1 Stunde weg

In dieser Kategorie werden Reiseziele vorgestellt, die in einer Stunde per Zug, Auto oder Fahrrad von Berlin aus zu erreichen sind. Dabei darf man nur nicht die Frage stellen: “Eine Stunde weg mit Startpunkt Berlin- Mitte oder Berlin-Zehlendorf?” Es geht mehr darum, die Stadtgrenze von Berlin als Startpunkt zu nehmen.

1 Stunde weg

Die Holzkirche auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf

Stahnsdorfer Südwestkirchhof  ©Weirauchdie Kapelle auf dem Südwestkirchhof Foto: örderverein/Ihlefeld

Unlängst wurde ich gefragt, wo es denn ausser der Kirche Wang im Riesengebirge und in Stiege (Oberharz) noch Holzkirchen nach norwegischem Vorbild gibt. Die Antwort ist einfach für uns: vor unserer Haustür auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof. Der Südwestkirchhof Stahnsdorf, der ja eigentlich ein Berliner Friedhof ist, gehört neben Venedigs Toteninsel San Michele, dem Wiener Zentralfriedhof und Père Lachaise in Paris zweifellos zu den herausragenden internationalen Begräbnisstätten. Und dort steht eine der berühmtesten Holzkirchen nach norwegischem Vorbild.

Erbauer der 1909 eingeweihten Holzkirche auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof ist  der Königliche Baurat Gustav Werner. Er schuf sie nach dem Vorbild der norwegischen Stabkirchen, von denen sie sich jedoch wesentlich unterscheidet. Die Friedhofskapelle wurde im Gegensatz zu den nordischen Kapellen nicht in senkrechter Stabbauweise, sondern in waagerechter Blockbauweise errichtet. Darüber informiert der von Olaf Ihlefeld geleitete Förderverein auf seiner Homepage.

Einzigartige Holzkirche im norwegischen Stil

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Emil Krebs – das Sprachgenie

Stahnsdorfer Südwestkirchhof KrebsSprachgenie Emil Krebs

Heute, am 31.03.2020,  jährt sich der 90. Sterbetag von Emil Krebs. Bei unseren Besuchen auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof kamen wir schon oft an seiner Grabstätte vorbei. Emil Krebs war ein Sprachgenie. Emil Krebs war von 1893 bis 1930 Dolmetscher im Auswärtigen Amt. Er sprach 68 Sprachen, mit über 100 hat er sich beschäftigt. Eine Ausstellung im Auswärtigen Amt, die bereits an verschiedenen Orten in Deutschland und Polen gezeigt wurde, würdigt sein Lebenswerk.

Wer war dieser Legationsrat Krebs ? 

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Brandenburg entdecken mit dem Fahrrad

Flyer Fahrrad

Rund 7000 Kilometer ausgebaute Radwege, 12000 Kilometer ausgeschilderte Routen, 30 Radfernwege und 30 regionale Routen – Brandenburg bietet viel für alle, die gerne mit dem Zweirad unterwegs sind. Im Frühling startet wieder die Saison. einfachraus empfiehlt einige Radtouren.

Auf Fontanes Spuren um den Ruppiner See

Eine  26 Kilometer lange Frühlings-Radtour lässt sich im Ruppiner Seenland unternehmen. Auf ihr geht es um den Ruppiner See .  Mit seinen 14 Kilometern von Neuruppin bis Wustrau am südlichen Ende ist der Ruppiner See nämlich der längste in Brandenburg. Die Tour „Per Rad um den Ruppiner See: Auf Fontanes Wegen“ führt zu idyllisch gelegenen Dörfern, beschaulichen Schilfgebieten, und vielerorts trifft man auf Begebenheiten mit Brandenburgs bekanntestem Dichter und Schriftsteller Theodor Fontane. So beispielsweise in Gnewikow, das er 1859 bereiste und das er in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ als „eine besondere Zierde des Sees“ bezeichnete.

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Marmeladen-Land bei Karls eröffnet

Karls Erdbeerhof 2020 (7)

Schon wieder eine neue Attraktion. Karls Erlebnis-Dorf eröffnete ein Marmeladen-Land. Gab es bisher bereits handgefertigte Marmelade, so mutierte die bisherige Marmeladenmanfuaktur nun zur Erlebniswelt. Dahlis Freak-Bar und zwei neue Fahrgeschäfte warten auf Besucher. In rund sechs Monaten Bauzeit wurde der Haupteingang des in der Nähe von Berlin gelegenen Freizeitparks von Grund auf neu gestaltet und in einen gläsernen Scheunenanbau verlagert. Das Vergnügen neuerdings bereits unmittelbar hinter der Eingangstür. Unter einer riesigen Installation von 6.000 Kaffeekannen und zu Klängen einer eigens für Karls komponierten Erdbeer-Sinfonie können sich Gäste an dem Erlebnisspaß erfreuen. Fliegende Kaffeetafel und Marmeladenglas-Karrussell sind zwei neue Fahrgeschäfte.

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Conrad Matschoß – Altmeister der Technikgeschichte

Südwestkirchhof StahnsdorfTechnikhistoriker Conrad Matschoss

Vor  110Jahren erschien in Berlin das zweibändige Werk „Die Entwicklung der Dampfmaschine, eine Geschichte der ortsfesten Dampfmaschine der Lokomobile, der Schiffsmaschine und Lokomotive“. Verfasser dieses bis heute zu den technikgeschichtlichen Standardwerken zählenden Buches ist Conrad Matschoß. 1987 erschien im VDI-Verlag ein Nachdruck dieses technikhistorischen Klassikers. Das Grab des 1942 verstorbenen Conrad Matschoß befindet sich auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof. Biegt man am Eingang des Friedhofs hinter dem Informationshaus des Fördervereins Südwestkirchhof  rechts ab, gelangt man in wenigen Schritten zum Grab. Hinter Rhododrendon-Büschen lugt auf dem moosbewachsenen Gehweg rechts der Grabstein hervor.  Ein Zahnrad mit einer heute kaum mehr sichtbaren Eule ziert den Grabstein. Es ist das Zeichen des Vereins Deutscher Ingenieure. „Sein Leben und Wirken galt dem Verein Deutscher Ingenieure und der Geschichte der Technik“ – So steht es auf dem Grabstein des deutschen Ingenieurs, Hochschullehrers, Technikhistorikers, Publizisten und Direktors des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).

Wer war dieser Conrad Matschoss

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5. Eiswelt in Karls Erlebnis-Dorf Elstal

Karls Erdbeerhof 2020 (28)

(Werbung)   Unter dem Titel „Asien – Ferner Osten ganz nah“ eröffnete vor kurzem die 5. Eiswelt Elstal im „DAS EISWERK“ von Karls Erlebnis-Dorf. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an 19 Stationen bezaubernde Eislandschaften aus 300 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. 26 internationale Künstler sind beteiligt an Deutschlands größter Eisfigurenausstellung, die sich auf eine Reise in den Fernen Osten begibt. Ergänzt wird die mit Licht- und Musikeffekten inszenierte Ausstellung um geeiste Rutschen und eine asiatische Eisbar, die wärmende Feuerzangenbowle, Erdbeer-Glühwein oder -Limes anbietet. Die 5. Eiswelt in Karls Erlebnis-Dorf Elstal ist bis November 2020 täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8,50 Euro für Erwachsene und 6,50 Euro für Kinder (für Tages- und Jahreskarteninhaber gratis).

19 Mal asiatischer Zauber