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Ob exklusives 5-Sterne-Hotel, budget-Hotel oder Schlafen auf dem Heu oder im Kohlebergwerk. Hier werden ausgefallene Übernachtungen vorgestellt. Genussvoll geht es in Brauereien und in Weinbergen zu, die wir besucht haben.

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Hilton-Offensive: Jeden Tag ein neues Hotel

Hilton Lake ComoFoto: HiltonHilton Lake ComoFoto: Hilton

Hilton-Offensive: Jeden Tag ein neues Hotel

Die Wiege dieses Unternehmers stand, wenn man es so deuten will,  in Deutschland. Da gab es einst die Mary Laufersweiler (1863 – 1956), die den Norweger Augustus Halvorsen Hilton (1854 – 1919) geheiratet hatte und ihm insgesamt sieben Kinder schenkte. eines davon war Conrad Hilton, von dem europäischen Einwanderungspaar nach der Geburt 1888 in San Antonio, US-Bundesstaat New Mexico, liebevoll umsorgt. Vor allem von der katholischen Mutter. Der Junge wusste sehr früh schon, wie er sein Leben gestalten würde – Hotels kaufen, bauen, führen. Aber was jetzt aus seiner Idee wird, hätte sich der junge Hilton seinerzeit nicht träumen lassen:

„Wir eröffnen jeden Tag ein neues Hotel“, kündigte Chris Nasetta an, der jetzige Boss des weltweiten operierenden Hotel-Konzerns – was das angesehene Springer-Blatt „Welt“ als „schwindelerregenden Wachstumskurs“ bezeichnete.

Doch g e n a u s o verlief Conrad Hiltons Leben und Wirken: In schwindelerregendem Auf und Ab.

Kaum mündig geworden, schrieb sich Conrad Hilton sowohl bei einer Militärakademie als auch der – heutige Bezeichnung – Santa Fee University of Art and Design ein. Er besuchte zudem Vorlesungen an einer Bergau-Hochschule. Kaum Zwanzig geworden, trat er der Republikanischen Partei bei und wurde als Abgeordneter in das erste (Landes)Parlament des sich gerade formierenden US-Bundesstaates New Mexico gewählt. Während des Ersten Weltkriegs diente er zwei Jahre lang in der US-Armee. Conrad Hilton war, dank seiner streng religiösen Mutter, engste verbunden mit der Katholischen Kirche. Er wurde angehalten, in der Kirche Halt und Trost zu suchen, früh schon etwa beim plötzlichen Tod seines geliebten Pony, oder später, wenn er vor finanziellen Tiefgründen stand. Auch sein lebenslanges philanthropisches Engagement ist auf seine tief verankerte Religiosität zurück zu führen.

Er wollte Banker werden, aber seine Hotel-Karriere wurde vom Vater begründet. Der betrieb im tiefsten Hinterland – Socorro County New Mexico – einen winzigen kleinen Tante-Emma-Laden. Um die Einnahmen zu steigern, gliederte er eine nur zehn Zimmerchen umfassende „Absteige“ an, leicht übertrieben „Hotel“ genannt. Dies Unternehmen lief so gut, dass der junge Conrad seinen Plan, Banker zu werden, aufgab. Stattdessen kaufte er mit geliehenen Geldern im kleinen texanischen Cisco das Mobley Hotel – mit immerhin 40 Zimmern. Dank der Öl-Booms in dieser Gegend war das außerordentlich erfolgreich – die Zimmer wurden teilweise zehnmal am Tag vermietet.  Selbst das Restaurant wurde deshalb zur Herberge umgestaltet. Das war 1919 – das Hotel hieß zwar noch nicht „Hilton“, aber damit blickt die heutige Hilton-Kette in diesem Jahr – 2019 – auf ihr 100jähriges Bestehen zurück.

Conrad Hilton „machte Geld“, mit diesem seinem ersten Hotel, so dass er weitere etablierte aufkaufte. Sie trugen dann alle seinen Namen. Während der „great depression“, der großen Weltwirtschaftskrise der Zwanziger Jahre, verlor er eine Reihe dieser Hotels – einmal war er sogar einer Pleite sehr nahe. Aus seinem „Fundus“ konnte er immerhin acht seiner Hotels retten und so erfolgreich weiter entwickeln, dass er immer neue Hotels kaufte oder baute.

Schillernd wie sein berufliches war Conrad Hiltons privates Leben. Das war auf seine erste Ehefrau zurück zu führen, Zsa Zsa Gabor. Die gebürtige Ungarin war ursprünglich, wie ihre Eltern, jüdischen Glaubens, besuchte aber eine katholische Mädchenschule. Als 16-Jährige wurde sie 1933 Zweitplatzierte im Schönheitswettbewerb zur „Miss Ungarn“. Das sollte sie prägen: Nach einer Ausbildung an der Wiener Musikakademie gab ihr Richard Tauber, der weltbekannte Tenor und Regisseur, eine Rolle in der Operette „Der Singende Traum“ – womit ihr Hollywood offen stand, wohin sie 1941 emigrierte. Sie spielte in rund 30 Filmen, ihre bekannteste Rolle war die der Tänzerin „Jane Avril“ in „Moulin Rouge“. Wegen ihrer acht Ehen, Dutzenden Liebschaften und Affären sowie nicht enden wollenden Klatschgeschichten galt sie schlechthin als „Das Hollywood“. Conrad Hilton war mit ihr von 1942 bis 1947 verheiratet. Sie starb, fast 100jährig, 2016 – er 1979 im Alter von 91 Jahren. Mit ihr hatte er die Tochter Constanze, die 2006 starb. Mit seiner zweiten Ehefrau – Mary Adelaide Barron – hatte Conrad Hilton drei Kinder. Die Masse seines Vermögens hinterließ er der Conrad N. Hilton Foundation.

Hilton Lake Como Foto: Hilton

Mit der heutigen Hilton Group geht ihr Chef Nassetta nicht minder zielstrebig, ja stürmisch um wie ihr Gründer Conrad Hilton das Zeit seines Lebens tat. Allein in den letzten Monaten gründete er drei neue Marken: Micro-Lifestyle für junge Geschäftsleute, die luxuriöse Marke LXR Hotels & Resorts und Signia als Kongress-orientiertes Unternehmen. Ein Micro-Lifestile soll bald schon in Berlin eröffnet werden.

Hier geht es zu den Hilton Hotels

In Berlin eröffnete vor 2 Jahren ein Hampton bei Hilton.

 

 

Blick in ein Zimmer des Hampton by Hilton Berlin, Foto: Hampton by Hilton
Blick in ein Zimmer des Hampton by Hilton Berlin, Foto: Hampton by Hilton

 

 

 

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Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Auch im Winter eine der ersten Adressen in Österreichs Wellnesslandschaft. Foto: PR/PosthotelAuch im Winter eine der ersten Adressen in Österreichs Wellnesslandschaft. Foto: PR/Posthotel

Umgeben von der prachtvollen Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt.

Kraftplatz inmitten der Alpen

Die 7.000 Quadratmeter große Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels ist mit ihren zahlreichen Wasser-, Wärme- und Ruhezonen sowie dem mystisch anmutenden „Versunkenen Tempels“, eine der vielfältigsten und exklusivsten in Österreich.

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Das Ankommen und Innehalten fällt nicht schwer im Posthotel Achenkirch in Tirol. Von der ersten Minute an fühlten wir uns gut aufgehoben und umsorgt. Um ehrlich zu sein, wir hatten kaum etwas anderes erwartet, gilt das Posthotel Achenkirch doch seit Jahren als eines der besten Wellnesshotels in Österreich. Der renommierte Relax guide benotet das Fünf-Sternehaus stets mit vier Lilien. Viel wurde und wird getan, um den umkämpften Platz in der Spitzengruppe zu behalten. Doch wir erlebten noch eine Steigerung.

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Erholen im Parkhotel de Wiemsel

Parkhotel de Wiemsel_Park_Luftaufnahme Parkhotel de Wiemsel Park Gartentor Blick in den Park  Foto: Parkhotel de WiemselParkhotel de Wiemsel: Park Luftaufnahme Foto: Parkhotel de Wiemsel

Es gehört zu den beliebtesten Hotels in den Niederlanden: das Parkhotel de Wiemsel in der Region Twente. Man nennt die Region auch Dinkelland.Bis zur deutschen Grenze sind es nur wenige Kilometer. Nordhorn und Bad Bentheim sind beliebte Ausflugsziele in der  Euroregion. Zudem eine ideale Fahrradgegend. Mit dem kleinen Künstlerort Ootmarsum mit seinen Galerien und Cafés bietet sich das Parkhotel de Wiemsel perfekt für einen Mehrtagesurlaub an. Es ist zudem perfekt für einen Wellnessurlaub. Für jeden ist also etwas dabei.

Foto: Parkhotel de Wiemsel,
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Victor´s Residenz-Hotel Schloss Berg

Die Saarschleife am frühen MorgenDie-Saarschleife am fruehen-Morgen, Foto: Eike Dubois / TZ Saarland

Das Victor´s Residenz-Hotel Schloss Berg befindet sich in Perl-Nennig im Saarland, im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Die idyllische Lage inmitten von Weinbergen und die Nähe zu attraktiven Städten machen das Fünf-Sterne-Superior-Hotel zu einer außergewöhnlichen Destination. Es liegt mittendrin: 25 Kilometer bis Luxemburg Stadt, 40 Kilometer bis Trier, 56 Kilometer bis in die französische Stadt Metz. Es ist ein Dolce-Vita-Hideaway.

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Was steht im neuen Guide MICHELIN Deutschland 2019

Michelin (2)Altmeister Harlad Wohlfahrt mit seinen besternten Schülern, Foto: Weirauch

Guide MICHELIN Deutschland 2019 mit fünf neuen 2-Sterne-Restaurants

Auf Anhieb zwei MICHELIN Sterne. Diese seltene Leistung gelang dem erst im Februar 2018 eröffneten Restaurant „Purs“ im rheinland-pfälzischen Andernach unter Leitung von Küchenchef Christian Eckhardt. Ebenfalls neu in die 2-Sterne-Liga aufgestiegen sind mit dem „Luce d’Oro“ auf Schloss Elmau in Krün, dem „Sosein.“ in Heroldsberg und dem „Alexander Herrmann by Tobias Bätz“ drei Adressen in Bayern. Komplettiert wird die Liste der fünf neuen 2-Sterne-Häuser im Guide MICHELIN Deutschland 2019 durch das „Ox & Klee“ in Köln. Insgesamt können sich in Deutschland jetzt 38 Adressen mit zwei MICHELIN Sternen schmücken.

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Des Bikers Liebling: Hotel Cresta Palace in Celerina

Cresta Palace_Wi_Originalgroesse FotografCresta Palace_Wi_Originalgroesse Fotograf

Celerina lebt als Nachbarort von Sankt Moritz vor allem vom Wintersport.  Wir bekamen den Tipp, von Celerina aus das Skigebiet Corviglia-Marguns kennenzulernen. Sowohl der Cresta-Run wie auch der Olympia Bob Rund, die beiden berühmten Eiskanäle von St. Moritz, enden in Celerina.

❏ Ankunft im Cresta Palace

Wir nehmen Quartier im Cresta Palace. Freundlich werden wir an der Rezeption vom Direktor Kai W. Ulrich begrüßt. Sofort fühlen wir uns wohl. Yannick Booshardt, der freundliche Rezeptionist, bringt uns in unsere Suite.

Yannick Booshardt empfängt die Gäste und gibt Tipps für den Aufenthalt, Foto: Weirauch
Yannick Booshardt empfängt die Gäste und gibt Tipps für den Aufenthalt, Foto: Weirauch

Das Cresta Palace empfängt uns mit moderner Behaglichkeit in einem von Jugendstil geprägtem Ambiente. Man fühlt sich sofort umsorgt. Das einstige Grandhotel eine große Trsadition, Berühmtheiten wie Albert Schweitzer, Arthur Schnitzler und viele andeer Promis logierten hier bereits. In jüngster Vergangenheit wußten Schauspieler Hannes Jaenecke und Anthony Joshu, der amtierende Weltmeister im Schwergewicht, die fürsorgliche Atmosphäre zu schätzen.

Wir beziehen eine großzügige Junior Suite mit bgehbaren Kleiderschrank und Balkon. Alles geschmackvoll eingerichtet. Das Bad ist wiederum mit Wanne, extra Dusche, zwei Waschbecken und separater Toilette inkl. Bidet ausgestattet. Wir blicken von unserem Zimmer seitwärts auf den uns schon von einer Wanderung am Vortage bekannten und nun zum Greifen nahen Muottas Muragl. Abends wird das dortige Hotel und die Bergbahn durch eine Lichterkette zum sehenswerten Blickpunkt.

Um 19 Uhr lädt der Hotelchef  Kai W. Ulrich alle Gäste zum get together in der Jugendstilhalle ein. Dabei erfahren wir, dass der Tourismusbereich eine wichtige Rolle für den Ort Celerina spielt. Um immer neue Gäste in den hübschen Cresta Palace zu ziehen, muss das Hotel seinen Gästen neue Offerten machen.

❏  Staziun da basa im Cresta Palace

Mit viel Holz und Bruchsteinmauerwerk: die Staziun da basa im Cresta Palace, Foto: Cresta Palace
Mit viel Holz und Bruchsteinmauerwerk: die Staziun da basa im Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Seit kurzem können seine Gäste von hier aus auf Bike-Touren gehen. Die neue Lounge für Biker, mit allem, was das Bikerherz begehrt, wartet auf Gäste. Wer sein Bike nicht dabei hat, kann sich hier eins ausleihen, selbstverständlich auch mit Zubehör.

Präsentation in der Staziun da Basa im Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace
Präsentation in der Staziun da Basa im Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace
Service wird groß geschrieben im Cresta Palace, auch beim Reinigen der Bikes, Foto: Cresta Palace
Service wird groß geschrieben im Cresta Palace, auch beim Reinigen der Bikes, Foto: Cresta Palace

Und wer für die erste Etappe etwas kürzer treten will, kann sich zum Ausgangspunkt des Bike-Abenteuers bringen lassen. Die Bergbahnen führen direkt in den siebten Biker- und Wandererhimmel. Warum nicht mal ganz hoch hinaus?

Mit der Gondelbahn Celerina-Marguns hinauf auf 2273 Meter Höhe. Als Ausgangspunkt für Wanderungen und Bike-Touren genießt man hier bereits spektakuläre Aussichten auf die umliegenden Bergspitzen. Unmittelbar bei der Bergstation Marguns animiert ein weitläufiges Spielrevier zum Klettern, Schwingen und Spielen. Große Liegen laden zum Sonnenbaden ein. Wer eine rasante Abfahrt nach Celerina erleben will, der kann an der Bergstation Celerina-Maruns ein Trottinett mieten, allerdings nicht für Kinder unter 1,20 Meter Körpergröße geeignet.

Beste Anbindung: auch das Cresta Palce in Celerina liegt in Bahnhofsnähe, Foto: Weirauch
Engagierter Gastgeber im Hotel Cresta Palace: Kai W. Ulrich, Foto: Weirauch
Engagierter Gastgeber im Hotel Cresta Palace: Kai W. Ulrich, Foto: Weirauch

❏ Essen und Trinken im Cresta Palace

Abends genießen wir in Giacomo´s Restaurant Wohlfühlmomente beim Essen a la carte. Gemütliches Holz, Kaminfeuer, Farben und Licht und ein sehr guter Service machen Lust auf ein schönes Abendmenü. Das Bündner Gerstensüppchen (12 CHF) und das Muskatkürbissüppchen mit gebratener Wachtelbrust (14 CHF) schmecken lecker und machen neugierig auf den Hauptgang mit Scheiben vom Hirschentrecote mit Sforzato-Wildjus und Preiselbeer-Sauerrahm mit Spätzli und Rotkraut (45 CHF). Vanilleglacé mit Erdbeeren (5 CHF) rundeten das wirklich schmackhafte Menü im angenehmen Ambiente des Restaurants ab.

❏ Wellness im Cresta Palace

Am nächsten Morgen ging es zunächst in´s Schwimmbad zur Wassergymnastik, der Kreislauf kommt in Schwung und der Alltag kann  mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen. Uns fehlt es an nichts, für den Tag sind wir gestärkt.

Blick in den Pool des Spa im Hotel Cresta Palace, Foto: Cresta Palace
Blick in den Pool des Spa im Hotel Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Der aufmerksame Service las uns jeden Wunsch von den Augen ab, so gab es selbstverständlich statt eines Kaffees einen Cappuccino, statt Rührei ein Omelett mit Tomate usw.

Cresta Times gibt Tipps für den Tag

Wer noch nicht weiß, was er mit dem Tag anfangen soll, erhält über die “Cresta Times” Tipps und Informationen. Der eine Gast freut sich über den Hinweis auf die kostenlose dienstägliche Führung durch die Gemeinde Celerina (16-17 Uhr), der andere möchte vielleicht die Heidi-Hütte in Sankt Moritz besuchen. Die Heidi-Geschichten der Schweizer Autorin Johanna Spyri aus den Jahren 1880/81 gehören wohl zu den bekanntesten Kinderbüchern der Welt. Die originale Heidi-Hütte des 1978 im Engadin gedrehten Heidifilms steht in Sankt Moritz, ist frei zugänglich und ein Besuch wert.

Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace

Wir “studieren” weiter in der “Cresta Times”und staunen, den Gästen wird täglich ein umfangreiches Sportprogramm geboten, u.a. von Wassergymnastik über Rückenmobilisation & Streching, Morgenlauf/Jogging oder Walking sowie Faszientraining auf der Blackroll. Damit es den Gästen des Cresta-Palace nicht langweilig wird bietet es in seinem Sommerprogramm täglich ein Highlight zum Mitmachen an: zum Beispiel E-Bike-Touren durch das Engadiner Tal, Geissentrekking, Segelplausch für Groß und Klein, Klettern & Abseilen für Groß und Klein, Mountainbike-Fahrtechnik & Trails (easy bis medium) sowie Kids Bike League.

Andreas Solinger betreut die Radfahrer, Foto: Cresta Palace
Andreas Solinger betreut die Radfahrer, Foto: Cresta Palace

Und auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz. Nachmittags erwartet die Gäste von 15 bis 17 Uhr in der Jugendstilhalle ein herrliches Kuchenbuffet gratis. Ein Züricher Ehepaar, das wir auf der Alpkäserei Morteratsch kennenlernten, empfahl uns das donnerstags ab 19 Uhr stattfindende Grand Buffet (95 CHF). Die sehr gute Küche locke immer mehr Gäste an, für das Ehepaar hat das Buffet schon Kultcharakter erreicht.

Blick in das Giacomos im Hotel Cresta Palace, Foto. Cresta Palace
Blick in das Giacomos im Hotel Cresta Palace, Foto. Cresta Palace

Auch das tägliche abendliche Schweizer Dinner (Menüpreis 85 CHF) bietet eine Auswahl von mehreren Vorspeisen (“Wilder Bagel”, Blumenwiesen-Heu-Suppe, Gnocchi mit Grottino-Käse), Hauptspeisen (Kalbspiccata mit Merlot-Jus, im Ofen gegarter Saibling in Kartoffelkruste oder Brokolistrudel mit Röstmandeln) und Desserts (Selektion vom Käsebuffet, Schnee-Eier auf Vanillesauce, Fruchtsalat oder Glacé- und Sorbetauswahl). Für jeden Geschmack ist etwas dabei, alles wird mit frischen regionalen Zutaten zubereitet. Extra-Wünschen kommt man gern nach, das Servicepersonal macht es möglich.

Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Weirauch
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace

Informationen zum Cresta Palace

Adresse: Via Maistra 75, CH-7505 Celerina
Tel. +41 818365656
mail@crestapalace.ch
www.crestapalace.ch

Giacomo´s Ristorante
geöffnet: 15.06.-13.10.2018; 18.12.-7.04.2019

Kompetente informationen erhält man auch in der Touriinformation von Celerina, foto: Weirauch
Kompetente informationen erhält man auch in der Touriinformation von Celerina, Foto: Weirauch

Auf zum Corvatsch – vielseitig, atemberaubend

Über den kleinen Park vor dem Hoteleingang vom Cresta Palace, bei Sonnenschein konnte man hier schon einen Kaffee mit Blick auf Kunstobjekte genießen, gelangten zu dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Bahnhof, um in wenigen Minuten mit der Rhätischen Bahn nach Sankt Moritz zu gelangen, und von dort aus mit dem Bus (Linie 1) nach Corvatsch zu kommen.

Kunstwerke vor dem Cresta Palace, Foto: Weirauch

Gäste, die mehr als eine Nacht in einem der über 100 teilnehmenden Hotels verbringen, erhalten den Skipass für 38 CHF pro Person und Tag. Das Angebot ist gültig für die gesamte Dauer des Aufenthalts und für alle Bergbahnen in Enagdin Sankt Moritz inklusive ÖV. Mit dem Angebot „Hotel und Skipass“ genießen Touristen neben der Hotelübernachtung 350 erstklassig präparierte Pistenkilometer, 4 Snowparks, 57 Bergbahn-Anlagen, 34 Bergrestaurants sowie eine einzigartige und authentische Natur. Gleich hinter dem Hotel geht es zum Berg Marghuns.

Bergbahn zum Marguns: Celerina-Marguns,

Gondelbahn, 23. 06. bis 14. 10. 2018: alle 20 Minuten 8-17 Uhr 10Bergbahn zum Corvatsch: Surlej-Murtèl (1. Sektion) und Murtèl-Corvatsch (2. Sektion), Luftseilbahn, 16.06. bis 19.10.2018: alle 20 Minuten 8.25 bis 16.45 Uhr

Blick aus der Seilbahn hinab auf Celerina, rechts im Bild das Cresta Palace, Foto: Weirauch
Blick aus der Seilbahn hinab auf Celerina, rechts im Bild das Cresta Palace, Foto: Weirauch

Ab zum Corvatsch

Mit dem Bus kann man schnell in das benahcbarte nach St. Moritz gelangen und dort weitere Seilbahnen benützen.  Hier einige Beispiele: Mit der Luftseilbahn Surlej-Murtèl (1. Sektion) und Murtèl-Corvatsch (2. Sektion) gelangt man alle 20 Minuten vom 16.06. bis 19.10.2018 auf den Corvatsch. Der Berg wird auch der Rabe genannt und steht für clever, atemberaubend und frei. Uns ist der Rabe als diebisch und listig bekannt, so wie uns stielt er aber noch vielen anderen begeisterten Touristen an diesem Tag nur eins: unsere Herzen. Wir genießen unbeschwerte Sonnenstunden auf 3303 Metern Höhe, lassen uns von kundigen Gästen die Bergspitzen erklären, bis zum Matterhorn können wir an diesem Tag sehen. Alle sind über die Aussichten begeistert und immer wieder hören wir hier oben, solche weiten Sichten sind ganz selten zu genießen. Wer etwas erleben will, sei hier genau richtig: Die absolute Sommerattraktion sind die 80 Kilometer Wanderwege mit Blick auf ewiges Eis und die Seenlandschaft sowie der Corvatsch Glacier Walk.

Ab der Bergstation Corvatsch 3303 können Touristen in gut 20 Minuten zum Corvatsch Gletscher laufen. Die rund 8.000 Quadratmeter große markierte „Glacier-Zone“ bietet Winterspaß mitten im Sommer. Schneeballschlachten für Jung und Alt sind hier keine Seltenheit. Im Winter lockt das Skigebiet Corvatsch mit 120 Kilometer top präparierten Pisten, einem Snowpark sowie der Snownight und vielen anderen Attraktionen. Und auch kulinarisch kommt man hier nicht zu kurz, im höchstgelegenen Restaurant in Graubünden, im Panoramarestaurant 3303, isst man so nahe am Himmel wie nirgendwo sonst … Wir genießen auf der Außenterrasse bei herrlichem Sonnenschein einen Kräutertee (5 CHF).

Corvatsch AG
Via dal Corvatsch 73, CH-7513 Silvaplana
Tel. +41 818387373
info@corvatsch.ch
www.corvatsch.ch

Auf zur Diavolezza – die Teufelin

In entgegengesetzter Richtung geht es zur Diavolezza, mein Tipp: mit der Rhätischen Bahn Richtung Tirano. Leidenschaftlich, heißkalt und höllisch schön, so beschreiben Einheimische die Diavolezza (2978 Meter Höhe). Der Legende nach lebte sich hoch oben am Berg, die Diavolezza, die schöne Teufelin. Ab und zu wurde sie von Jägern entdeckt, die ihr verliebt folgten und dabei zu Tode stürzten. So auch der junge Aratsch, nach dessen Tod die Diavolezza kläglich rief: “mort ais Aratsch” – “Aratsch ist tot”. Der Ausruf gab dem Morteratsch-Gletscher seinen Namen.

Im Reich der schönen Teufelin bietet die Plattform eine wunderbare Sicht auf den “Festsaal der Alpen” – inklusive der Gletscher, dem Piz Palü und dem Piz Bernina. Vielseitige Wanderrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden bieten hier für Jung und Alt einmalige Naturerlebnisse.

Hotel und Skipass

Bergbahn zum Diavolezza: Pontresina-Diavolezza, Luftseilbahn, 7.05. bis 19.10.2018: alle 20 Minuten 8.20 bis 17.00 Uhr

Diavolezza Lagalb AG
Talstation Daivolezza, CH-7504 Pontresina
Tel. +41 818387373
info@diavolezza.ch
www.diavolezza.ch

Ausblick auf den Winter im Cresta Palace

Ein Traum in Weiss: Das Grandhotel Cresta Palace im Winter, Foto: Cresta Palace
Ein Traum in Weiss: Das Grandhotel Cresta Palace im Winter, Foto: Cresta Palace

Die Recherche in Celerina und Umgebung wurde unterstützt vom Hotel Cresta Palace. Dank an Kai W. Ulrich und sein engagiertes Team.

Hier geht es zu meinem Bericht über das liebenswerte Pontresina.