1 Stunde weg

In dieser Kategorie werden Reiseziele vorgestellt, die innerhalb von einer Stunde per Zug, Auto oder Fahrrad von Berlin aus zu erreichen sind. Dabei darf man nur nicht die Frage stellen: “Eine Stunde weg mit Startpunkt Berlin- Mitte oder Berlin-Zehlendorf?” Es geht mehr darum, die Stadtgrenze von Berlin als Startpunkt zu nehmen.

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Turmwindmühle Niemegk

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Im Vorfeld des Mühlentages besuchten wir die Turmwindmühle in Niemegk. Auf einer Anhöhe südlich von Niemegk  (Potsdam Mittelmark) leuchtet die Turmwindmühle, die 1906 an diesem Standort errichtet wurde. Das Müllerhandwerk wurde über viele Generationen in der Familie Großkopf betrieben.

Großkopfs Mühle in Niemegk
Großkopfs Mühle in Niemegk, Foto: D.Weirauch

Heute ist die Mühle ein technischen Denkmal, in dem das Müllerhandwerk erklärt wird. Mehl wird hier jedoch schon seit langem nicht mehr gemahlen. Jedoch ist der Schrotgang noch funktionstüchtig und alle Maschinen sind erhalten. Die Mühlenflügel fielen Bombardements im Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Auch andere Kriegszerstörungen hinterließen Narben im Mauerwerk. Doch die Mitglieder des Vereins Großkopfs Turmwindmühle Niemegk hauchen dem Areal wieder Leben ein.

Eingang in Großkopfs Mühle in Niemegk
Eingang in Großkopfs Mühle in Niemegk

Die Vision der Mühlenenthusiasten aus Niemegk ist, dem technischen Denkmal eines Tages seine Flügel zurückzugeben und unter der neuen Kappe mit einem Generator Strom zu erzeugen. Heute wird die Mühle mit einem alten Deutz-Dieselmotor angetrieben, der 2005 restauriert wurde. Aus Mitteln der Ländlichen Entwicklung wurde in dem historischen Kornspeicher ein Veranstungsraum und auch ein Holzbackofen als Backhaus eingerichtet. Ein weiterer Bauabschnitt betrifft die Sanierung der äußeren Sichthülle der Turmwindmühle. Besichtigen sollte man die Mühle insbesondere am Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag oder im September am Tag des offenen Denkmals.

Auf dem Areal befindet sich eine  Ferienwohnung für vier Personen. Niemegk ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren durch den Fläming.

  • Informationen zu Großkopfs Turmwindmühle
    Wittenberger Straße 23, 14823 Niemegk
    Sitz der Geschäftsstelle: Mittelstraße 17, 14823 Niemegk
    Tel. 033843 510 50, 0176 54030786
    flaeming.muehle@yahoo.de
    www.fläming-mühle.de
  • Öffnungszeiten
    Sommermonate: jeweils erster Sonntag
    wochentags: täglich ab 11 Uhr
    Mühlenführungen nach vorheriger Anmeldung möglich

Hier geht es zu weiteren Mühlen im Land Brandenburg.

 

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Achterbahn und Karls Kartoffelchips-Erlebniswelt

KarlsAchterbahnGrafik/Animation: Neue Achterbahn „K2“ in Karls Kartoffelchips-Erlebniswelt (Karls Erlebnis-Dorf)

Für Berlin und sein Umland ist es ein Novum. Am 21. April, eröffnete Karls Erlebnis-Dorf in Elstal bei Berlin die neue Attraktion „Karls Kartoffelchips-Erlebniswelt“. Achterbahn und Karls Kartoffelchips-ErlebnisweltMit dem einzigartigen Freizeiterlebnis schreibt Karls-Inhaber Robert Dahl die Geschichte seiner Familie. Der Investor aus Norddeutschland knüpft an Opa Karls einst erfolgreiche Kartoffelproduktion in Mecklenburger Gefilden an. Mit einem Unterschied: Die Arbeit mit der Tüffel endet im einzigen Freizeit- und Erlebnispark der Region Berlin-Brandenburg nicht auf dem Acker, sondern findet hier erst ihren Beginn. So können große und kleine Fans der erdigen Äpfel in einer gläsernen Chips-Manufaktur Einblicke in die Herstellung knuspriger Abendsnacks erhalten, frische Chips-Gerichte im angeschlossenen Restaurant kosten oder sich auf einem Marktplatz für Mitbringsel rund um die Kartoffel erwärmen.

Für grenzenlosen Spaß sorgen anschließend Toberunden im riesigen Indoor-Spielplatz und Fahrten auf der „K2“ – der einzigen Achterbahn in ganz Deutschland, deren Loren gänzlich aus echtem Holz sind.

Grafik/Animation: Neue Achterbahn „K2“ in Karls Kartoffelchips-Erlebniswelt (Karls Erlebnis-Dorf)
Grafik/Animation: Neue Achterbahn „K2“ in Karls Kartoffelchips-Erlebniswelt (Karls Erlebnis-Dorf)

Mit bis zu 60 Stundenkilometern und jeder Menge Überraschungen geht es dabei auf rund 500 Metern rund um die Erlebniswelt. „Karls erste und zugleich Berlin-Brandenburgs einzige aktive Achterbahn verwandelt unser Erlebnis-Dorf in Elstal in einen waschechten Freizeitpark“, sagt Robert Dahl, Inhaber von Karls Erlebnis-Dorf. „Besonders stolz macht uns dabei, dass wir Berlinern und Brandenburgern nach der vorübergehenden Schließung des Spreeparks endlich wieder eine dauerhafte Freizeitalternative mit richtigen Fahrgeschäften bieten können“, so Dahl weiter. Insgesamt wurden rund neun Millionen Euro in das neueste und bisher größte Einzelbauprojekt der Karls-Familie investiert.

Pures Achterbahnglück

Erstmalig in Karls Geschichte sorgt im Erlebnis-Dorf in Elstal bei Berlin eine Achterbahn für freudiges Jauchzen und kribbelige Momente sorgen. Das Erlebnis der „K2“, deren Titel an die Vornamen von Robert Dahls Vater und Großvater, Karl und Karl-Heinz, angelehnt ist, beginnt bereits beim Betreten des Anstellbereichs. In einer Multimedia-, Sound- und Licht-Show rund um Karls Familiengeschichte und die hiesige Kartoffelchip-Produktion wird Besuchern die Wartezeit verkürzt.

Anschließend wartet ein so genannter „Family Ride“, der auf rund 530 Metern und maximal 24 Meter über der Erde Geschwindigkeit, neue Perspektiven und allerlei Überraschungen bietet. Der Zug besteht aus hölzernen Loren, die jeweils bis zu zwei Erwachsene oder drei Kinder in atemberaubendem Tempo durch Windungen und Wirrungen der neuen Erlebniswelt leiten.

Den Höhepunkt von Karls Achterbahnabenteuer markiert ein sogenannter „Dark-Ride“ in zehn Metern Tiefe, dessen Kulisse  vom Filmpark Babelsberg gestaltet wurde.

Wer in den Genuss von Bauchkribbeln und Freudenschreien kommen möchte, zahlt 4,50 Euro pro Fahrt.

Kartoffelchips-Manufaktur mit Restaurant

Wer wollte nicht schon immer einmal wissen, wie aus dem Lieblingsgemüse der Deutschen verführerische Knuspereien mit Suchtpotenzial werden? Eine gläserne Kartoffelchips-Manufaktur zeigt in Karls Kartoffel-Erlebniswelt in Elstal ab dem 21. April den Weg einer urgewöhnlichen Knolle zum knackigen Chip. Wie immer setzt Karls dabei ausschließlich auf hochwertige regionale Erzeugnisse: Das Grundprodukt bilden traditionelle Mecklenburger Kartoffelsorten wie Blaue Anneliese, Gelbe Karlena oder Rote Emelie, die extra für Karls Chips-Produktion angebaut und später in reinstem Mecklenburger Rapsöl schonend gebacken werden. Gekürt mit Ostsee-Salz aus eigenem Anbau entstehen so vor den Augen neugieriger Besucher frische und mit Liebe zubereitete Kartoffelchips – garantiert ohne Geschmacksverstärker oder unnötige Zusatzstoffe.

Kartoffel-Fans, die ihr Wasser im Mund nicht mehr halten können und gleich vor Ort in den Genuss von Kartoffelchips kommen möchten, können direkt neben Karls neuester Manufaktur in dem mit 160 Sitzplätzen aufwartenden Selbstbedienungsrestaurant „K2 Chips & Dips“ köstliche Tüffelsnack-Kreationen probieren. Für das perfekte Geschmackserlebnis sorgen delikate Toppings wie Cheddar und Jalapeños, Pulled Chicken in Honig-BBQ-Sauce mit Coleslaw-Salat oder Sour-Cream an gewürfelten Tomaten und Avocadocreme.

Kletterwelt und Indoor-Spielplatz

Während sich die etwas Größeren bei Chips und Co handgemachte Leckerbissen auf der Zunge zergehen lassen, kommen Kind und Kegel im neuen Indoor-Spielplatz auf ihre Kosten. Geschützt vor allen Widrigkeiten des Wetters warten hier, zusätzlich zum beliebten Spiele-Speicher im Erlebnis-Dorf, bunte Abenteuer auf wilde Entdecker. Ein Kletterturm ergänzt den neuen Spielplatz der Kartoffel-Erlebniswelt und lädt zu karlsianischen Hängepartien am Sicherungsseil ein.

Go-Karts und Murmeln

Pünktlich zur Eröffnung von Karls Kartoffelchips-Erlebniswelt mit Chips-Manufaktur und Achterbahn können sich Karls-Besucher auf weitere neue Attraktionen freuen. Ab dem 21. April bilden ein barrierefreies Rolli-Karussell, eine Riesen-Murmelbahn, eine große Schaukel sowie eine erweiterte Go-Kart-Bahn neue Höhepunkte im Erlebnis-Dorf.

Weitere Informationen: www.karls.de/achterbahn

Anreiseinformationen:

Aus Richtung Nord und Süd A 10 (Berliner Ring), Abfahrt 26: Berlin-Spandau, anschließend B5 Richtung Berlin-Spandau/-Zentrum, Ausfahrt: Karls Erlebnis-Dorf. Aus Wustermark: durch den Ort, dann Richtung Berlin/Dyrotz. In Ihr Navigationssystem geben Sie bitte „Karls Erlebnis-Dorf – Zur Döberitzer Heide 1, 14641 Elstal“ ein. Vor Ort finden Sie ausreichend kostenfreie Parkplätze.

Mit dem Bus erreichen Sie Karls Erlebnis-Dorf Elstal mit der Buslinie 668, die alle 60 Minuten verkehrt (Bhf. Elstal – Wustermark bis Haltestelle „Zum Erlebnis-Dorf“).

Mit dem Zug RE 4 (ODEG) aus Richtung Berlin Hbf. fahren Sie bis zum Bhf. Elstal. Von dort nehmen Sie am besten die Linie 668 bis zur Haltestelle „Zum Erlebnis-Dorf“.

Infos zu Eintrittspreisen

einmalige Fahrt mit der Achterbahn: 4,50 Euro

Jahreskarte: 33 Euro (beinhalten den Eintritt für alle kostenpflichtigen Attraktionen bei Karls und bringen  3 Prozent Rabatt auf deine Einkäufe im Bauernmarkt)

Tageskarte für alle Attraktionen: 12,50 Euro

 

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Mühlentag in Berlin und Brandenburg

Mühle in Cammer bei Bad BelzigMühle in Cammer bei Bad Belzig

Beim Mühlentag am Pfingstmontag laden Mühlen in Berlin und Brandenburg zur Besichtigung ein. Am Pfingstmontag veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. zusammen mit ihren Landes- und Regionalverbänden den 25. Deutschen Mühlentag.

 

Bockwindmühle in Cammer bei Bad Belzig
Bockwindmühle in Cammer bei Bad Belzig, Foto: D.Weirauch

Für die Region Berlin-Brandenburg koordiniert die Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. den Mühlentag. Es können rund 60 Mühlen besucht werden – in Berlin 5 Mühlen und in Brandenburg 56.

Wassermühlen, Motormühlen und Windmühlen

 

Wassermühle in Schlepzig im Spreewald, Foto: D.Weirauch

Viele der Mühlen öffnen traditionell seit Jahren an diesem Tag. Hier will ich einige nennen:

Mühlentag in Brandenburg

Erdholländerwindmühle Greiffenberg in der Uckermark

Im uckermärkischen Greiffenberg wird seit der Grundsteinlegung im August 2013 fleißig am Wiederentstehen der 2006 zusammengebrochenen Erdholländerwindmühle gearbeitet. Die Akteure vor Ort wollen gemeinsam mit ihren Gästen das bereits geleistete feiern.

Erdholländermühle in Greiffenberg in der Uckermark, Foto: D.Weirauch
Erdholländermühle in Greiffenberg in der Uckermark, Foto: D.Weirauch

Bockwindmühlen in Bamme und Ketzür

An einem vergleichbaren Ziel arbeitet der Förderverein Bockwindmühle Bamme e.V. im Havelland, der sich um eine der letzten Bockwindmühlen in dieser Region kümmert. Die Mühle gehört mit zu den ältesten in Brandenburg, in der Bauteile aus dem Jahr 1701 vorhanden sind.

Bockwindmühle Ketzür bei Brandenburg/Havel
Bockwindmühle Ketzür bei Brandenburg/Havel, Foto: D.Weirauch
Königswelle in der Bockwindmühle von Borne im Fläming
Königswelle in der Bockwindmühle von Borne im Fläming, Foto: D.Weirauch

 

Mühlengebäude in Fredersdorf im Fläming, Foto: D.Weirauch
Mühlengebäude in Fredersdorf im Fläming, Foto: D.Weirauch
Idylle im Garten Mühle in Fredersdorf im Fläming, Foto: D.Weirauch
Idylle im Garten Mühle in Fredersdorf im Fläming, Foto: D.Weirauch

 

Großkopfs Mühle in Niemegk
Auch geöffnet: Großkopfs Mühle in Niemegk, Foto: D.Weirauch

Wassermühle in Wustrau

Wer in dieser Gegend unterwegs ist, sollte unbedingt einen Abstecher nach Wustrau zur dortigen Wassermühle einplanen oder auch zur Drewener Motormühle.

 

Spreewehrmühle Cottbus

Am Großen Spreewehr in Cottbus öffnet der Verein Spreewehrmühle Cottbus e.V. die Spreewehrmühle.

Spreewehrmühle am Rande von Cottbus, Foto: D.Weirauch
Spreewehrmühle am Rande von Cottbus, Foto: D.Weirauch

FinaSpreemühle Cottbus

Spreemühle Cottbus, Foto: D.WeirauchHier gehts zur Seite: (www.spreewehrmuehle-cottbus.de)

Wassermühle an der Dahme

Sehr zu empfehlen ist auch der Besuch einer weiteren Wassermühle an der Dahme, der Kanow-Mühle bei Golßen (blog.kanow-muehle.de). An diesem Mühlenstandort kann man die Mühle alt und neu erleben. die alte historische Getreidemühle und die moderne Ölmühle, in der mittels traditionellem handwerklichen Verfahren verschiedene leckere Speiseöle hergestellt werden (und die man sicher auch verkosten kann).

Mühlen in der Lausitz

Weiter im Süden von Brandenburg im Spree-Neiße-Kreis feierte 2017  der Mühlenverein Hornower Mühle sein 10jähriges Bestehen. Er kümmert sich um die (aus einer 1787 gebauten Bockwindmühle) Motormühle in Hornow-Wadelsdorf. Die Mühle ist voller historischer Technik und alter Geschichten.

Mühlengeschichte ist auch Handwerksgeschichte

Der Besuch einer „historischen“ Mühle bedeutet laut Torsten Rüdinger, dem Windmüller der Historischen Mühle am Schloss Sanssouci,  auch immer einen Spaziergang in die Vergangenheit und vermittelt neben Technik- auch Kulturgeschichte. Noch Mitte des 19. Jh. gab es in der damaligen Provinz Brandenburg z.B. 1.141 Getreide-Wassermühlen und 2.198 Getreide-Bockwindmühlen, aber auch 381 Ölmühlen und 110 Lohmühlen. Die Dampfkraft hatte zu dieser Zeit erst in 57 Mühlen Einzug gehalten.

Zunftzeichen an der Wassermühle von Schlepzig im Spreewald, Foto: D.Weirauch
Zunftzeichen an der Wassermühle von Schlepzig im Spreewald, Foto: D.Weirauch

180 Mühlen in Berlin und Brandenburg sind technische Denkmale

Heute gibt es  über 1.000 Einträge im Standortverzeichnis des Mühlenarchivs der  Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. In den Denkmallisten des Landes Brandenburg sind es über 180 eingetragene technische Denkmale. Rüdinger: “An vielen Orten ist es dem ehrenamtlichen Engagement der Mühlenfreunde zu verdanken, dass Mühlen erhalten werden. Öffentliche Zuwendungen für diese für unsere Geschichte so wichtige Denkmalgattung sind rar – seit Jahren wird gewissermaßen Denkmalpflege ohne Geld gemacht. Auch fehlt es an der Lobby – Mühlenerhaltung erfolgt zumeist im Stillen.”

Besichtigungen und Dorffeste am Mühlentag

Unter den historischen Mühlen, die ihre Pforten öffnen, sind zahlreiche restaurierte und teilweise noch funktionsfähige Windmühlen, Wassermühlen, Rossmühlen und Motormühlen. Die Menschen, die sich um die Mühlen kümmern, erklären den Besuchern ihre Geschichte und Funktion. Manche werden auch im Betrieb vorgeführt. Rund im einige der teilnehmenden Mühlen finden auch kleine Dorffeste statt.

Ein Prachtstück: Bockwindmühle von Borne im Fläming
Ein Prachtstück: Bockwindmühle von Borne im Fläming, Foto: D.Weirauch
Mühle auf der Insel Werder, Foto: D.Weirauch

Informationen zu allen am 25. Deutschen Mühlentag geöffneten Mühlen gibt es auf der Homepage der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.: www.muehlenvereine-online.de bzw. www.muehlen-in-brandenburg.de in der Rubrik „Mühlentag“.

Historische Mühle von Sanssouci, Foto: D.Weirauch
Historische Mühle von Sanssouci, Foto: D.Weirauch

Informationen zu Mühlen in anderen Bundesländern gibt es auf der Homepage der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. www.muehlen-dgm.de.

Mühlentag auch in Berlin

In Berlin wird der Mühlentag an mehreren Orten begangen, wie z.B. an der Bockwindmühle Marzahn am alten Dorfkern des ehemaligen Angerdorfs. Müller Jürgen Wolf wird im Außengelände zur Mühle einen auf dem Grundstück der Berliner Klosterstraße 65-67 in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt geborgenen Kollergang einer vormaligen Tabakmühle präsentieren.

Die Britzer Mühle, eine Galerieholländerwindmühle am Britzer Garten, öffnet an diesem Tag mit einem neuen Betreiberverein, der Britzer Müllerei e.V.. Der Eigentümer der Mühle, Grün Berlin GmbH hatte zu Jahresbeginn das Betreiben der Mühle in neue Hände gelegt.

Im Deutschen Technikmuseum in Berlin-Kreuzberg ist nach langer Sanierung nun auch die Holländerwindmühle „Foline“ wieder zu besichtigen. In den letzten Jahren wurden u.a. die Galerie erneuert und die Flügel saniert.

Die Mühle in Paretz hat zum Mühlentag geöffnet Foto: Weirauch
Die Mühle in Paretz hat zum Mühlentag geöffnet Foto: Weirauch

Neueste Ausgabe von Molina erschienen

Wie der Verlag terrapress mitteilte, erschien jetzt eine neue Ausgabe des Magazin ***Molina. Mühlen und Menschen, Ausgabe 2018***:

Historische Mühlen zu erhalten und auch in der Gegenwart traditionell weiter zu nutzen ist eine kulturelle Aufgabe, derer sich Mühlenfreunde in vielen europäischen Ländern sehr engagiert widmen. Die Herausgeber Torsten Rüdinger und Philipp Oppermann schauen mit dieser Ausgabe schwerpunktmäßig in zwei unserer Nachbarländer – in die Schweiz und nach Österreich, in denen ganz unterschiedliche Wege im Umgang mit alten Mühlen gegangen werden.
Glück zu!


https://www.terra-press.de/index.php?id=27

Hier geht es zur Dreifach-Windmühle in Straupitz im Spreewald.

 

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Störche sind da

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Im Havelland sind fast alle Horste von den Störchen wieder belegt. So in Roskow, Päwesin auch in Gortz. In Bagow wartet man auf das Stochenpaar noch, ebenso in Buckow bei Nennhausen.

Stöche auch im Storchendorf Rühstädt

Es klappert auch wieder kräftig in Rühstädt, Deutschlands einzigem Europäischen Storchendorf! Die auf halbem Wege zwischen Hamburg und Berlin gelegene Prignitz beeindruckt nicht nur mit einer der schönsten Naturlandschaften Deutschlands, sondern auch mit der größten Storchenkolonie Mitteleuropas. Darüber habe ich hier schon desöfteren berichtet. Vier Störche sind bereits aus dem Winterquartier in Deutschlands einziges „Europäisches Storchendorf“ heimgekehrt – nun werden es fast täglich mehr. Jedes Jahr nisten im Schnitt 70 Störche in Rühstädt.

Störche in Rühstädt. Bildquelle: Archiv Tourismusverband Prignitz.
Störche in Rühstädt. Bildquelle: Archiv Tourismusverband Prignitz.

Deutschlands storchenreichstes Dorf

Rund 40 Brutstätten stehen den Störchen in Deutschlands storchenreichstem Dorf zur Verfügung. Die Nester wurden jetzt kontrolliert und für die neue Storchensaison fit gemacht. Nun können die langbeinigen Besucher ihr Sommerquartier in Besitz nehmen. „Vier Störche sind bereits pünktlich eingeflogen: ein Paar und zwei Einzelstörche. Es sind die ersten sogenannten Westzieher. Die Ostzieher befinden sich derzeit noch über Ägypten und werden voraussichtlich in der zweiten Aprilwoche in Rühstädt einfliegen“, so Jürgen Herper, Naturwächter im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und zugleich Mitglied des Storchenclubs Rühstädt.

Ein ganz besonderes Naturerlebnis ist der spätabendliche Einflug der Störche in ihre Nester. „Das große Begrüßungsgeklapper und die letzten Jungenfütterungen des Tages sind von Mitte Mai bis Mitte August für Gäste und Bewohner des Dorfes ein täglicher Höhepunkt“, so Herper.

Erlebnisführung „Rühstädter Storchenfeierabend“

Für Besucher, die das Storchendorf länger erkunden möchten, bietet das Schlosshotel Rühstädt ein attraktives Verwöhnwochenende mit Wellness-Angebot und Erlebnisführung. Buchbar ist das Angebot unter: https://bit.ly/2jEumpW. Leidenschaftliche Radfahrer können zudem auf der 27 Kilometer langen Tour „Treffpunkt Adebar“ die Nahrungsgebiete der Störche individuell erkunden: Weitere Infos: www.dieprignitz.de

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365 Tage bis zum Start von “fontane.200”

Fontane - 2018 (4)

Theodor Fontanes 200. Geburtstag wirft seine Schatten voraus. Wir werden hier ueber verschiedene Aspekte zum Leben und Werk des beruehmten Autors berichten. In einem Jahr, am 30.03.2019, wird das Fontanejahr 2019 offiziell in der Neuruppiner Kulturkirche und mit dem Beginn der Leitausstellung fontane.200/Autor im Museum von Neuruppin eröffnet. Für Ungeduldige bieten bereits die naechsten Monate einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Feierlichkeiten. Darueber informiert Kulturland Brandenburg in einer Pressemitteilung.

Hier einige Hoehepunkte: So kuendigen die Fontane-Festspiele in Neuruppin vom 19. bis 20. Mai 2018 die Vielfalt des Fontanejahres an. Jürgen Kuttners Uraufführung der Fontane-Video-Schnipsel-Show, Frank Matthus Vorschau auf sein opulentes Theaterprojekt 2019, das Fontane-Lyrik-Projekt No.5 sowie das Europäische Festival der Reiseliteratur »Neben der Spur« gehören zum Programm der Festspiele.

365 Tage bis zum Start von “fontane.200”

Eine weitere Aussicht auf das Jubiläumsjahr geben Veranstaltungen zu den Wanderungen auf Fontanes Spuren, beispielsweise im Spreewald und in Paretz, ab Herbst 2018. Im Schloss Paretz gibt es eine musikalische Lesung zum 199. Geburtstag des Autors, gefolgt wird ihm nach Schottland und durch sein Werk.  Das Spreewald-Museum in Lübbenau stellt ab November 2018 in einer Ausstellung den Berliner Maler und Grafiker Manfred Pietsch als Chronisten der Mark Brandenburg vor. Zur Weihnachtszeit erfahren die Besucher*innen des Schlosses Lübben bei einer Lesung alles über »Weihnachten im Hause Fontane«.

Ausführliche Informationen zum Programm in 2018 und im Fontanejahr 2019 befinden sich auf den Webseiten www.fontane-200.de und www.fontane-festspiele.com. Die Vorbereitungen des Fontanejahres können über die Social-Media Kanäle facebook.com/fontane200 und twitter.com/fontane200 verfolgt werden.

In der heutigen Karl-Marx-Straße 84 wurde Fontane geboren Foto: Weirauch
In der heutigen Karl-Marx-Straße 84 von Neuruppin wurde Fontane geboren Foto: Weirauch

Veranstaltungen 2018

Fontane-Festspiele 2018 »Absolut fontastisch«

  1. und 20. Mai 2018, Fontanestadt Neuruppin

Führungen zu Fontane

  1. September 2018 und 29. Oktober 2018, jeweils um 16 Uhr, Paretz

Pietsch trifft Fontane. Malerei und Literatur. (Ausstellung)

  1. November 2018 bis 24. März 2019, Spreewald Museum Lübbenau

Weihnachten im Hause Fontane (Lesung)

  1. Dezember 2018, Schloss Lübben (Spreewald)

Schloss Luebben im Spreewald Foto: Weirauch

Musikalische Lesung Nr. 1

  1. Dezember 2018, 15 Uhr, im Schloss Paretz
  2. Schloss Paretz im Havelland, Foto: Weirauch
    Schloss Paretz im Havelland, Foto: Weirauch

Wanderungen auf Fontanes Spuren

  1. Dezember 2018, 14 bis 16 Uhr, Burg (Spreewald)

Unter dem Titel »fontane.200« feiert Brandenburg vom 30. März bis zu Fontanes Geburtstag am 30. Dezember 2019 den 200. Geburtstag des großen Autors in Kooperation mit zahlreichen Programmpartnern und einem breitgefächerten Veranstaltungsprogramm im ganzen Land und darüber hinaus.

Die Aktivitäten der Fontanestadt Neuruppin bilden einen zentralen Ausgangspunkt der Festivität zu »fontane.200«. Ein umfangreiches Rahmenprogramm, die Leitausstellung »fontane.200/Autor« im Museum Neuruppin, die Fontane Festspiele und interaktive Jugendprojekten sind die Highlights der Stadt.

Kulturland Brandenburg präsentiert 2019 das Themenjahr ebenfalls mit rund 40 Partnerprojekten unter dem Titel »fontane.200/Spuren«: Im gesamten Bundesland finden Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Theater, Tanz, Film und zeitgenössische Kunst sowie kulturtouristische Angebote statt. Die Ausstellung »fontane.200/Brandenburg – Bilder und Geschichten« des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam folgt dem Entdeckungsreisenden Fontane: Wie bereitete Fontane sich auf seine Fahrten vor, wie reiste er?

Wer waren seine Informanten und Begleiter? Zum wissenschaftlichen Höhepunkt von fontane.200 lädt das Theodor-Fontane-Archiv ein. Der mehrtägige internationale Kongress zum Thema »Fontanes Medien (1819–2019)« setzt sich mit der Bedeutung der Medien für Theodor Fontanes Werk und die Historizität wie Aktualität des Schriftstellers und Medienarbeiters Fontane auseinander. Mit dabei auch die  Theodor Fontane-Arbeitsstelle, Seminar für Deutsche Philologie bei der Georg-August-Universität Göttingen 

fontane.200 wird konzipiert und koordiniert durch das fontane.200/Büro. Eine Kooperation der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH mit der Universität Potsdam.

Hier bereits einige Beiträge auf einfachraus.eu zu theodor fontane:

+ Ribbeck im Havelland

+ Neuruppin

+ Berlin

+ /Erik Lohrenz und Robert Rauh “Fünf Schlösser

 

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Ausflugstipps für Himmelfahrt-Wochenende

Kloster Zinna bei Jüterbog, Foto: D.WeirauchKloster Zinna bei Jüterbog, Foto: D.Weirauch

Mit dem Himmelfahrttag steht ein weiteres langes Wochenende bevor. Eine gute Gelegenheit, um einen Ausflug nach Brandenburg zu planen. Hier einige Ideen (Dank an Birgit und Patrick von TMB Brandenburg).

Himmelfahrts-Jesus und rote Rosen in Jüterbog: Im Mittelalter halfen viele Bräuche den Menschen dabei, den Glauben zu verstehen. Einen dieser Bräuche hat Pfarrer Bernhard Gutsche in Jüterbog wieder belebt. In der dortigen St. Nikolaikirche wurde vor ein paar Jahren eine etwa 80 Zentimeter große hölzerne Jesusfigur gefunden. Recherchen ergaben, dass es sich um einen so genannten Himmelfahrts-Christus handelt, der im Mittelalter am Himmelfahrtstag an einem Seil zum Gewölbe hinaufgezogen wurde und in einer Öffnung verschwand, dem „Himmelfahrtsloch“.

Blick in die Jüterboger Kirche Sankt Nikolai, Foto: D. Weirauch
Blick in die Jüterboger Kirche Sankt Nikolai, Foto: D. Weirauch

Der Aufzug der Christusfigur und der darauf folgende Rosenregen sind damit ein einprägsamer Ausdruck für die Himmelfahrt. Beginn dieses ganz besonderen Gottesdienstes ist am 10. Mai 2018, 10 Uhr. Weitere Informationen: www.reiseland-brandenburg.de/poi/flaeming/kirchen/nikolaikirche-jueterbog

Glocke kommt zurück

Pilgern mit Glocke in der Prignitz: In der Himmelfahrtswoche vom 9. bis 12. Mai 2018 wird eine Replik der berühmten Wilsnacker Glocke ihren Weg zurück zur Wunderblutkirche in Bad Wilsnack finden. Ab Barsikow wird die detailgetreue Kopie stilecht mit Pferde-, Esel- und Handkarren entlang der bekannten Pilgerroute durch die Prignitz gezogen. Sogar ein Boot und ein Kremser kommt zwischen Wusterhausen und Berlitt zum Einsatz. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Glocke auf ihrem Weg zurück nach Hause auf dem Pilgerweg in der Prignitz zu begleiten. Die 1471 in Bad Wilsnack gegossene Riesenglocke wurde im 16. Jahrhundert im Zuge der Reformation von Kurfürst Joachim II. zum Berliner Dom abtransportiert.

Blick in die Wunderblutkirche von Bad Wilsnack, Foto: D. Weirauch
Blick in die Wunderblutkirche von Bad Wilsnack, Foto: D. Weirauch

Der Treff für den historisch nachempfundenen Wegverlauf ist am Mittwoch, dem 9. Mai 2018 um 10 Uhr in Barsikow. Am Donnerstag, dem 10. Mai 2018, geht es schon um 8 Uhr los an der Kirche am Wegemuseum. Am Freitag, dem 11. Mai 2018, wird die Replik von Berlitt über Barenthin, Görike und Söllenthin mit Traktor und Anhänger bis nach Klein Leppin transportiert. Am Sonnabend, dem 12. Mai 2018, haben Interessierte die letzte Möglichkeit, ab 12 Uhr das letzte Wegstück bis Bad Wilsnack mitzugehen. Weitere Informationen: www.dieprignitz.de

Jim Knopf im Filmpark Babelsberg

Der Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ ist einer der teuersten und aufwendigsten Projekte der deutschen Filmgeschichte. 25 Millionen Euro hat die Produktion gekostet und läuft seit Ostern erfolgreich in den deutschen Kinos. Wer die original Kulissen dazu einmal besichtigen möchte, macht einen Besuch im Filmpark Babelsberg in Potsdam. Hier steht die wunderbare Außendekoration „Lummerland“, aus der Filmproduktion, basierend auf dem Kinder- und Jugendbuch-Bestseller von Michael Ende. Auf einer geführten Tour sind darüber hinaus weitere Außensets zu bestaunen.

Lokomotive EMMA in Lummerland im Filmpark Babelsberg_Foto_Manfred Thomas
Lokomotive EMMA in Lummerland im Filmpark Foto: Filmpark Babelsberg (Manfred Thomas)

Das Military Camp zum Beispiel, das für Dreharbeiten zum Hollywood Blockbuster „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“ aufgebaut war und einer Starbesetzung als Kulisse diente. Zu besichtigen ist außerdem das „Original GZSZ-Außenset“ und mit etwas Glück kann man seinen Lieblingsstars bei der Arbeit zusehen. Der etwa 30 minütige Rundgang findet etwa alle 20 bis 30 Minuten während der regulären Öffnungszeiten statt. Weitere Informationen: www.filmpark-babelsberg.de

Der Erfinder des Ringofens

Internationaler Museumstag im Ziegeleipark Mildenberg: Zum 41. Mal wird der vom Deutschen Museumsverband e.V. organisierte „Internationale Museumstag“ gefeiert. Im vergangenen Jahr nahmen 1.765 Museen teil und boten fast 5.000 Aktionen an. Der Internationale Museumstag am 13. Mai 2018 im Ziegeleipark Mildenberg ist Teil des Europäischen Kulturerbejahres 2018. Das diesjährige Motto ist der 200. Geburtstag von Friedrich Hoffmann, dem Erfinder des Ringofens. An diesem Tag dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf eine spannende Entdeckungsreise durch den Ringofen freuen.

Historische Dampflok im Ziegeleipark Zehdenick Foto: Weirauch

Eine Sonderführung für Familien beleuchtet das Leben und Wirken Friedrich Hoffmanns. Seine schöpferische Leistung brachte die Ziegelindustrie maßgeblich voran und sorgte dafür, dass die aufstrebenden Städte wie Berlin, mit ausreichend Ziegel versorgt werden konnten. Beginn ist um 14 Uhr. Weitere Informationen: www.ziegeleipark.de

Pollo dampft wieder

Prignitzer Kleinbahn feiert 25-jähriges Jubiläum: Auf halbem Wege zwischen Berlin und Hamburg, im nordwestlichsten Zipfel des Landes Brandenburg, bietet das Reisegebiet Prignitz in einer der schönsten Naturlandschaften Deutschlands Eisenbahnromantik vom Feinsten. Vom 5. bis 13. Mai 2018 lockt die Dampfwoche des Prignitzer Kleinbahnmuseums Lindenberg e.V. anlässlich des 25-jährigen Jubiläums mit vielen Höhepunkten für Eisenbahnfans und Nostalgie-Liebhaber.

Der Prignitz Pollo c: Ronald Meissner
Der Prignitz Pollo c: Ronald Meissner

Die einzigartige Naturregion ist bekannt für die Auenlandschaft des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe-Brandenburg im Westen, der östlich gelegenen Kyritz-Ruppiner Heide und den südlichen Ausläufern der Müritzer Seenlandschaft. Aber nicht nur Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, eine Fahrt mit der Museumsbahn „Pollo“ lässt das Herz jedes Eisenbahnfans höherschlagen. Während der Dampfwoche werden neben anderen Gastfahrzeugen gleich drei Dampflokomotiven auf der Schmalspurbahn im Stundentakt unterwegs sein. Weitere Informationen: www.pollo.de

Wanderung zu den Maiglöckchen

In Grünheide, direkt hinter der Stadtgrenze von Berlin, beginnt  unser Wandertipp für das lange Wochenende. Am Bahnhof Fangschleuse (Anreise mit der S3 bis Erkner, dann mit der Regionalbahn RE1 bis Fangschleuse) startet der acht Kilometer lange Weg. Von hier aus geht es durch das waldreiche Löcknitztal. Wer ein Fernglas besitzt sollte es unbedingt mitnehmen. Mehr als 100 Vogelarten leben in diesem Gebiet. Ein besonderes Schauspiel bietet sich jetzt im Frühling: In den Wäldern gibt es eines der größten Vorkommen an Maiglöckchen in ganz Europa. Ein weiterer Tipp für diese Tour: Auf dem Löcknitzcampus in Grünheide kann man Europäische Sumpfschildkröten in einem Freigehege erleben. Sie haben in früheren Zeiten im Löcknitztal zu Tausenden gelebt. Das Ende der Tour ist in Hangelsberg erreicht (Rückfahrt mit dem RE1 vom Bahnhof Hangelsberg bis Bahnhof Fangschleuse oder direkt nach Berlin, Achtung: vom 14.-21. Mai verkehrt der RE1 nicht zwischen Erkner und Ostkreuz). Weitere Informationen: www.seenland-oderspree.de

Weitere Ausflugstipps zum verlängerten Himmelfahrts-Wochenende:

www.reiseland-brandenburg.de