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Hier werden aktuelle Bücher zu den Themen Reisen, Geschichte, Verbraucherschutz und Literatur besprochen.

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Meeresrauschen – Auszeiten in Bildern und Geschichten

Meeresrauschen DuMont Bildband Cover 300dpi

Der Meer wirft silberne Glanzlichter auf den Alltag, egal ob Sie sich an einem Regentag in die Sofaecke kuscheln und in Gedanken dem Meeresrauschen lauschen. Oder ob Sie sich, inspiriert von unseren Geschichten und Tipps mit Meerwert, auf den Weg machen und selbst die Nase in den Wind halten. Das Gute ist: Wer sein Meerweh stillen will, muss gar nicht weit fahren, denn in Europa gibt´s gleich vier Meere: Ostsee, Nordsee, Atlantik und Mittelmeer.

Mit Meeresrauschen – Vom Glück, am Wasser zu sein. Kleine Auszeiten in Bildern und Geschichten, erschienen im  DuMont Reiseverlag gibt es ein Buch zum wegträumen. Es ist ein ideales Geschenk.

„Das Meer ist nur ein Behälter für alle die ungeheuren, übernatürlichen Dinge, die darin existieren; es ist nicht nur Bewegung und Liebe; es ist die lebende Unendlichkeit.“ Jules Verne

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Buchtipp: 111 Orte im Harz

Harz (4)Sa kommt sie: die Dampflok, fast 60 Jahre alt. Foto: Weirauch

Der Harz ist im norddeutschen Raum bekannt als Ski-, Rodel- und Wandergebiet. Motorradfahrer schätzen ihn ebenfalls als kurvenreiches Eldorado – und sonst so? Dieses geologische Urgestein hat weit mehr zu bieten! Viel Neues, Unerwartetes und Faszinierendes gibt es zu entdecken. Der Harz liegt wie eine Art “Lummerland” als Mittelgebirgsinsel in der norddeutschen Ebende. Er hat eine in jeder Beziehung gut zu “erfahrene” Größe mit seiner geografisch ovalen Abgeschlossenheit und ist auf ganz eigene Weise eine Art Überraschungsei!

Die innerdeutsche Nahtstelle ist kein wirtschaftlich starker Raum – das touristische Potenzial ist jedoch nach wie vor hoch, auch wenn der Harz bei vielen als etwas “angestaubt” gilt. Seit einiger Zeit ändert sich was, das Tourismusschwungrad ist frisch geölt! Man ist dabei, ein jüngeres Image “Typisch Harz” zu entwickeln, und es liegt Morgenluft über den bewaldeten Höhen …

Ist das nicht eine traumhafte Aussicht ? Vom "Aussichtsreich" ins Harzvorland. Foto: Weirauch
Ist das nicht eine traumhafte Aussicht ? Vom “Aussichtsreich” ins Harzvorland. Foto: Weirauch
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Mit dem Schiff über die Flüsse der Welt

Kreuzfahrt

Fluss-Kreuzfahrten haben seit Jahren Konjunktur. Als Alternative oder Ergänzung zur Hochseekreuzfahrt nimmt die Beliebtheit von flussschiffreisen stetig zu. Längst ist auch das angestaubte Image verschwunden. Heute fahren sowohl Familien als auch Alleinreisende mit den modernen Schiffen.Da ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Welche Route ist dabei die Interessanteste, wo bekomme ich am meisten für mein Geld zusehen? wie ist die Versorgung an Bord? Gibt es so etwas wie eine Seekrankheit auf Binnenschiffen? Welche Schleusen sind technische Meisterleistungen?

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Buchtipp: Reiseführer für die Prignitz

Schloss Wolfshagen in der PrignitzSchloss Wolfshagen in der Prignitz

Eigentlich ist der soeben erschienene Reiseführer „Prignitz. Ein Wegbegleiter“ auch ein kurzweiliges Geschichtsbuch. So viele Episoden, Erklärungen, Rätselauflösungen und Reisetipps habe ich selten kompakt gefunden.

Buchtipp: Reiseführer für die Prignitz

Das vom Brandenburgkenner Joachim Nölte verfasste und reich illustrierte Buch stellt die Region im Nordwesten Brandenburgs in ihrer gesamten historischen Ausdehnung entlang Elbe, Stepenitz und Dosse dar.

Gut erläutert: Das Königsgrab von Seddin
Gut erläutert: Das Königsgrab von Seddin (C): D.Weirauch
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Die Lebenswelt des Fürsten von Pückler-Muskau

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Welch ein Buch ? möchte man ausrufen. „Park und Schloss Branitz“ von Gert Streidt, dem kundigen Kenner. Und die stimmungsvollen Fotos von Hans Bach.

Ja, der soeben in der Edition Braus Verlag Berlin erschienene opulente Band „Park und Schloss Branitz“ eignet sich dafür, den Lieben unter den Weihnachtsbaum gelegt zu werden.

Seepyramide Branitz, Foto: K. Weber, Stiftung Fürst-Pückler-Museum
Seepyramide Branitz, Foto: K. Weber, Stiftung Fürst-Pückler-Museum

Spaziergang durch Branitz

Oder jetzt schon drin geblättert und einen Spaziergang durch den nun herbstlichen Park am Rande von Cottbus geplant. Das Buch macht Lust darauf.

Höhepunkt des Branitz-Besuches ist aber der Spaziergang im Park. Dieser erscheint zu den verschiedenen Jahreszeiten wie ein Naturwunder. Tatsächlich wurde er aber von Pückler bis ins kleinste Detail geplant. Neben dem inneren Kernbereich mit dem spätbarocken Schloss und den berühmten Pyramiden gehört auch der kaum bekannte Außenpark zum Gesamtensemble. Als „gestaltete Feldflur“ bezog Pückler dort die land- und forstwirtschaftlichen Flächen der direkten Umgebung in seine Anlage mit ein.

Elegante Seen und Wasserläufe

Der Park Branitz bei Cottbus mit seinen elegant geführten Seen und Wasserläufen, fein geschwungenen Erdmodellierungen und den meisterhaft gestalteten Gehölzkompositionen stellt ein Meisterwerk der Landschaftsgartenkunst dar. Es ist das Lebenswerk des Gartengestalters Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871), der zu den größten europäischen Gartenkünstlern zählt. Er stand im Austausch mit den Geistesgrößen seiner Zeit und unternahm Reisen bis nach England und in den Orient. Der im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegte Park und die beiden einzigartigen Erdpyramiden sind Reminiszenzen an seine Reiseerfahrungen. Neben dem Park ist auch das Schloss einen Besuch wert, das mit seinem originalgetreuen Interieur den Besucher in die Lebens- und Gedankenwelt Fürst Pücklers entführt.

Branitz

Er war Gartenkünstler, Schriftsteller und Unternehmer. Von Herrmann Fürst von Pückler-Muskau stammt auch ein Großteil des Parkes Babelsberg gegenüber der Glienicker Brücke in Potsdam.

Bedeutender Landschaftsgärten des 19. Jahrhunderts

Branitz zählt als Ensemble zu den bedeutendsten Landschaftsgärten des 19. Jahrhunderts. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht, überraschen den Besucher im Park immer neue Landschaftsbilder. Die beiden Erdpyramiden sind die Wahrzeichen des Parks. Sie vermitteln einen Eindruck von Ewigkeit. In der Wasserpyramide, dem Tumulus, sind der Fürst und seine Frau Lucie beigesetzt. Derzeit wird die Wasserpyramide restauriert. Neugierig wie Journalisten sind, schon jetzt die Frage: wie sieht es in ihrem Inneren aus? Gibt es von Pückler wirklich keine Überreste mehr, wie er es wünschte.

Vorerst aber begeben wir uns auf einen Spaziergang durch den Branitzer Park. Dank des Sehnsucht erzeugenden Bandes von Gert Streidt und Hans Bach.

Info:

Gerts Streidt/Hans Bach:

Park und Schloss Branitz: Die Lebenswelt des Fürsten von Pückler-Muskau, Braus Verlag, 29.95 Euro , mit prächtigen Fotografien

Die Macher

Gert Streidt war in verschiedenen Aufgabenbereichen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten leitend tätig, bevor er das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam aufbaute. Seit 2008 ist er Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.

Hans Bach, Diplom-Fotodesigner, lebt und arbeitet seit 1994 in Potsdam als freischaffender Architekturfotograf mit den Schwerpunkten Architektur- und Landschaftsfotografie. Regelmäßige Publikationen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Denkmalpflege Brandenburg u. Potsdam, Museen, Architekturbüros. Veröffentlichung zahlreicher Bildbände, „Park Sanssouci“ erschien 2012.