Wolfgang Will

Wolfgang Will

Tipps

Wie oft wohl gibt es „Berlin“ auf dieser Welt?

Berlin Brandenburger Tor (1)

Berlin, davon sind zumindest die Einwohner der deutschen Hauptstadt überzeugt, ist einmalig. Beurteilt man dieses „einmalig“ allerdings rein numerisch, trifft das nicht mehr zu, denn es gibt weltweit viele, viele Ortschaften dieses Namens . Der geht übrigens auf das Slawische zurück: Etwa Anfang des achten Jahrhunderts siedelten die ersten vom Stamm der Polaben in dem sumpfigen Gebiet zwischen dem heutigen Teltow und Barnim. Vor allem auf der rechten Uferseite der (heutigen) Spree ließen sie sich nieder. Die Bezeichnung ihrer Siedlung setzt sich aus zwei Wörtern ihrer Sprache zusammen . „brl“ und „in“. „brl“ bedeutete „Morast“, „Sumpf“. Die Endung „in“, die sich ja vielfach in dieser Region findet (Schwerin, Ruppin, Stettin), steht für „Siedlung“. In der heutigen Schreibweise – Berlin – wird die Stadt erstmals 1244 urkundlich erwähnt.Rund um die Insel Potsdam Berlin

Viele Berlins in den USA

Potsdam

Tausendsassa und Exzentriker zwischen Himmel und Erde: Elon Musk

Tesla Berlin

Welch ein Gegensatz: Sein Privatleben erscheint bizarr und quasi „durch den Wind“, beruflich dagegen ist er das intelligente Glückskind. Da hat er es schließlich mit zwei einzigartigen Einfällen zum Multi-Milliardär gebracht: Elon Musk, Jahrgang 1971 (!!!).

Phantastische Autos und einzigartige Raketen

Das Bizarr-Private: Mit seiner ersten Ehefrau, der Schriftstellerin Justine Wilson, hat er fünf Söhne, Zwillinge und Drillinge. Er ließ sich scheiden, um 2010 die britische Schauspielerin Talulah Riley zu ehelichen. Scheidung 2012. Doch ein Jahr später heiratete er sie erneut, um nach nur zwölf Monaten wiederum geschieden zu werden. Im Jahr darauf machte dieses Paar die Scheidung rückgängig, aber 2016 reichte sie die Scheidung ein. 2017 dann war Musk einige Monate lang mit der Schauspielerin Amber Heard liiert. 2018 letztlich gab es Medienberichte, wonach Musk ein Verhältnis mit der sehr erfolgreichen kanadischen Sängerin Grimes. geborene Claire Boucher, hat. Sie gebar 2020 einen Sohn, und der wurde – um im Bizarren zu bleiben – X AE A-12 Musk genannt. Seine singende Mutter erläuterte das jetzt wie folgt: „Das  X steht für eine unbekannte Variable, AE für künstliche Intelligenz und A -12 ist die Zulassungsnummer unseres  Lieblingsflugzeugs“.

Kann es einen noch bizarreren Lebenslauf geben?

1 Stunde weg

Napoleon sei Dank: Das Russische im Berliner Grunewald

Potsdam-Schiff (9)

Nikolskoe, St. Peter & Paul, Moorlake. Drei – wenn man das so nennen will – „Flecken“ in Berlins Grunewald  sind Russisch: Die „Kneipe“ des Namens Nikolskoe, die nahegelegene kleine Kirche mit Zwiebeltürmchen (St. Peter & Paul) und das urige Wirtshaus Moorlake. Diese drei touristischen, seltenen Kleinode verdanken die Berliner Napoleon. Jawohl – diesem französischen Gesellschaftsrevolutionär und Möchtegern-Welteroberer.

Wie es dazu kam ?

1 Stunde wegTipps

Berlin-Frohnau: Das Schlemmerparadies im Hinterhof

Frohnau-Laden (2)Foto: S. Glasneck

Frohnau, dieser sehr kleine Ortsteil-Zipfel im äußersten Norden Berlins, geht auf „Frohe Aue“ zurück. Die zwischen 1908 und 1910 vom oberschlesischen Fürsten Donnersmarck konzipierte brandenburgische Gemeinde hieß damals „Gartenstadt Frohnau“.  Donnersmarcks Anweisung: Jedes Haus müsse einmalig sein, alle Straßen hätten auszusehen wie Alleen. Also – Gartenstadt. Das ist sie, 1920 nach “Groß-Berlin“ eingemeindet, auch heute noch – Wald und Auen, etwa das Fließ, herrschen vor. Doch da gibt es eben auch, von Anfang an so geplant, etwas außergewöhnlich Städtisches: Die durch eine kleine Brücke verbundenen beiden Plätze, die zu Einkauf wie Verweilen verführen: Zeltinger Platz und Ludolfinger Platz. Hier gibt es nicht, wie etwa in der Friedrichstraße oder am  Kurfürstendamm, Geschäftsleerstand, zugeklebte oder gar vernagelte Schaufenster – hier vielmehr pulsiert das Leben, wenn auch nach dem Motto „gemach, gemach“.

„ Dithmarscher Hofladen“

Potsdam

Durch Corona mit Karacho in die Krise: Internationale Luftfahrt im Sturzflug

Fliegen Flugzeug Himmel Sonne

Die weltweiten ökonomischen und gesellschaftlichen Krisen, die der Virus Corona/Covis19 ausgelöst hat, treffen die internationale Luftfahrt besonders schwer. Das sagen Zahlen aus, die geradezu erschreckend klingen. So beförderten sämtliche Fluggesellschaften der Welt 2019  – also vor Corona – etwa 4,5 Milliarden Passagiere. Dafür waren mehr als 100.000 Flugzeuge in der Luft. Das wiederum schafften etwa 10 Millionen Menschen, die in der entsprechenden Industrie fest angestellt waren. 6 Millionen dieser Personen verdienten ihr Einkommen an Flugplätzen, u.a. in den Restaurants und Geschäften der Airports oder auch als Abfertigungspersonal einschließlich Gepäck“trägern“. Zwei Millionen Menschen waren 2019 mit der Produktion von Flugzeugen befasst. Das alles resultierte in Umsätzen von 170 Milliarden Dollar an den Flugplätzen und von 838 Milliarden Dollar bei den Airlines. Die Industrie ging 2019 davon aus, dass sich die Anzahl der Passagiere – wie stets seit 1988 – alle 15 Jahre verdoppeln würde.

Covid 19 macht alles zunichte

Potsdam

Tschüss Tegel – Wolfgang Wills Gedanken zur Schließung

FlughafenBerlin-Tegel (1)

Berlin ist Flughafenschließungen schon in der Vergangenheit gewöhnt,  schließlich gab es deren einige. Eine besondere aber steht bevor. Dabei geht es um Tegel, den vielleicht einzigen Airport der Welt, von dem man weiß, dass da Liebe mit im Spiel ist. Und zwar die wirklich große Liebe. Das werden auch jene bestätigen, die dieses Ende herbei sehnen, weil sie der Lärm nervt. Tegel letztlich ist nicht nur Millionen Berlinern ans Herz gewachsen, das gilt auch für weitere Millionen in aller Welt. Da kommen Liebe, Verehrung und Bewunderung zusammen, denn dieser Flugplatz, der Ende 2020 – geplant: 8. November – vom Netz geht, ist ein wahres Juwel. In vieler, vieler Hinsicht . . .Tegel-Panorama

Warum bei Tegel Liebe im Spiel ist ?