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Hier werden aktuelle Bücher zu den Themen Reisen, Geschichte, Verbraucherschutz und Literatur besprochen.

BücherReise

Fontane in Brandenburg. Bilder und Geschichten

Fontane in Brandenburg Bilder und GeschichtenCover des lesenswerten Katalogbandes, Foto: VBB

Nun also Fontane in Brandenburg. Bilder und Geschichten im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. Obwohl Fontane offenbar nicht wollte, durch „die gesamte deutsche Presse“ auf ein bestimmtes Metier festgenagelt zu werden. An Wilhelm Friedrich schreibt er am 19. Januar 1883: „Es ist das Bequemste. Mein Metier besteht darin bis in alle Ewigkeit hinein, ‚märkische Wanderungen‘ zu schreiben. Alles andre wird nur gnädig mit in den Kauf genommen.“ Dieses im Auszug wiedergegebene Zitat steht auf der hinteren inneren Umschlagseite des zur Ausstellung fontane.200/Brandenburg – Bilder und Geschichten erschienenden Buches, das Christiane Barz im Auftrag der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH herausgibt. Zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane (1819–1898) machen rund 300 zum Teil noch nie öffentlich gezeigte Exponate diese Bilder und Geschichten anschaulich. Die Ausstellung ist noch bis  Dezember 2019 in der Gewölbehalle des einstigen Kutschpferdestalles am Neuen Markt in Potsdam zu sehen.

Blick in die Ausstellung, Foto: Lorenz Kienzle
Blick in die Ausstellung, Foto: Lorenz Kienzle
1 Stunde wegBücherSchlösser und Burgen

Kunckel, Pfaueninsel und der Coup von Zehlendorf

silkesbuchDas Erbe des Alchemisten von Silke Böttcher

Erinnern wir uns noch an den legendären Coup von Zehlendorf im Jahr 1995 ? Vier schwerbewaffnete Räuber überfielen eine Bankfiliale, nahmen Angestellte und Kunden als Geiseln und verlangten mehrere 17 Millionen Mark Lösegeld, dazu ein Auto und einen Hubschrauber, um flüchten zu können. Nach dem Sturm auf die Bank durch die Polizei entkamen die Täter mit Geld und den Inhalten vieler Schließfächer. Durch einen mehrere Meter langen selbst gebuddelten Tunnel. Von einem Teil des Inhaltes  der Schließfächer, darunter wertvoller Schmuck, fehlt bis heute jede Spur. Das gibt Stoff für Literatur. Silke Böttcher benutzt die Kriminalgeschichte als einen Strang ihres Jugendbuches „Das Erbe des Alchimisten“, in dem ein Schmuckstück schließlich auf der Berliner Pfaueninsel gefunden wird. Von zwei unternehmungslustigen Freunden David und Moritz. Sie verbringen fast den gesamten Feriensommer auf dem Eiland.

li. Silke Böttcher bei einer Lesung in Potsdam, Foto: privat
1 Stunde wegBücherFontane

Fontane: Von Dorf zu Dorf, von Kirche zu Kirche

Bornstedter FriedhofVerwunschen: Grab neben Heinrich Wilhelm Wagenführer

Kirchtürme als Orientierungspunkte …

Die Abbildung auf der Umschlagseite zog mich als erstes in ihren Bann. Auf unseren Fahrten – per Rad oder mit dem Auto – durch das Havelland zog uns die Kirche in Bagow immer in ihren Bann. Das in der Sonne leuchtende Kreuz auf der Kirchturmspitze, das rote Ziegeldach des Kirchenschiffes, die gelb blühenden Rapsfelder, das satte Grün der Bäume … kommt die Kirche mit ihrem Umfeld in unseren Blick, ist es nicht nicht mehr weit, bis wir zu Haus sind. Auch als Kind waren Kirchtürme wichtige Orientierungspunkte für mich, etwa wenn wir als Jugendliche nach der Schule mit dem Fahrrad von Pritzwalk über Steffenshagen, Triglitz, manchmal mit einem Abstecher nach Laaske, Richtung Putlitz fuhren. Die hohen Kirchtürme wiesen uns den Weg. Auf dem Kirchplatz traf man sich am Abend im Freundeskreis.

Blick auf die Dorfkirche von Bagow
Blick auf die Dorfkirche von Bagow
1 Stunde wegBücherFontane

Nennhausen im Fontane200 – Kalender

nennhausenSchloss Nennhausen, Foto: D.Weirauch

Heuer ist Es ist Fontanejahr. Und es gibt einige tolle Kalender.  So auch  „Fontane200“, herausgegeben vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. Ein Kalendenderblatt beschäftigt sich mit Nennhausen und Effi Briest. Wie lesen: ” Im havelländischen Nennhausen kreuzen sich die Wege der Musen und Grazien der Mark. Der romantische Dichter Friedrich de la Motte Fouqué (1777 – 1843) hatte hier ab 1803 mit Caroline von Rochow, geborene Briest, gelebt. Für beide war es die zweite Heirat. Caroline Fouqué, die 1773 in Berlin geboren wurde und auch eine sehr produktive Autorin war, starb auf Schloss Nennhausen 1831. Für den biografischen Hintergrund seiner berühmtesten Romanheldin, Effi Briest, bediente sich Fontane der Familiengeschichte der havelländischen Briest: Im 8. Kapitel des Romans sagt Effi: „Ich bin eine geborene Briest und stamme von dem Briest ab, der am Tag vor der Fehrbelliner Schlacht den Überfall von Rathenow ausführte, wovon Sie vielleicht einmal gehört haben.“ Dieser Jakob Friedrich von Briest (1695 – 1768) war der Ururgroßvater von Caroline Fouqué. In der Ausgabe der „Wanderungen“ mit den Oderland-Kapiteln aus dem Jahr 1863 erwähnt Fontane: „Die Portraits in Wilkendorf sind zum Teil aus der alten, nunmehr ausgestorbenen Briestschen Familie. Der letzte Sproß der Familie, eine Tochter, war an Friedrich de la Motte Fouqué vermählt. (Landrat von Briest, auf Nennhausen im Havelland, bekannt durch den klugen Beistand, den er der Armee des Großen Kurfürsten erst bei der Überrumpelung von Rathenow und dann später auf ihrem Marsche nach Fehrbellin leistete.)“

Es ist eine Geschichte nach dem Leben

Schloss Nennhausen, Foto: D.Weirauch
Schloss Nennhausen, Foto: D.Weirauch

Bei der Arbeit an der Fragment gebliebenen Schrift „Das Ländchen Friesack und die Bredows“ hatte sich Fontane ebenfalls mit Nennhausen beschäftigt: „Von 1694 an besaß die Familie von Briest das Gut, bis es 1822 beim Erlöschen des Mannesstammes an die Rochows kam.“ Leider hatte Fontane dieses Nennhausen-Kapitel nur als Skizze hinterlassen, obwohl er sich nachweislich über Jahre und sogar bis in seine letzten Lebenstage immer wieder mit seiner havelländischen Materialsammlung befasste.

In „Effi Briest“ verfremdete und veränderte der Autor trotz mancher Hinweise und Bezüge auf reale Orte viele Details. Zwar gibt es kein Hohen-Cremmen, wo das Gut der Familie und später Efiis Grab lokalisiert wird, aber immerhin gibt Fontane einige Fingerzeige, wo es denn zu suchen wäre. So tragen die Briefe aus Hohen-Cremmen den Friesacker Stempel – dort ist also die nächste Post (Kapitel 22). Nauen und Rathenow werden als gut erreichbare Orte erwähnt. Kremmen selbst scheidet übrigens wegen der zu großen Entfernung aus.

Schon bald nach Veröffentlichung des Romans „Effi Briest“ zwischen Oktober 1894 und März 1895 in der Zeitschrift „Deutschen Rundschau“, der im Oktober 1895 mit Datum 1896 die Buchausgabe folgte, hatte sich herumgesprochen, dass sich der Autor auch bei seinen Romanfiguren von einer in den höheren Berliner Kreisen als Skandal empfundenen Affäre hatte inspirieren lassen: „Es ist eine Geschichte nach dem Leben, und die Heldin lebt noch“, gab Fontane in einem Brief an Marie Uhse am 13. November 1895 zu erkennen.

Die nicht genannte Heldin war Elisabeth von Plotho (1853 – 1952), die mit Armand Léon von Ardenne (1848 – 1919) verheiratet wurde. Ihre Liebesbeziehung mit dem Juristen und Sportpädagogen Emil Ferdinand Hartwich (1843 – 1886) war Stadtgespräch. Armand von Ardenne hatte – wie im Buch – seinen Nebenbuhler im Duell so schwer verletzt, dass dieser kurz danach starb.

Elisabeth von Ardenne wurde 98

In der Realität übertraf Elisabeth von Ardenne in ihrem Freiheitsdrang sogar noch ihr literarisches Alter Ego: Sie blieb weiter eine starke Frau, konnte wieder Kontakt zu ihren Kindern aufnehmen, wurde Krankenpflegerin, arbeitete in diesem Beruf, lernte mit 60 Skifahren und setzte sich mit 80 zum ersten Mal auf ein Fahrrad. Sie starb nicht wie Effi an Herzensleid, sondern mit 98 Jahren am 5. Februar 1952 in Lindau am Bodensee.

Ihr Urnengrab befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf. Wegen der hohen Pflegekosten hatten die Ardennes 1996 das Erbbegräbnis gekündigt und die Grabplatte Elisabeths an den Familienbesitz in Dresden geholt. Nach zahlreichen Protesten vieler Fontane-Freunde und Leser der „Effi Briest“ konnte die Friedhofsverwaltung mit der Anlage eines Ehrengrabs für Elisabeth die Familie überzeugen, den Stein ein Jahr später wieder nach Stahnsdorf zurückzubringen. Bis heute legen Friedhofsbesucher Blumen auf ihr Grab.

hre letzte Ruhestätte fand Elisabeth von Ardenne (Effi Briest) auf dem Stahnsdorfer Südwest-Kirchhof, Foto: K.Weirauch
Ihre letzte Ruhestätte fand Elisabeth von Ardenne (Effi Briest) auf dem Stahnsdorfer Südwest-Kirchhof, Foto: K.Weirauch

In Fontanes Roman ist Nennhausen/Hohen-Cremmen Effis Kindheitsparadies und ein beschaulicher Alterssitz der älteren Briests – unter den Fouqués war es ein Treffpunkt der geistigen Welt. Das Schriftstellerpaar empfing hier vor allem in den Sommermonaten zahlreiche  Gäste, darunter viele bekannte Namen wie Adelbert von Chamisso (1781 – 1838), Joseph von Eichendorff (1788 – 1857), E. T. A. Hoffmann (1776 – 1822), Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835), August Wilhelm Schlegel (1767 – 1845), oder auch Karl August Varnhagen von Ense (1785 – 1858) und seine Frau Rahel Varnhagen (1771 – 1833).

Berühmter Park von Nennhausen

Allerdings war dies nicht das dann 1860 im neogotischen Stil umgebaute Schloss, dessen Dachstuhl 1983 ausbrannte und nur notdürftig repariert wurde. Trotz der Nutzung zu DDR-Zeiten waren Schloss und Park bis zum Mauerfall in einem vernachlässigten Zustand. Seit der Übernahme durch Alexander und Benita von Stechow im Jahr 1996 erfolgte mit Millionenaufwand eine denkmalgerechte Instandhaltung. Zu rund zehn Veranstaltungen kommen jedes Jahr Kulturliebhaber in das Herrenhaus. Die Havelländischen Musikfestspiele organisieren Konzerte. Zu Lesungen wird regelmäßig geladen. Auch das Land hat sich in Nennhausen – wie bei vielen alten Schlösser und Herrenhäuser – engagiert. Aus dem Programm für Ländliche Entwicklung erhielt der Förderverein Schloss und Landschaftspark Nennhausen e.V. für den Ausbau des Teichhauses im Park mit einer Ferienwohnung im Dachgeschoss 33770 Euro aus EU- und Landesmitteln bei einer Gesamtinvestition in Höhe von 95.770 Euro. Ebenfall für das Teichhaus – für  den Ausbau von Veranstaltungsräumen für Seminare, Konzerte sowie zur Nutzung als Standesamt für den Amtsbereich Nennhausen – stellte das Brandenburger Agrarministerium 105200 Euro bei Gesamtausgaben in Höhe von 147000 Euro zur Verfügung. Zum Privatbesitz der Stechows gehört seit 1997 auch der Park, den Phillip August von Briest um 1780 im englischen Stil gestaltet hat. Er ist dennoch ganzjährig öffentlich zugänglich und gilt als einer der frühesten Landschaftsparks in Brandenburg.

Vielleicht trifft man ja hier, im Nebel der Geschichte, zwischen den alten Bäumen, auf Effi Briest: „Am liebsten aber hatte sie wie früher auf dem durch die Luft fliegenden Schaukelbrett gestanden und in dem Gefühl ‚jetzt stürz ich‘ etwas eigentümlich Prickelndes, einen Schauer süßer Gefahr empfunden.“

Kalenderblatt aus „Fontane200“, herausgegeben vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Kooperation, Henning-von-Tresckow-Straße 2 – 13, 14467 Potsdam

Hier weitere Texte zur Spurensuche Theodor Fontane, heute: Wo Effi Briest wirklich lebte.

 

 

 

BücherFontane

Brandenburg – ein Jahrbuch für das Land 2019

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Mit dem Brandenburg-Heft durchs Jahr: Natürlich Brandenburg – ein Jahrbuch für das Land 2019. Mit der Eröffnung der Brandenburg-Halle auf der Grünen Woche legt das Agrar- und Umweltministerium das neue Jahrbuch „natürlich Brandenburg“ vor. Es ist ab sofort in der Halle erhältlich (Info-Stand des Ministeriums). Brandenburg – ein Jahrbuch für das Land 2019
Nach der Messe können die 120 Seiten umfassenden Hefte über die Pressestelle des Ministeriums kostenfrei bestellt werden. Das Gemeinschaftsprojekt aller Landkreise und kreisfreien Städte mit dem Ministerium widmet sich in diesem Jahr den drei Schwerpunkten: Angebote im Fontanejahr – Ländliche Ausflugsziele – Veranstaltungen.

Einzigartig und imposant: die Stadtmauer von Wittstock
Einzigartig und imposant: die Stadtmauer von Wittstock

Jahresthemen sind neben dem Fontanejahr die Landesgartenschau in Wittstock und das Landpartie-Jubiläum.

25 Jahre Landpartie

Bereits zum 25. Mal startet in diesem Jahr die Brandenburger Landpartie. Auch für das Jahrbuch „Natürlich Brandenburg“, das seit 1996 vom Ministerium herausgegeben wird, ist dies ein Anlass, mit einem Sonderkapitel darauf einzugehen. Die Landpartie versammelt unter ihrem Dach engagierte und innovative Unternehmer, die gern ihren Betrieb für die Besucher öffnen, weil sie etwas zum Vorzeigen, Kosten und Kaufen haben. Wenn Bauern in eine eigene Weiterverarbeitung beziehungsweise in den Verkauf einsteigen, wenn sie sich ein zusätzliches Standbein im Tourismus, als Energieproduzent oder als Reiterhof schaffen, dann ist dies genau das, was im Rahmen der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik gewollt ist: Landwirtschaft und ländliche Entwicklung sind zwei Seiten einer Medaille, um Landleben lebenswert zu gestalten. So die Pressemitteilung des Ministeriums zu Brandenburg – ein Jahrbuch für das Land 2019.

 

 

 

Hier ein Auszug aus dem lesenswerten Heft“ genutzt werden.

Von Caputh nach Caputh – Fontane am Schwielow

Mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark laden die Stadt Werder (Havel) und die Gemeinde Schwielowsee 2019 ein, anlässlich des 200. Geburtstag Theodor Fontanes auf Wanderschaft durch die Region rund um den Schwielowsee zu gehen und die in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ genannten Orte – insbesondere Werder, Caputh und Geltow – neu zu entdecken. Besucher können im Fontanejahr thematische Wanderungen mit dem Heimatverein Petzow buchen.

Schloss Caputh, Foto: D. Weirauch
Schloss Caputh, Foto: D. Weirauch

Es gibt eine musikalische Ortsbestimmung „Mit Fontane von Caputh (Schwielowsee) nach Caputh (Schottland)“ durch die Fercher Obstkistenbühne und eine Ausstellung im Heimathaus Geltow. Der Cultura e. V. wird sich mit einer musikalischen Lesung, zwei Fachvorträgen und einem fotografischen Streifzug auf Fontanes Spuren begeben. In Werder kann man ihm auf dem Fontanewanderweg durch Obst- und Weingärten nachspüren.

Skulptur im Glindower Ziegelringofen

Auch wird man Fontane kulinarisch erleben können. Die Ziegeleien um Werder, wieder von Glindow, werden in Fontanes Werk ausführlich beschrieben. Künstlerisch findet sich dieses Thema in einer Skulptur wieder, die anlässlich des Festjahrs im Hoffmannschen Ringofen gebrannt und zur zentralen Eröffnung am 30. Juni in der Petzower Kirche in der Ausstellung präsentiert wird.

Ziegelringofen Glindow Foto: Weirauch
Ziegelringofen Glindow am Glindower See bei Potsdam, Foto: Weirauch

Informationen zu Fontane rund um den Schwielowsee

Kultur- und Tourismusamt Schwielowsee
Straße der Einheit 3, 14548 Schwielowsee
Tel. 033209 70899
info@schwielowsee-tourismus.de
www.schwielowsee-tourismus.de

Tourismusamt Werder (Havel)
Kirchstraße 6/7, 14542 Werder (Havel)
Tel. 03327 783322
tourismus@werder-havel.de
www.werder-havel.de

Ein Jahrbuch für das Land Brandenburg 2019. Fontanejahr – Ländliche Ausflugsziele – Veranstaltungen. Herausgegeben vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Henning-von-Tresckow-Straße 2 – 13, 14467 Potsdam.

Bestellmöglichkeiten des Hefts außerhalb der Brandenburg-Halle:

per Mail: pressestelle@mlul.brandenburg.de

per Telefon: 0331/ 866 7237 oder 7019

 

BücherFontane

Im Blickpunkt: Fontanes Frauen

Effi Briest (3)Grabplatte für Elisabeth von Ardenne auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof, Sept. 2018, Foto: K.Weirauch

Auf dem Literatur- und Kulturmarkt gibt es bereits seit geraumer Zeit Bewegung. Neue Publikationen, Konferenzen, Events werden durch Verlage, PR-Agenturen und Tourismus-Agenturen angekündigt. Selbst Playmobil hat nach dem Erfolg mit der “Luther-Figur” eine “Fontane-Figur” in den Verkauf gebracht. Und auch der Konzeptkünstler Otmar Hörl macht mit der Großfigur des märkischen Dichters auf das bevorstehende Ereignis aufmerksam. Für mehrere hundert Euro ist der “Fontane” käuflich zu erwerben. Fontane in allen Facetten, gespannt darf man sein, ob es in Anlehnung an die “Luther-Socken” auch noch “Fontane-Socken” geben wird?  … es ist ein weites Feld …

Da ist es doch erfreulich, dass das Jubliäum für viele Verlage Anlass ist, Autoren zu Wort kommen zu lassen, die sich intensiv mit dem wohl bekanntesten brandenburgischen Dichter beschäftigt haben. Mit „Fontanes fünf Schlösser“ (be.bra Verlag) gelang Robert Rauh und Erik Lorenz im letzten Jahr der Einstieg in die neue Fontane-Rezeption.

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