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Hier werden aktuelle Bücher zu den Themen Reisen, Geschichte, Verbraucherschutz und Literatur besprochen.

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Briefwechsel zwischen Fontane und Storm

Storm

Theodor Storm hatte 2017 seinen 200. Geburtstag. Dieser wurde kaum beachtet. Fontanes jubiläum iost 2019 – mit viel Würdigung bereits im Vorfeld.  Um so wichtiger erscheint uns der vorliegende Briefwechsel zwischen Theodor Fontane und Theodor Storm (Erich Schmidt Verlag, Mai 2018).  Dieser zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller-Briefwechseln des 19. Jahrhunderts. Dieser gilt als eine wichtige Quelle für die Beschäftigung mit den beiden Autoren. Der von Dr. Gabriele Radecke (sie ist Leiterin der Theodor Fontane-Arbeitsstelle an der Universität Göttingen  und Mitherausgeberin der Großen Brandenburger Fontane-Ausgabe) herausgegebene Band wird in einer textkritischen, nach neuen editorischen Standards erarbeiteten und umfangreich kommentierten Edition erstmals als Sonderausgabe im Taschenbuch vorgelegt.

Die 104 Briefe, die zwischen Dezember 1852 und Oktober 1887 geschrieben wurden, informieren nicht nur über die existentiellen Sorgen beider Schriftsteller. Sie berühren auch zentrale literarische und politische Themenbereiche und geben Einblicke in das gesellschaftliche und kulturelle Leben um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Potsdam kommt ebenfalls darin vor. Zwei der drei wohnungen der Familie Storm sind noch erhalten. Ein Haus wurde 1986 gegen große Proteste der Bürger abgerissen.

Storm und Potsdam

Gabriele Radecke: „Theodor Storm, der 2017 seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte, verbrachte vier wenig glückliche Jahre in Potsdam.“ Gegenüber Theodor Fontane, so ist im Briefwechsel zu lesen, beklagte sich Storm über eine permanente Überforderung durch zahlreiche Bagatellprozesse und das kaum zu bewältigende Aktenpensum. Radecke: „Es gab zudem große finanzielle Sorgen, weil Storm im ersten Jahr kein Gehalt bezog und die Familie auf Unterstützung der Eltern angewiesen war.“

Für die vorliegende Edition werden zum ersten Mal die erschlossenen Briefe und Briefbeilagen systematisch ermittelt. Durch dieses Verfahren werden die bisherigen Behauptungen hinsichtlich des Beginns und der Dichte der Korrespondenz sowie über Storms Lektüre, insbesondere von Theodor Fontanes Werken, korrigiert und neue Impulse für die Forschung gegeben.

Die Briefe werden ergänzt durch die Rezensionen und Essays von Storm und Fontane, die hier zum Teil erstmals nach dem Erstdruck oder nach der Handschrift ediert sind, wie etwa Fontanes „Erinnerungen an Theodor Storm“.

Für den Stellenkommentar, der biographische, literarische, kulturhistorische und geschichtliche Informationen enthält, sind neben der Forschungsliteratur auch unveröffentlichte Archivalien aus Storms und Fontanes Nachlass genutzt worden, die die subjektiven Aussagen der Briefe relativieren und kontextualisieren. Hervorhebenswert: Erläuternde Personen-, Periodika- und Werkregister schließen den Band ab. (2017-12-21)

Hier beschreibt Gabriele Radecke für Literaturport den Aufenthalt von Theodor Storm in Potsdam.

Informationen zum Buch

  • Theodor Storm – Theodor Fontane Der Briefwechsel: Historisch-kritische und kommentierte Ausgabe Taschenbuch –
  • von Dr. Gabriele Radecke (Herausgeber)
  • Verlag: Erich Schmidt Verlag GmbH & Co)
  • EUR 29,95
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111 Orte in Budapest, die man gesehen haben sollte

Das Parlament von Budapest, Foto: WeirauchDas Parlament von Budapest, Foto: Weirauch

Kaum eine Stadt in Europa wirkt so geheimnisvoll wie Budapest. Das ungarische Parlament liegt an der Donau wie ein Palast aus Tausendundeiner Nacht. Der ungarische Jugendstil und die Helden der Vergangenheit, opulente Bäder aus der Zeit der osmanischen Herrscher mitten in Europa oder die berühmten Cafés und pompösen Prachtbauten lassen die Bedeutung der Stadt erahnen. Und dann die ungarische Sprache: Liegt es auch an ihr, dass man mitten in Europa in eine andere Welt eintaucht? Lassen Sie sich verzaubern – von 111 außergewöhnlichen Orten, die Sie so noch nie gesehen haben.

Der Aussichtspunkt

Ist man am Ende der Kettenbrücke in Buda angelangt und geht die Treppen rechter Hand zur Donau hinunter, eröffnen sich besonders schöne Blicke auf Pest und die Häuserreihe, die von der Akademie der Wissenschaften bis hin zum Parlamentsgebäude verläuft. Das riesige Bauwerk hat von diesem Blickwinkel aus nicht die Dominanz wie sonst. Und auch wenn nicht jedes der Nachbarhäuser eine architektonische Besonderheit ist, wirken sie von hier aus hell und elegant. Die Donau ist an dieser Stelle schon mächtig breit, und von hier aus kann beinahe der Eindruck entstehen, man blicke auf eine Stadt am Meer. Das ist auch so etwas Tolles in der ungarischen Metropole: dass der Fluss mit seinen schönen Brücken diese mächtige Bedeutung im Stadtbild hat. Die Donau durchfließt Budapest von Norden nach Süden. Am schmalsten ist sie mit 283 Metern in etwa auf Höhe des Gellértberges, ihre Tiefe beträgt dort etwa neun Meter.

Die Kettenbrücke war übrigens zu Zeiten ihrer Erbauung eine technische Sensation. Sie spannt sich 375 Meter über den Fluss. Das war in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine architektonische Meisterleistung.

Informationen

Adresse: Budaer Seite der Kettenbrücke am Sztehlo Gábor rakpart, 1. Bezirk, 1011 Budapest

Ganztägige Ausflugsfahrten auf der Donau: www.mahartpassnave.hu/en

Die Autorinnen

Dorothee Fleischmann arbeitet als Autorin. Sie hat für Literaturbeilagen, Reiseportale und Reiseführer geschrieben, an diversen Buchprojekten mitgearbeitet, sie lektoriert und macht Pressearbeit. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in Berlin.

Carolina Kalvelage hat lange Jahre als Mediengestalterin gearbeitet, bis es sie gemeinsam mit ihrer Partnerin in die Welt hinauszog. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Budapest, Wien und Madrid lebt sie inzwischen in Barcelona und Bremen.

Infos zum Buch:

Dorothee Fleischmann, Carolina Kalvelage: 111 Orte in Budapest, die man gesehen haben muss, Emons Verlag GmbH

ISBN 978-3-95451-744-2, 14,95 Euro

 

Hier meine Erlebnisse mit der A-Rosa Bella in Budapest.

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Craftbiere von Churfranken bis Leipzig

978-3-7408-0338-4_418

Schon desöfteren habe mich hier mit dem Thema Bier beschäftig, Brauereien vorgestellt, die Stationen der Bierstraße (derer es mittlerweile mherere gibt) besucht und über ein Brauseminar geschrieben. Nun gibt es einen neuen Bier-Guide, den ich gern empfehlen möchte. Gestern noch war die Welt des Bieres so herrlich einfach strukturiert, dass wir uns nach sechs Halben immer noch blind in ihr zurechtfinden konnten. Im Norden zweifelte niemand daran, dass das Pils das Maß des guten Geschmacks sei, im Süden ließ sich das lebendige Inventar eines Wirtshauses ein Helles oder ein Weizen zapfen – und Ende.

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Lieblingsplätze in Leipzig

Leipzig (110)
    
 Was in Leipzig alt und was neu ist, das ist manchmal schwer zu sagen: Ein historischer Bahnhof wurde um einige Meter hin- und hergerückt und begann ein neues Leben als Brauerei. Gemeint ist der Bayerische Bahnhof.  Eine Spinnerei behielt zwar ihren Namen, bekam aber neue – manchmal versponnene – Nutzer. Künstler zogen ein. Und manche einstige Dreckecke ist längst zu einem Lieblingsplatz der Autoren avanciert. Die Rede ist von Marlis und Volkmar Heinz. Beide haben einen lesenswerten Leipzigführer im Gmeiner Verlag vorgelegt. Ich nutze das Buch gerne, wenn ich in Leipzig bin. Immer wieder entdecke ich neue Stätten, die es zu besuchen lohnt.

Hier einige Tipps der beiden Autoren:

Gasthaus Barthels Hof

Vergessen Sie alles, was Ihnen einfällt, wenn Sie Leipziger Allerlei hören. Nein, es ist nicht der verkochte Möhren-Erbsen-Spargelreste-Mischmasch aus der Dose. Es ist eine kunstvoll angerichtete Speise, bei der einzeln zubereitete Gemüse – junge Erbsen, Morcheln, Karotten, Spargel, oft auch grüne Bohnen, Blumenkohl oder Kohlrabi – durch Krebse, Krebsbutter oder Krebsklößchen gekrönt werden.

Blick in Barthels Hof, eine angesagte Adresse in Leipzig Innenstadt Foto: Weirauch

Und natürlich erzählt man sich zu dieser Kreation eine Geschichte: Nach den Napoleonischen Kriegen soll Stadtschreiber Malthus Hempel den Ratsherren vorgeschlagen haben, den Speck lieber zu verstecken und nur noch Gemüse auf den Tisch zu bringen, sonntags vielleicht ein Stückchen Mettwurst oder ein Krebslein aus der Pleiße dazu. Dann, so spekulierte er, werden sich all die Bettler und Steuereintreiber nach Halle oder Dresden orientieren.

  • Informationen
  • Adresse: Gasthaus Barthels Hof, Hainstraße 1, 04109 Leipzig
  • Tel. 0341 141310
  • www.barthels-hof.de

Nikolaikirche

Auch,wenn Debatten aufflammen, dass Leipzig ein Denkmal für die friedliche Revolution haben müsse – mit Sankt Nikolai hat die Stadt es längst. Das alte Gemäuer ergänzen ein paar neue Kommentare: Auf dem Nikolaikirchhof steht eine mit Palmwedeln gekrönte Säule, die denen im Kircheninneren gleicht, so als wäre sie von dort auf den Platz hinausgetreten. Pflasterseine wurden durch Glaswürfel ersetzt, die in der Daunkelheit nach und nach – als breite sich eine Menschenmenge aus – aufleuchten. Symbolisch für unaufhaltsamen Freiheitsdrang läuft stetig Wasser über den Rand eines groß0en runden Granitbrunnens.

Nikolaikirche Leipzig, Foto: D.Weirauch
Nikolaikirche Leipzig, Foto: D.Weirauch

Im Innern ist nach langem Umherirren einzelner Dokumente in der Südkapelle eine Ausstellung entstanden, die von Friedensgebeten erzählt. Die finden seit 1982, bis auf die Sommerpausen, noch immer jeden Montag statt.

  • Informationen
  • Adresse: Nikolaikirche, Nikolaikirchhof 3, 04109 Leipzig
  • Tel. 0341 12453820
  • www.nikolaikirche.de

Specks Hof

Etwa 30 solcher Passagen durchqueren in Leipzigs Innenstadt die Häuserblöcke. Die einen nennen sich ganz sachlich Marktgalerie oder Messehofpassage, die anderen Blauer Hecht oder Goldenes Händchen. Manche sind schlichte, kaum ins Auge fallende Durchschlupfe oder Lichthöfe, andere hingegen geben sich weit und prunkvoll wie die Häuser, zu deren Erdgeschoss sie gehören. Mag sein, dass die Mädlerpassage die bekannteste ist.

Als die architektonisch raffinierteste gilt allerdings Specks Hof, weil hier Modernes und Historisches so locker miteinander korrespondieren. Seinen Namen bekam das Eckgebäude übrigens durch Freiherrn Maximilian Speck von Sternburg, einen erfolgreichen Handeslherrn, der es 1815 erwarb.

  • Informationen
  • Adresse: Specks Hof, Zwischen Reichsstraße und Nikolaistraße, 04109 Leipzig
  • www. speckshof.de

Auerbachs Keller

Wer Leipziger nach Auerbachs Keller fragt, erlebt vom abschätzigen “Touristentrubel” bis zum wohlmeinden “Unbedingt!” alle Reaktionen. Wahrscheinlich so, wie es einem mit den Münchnern und deren Hofbräuhaus ginge, das als weltweit bekanntestes deutsches Restaurant gilt, unmittelbar gefolgt von Auerbachs Keller.

Neben dem Auerbachs Keller im Untergeschoss befinden sich in der Mädler-Passage kleine Ladengeschäfte und Gaststätten. Foto: D.Weirauch
Neben dem Auerbachs Keller im Untergeschoss befinden sich in der Mädler-Passage kleine Ladengeschäfte und Gaststätten. Foto: D.Weirauch

Die Einstimmung auf diesen historischen Ort beginnt schon oben in der Mädlerpassage. Die linke Schuhspitze der überlebensgroßen schwarzen Faust-Skulptur glänzt golden. Manch einer streift sie nur im Vorbeigehen mit dem Finger, andere bleiben stehen und reiben sorgfältig. Das soll Glück bringen. Die Hauptfigur aus Goethes Drama steht neben Mephisto auf einem Podest, gegenüber drei trunkene Studenten. Die Akteure der Weltliteratur debattieren erregt über die Köpfe der gewöhnlichen Passanten hinweg.

  • Informationen
  • Adresse: Auerbachs Keller, Grimmaische Straße 2-4, 04109 Leipzig
  • Tel. 0341 216100
  • www.auerbachs-keller-leipzig.de

Restaurant und Museum zum Arabischen Coffe Baum

Dieses barocke Portal ist für Leipzig eigentlich nicht typisch. Dennoch mühen sich die Touristen, auf dem kleinen Platz davor zwischen Brunnen und Sonnenschirmen einen passenden Fotostandpunkt zu finden. Die begehrten Motive sind das Restaurant Zum Arabischen Coffe Baum und dessen prächtiger Eingang. Auf dem reicht ein hingestreckter stattlicher Osmane einem kleinen Amor eine Schale Kaffee. Dass es sich tatsächlich um den “Türkentrank” handelt, offenbart die Pflanze im Hintergrund, ein Kaffeebaum. Man erzählt sich, Kurfürst August der Starke habe dieses Kunstwerk anno 1719 der Wirtin Johanna Elisabeth Lehmann geschenkt, aus Dankbarkeit für eine besondere Liebesnacht.

Fest steht: Das Gasthaus ist eines der ältesten kontinuierlich betriebenen Café-Restaurants Europas. Seit 1711 wird hier Kaffee ausgeschenkt. Vier Etagen hat es und überall verteilt kleine Gasträume. Die sind über eine knarrende Holztreppe zu erreichen, die ab und zu einen Blick auf den engen Innenhof freigibt und auch in die Ausstellung des Kaffeemuseums führt.

  • Informationen
  • Adresse: Restaurant und Museum zum Arabischen Coffe Baum, Kleine Fleischergasse 4, 04109 Leipzig
  • Tel. 0341 9610060

Das Restaurant “Zum Arabischen Coffe Baum” liegt am sogenannten Drallewatsch, einer von vier rund ums Jahr bevölkerten Leipziger Kneipenmeilen.

Bachdenkmal auf dem Thomaskirchhof

Zu seinen Füßen herrscht jederzeit Gewusel. Ein Foto mit Bach scheint Pflicht unter den Weitgereisten. Die 2,45 Meter hohe Bronzestatue wurde vom Leipziger Bildhauer Seffner entworfen und am 17. Mai 1908 enthüllt. Dem war ein zäher Standortstreit vorausgegangen, letzlich fiel die Wahl auf den jetzigen Platz – und Leibniz, der seit 1883 dort stand, musste weiterziehen.

  • Informationen
  • Adresse: Bachdenkmal, Thomaskirchhof,
  • 04109 Leipzig
  • Denkmal für den Thomaskantor Foto: Weirauch
    Denkmal für den Thomaskantor Foto: Weirauch

Hauptbahnhof

Die Leipziger lieben ihren Hauptbahnhof. Seitdem 1915 der Schlussstein gesetzt wurde, kann vermutlich jedes Schulkind aufsagen, das er der größte Kopfbahnhof Europas sein.

Allein mit der ursprünglichen Symmetrie hapert es: Einst teilte die Grenze zwischen der sächsischen und der preußischen Eisenbahn das Gebäude zwischen Ost- und Westhalle in zwei deckungsgleiche Halbbahnhöfe. Es gab zwei Bahnhofsvorsteher, die sich allmorgendlich an der “Landesgrenze” zwischen Gleis 13 und 14 hochoffiziell begrüßten. Heute fehlen nicht nur im Osten drei, sondern im Westen gleich fünf der alten Gleise. Letztere sind inzwischen dem Eingang des City-Tunnels gewichen. Und niemand hat dagegen protestiert.

  • Informationen
  • Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz 5,
  • 04109 Leipzig

Blick vom einstigen Uni-Hochhaus auf Leipzig Foto: Weirauch
Blick vom City-Hochhaus auf das Völkerschlachtdenkmal Foto: Weirauch
Blick vom City-Hochhaus auf das Völkerschlachtdenkmal Foto: Weirauch
Völkerschlachtdenkmal Leipzig
Völkerschlachtdenkmal Leipzig Foto: Weirauch

Buchtipp: Marlis Heinz, Volkmar Heinz, Lieblingsplätze zum Entdecken: Leipzig, Gmeiner-Verlag GmbH, Meßkirch 2017, 14.99 Euro

Marlis Heinz wurde 1956 in Leipzig geboren, ging hier zur Schule, studierte an der Uni Leipzig Journalistik, arbeitete bei der »Leipziger Volkszeitung«. 1990 gründete sie mit Kollegen das Journalistenbüro »Leipzig Report«. Heute schreibt sie solo für Tageszeitungen und Zeitschriften.

Volkmar Heinz, Jahrgang 1954, wurde schon als Baby Leipziger. Er hat Bildjournalismus studiert und vier Jahrzehnte lang Tageszeitung gemacht. 1993 bis 2014 leitete er die Fotoabteilung der »Leipziger Volkszeitung«. Heute ist er im Ruhestand.

Blick vom City-Hochhaus auf den Leipziger Hauptbahnhof foto: Weirauch
Blick vom City-Hochhaus auf den Leipziger Hauptbahnhof Foto: Weirauch
hier geht es zu weiteren Sehenswürdigkeiten in Leipzig.
Bräuhaus im Bayerischen Bahnhof in Leipzig Foto: Weirauch
Bräuhaus im Bayerischen Bahnhof in Leipzig Foto: Weirauch
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5 Topziele in Franken

Ansbach (12) - Kopie

“Frische Fahrt ins Romantische Franken” So lautet der Titel eines Reiseführers, den Jörg Berghoff im Gmeiner Verlag herausbrachte. 66 Lieblingsplätze hat der Reisejournalist darin aufgelistet.

Soviel sei verraten: die Lektüre lohnt. Immer, wenn ich in Franken unterwegs bin, schlage ich in dem Führer nach und lasse mich neu inspirieren. Das romantische Franken ist weit mehr als eine werbewirksame Erfindung pfiffiger Tourismus-Marketingstrategen oder Rückzugsort zivilisationsmüder Aussteiger. Jörg Berghoff erklärt es so : “Es liegt zugegebenermaßen etwas abgeschieden zwischen Frankenhöhe und dem Steigerwald im Norden, dem Hesselberg im Süden, zwischen Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl im Westen und der Metropolregion Nürnberg im Osten. Damit erfüllt es zwar alle Kriterien für ein Gebiet, in dem sich jeder romantisch veranlagte Mensch schnell wie zu Hause fühlen kann. Doch das Romantische Franken auf inszeniertes Mittelalter, Fachwerkromantik und Seelenlandschaften zu reduzieren, wird ihm nicht gerecht. Die heutige Ästhetik ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen, manch neuer Museumsbau wirkt eher puristisch-postmodern und auch als Wirtschaftsstandort mit innovativen Unternehmen vor allem in der Kunststoffverarbeitung hat sich die Gegend international einen Namen gamacht. Das auch lauthals zu verkünden, ist eine andere Sache.” Aus den 66 Zielen habe ich 5 ausgewählt, hier sind sie:

Hier 5 Topziele in Franken:

Ansbach – Markgräfliche Residenz

Die ehemalige Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach hat noch heute ein wenig vom Flair eines Fürstertums. Durch ihre historischen Mauern weht das elegante, prunkvolle, unbeschwerte Lebensgefühl des Rokoko, vergeblich sucht man hier das fränkische Klischee von Fachwerk im Zuckerbächerstil. Die Stadt schwelgt vielmehr in barocken Fassaden und versteckten Renaissance-Innenhöfen.

Das hat sie hauptsächlich dem wohl exravagantesten Vertreter des Hohenzollerngeschlechts Karl Wilhelm Friedrich, dem “Wilden Markgrafen”, zu verdanken. Um den sinnenfrohen, den Lustbarkeiten zugeneigten Herrscher ranken sich viele Legenden, sicher ist, dass seine Jagdleidenschaft ihm nicht nur die damals größte Falknerei Europas einbrachte, sondern auch manch anderes Pläsier zwischen Puder und Perücken.

Die preußische Prinzessin Friederike Luise wurde 1729 mit 15 Jahren in Berlin mit Carl Wilhelm Friedrich, Markgraf von Brandenburg-Ansbach (1712–1757), dem „wilden Markgrafen“, verheiratet.  Ihr Bruder König Friedrich II. unterstützte sie mit einer Apanage und erhielt im Gegenzug ein Regiment Soldaten aus Ansbach (ebenso erging es seiner in Bayreuth verheirateten Schwester Wilhelmine. Diese nicht aus Preußen stammenden Truppen haben erfolgreich für Preußen gekämpft; sie erscheinen im Text zum Hohenfriedberger Marsch: „Auf Ansbach Dragoner, auf Ansbach-Bayreuth“.

Informationen

  • Adresse: Residenz Ansbach, Bayerische Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach,
  • Promenade 27, 91522 Ansbach
  • Tel. 0981 9538390
  • www.schloesser.bayern.de

Ansbach – Kaspar-Hauser-Museum

Eine eigenständige Abteilung im Markgrafenmuseum ist Kaspar Hauser gewidmet, ein Buchladen um die Ecke und manch Speis und Trank in den Gasthöfen.  Es sind weniger die sehenswerten Exponate wie jene blutbefleckte Leinenhose, die 1996 das Wochenmagazin “Der Spiegel” gentechnisch untersuchen ließ, um zu beweisen, dass er kein badischer Erbprinz war. Wer weiß denn schon, ob die Hose tatsächlich von Kaspar getragen wurde? Nein, es ist die besondere Stille der Räume, ihre Anordnung, das gedämpfte Licht und eine geheimnisvolle Atmosphäre, die jeden Besucher umgibt und der sich keiner entziehen kann.

Im Museum für Kaspar Hauser können Besucher abstimmen, Foto: D.Weirauch
Im Museum für Kaspar Hauser können Besucher abstimmen, Foto: D.Weirauch
An dieser Stelle im Hofgarten von Ansbach soll Kaspar Hauser ermordet worden sein, Foto: D.Weirauch
An dieser Stelle im Hofgarten von Ansbach soll Kaspar Hauser ermordet worden sein, Foto: D.Weirauch

Informationen

  • Adresse: Markgrafen-Museum Ansbach, Kaspar-Hauser-Platz 1, 91522 Ansbach
  • Tel. 0981 9775056
  • www.ansbach.de

Heilsbronn – Münster St. Marien und Jakobus

Das Münster, ursprünglich eine romanische Basilika, hat viele An- und Umbauten erlebt, nicht aber seine würdevolle Ausstrahlung verloren. Kunstschätze wie Altäre aus den Werkstätten eines Albrecht Dürer, Lucas Cranach, die Grablege der Markgrafen oder die Pietà eines unbekannten Künstlers aus dem 16. Jahrhundert laden mich immer wieder aufs Neue zum meditaiven Verweilen ein. Auch ohne Heilwasser ist Heilsbronn zur Perle im Romanischen Franken geworden.

Informationen

  • Adresse: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Heilsbronn, Pfarrgasse 8, 91560 Heilsbronn
  • Tel. 09872 1297
  • www.Heilsbronn-Evangelisch.de

Rothenburg ob der Tauber

Die Silhouette des mittelalterlichen anmutenden Rothenburg ob der Tauber wird geprägt von zahlreichen Türmen der Stadtmauer, aber auch von imposanten Kirchenbauten wie der St.-Jakobs-Kirche. Die gotische Basilika und ihr Heilig-Blut-Altar des berühmten Würzburger Bildhauers Tilman Riemenschneider, zwischen 1499 und 1505 angefertigt, ist noch heute Ziel vieler Pilger. Jörg Berghoff gibt einen Tipp ” Ein Besuch der Stadtpfarrkirche lohnt sich allemal. Doch wie so oft gibt es auch in Rothenburg kleine Perlen zu finden, die sich eher verstecken, als dass sie das Licht der Berühmtheit suchen. Die Rothenburger Franziskanerkirche ist solch eine Entdeckung, von außen eher unscheinbar, innen aber umso größer in ihrer Ausstrahlung.”

Informationen

  • Adresse: Franziskanerkirche, Kirchengemeinde St. Jakob
  • Herrengasse, 91541 Rothenburg ob der Tauber
  • Tel. 09861 700620
  • www.rothenburgtauber-evangelisch.de

Buchtipp: Jörg Berghoff: Frische Fahrt ins Romantische Franken. Türme, Teiche, Traditionen.

Gmeiner Verlag Meßkirch, 14,99 Euro

Jörg Berghoff, geboren 1954 in Erbach/Rheingau, ist Buchhändler, Winzermeister und Pressesprecher, war im Verlagsmarketing sowie als Lektor und Redakteur tätig. 1998 gründete er mit PRB ein Pressebüro für Touristik, Kultur und Sport.

von Jörg Berghoff und Thomas Burgert ist im Gmeiner Verlag der Titel

An Altmühl und Donau: Lieblingsplätze zum Entdecken

erschienen.

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SkiGuide mit den besten Empfehlungen

skiguide

Der im ADAC Verlag erschienene Ski – Guide ist das ultimative Handwerkszeug für jeden Wintersportler. Der Klassiker erschien jetzt in der 31. Auflage.

Alles was Skifahrer für den perfekten Winterurlaub brauchen:  die besten und spannendsten Skigebiete in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich über 300 Skigebiete mit mehr als 20.000 Pistenkilometer auf 672 Seiten. NEU: Die attraktivsten Skigebiete im restlichen Europa mit Finnland, Norwegen, Polen, Schweden, Slowenien, Spanien und Tschechische Republik. nun gibt es auch ein übersichtliches Bewertungssystem in den Kategorien Ski und Snowboard alpin, Langlauf und Nordic, Winterwandern, Snowparks, Familienfreundlichkeit und Après-Ski. NEU: Jetzt mit Ranking aller Top-Skigebiete in den wichtigsten Kategorien – und somit schnelle Orientierung bei der Wahl des idealen Ziels für den Winterurlaub  alle Lifte, Seilbahnen und topaktuelle Skipass-Preise für die Saison Tipp: Informationen für Familien auf einen Blick: Kinderübungsgelände, Teppichlifte, Kinderrestaurants, Skischulen für Kinder sowie Gäste- und Skikindergarten. SkiGuide mit den besten Empfehlungen

NEU: über 200, jetzt noch größere und häufig doppelseitige XL-Panoramakarten

Hier die Empfehlungen für den Harz:

Skifahren im höchsten Gebirge Norddeutschlands ist sowohl bei Anfängern und Familien mit kleinen Kindern als auch bei fortgeschrittenen Wintersportlern beliebt. Das nördlichste Mittelgebirge in Deutschland fällt nach Westen und Norden besonders steil ab und verflacht allmählich Richtung Süden. Die verschiedenen Wintersportorte in der Region beeindrucken durch ihre vielfältigen Angebote. Egal ob Ski alpin, Schneeschuhwandern, Rodeln oder Ski nordisch: der Harz lässt keine Wünsche offen. Das Skigebiet Braunlage befindet sich am Wurmberg, Niedersachsens höchstem Berg, und bietet modernste Beschneiungstechnik und viele leichte Pisten mit schönem Ausblick auf den Brocken. Der Matthias-Schmidt-Berg bei St. Andreasberg kann auch anspruchsvolle schwarze Abfahrten aufweisen. Der Bocksberg in Hahnenklee sorgt mit einer beleuchteten Rodelstrecke und einer kurvenreichen Sommerrodelbahn für viel Spaß auf zwei Kufen.

Braunlage (Wurmberg)

Vielen ist der Brocken als höchster Berg Norddeutschlands ein Begriff. Doch auch die nahe gelegene Stadt Braumlage hat sich bereits über die Landesgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Das liegt nicht zuletzt am sogenannten Wurmberg, einem der größten Harzer Sikberge. Er bietet optimale Voraussetzungen für ein Sikierlebnis der besonderen Art.

Braunlage ist ein idyllischer Luftkurort und kann auf eine lange Wintersport-Tradition zurückblicken. Die niedersächsische Stadt mitten im Naturpark Harz gilt als eines der ältesten Wintersportgebiete in ganz Deutschland. Der knapp 1000 m hohe Wurmberg ist ein besonders attraktives Ziel für Wintersportler, denn dieses Skigebiet hat es in sich: Es vereint eine prächtige Schneelandschaft mit modernen Wintersportanlagen. Hier können sich Ski- und Wanderfreunde gleichermaßen vergnügen.

Ski/Snowboard

Das Skigebiet Wurmberg ist das größte alpine Skizentrum im Harz und bietet sechs Lieftanlagen mit insgesamt 15 Abfahrten. Die meisten Pisten sind als leicht bis mittelschwer eingestuft. Nur die steile Piste “Hexenritt” mit einem Gefälle von 60 Prozent sollte nur von Fortgeschrittenen befahren werden. Mit einer stolzen Länge von 4,3 Kilometern und 405 Höhenmetern ist sie die längste Skipiste Deutschlands außerhalb der Alpen. Da ist Fahrspaß garantiert. Doch all diejenigen, die ihre ersten Versuche auf Skiern wagen, werden hier fündig: In den Braunlagern Skischulen erhalten sie Einzel- oder Kleingruppenunterricht mit individueller Betreuung. Auch Snowboarder können sich hier nach Herzenslust austoben: Neben zwei langen Hauptabfahrten gibt es einen speziell auf die Bedürfnisse der Snowboarder ausgerichteten Hang und noch weitere sanfte Pisten. Gerade der “Sonnenhang” ist bestens zum Carven geeignet. Nahezu alle Abfahrten bieten eine spektakulären Ausblidk, der die Herzen der Wintersportler höher schlagen lässt. Zusätzlich versuchen – eine wahrhaftige Bereicherung für jeden Skifahrer. Wem das nicht genügt, der kann die imposanten Skisprungschanzen des Wurmbergs genauer unter die Lupe nehmen. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos.

Nordic/Winterwandern

Neben dem breiten Angebot für Skifahrer und Snowboarder häte der Wurmberg noch so manche Überraschung bereit. An der Mittelstation auf dem Wurmberg beginnt eine rund 1,5 Kilometer lange rasante Rodelbahn. Hier wurden bereits deutsche Rodelmeisterschaften ausgetragen. Das ist kein Zufall, schließlich gilt sie als eine der am längsten beschneiten Rodelbahnen Deutschlands. Zusätzlich haben Rodler die Möglichkeit, beim sogenannten Snowtubing die Poste auf einem Reifenrodel hinabzujagen. Auch für Winterwanderungen ist der Wurmberg bestens geeignet. Idyllische Winterwanderwege führen durch die verschneite Landschaft. Insbesondere der Steinbruch und die Große und Kleine Wurmbergklippe sind einen Besuch wert. Langläufern steht ein großes Loipennetz mit verschiedenen Strecken zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Eisstadion in Braunlage die Möglichkeit, verschiedenen Sportarten wie Eislaufen, Eisstockschießen oder Eishockey nachzugehen. Hier kann man zu später Stunde auch auf zahlreichen Eisdisco-Events das Nachtleben der Stadt erkunden.

Informationen

  • Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG
    Am Amtsweg 5, 38700 Braunlage
  • Tel. +49552099930
    Homepage: www.wurmberg-seilbahn.de
    E-Mail: info@wurmberg-seilbahn.de

St. Andreasberg

Der Luftkurort St. Andreasberg verfügt über zwei attraktive Skigebiete: eines am Matthias-Schmidt-Berg und eines am Sonnenberg. Ersteres zählt zu den beleibtesten Witersportregionen Norddeutschlands.

Aufgrund der Höhenlage bis auf 663 Meter und der modernen Beschneiungsanlagen gelten die Skipisten als relativ schneesicher. Neben sanften Familienabfahrten gibt es auch steilere und ansporcuhsvollere Pisten. Anfänger kännen besonders gut auf den breiten und sanften Abfahrten üben. Wer die Herausforderung sucht, probiert die buckellige Strecke unterhalb der Sesselfifte aus oder kann sich im “MSB Snowpark” an verschiedenen Kickern und Rails austoben. Rund 2 Kilometer des beschneiten Geländes werden regelmäßig für Nachtskifahrten mit einer Flutlichtanlage beleuchtet.

Langläufern stehen rund um St. Andreasberg etwa 40 gespurte Loipenkilometer mit Anschluss nach Altenau und Torfhaus zur Verfügung. Zwei Loipen sind für Skater präpariert. In beiden Skigebieten gibt es Rodelbahnen für kleine wie große Schlitten-Fans, im Teichtal können gerade die jüngeren und jung gebliebenen Wintersportler in den Genuss einer aufregenden Snowtubing-Anlage kommen.

Informationen

  • St. Andreasberg
  • Matthias-Schmidt-Berg 4, 37444 Sankt Andreasberg
    Tel.: +495582265
    Homepage: www.alberti-lifte.de
    E-Mai: info@alberti-lift.de
  • SkiGuide mit den besten Empfehlungen

Oberntauern

Obertauern, das wohl höchstgelegene Skigebiet des Salzburger Landes, ist eines der schneesichersten Skigebiete der Alpen. Das heißt für alle ambitionierten Wintersportler: beste Bedingungen von Ende November bis Anfang Mai – und das auf vielseitigen, anfängerfreundlichen Pisten.

Inmitten der Salzburger Bergwelt, zwischen 1630 und 2313 Metern Höhe, warten 100 Kilometer traumhafte, überwiegend leichte bis mittelschwere Pisten, zwei Kabinenbahnen, 18 Sessellifte und sechs Schlepplifte auf Skifahrer und Snowboarder. Zuden freuen sich Liebhaber des nordischen Skisportes über zahlreiche Langlauf-Loipen. Ein Familienskipark, ein geeigneter Kinderbereich, ein Snowpark für die Freestyle-Szene und zahlreiche Après-Ski-Möglichkeiten runden das Angebot in Obertauern ab. Dank seiner Höhenlage und umfassender Beschneiungsanlagen verspricht Obertauern im Pongau Schneesicherheit von November bis Mai.

Obertauern – Skitour mit Patrik und Sunny Foto: Anika Giese Obertauern – Gamsleiten Foto: Anika Giese

Kurort Oberwiesenthal – Fichtelberg

Mitten im Erzgebirge liegt Oberwiesenthal, die höchste Stadt Deutschlands, am Fuß des Fichtelbergs. An seinen Hängen erstreckt sich das größte Skigebiet Sachsens. Den dritten Rekord knackt die Destination aufgrund ihrer Seilbahn, die seit 1924 steht und somit die älteste des Landes ist. Oberwiesenthal ist durch seine Lage direkt am Skigebiet sehr beliebt bei einheimischen Wintersportlern. Der Fichtelberg ist mit seinen 1215 Metern der höchste Berg Ostdeutschlands und bietet im Sommer wie auch im Winter ideale Bedingungen für Erholungssuchende und Sportler. Der tschechische Keilberg (Klínovec) ist die höchste Erhebung im Erzgebierge und ein weiterer bedeutender Berg für das Wander- und Skigebiet der Region. Die Kammlagen des Erzgebirges gehören zu den schneesichersten Gebieten der deutschen Mittelgebirge, wobei der Kurort Oberwiesenthal, Bozí Dar, Jáchymov und Loucná pod Klínovcem die Zentren des alponen Wintersports sind. Daher beitet die Stadt am Fichtelberg optimal Winterbedingungen für Wintersportler und Schneeliebhaber.

Das größte Skigebiet Sachsens verfügt über zehn klassifizierte Pisten und ein insgesamt 75 Kilometer großes Loipen- und Sikwandernetz, das vor allem für Langläufer interessant ist. Aber auch Winterwanderer können sich auf einige landschaftlich reizvolle Wanderwege (ca. 26 Kilometer) freuen. Ein großes, sehr empfehlenswertes Vergnügen für die ganze Familie ist auch die Rodelabfahrt am Fichtelberg.

Informationen

  • Fichtelberg Schwebebahn Kurort Oberwiesenthal – FSB GmbH
    Vierenstraße 10, 09484 Kurort Oberwiesenthal
  • Tel.: +493734812761
    Homepage: www.fichtelberg-ski.de
    E-Mail: info@fichtelberg-ski.de

Karwendel-Bergbahn
Pertisau – Achensee

Die Region rund um den Achensee, der sich wie ein Fjord zwischen Rofan- und Karwendelgebirge erstreckt, zählt zu den bekannten österreichischen Wintersportzielen, die leicht und schnell zu erreichen sind und eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten ermöglichen. Karwendel-Bergbahn Pertisau-Achensee ist ein familienfreundliches und überschaubares Skigebiet mit vielen leichten und mittelschweren Pisten, die sich bestens für Alpinsport-Einsteiger eignen.

Kutschfahrt rund um das Posthotel Achenkirch © Maxum/ Wiesenhofer Reiter’s Posthotel
Kutschfahrt rund um das Posthotel Achenkirch
© Maxum/ Wiesenhofer
Reiter’s Posthotel

Am Ortsrand von Pertisau, einem Ortsteil von Eben, liegt die Talstation der Karwendel-Bergbahn, die die Wintersportler auf den 1480 Meter hohen Zwölferkopf bringt. Vor allem Familien schätzen das beschaliche Skigebiet über dem größten See Tirols und dessen Vielfalt an leichten Pisten.

Informationen

  • Karwendel-Bergbahn, Achensee Berglift GmbH
    Pertisau 11, 6213 Pertisau am Achensee
  • Tel.: +4352435326
    Homepage: www.karwendel-bergbahn.at
    E-Mail: info@karwendel-bergbahn.at

 

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