderen Menschen teilen müssen. Denn es bleibt Zeit für ein kleines Gespräch, so erfahren wir, dass die Hütte von einem menschlichen „Steinbock“ geführt wird, die Angus-Rinder bereits schon auf der Rücktour ins Tal zu ihren Besitzern sind und der große Gäste-Run für heute schon vorbei ist.

Wir laufen das letzte Stück Weg zur Luftseilbahn Muragli weiter, kommen an einigen Kunstwerken vorbei, z. B. an einem weißen Wassertropfen, der scheinbar auf dem Boden steht. Neben einem aus Holz geschnitzten  Steinbock liegen auf einer Sitzbank ein Paar Wanderstöcke – sieht aus, als seien sie vergessen worden, ein Kunstwerk?  Nein, sie sind tatsächlich von einem Wanderer vergessen worden. Das erfahren wir, als wir an der Luftseilbahn ankommen. József Péter, der Zahnradbahnfahrer, erhält gerade einen Anruf aus der Talstation. Ein Wanderer vermisst seine Wanderstöcke und vermutet sie an der Bank neben dem hölzernen Steinbock. Wir können dem József das bestätigen, und so macht er sich auf den Weg, um sie zu holen und mit der nächsten Fahrt ins Tal zu bringen. Das ist Service pur …

Mit der Bahn auf den Muottas Muragl in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch
Mit der Bahn auf den Muottas Muragl in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch

 

Jo`zsef Pèter`steuert die Bahn auf den Muottas Muragl, Foto: Weirauch
Jòszef Pèter`steuert die Bahn auf den Muottas Muragl, Foto: Weirauch

Auf der Fahrt ins Tal erfahren wir noch, dass er diesen Job seit drei Monaten ausübt, täglich mehrmals hoch und runter fährt. Außerdem freut er sich schon auf die Wintersaison, zwei bis drei Mal muss dann die Bahn mit einer Schneefräse frei gehalten werden. Schließlich wollen die Gäste, die im Hotel Muragel ihren Urlaub verbringen, auch im Winter die Vorteile der Luftseilbahn genießen.

Ankommen im Hotel Saratz

Übernachten werden wir im legendären Hotel Saratz. Das Familienhotel lockt seine Gäste im Sommer mit tollen Angeboten: Mountainbikes, kostenlose Bergbahntickets im Sommer und Herbst bis 31. Oktober (ab 2 Übernachtungen), inkl. Mountainbike-Transport, kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Oberengadin (Bus und Bahn) im Sommer und Herbst bis 31. Oktober, Tennis im Park inkl. Schläger und Bälle, Tischtennis im Park, Pitching und Putting Green im Park, 20 % Greenfee-Rabatt auf den Oberengadiner Golfplätzen, Schach & Boccia im Park.

Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Blick vom Bahnhof Pontresina auf das geschichtsträchtige Hotel Saratz, Foto. Weirauch
Blick vom Bahnhof Pontresina auf das geschichtsträchtige Hotel Saratz, Foto. Weirauch
Blick in das Foyer des Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz
Blick auf den Verbinder zwischen dem alten und dem neuen Hotel, Foto: Weirauch
Blick auf den Verbinder zwischen dem alten und dem neuen Hotelteil, Foto: Weirauch

Wer zeitgenössische Schweizer Kunst kennenlernen möchte, sollte im Hotel Saratz einchecken, noch bis Ende Oktober wird der Park des Hotels zum begehbaren Bilderbuch. Auch in den Räumen des Hotels sind Malereien, Tuschearbeiten, Zeichnungen und Fotografien von vier Schweizer Künstlern zu sehen. Große und kleine Formate wechseln sich, laden zum Innehalten ein. So erhält jeder Raum sein eigenes Images.

Für Kunstfreunde ein besonderes Erlebnis, zu erfahren und erspüren, wie die verschiedensten Materialien wie Holz, Stein, Bronze, Eisen, Glas, Kunststoff und Keramik im Park die eh schon schöne Umgebung bereichern und teilweise neue Ein- und Ausblicke in die Natur bieten.

Ein Kinderfreundliches Hotel

Kinder werden im Saratz gern gesehen. Das Hotel hat einen Kinderklub und hat verschiedene Angebote für die Kleinen.

Originell: für Kinder gibt es eine eigene Anrichte im Saratz, Foto: Weirauch
Originell: für Kinder gibt es ein eigenes Buffet im  Saratz, Foto: Weirauch
Blickl in das Jugendstilrestaurant im Hotel Saratz,Foto: Hotel Saratz
Blick in eine Suite des Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz
Blick in eine Suite des Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz

Wellness und Spa im Saratz

Der Wellness-Bereich im Hotel Saratz ist einzigartig. 500 Quadratmeter Wellness- und Spa-Welt laden zur Entspannung und Erholung ein. Dazu kommt der 35000 Quadratmeter große Hotelpark mit beheiztem Außenpool. Ob drinnen oder draußen: eintauchen, entspannen, sich einfach treiben lassen – immer mit Blick auf das herrliche Alpenpanorama – es bringt Spaß und Freude, lässt den Alltag vergessen.

Blick in die Bar des Hotel Saratz, Foto: Weirauch
Blick in die Bar des Hotel Saratz, Foto: Weirauch
Der Leseraum im Hotel Saratz bietet eine reiche Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften, Foto: Hotel Saratz
Der Leseraum im Hotel Saratz bietet eine reiche Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften, Foto: Hotel Saratz

Das Hotel Saratz gibt sich elegant aber auch familiär, modern und ebenso charmant. Es lohnt hier einzukehren und Hotel wie auch die wunderbare Umgebung zu genießen.

Informationen zum Hotel Saratz

  • Adresse: Hotel Saratz
  • Via da la Staziun 2
  • CH – 7504 Pontresina / St.Moritz
  • Tel. +41 81 839 40 00
  • Fax +41 81 839 40 40
  • info@saratz.ch
  • Im Winter werden diese Bügel sicher alle "belegt" sein, Foto: . Weirauch
    Im Winter werden diese Bügel sicher alle “belegt” sein, Foto:
    . Weirauch

Alp-Schaukäserei Morteratsch

Das Rezeptions-Team des Hotel Saratz gibt gern Wander- und Ausflugstipps. Wir wollen eine Alp-Käserei kennenlernen. In der Alpschaukäserei (zu erreichen an der Bahnstation Morteratsch) kann man von Juli bis Anfang Oktober die trationelle Art des Käsens hautnah miterleben. Hier lässt sich der Alpmeister gern über die Schulter schauen. Auf offenem Feuer wird der Heutaler Alpkäse, der Gletscher-Mutschli oder auch der Alpziger hergestellt. Kraftvoll geht es zu, wenn der Käse z. B. in den Tüchern ausgedrückt wird. Vor der Alphütte kann der Gast bei einem gemütlichen Käsebrunch (35 CHF) alle Kostbarkeiten der Käserei genießen, inklusive der Getränke Kaffee, Tee, Obstsäfte, Milch, Ovomaltine usw. Wer will, kann sich auch selbst sein Rührei zubereiten. Gemütlich geht es zu, die Kinder können sich derweil zum Hasengehege bewegen und Streicheleinheiten verteilen.

Verführerisch ist die Auswahl an Käse in dr Schaukäserei, Foto: Weirauch
Verführerisch ist die Auswahl an Käse in dr Schaukäserei, Foto: Weirauch
Blick in die Alp-Schaukäserei am Fusse des Morteratsch-Gletschers Foto: Weirauch
Blick in die Alp-Schaukäserei am Fusse des Morteratsch-Gletschers Foto: Weirauch

Ebenso lädt der kleine Kinderspielplatz zum Verweilen ein. Alles verläuft ruhig und mit Blick auf die Berge – das ist Entspannung pur. Mit dem Fahrrad ist die Alp-Schaukäserei in 20 Minuten, zu Fuß ab Pontresina in rund 70 Minuten erreichbar. Am bequemsten ist die Fahrt von Pontresina mit der Rhätischen Bahn bis Haltestelle Morteratsch, zu Fuß geht es in weniger als fünf Minuten zur Schaukäserei. Wer meint, hier kämen nur Touristen her, der irrt. Wir hatten das Glück, mit einem Züricher Ehepaar an unserem Tisch ins Gespräch zu kommen. Sie nutzten das Wochenendticket für einen Besuch in Pontresina, natürlich mit dem Besuch der Alp-Käserei. Was kann man besseres tun an so einem schönen Herbsttag?

Später sind wir dann zum Morteratsch-Gletscher gewandert, eine Stunde dauert es und man erfährt viel über das Zurückweichen des Gletschers in den letzten 100 Jahren.

Der erlebnisreiche Wanderweg am Morteratschgletscher, Foto: Weirauch
Der erlebnisreiche Wanderweg am Morteratschgletscher, Foto: Weirauch

 

Hier geht es zu unserem Besuch im liebenswerten Pontresina.

HotelsReise

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Auch im Winter eine der ersten Adressen in Österreichs Wellnesslandschaft. Foto: PR/PosthotelAuch im Winter eine der ersten Adressen in Österreichs Wellnesslandschaft. Foto: PR/Posthotel

Umgeben von der prachtvollen Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt.

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Die 7.000 Quadratmeter große Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels ist mit ihren zahlreichen Wasser-, Wärme- und Ruhezonen sowie dem mystisch anmutenden „Versunkenen Tempels“, eine der vielfältigsten und exklusivsten in Österreich.

Das Ankommen und Innehalten fällt nicht schwer im Posthotel Achenkirch in Tirol. Von der ersten Minute an fühlten wir uns gut aufgehoben und umsorgt. Um ehrlich zu sein, wir hatten kaum etwas anderes erwartet, gilt das Posthotel Achenkirch doch seit Jahren als eines der besten Wellnesshotels in Österreich. Der renommierte Relax guide benotet das Fünf-Sternehaus stets mit vier Lilien. Viel wurde und wird getan, um den umkämpften Platz in der Spitzengruppe zu behalten. Doch wir erlebten noch eine Steigerung.

Karl Reiter Junior, der in vierter Generation das Hotel inmitten des kleinen Ferienortes Achenkirch seit 2014 leitet, hat die großen Schuhe seines Vaters angezogen und  eine Reihe von Neuerungen umgesetzt. Dazu zählen neben dem Bau des spektakulären unterirdischen versunkenen Tempel (acht Meter unter der  Erdoberfläche)  vor allem wohlüberlegte Programme, die nur dem einen Ziel dienen: Entspannung und Achtsamkeit der Besucher zu erreichen.  Dafür braucht es vor allem ein engagiertes Team.  Mehr als 180 Mitarbeiter sorgen sich um das Wohl der Gäste.Titel, wie „Hotelier des Jahres“ und „Arbeitgeber des Jahres“ bezeugen, dass dort weiter gedacht wird.

2004 übernahm Karl C. Reiter die Führung des Posthotels und setzte gleich markante Zeichen. Foto: PR/Posthotel
2004 übernahm Karl C. Reiter die Führung des Posthotels. Foto: PR/Posthotel

Bevor ich es vergesse: Das Haus ist erst Gästen ab 14 Jahren vorbehalten. Eltern sollen sich auch einmal ohne den Nachwuchs entspannen können, so Reiters Credo.. Die anfängliche Kritik daran ist längst abgeflaut. Betreibt doch Seniorchef Karl Reiter im Burgenland mit dem  Finest Family für Kinder & Familien eines der besten Familienhotels Österreichs.

Der Reihe nach.

❏ Historie des Posthotels Achenkirch

1918 nimmt Familie Reiter die Geschicke der Posthalterei mit Gaststube in ihre Hände. Drei Generationen später wird 1975 aus dem „Gasthof zur Post“ das „Hotel Post“. 1982 firmiert das Haus als „Posthotel Achenkirch“. Karl und Karin Reiter setzen mit der  Bäder- und Thermenlandschaft, Kurabteilung und Schönheitsfarm Maßstäbe im beginnenden Wellnesstrend. Seit 1984 gibt es zudem eine eigene Landwirtschaft, die die Küche beliefert. Bis heute einzigartig ist auch die Lipizzaner-Zucht, eine der größten in Westeuropa. Gäste können selbst reiten oder sich in Kutschen setzen, die von den edlen Pferden gezogen werden. Ständig wird an Neuerungen gearbeitet: Bis zum 100. Geburtstag im kommenden Jahr wird das alte Stammhaus komplett runderneuert und weitere Bereiche saniert.

Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental. Foto: PR/Posthotel
Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Kutschfahrten führen durchs Achental. Foto: PR/Posthotel

❏ Die Begrüßung im Posthotel Achenkirch

So wie es sich der Gast wünscht: sehr persönlich ist die Begrüßung. Mit einem Glas Sekt oder Saft. Sodann gibt es ausführliche  Tipps für den Aufenthalt. Die sind auch wichtig, denn das Haus is, bedingt durch oftmalige Erweiterungen, recht verwinkelt. Von außen ist die riesige Dimension nicht erkennbar. Allein der SPA-Bereich hat 7000 Quadratmeter. Es gibt eine Ladengalerie mit mehreren Shops und weiteren Räumlichkeiten, die Ski- und Fahrradkeller. Wer will, kann sich gleich zu Beginn für  die Teilnahme an einem der Angebote im Aktiv- und Entspannungsprogramm entscheiden. Dazu zählen unter anderem  Aquafitness, Wirbelsäulengymnsastik, Wanderungen oder Radtouren (auch mit Mountainbike).

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Sowie die Gäste stets mit ihren Namen angesprochen werden, so lernt man auch die Mitarbeiter kennen. Gregor heißt beispielsweise der Personaltrainer, Dominik der engagierte junge Kellner und Christoph der bergsteigende Wanderleiter. Übrigens wohnen zahlreiche Mitarbeiter im gegenüberliegenden „Refugium“, eine Art Wohnheim. So schafft man es, dass die Kellnern und Köche oder Zimmerdamen nicht jedes Jahr wechseln. Man hat also gute Chanchen im

Blick von einem “Karwendelzimmer” auf das Karwendelgebirge, Foto: D.Weirauch

Die täglich morgens auf dem Frühstückstisch liegende Hotelpostille „Aufbruch“  vermittelt zudem neben Tagesprogramm auch die Abendmenüs sowie die Wetteraussichten. Nachdenkenswertes aus der Feder von Karl Christian Reiter gibt es ebenso. Mein Fazit nach drei Tagen: Umgeben von der beeindruckenden Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt.

❏ Die Zimmer im Posthotel Achenkirch

Gediegen wohnen lautet die Devise in den 144 Zimmern. Es gibt neben 50 Landhauszimmer, verschiedene Suiten (u.a. Schlößl und Junior) auch Zimmer mit Blick auf das Karwendelgebirge rund 50 Landhauszimmer. Die Gäste erwartet in den Zimmern ein gemütlicher „Natural Look“, Halle und Lobby präsentieren sich in frischem Look & Feel mit den neuen Posthotelfarben und weichen Stoffen.

Blick in die Juniorsuite. Foto: PR/Posthotel
Blick in die Juniorsuite. Foto: PR/Posthotel

Blick in das Bad der Juniorsuite mit Überlaufbadewanne. Foto: PR/Posthotel

❏ Essen und Trinken im Posthotel Achenkirch

Ein genauso wichtiger Wohlfühlfaktor ist die ausgezeichnete Haubenküche, in der viele Produkte aus der eigenen Landwirtschaft kreativ veredelt werden.

Festlich gedeckter Tisch zum Abendmenü. Foto: PR/Posthotel

Ausgesprochen freundliche und zuvorkommende Mitarbeiter, grandioses Frühstücksbuffet, sehr gute bis ausgezeichnete Küche mit biologischer Ausrichtung, vieles kommt aus der eigenen Landwirtschaft, Light Lunch und Nachmittagsjause sind im Preis inkludiert.

 

Der Posthotel Küchenchef Fabian Leinich schätzt die einzigartigen Aromen der frischen Kräuter, die er  im Kräutergarten des Hotels erntet. 82 verschiedene Kräuter und Gewürze wachsen dort nach streng ökologischen Maßstäben.

Posthotel Küchenchef Fabian Leinich, Foto: PR/Posthotel

So manches wilde Gewächs findet ebenfalls den Weg in die Küche: Holunderblüten für ein köstliches Dessert, Gänseblümchen und Löwenzahn für den Salat oder die jungen hellen Frühlingstriebe der Fichten für einen aromatischen Sirup. Was vor einem Jahrzehnt noch als „Unkraut“ galt, wird immer mehr geschätzt, denn gerade in den kräftigen Aroma- und Bitterstoffen liegt der gesundheitliche Wert der wilden Kräuter.

82 verschiedene Kräuter und Gewürze wachsen im Kräutergarten des Posthotels. Foto: PR/Posthotel
82 verschiedene Kräuter und Gewürze wachsen im Kräutergarten des Posthotels. Foto: PR/Posthotel

Das Posthotel bezieht seine Lebensmittel vorrangig aus der eigenen Landwirtschaft oder von regionalen Lieferanten. Es macht dem Küchenteam einfach mehr Spaß, mit Zutaten zu kochen, deren Weg vom Acker bis zum Teller man kennt. Kurze Transportwege garantieren Frische. Morgens gemolken, wird die Milch vom eigenen Hof nachmittags schon verwendet. Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität sind in der Küche keine Schlagworte sondern gelebte Werte. Sogar das Wasser stammt aus einer eigenen Quelle.

eigenen Bio-Landgut Ampelsbacherhof, das bereits in vierter Generation von Familie Reiter bewirtschaftet wird. Foto: PR/Posthotel
Milchprodukte und Fleisch stammen direkt vom eigenen Bio-Landgut Ampelsbacherhof.  Foto: PR/Posthotel

Rind-, Kitz- und Lammfleisch, die Frühstückseier, Käse aus silofreier Heumilch und Speck stammen von den eigenen Höfen. Naturjoghurt, Brot und Gebäck liefern Betriebe aus Achenkirch, Obst, Gemüse und Kartoffeln ein Bauer aus dem Inntal. Wildbret aus heimischen Wäldern und fangfrische Fische aus dem Achensee bereichern die Tafel. Tiroler Sennereien steuern Käsesorten aus Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch bei. Den Honig am überaus reichhaltigen Frühstücksbuffet haben Bienen im benachbarten Zillertal gesammelt.

Brot und Gebäck kommen vom benachbarten Bäcker Alexander Adler. Foto: D.Weirauch

❏ Wellness im Posthotel Achenkirch

Die rieisge Wasser- und Saunawelt gehört zu den exklusivsten in Österreich. Im ATRIUM SPA werden die Gäste mit außergewöhnlichen Beauty-Anwendungen verwöhnt.

Das Atrium Spa bietet eineVielfalt an Treatments, auch für Paare. Foto: PR/Posthotel

Urgestein der europäischen Wellnesshotellerie

Das SPA-Angebot ist konkurrenzlos in Tirol. Das Posthotel gilt  in Sachen Wellness in Österreich als unumstrittener Vorreiter, so schreibt Christian Werner, Herausgeber des Relax guide im jüngsten Jahresmagazin für Körper und Geist.

Die 7.000 qm große Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels ist mit ihren fantasievollen Wasser-, Wärme- und Ruhezonen eine der vielfältigsten und exklusivsten in Österreich. Foto: PR/Posthotel
Die Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels wurde vielfach prämiert. Foto: PR/Posthotel

„1982, als andere Hoteliers hinter dem Wort Wellness noch ein schottisches Wassermonster vermuteten, setzte man hier auf wohltuende Wasser-und Wärmewelten.“ Der Wellnessbereich beherbergt heute unter anderem ein Zentrum für traditionelle chinesische Medizin, sechs Schwimmbecken, mehrere Saunen und ein Ladys Spa. Christian Werner schwärmt: “Vor mehr als drei Jahrzehnten hat hier der virtuose Gastgeber Karl Reiter mit seinen beherbergungsmäßigen Spitzenklöppelkünsten das Eichmaß des Wohlfühlens geschaffen, heute wird die oftmals erweiterte Anlage von seinem Sohn geführt. Sie liegt ruhig mitten im Ort und besteht mittlerweile aus acht miteinander verbundenen Logiergebäuden, was zu verwinkelten Grundrissen führt. Das Ambiente der öffentlichen Räume zeigt sich atmosphärisch und stilvoll gestaltet, die Zimmer im gehobenen Landhausstil sind sehr gut ausgestattet und ausnahmslos großzügig geschnitten. Sie stehen in sechs verschiedenen Hauptvarianten (mit zahlreichen Abweichungen) zur Auswahl, einige fühlen sich allerdings nicht mehr ganz taufrisch an.” Ab Mitte Juni 2017 wird wieder kräftig saniert im Posthotel.

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Der Wellnessbereich ist außerordentlich weitläufig, unter anderem bietet er sechs richtige Schwimmbecken, zwei Whirlpools und zahlreiche Saunen, weitere zwei fabelhafte Fitnesszonen, Liegewiese, ein Ladys-Spa, ein Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin sowie ein konkurrenzlos breites Angebot an täglichen Entspannungs- und Aktivprogrammen, darunter Meditation, Qi Gong, Tai Chi, Pilates und Yoga. Kurz gesagt: Mehr Spa – und mehr Sportmöglichkeiten – gibt es nirgendwo in Westösterreich.

Eine von Wasser umringte Feuerstelle, eine Brücke zwischen Soledom, Drachensauna, Tempelsauna und Eisbrunnen - ein asiatisch inspirierter Ort der Stille für Reinigung und Erneuerung. Foto: PR/Posthotel
Ein asiatisch inspirierter Ort der Stille für Reinigung und Erneuerung. Foto: PR/Posthotel

❏Das Posthotelhotel Achenkirch als Spielraum für Erwachsene

Das neue Konzept des Posthotels eröffnet den Gästen „Spielräume für Erwachsene“. Sie sollen sich ausprobieren können, für ein paar Tage die Verantwortung loslassen, das Kind in sich wieder entdecken dürfen. „Und wenn es dazu gehört, ausgelassen miteinander zu schaukeln, dann soll die Erfüllung auch dieses Wunsches möglich sein“, erklärt Gastgeber Karl C. Reiter das Konzept. „Unser Motto lautet ‚Wo die Reise beginnt‘, und im Idealfall ist es eine Reise zu sich selbst“, führt der junge Hotelier weiter aus.

Fernöstliche Meditationen helfen die innere Ruhe wiederzufinden. Foto: PR/Posthotel
Fernöstliche Meditationen helfen die innere Ruhe wiederzufinden. Foto: PR/Posthotel

Damit sich die Hotelgäste fühlen „wie im Paradies“ helfen Experten und Expertinnen verschiedener Fachrichtungen, von der Yogameisterin bis zum persönlichen Urlaubsassistenten, beim Auffinden der eigenen Sehnsüchte und beim Verwirklichen der Urlaubsträume.

Und wen es in die Berge zieht, der wandert einfach. Wir sind mit Christoph, einem jungen Wanderleiter und Sportcoach des Posthotels, auf die Bründlalm gewandert. Dabei gab er viele Geschichten rund um Achenkirch und Karwendel zum Besten. Solche engagierten Kenner ihrer Heimat wünscht man sich öfter.

❏ Golfen auf eigenem Platz in Sichtnähe

Einen Rundumblick auf den Karwendel und das Rofangebirge sowie erstklassige Abschlagmöglichkeiten erwarten die golfenden Gäste des Posthotels auf dem hoteleigenen Alpengolf-Platz in direkter Nähe.

Auif dem Golfplatz des Posthotels. Foto: PR/Posthotel

Leiter der Golfschule ist der mehrfach ausgezeichnete Golflehrer Rudi Knapp. Das Programm Schnuppergolfen, Einsteigerkurse, Platzreifekurse und Turnierreifekurse. Zum „Abschlagen und Abspannen“ bietet das Posthotel Achenkirch diverse Golf-Pauschalen an. Das Arrangement „Go for Golf“ beinhaltet vier Übernachtungen mit Wohlfühlpension sowie einen Platzreifekurs mit Pro Rudi Knapp, die Mitgliedschaft für 2017 im Posthotel Alpengolf und die ÖGV-Mitgliedschaft mit Clubkarte. Die Pauschale ist während der gesamten Golfsaison buchbar.

❏ Specials im Posthotel Achenkirch

Mittlerweile großer Beliebtheit genießen die Retreats zu Themen wie Achtsamkeit, innere Kraft und Neuorientierung. Experten bezeichnen diese Ruhepausen als „Detox für den Geist“. Resilenz kann man trainieren. Das hat das Posthotel erkannt und spezielle Programme zu  einem seiner Schwerpunkte gemacht. Erfahrene Trainer, wie Stefan Spiecker, helfen bei der Neuorientierung und Standortbestimmung.

Gefragt sind auch die Kurse von Naturfotograf Günther Zöhrer. Er, der den Gästen im übertragenen Sinne eine „Neues Sehen“ beibringen will, nutzt einzigartige Einblicke und Ausblicke in die Natur, um das Nachdenken über eine neue Lebenshaltung zu erreichen. Dorothee, mit der ich eine Wanderung zur Bründlalm, absolvierte, schwärmte übrigens von den unkonventionellen Möglichkeiten, die das Posthotel ihr während eines einwöchigen ‚Aufenthaltes bringt. „Wenn ich ausgebrannt bin, dann komme ich immer wieder hier her, um Kraft zu tanken.“ Sie genießt die zahlreichen Anwendungen im SPA-Bereich ebenso wie  das stundenlange Verweilen im „Versunkenen Tempel“.

Es gibt im Posthotel vieles, was das Leben verbessern kann oder den Weg dahin. Dazu gehören neben Yogakursen auch die Body & Soul Workshops. Das Ziel lautet: leichter, freudvoller und vielseitig gestärkt durchs Leben gehen. Schon die drei Tage unseres Kurzaufenthaltes bewirkten den Effekt von zwei Wochen Ferien.

Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental. Foto: PR/Posthotel
Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental. Foto: PR/Posthotel

❏ Pferdeglück im Reiterhimmel

Das ist europaweit einmalig. Eine ganz spezielle Beziehung zu Pferden hatte man im Posthotel Achenkirch immer schon. Hervorgegangen ist das Haus ja aus einer  Posthalterei. Heute stehen Lipizzaner in der lichten Gestütsanlage, verbunden durch einen unterirdischen Gang mit dem Haupthaus.

Kutschfahrt rund um das Posthotel Achenkirch © Maxum/ Wiesenhofer Reiter’s Posthotel
Kutschfahrt rund um das Posthotel Achenkirch © Maxum/ Wiesenhofer Reiter’s Posthotel

Obwohl ich kein Reiter bin, die Pferde habe ich mir von dem freundlichen Gestütsleiter zeigen lassen. Eine Augenweide. Es gibt  derzeit zwölf Lipizzaner, ein Haflinger und ein Kladruber. Sie genießen die Weiden und saftigen Almwiesen. Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, sondern Reittiere, auf denen sich Pferdfreunde einen Lebenstraum erfüllen können. Reit-Kurse finden in der hoteleigenen Reithalle und auf dem benachbarten Reitplatz statt, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental.

Blick in die Verkaufsgalerie des Posthotels. Foto: PR/Posthotel
Blick in die Verkaufsgalerie des Posthotels. Foto: PR/Posthotel
Wer will, kann mit dem Tesla eine Spritztour durch die Bergwelt Tirols unternehmen. Foto: D.Weirauch
Wer will, kann mit dem Tesla eine Spritztour durch die Bergwelt Tirols unternehmen. Foto: D.Weirauch
Auf Zweiradfans stehen zwei Johammer J1 zu Ausfahrten bereit. Die in Österreich produzierten Elektromotorräder haben eine Reichweite von 200 km. Foto: PR/Posthotel
Auf Zweiradfans stehen zwei Johammer J1 zu Ausfahrten bereit. Die in Österreich produzierten Elektromotorräder haben eine Reichweite von 200 km. Foto: PR/Posthotel
Blick zum Achensee von der Bründlalm. Foto: D.Weirauch

Das Posthotel Achenkirch als Basecamp für Outdooraction

Mollig warm und wohltuend sind die Pools der Bäderlandschaft des Posthotels Achenkirch. Für weitergehende wassersportliche Ambitionen sind der Achensee sowie die Bäche und Flüsse der Region ein ideales Revier mit einer eindrucksvollen Bergkulisse obendrein. Wer Segeln, Kitesurfen, Stand-up-Paddeln oder Tauchen möchte, findet vor Ort viele Anbieter, die Kurse und Equipment bereitstellen. Wasserreiche Flüsse und Bäche werden beim Canyoning, Raften und Wildwasserschwimmen erkundet. Erfahrene Guides des Posthotels bieten zum Beispiel Einführungen ins SUP und Tubing am Achensee und organisieren Ausflüge zum Canyoning oder Klettern. Wöchentlich finden auch Ausflüge in den Hochseilgarten statt.

Informationen zum Posthotel Achenkirch

  • Adresse: 6215 Achenkirch Nr. 382, 6215 Achenkirch am Achensee · Tirol, Austria
  • Fon: +43 5246-6522, E-Mail: posthotel@posthotel.at
  • Internet: www.posthotel.at
  • Wie kommt man hin?
  • Mit Zug oder Flugzeug
  • Der nächstgelegene Bahnhof ist im 20 Minuten entfernten Jenbach. Von dort werden die gästeabgeholt. Auch von den Flughäfen Innsbruck (50 km) und München (120 km) ist Abholservice möglich.
  • Mit dem Auto
  • München liegt. 1,5 Stunden Fahrtzeit mit dem Auto entfernt, rund zwei Stunden braucht die direkte Verbindung mit dem Zug.
  • Es gibt eine Tiefgarage mit Autowaschanlage
  • München – Achenkirch:
  • Von München kommend über die A8 und anschließend die B318 und B307 bis Achenkirch.
  • Salzburg – Achenkirch:
  • Von Salzburg kommend über die A8, A93 und A12, Abfahrt 39 Wiesing und über die B181 weiter bis Achenkirch.
  • Innsbruck – Achenkirch:
  • Von Innsbruck kommend ber die A12 bis zur Ausfahrt 43 Jenbach. Von dort via B181 bis Achenkirch.
  • Reiseführer:  MARCO POLO Reiseführer Tirol, von Andreas Lexer  (Autor), Uwe Schwinghammer (Bearbeitung) inklusive kostenloser Touren-App & Update-Service Taschenbuch, 12,9 Euro

Ausflugsziele: u.a. zum Achensee mit Schifffahrt und historischer Dampfeisenbahn.

Die "Innsbruck" auf dem Achensee in Tirol. Foto: D.Weirauch
Die “Innsbruck” auf dem Achensee in Tirol. Foto: D.Weirauch

Die örtliche Blaskapelle spielt vor dem Posthotel. Foto: D.Weirauch

Die Recherche wurde unterstützt vom Posthotel Achenkirch.