Potsdam

Barberini Monet. Orte – Rembrandt und Impressionismus

Giverny (39)Der berühmte Seerosenteich in Monets Garten Foto: Kärstin Weirauch

Was es im Potsdamer Kunstmuseum Barberini in diesem Jahr zu sehen gibt. Schaut hier:

Monet. Orte

  1. Februar bis 1. Juni 2020

Die Wiedergabe flüchtiger Natureindrücke spielt eine zentrale Rolle in der Kunst Claude Monets (1840–1926). Wie kein anderer Impressionist setzte er sich intensiv mit der Topographie und den spezifischen Lichtstimmungen der unterschiedlichsten Orte auseinander, von der Metropole Paris bis zu den abgelegenen Seine-Dörfchen Vétheuil und Giverny. Die Ausstellung zeigt mit über 100 Gemälden die Entwicklung von Monets Kunst von den 1850er bis zu den 1920er Jahren mit einem Fokus auf die Orte – sowohl in der Heimat wie auf Reisen –, aus denen er Inspiration für seine Malerei bezog. In Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum, wo die Ausstellung unter dem Titel Claude Monet: The Truth of Nature bis zum 2. Februar 2020 zu sehen ist.

Die berühmten Seerosen von Monet, Foto: Weirauch
Die berühmten Seerosen von Monet, Foto: Weirauch

Rembrandts Orient. Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts

  1. Juni bis 11. Oktober 2020

Der intensive Handel der Niederlande mit dem Nahen und Fernen Osten machte die Stadt Amsterdam im 17. Jahrhundert zu einem kulturellen Schmelztiegel und einem zentralen Umschlagplatz für exotische Güter in Europa. Rembrandt (1606–1669) und andere Maler des Goldenen Zeitalters der Niederlande schöpften freimütig aus der Vielzahl von Einflüssen ferner Länder und bereicherten ihr Werk um neue Motive. Die Ausstellung geht der Auseinandersetzung dieser Künstler mit den außereuropäischen Kulturen nach und fragt nach ihrem Bild vom Orient. In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel.

Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde

7.11.2020 bis 28.2.2021

Zahlreiche Künstler in Russland ließen sich am Ende des 19. Jahrhunderts von den Themen und der Malweise der französischen Impressionisten anregen. Sie arbeiteten en plein air und spürten der Flüchtigkeit des Moments nach, wenn sie Szenen des russischen Alltags portraitierten. Malerinnen und Maler wie Natalja Gontscharowa, Michail Larionow und Kasimir Malewitsch, die später die Avantgarde bildeten, entwickelten aus dem impressionistischen Studium des Lichts ihre neue Kunst. Die Ausstellung zeigt die Internationalität ihrer Bildsprache um 1900 und integriert die russischen Künstler in das Projekt der europäischen künstlerischen Moderne. In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie, Moskau, und dem Museum Frieder Burda, Baden-Baden.

Weitere Informationen gibt es hier:

  • Museum Barberini
  • Alter Markt, Humboldtstraße 5-6,
  • 14467 Potsdam
  • Besucherservice T +49 331 236014-499
  • besucherservice@museum-barberini.com
  • www.museum-barberini.com

 

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