Wolfgang Will

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Mobilität

Unterdrückte CO2-Wahrheit: Handy und Internet so „schuldig“ wie SUV und Flieger

Lufthansa Flugzeug

Das werden Dauer-Demonstranten, Anhänger  von Greta  Thunberg und Klima-Chaotiker nicht gern zur Kenntnis nehmen, aber … – so die neueste wissenschaftliche Erkenntnis: Handy- und Internet-Nutzer sind am CO2-Ausstoß nicht minder beteiligt oder „schuldig“ wie SUV- Besitzer oder generell die Autofahrer und jene, die sich zum Reisen des Flugzeugs bedienen.

Das hat Ralph Hintermann vom Berliner Institut für Innovation und Nachhaltigkeit herausgefunden und in einem Interview mit dem Wissensmagazin „Galileo“ erläutert. Hintermann wörtlich: „Das Internet erzeugt ungefähr so viel CO2 wie der weltweite Flugverkehr“. Dieser Berechnung liegt u.a. die Tatsache zu Grunde, dass rund vier Milliarden Menschen online sind. Wenn zehn E-Mails versendet werden, stoßen sie so viel CO2 aus wie eine Energiesparlampe pro Stunde. Das gleiche gilt für 20 Suchanfragen bei Google, denn auch dieses Vorgehen verbraucht rund 0,3 Wattstunden – wie die erwähnte Energiesparlampe.

Mobilität

Peking baut am größten Flugplatz der Welt

Flugzeug (5)

 Was der amerikanische Flugplatz Atlanta-Hartsfield seit vielen Jahren ist, soll Peking so schnell wie möglich werden – größter Flugplatz-Standort der Welt. Zu diesem Zweck wurde jetzt ein neuer Airport in Betrieb genommen,  der gigantische Platz mit dem IATA-Code PKX. Er wird parallel zum PEK betrieben, dem seit 1958 existierenden internationalen Flugplatz der chinesischen Hauptstadt, im Norden gelegen. Beide Plätze werden durch eine Hochgeschwindigkeitslinie miteinander verbunden – Reisezeit etwa 50 Minuten. Der neue Flugplatz liegt im Süden der Hauptstadt, 46 Kilometer vom Zentrum (Tian`anmen Platz) entfernt.

Mobilität

Hysterie Klimawandel wird Klimaschwindel

Flugzeug (5)

Da wagt doch tatsächlich ein renommierter deutscher Wissenschaftler gegen die Klimahysterie aufzubegehren, die populistisch vor allem von der schwedischen Greta Thunberg angeheizt wird – Professor Patrick Frank von der weltberühmten Stanford University schreibt: „Die Prognose über eine menschengemachte Erderwärmung durch CO2-Emissionen ist Panikmache. Sie basiert auf Schreckensbildern und wurde von Wissenschaftlern produziert, die nicht imstande sind, ihre Arbeit ordentlich zu  evaluieren“. Schon im Jahr 2001 begann Frank, die Thesen über den Zusammenhang von CO2-Emissionen und Klima zu überprüfen. Er wollte herausfinden, so der Professor, „ob die Schreckensmeldungen gerechtfertigt waren. Zwei Jahre später wusste ich, dass der Alarmismus nicht gerechtfertigt war“.

Schlösser und Burgen

Brauchen wir Schloss Meseberg als Gästehaus der Regierung?

Meseberg (51)

Heute und morgen tagt wieder einmal das Bundeskabinett auf Schloss Meseberg. Ansonsten steht Schloss Meseberg, das Gästehaus der Bundesregierung, größtenteils leer. Es liegt auf dem Lande, 70 Kilometer nördlich Berlins – das Schloss Meseberg. Die Lage am Huwenowsee ist idyllisch. Schloss Meseberg befindet sich am Rande des kleinen gleichnamigen Dorfes. Dort leben nur 150 Einwohner. Lange Zeit verfiel es. Wie so viele architektonische Kleinode in der untergegangenen DDR. Die in München ansässige Messerschmitt-Stiftung renovierte das Barockschloss für 25 Millionen Euro und überlässt es für wenigstens zwei Jahrzehnte der Bundesregierung. Die steckte noch einmal knapp 20 Millionen in den Bau und nutzt ihn seit 2007 als Gästehaus der Bundesregierung. Unterhaltskosten jährlich: 3,85 Millionen, plus Personalkosten  von mehr als 500.000 Euro pro Jahr.

Schloss Meseberg in Brandenburg
Blick auf das restaurierte Schloss

Kritik vom Steuerzahlerbund

Reise

Sehenswert: Neues Bauhaus-Museum Weimar

Blick in den Ausstellungssbereich “Mies van der Rohe” Blick in den Ausstellungssbereich “Mies van der Rohe” Foto: Klassik Stiftung Weimar

Das Kleinod Weimar, Kulturhauptstadt Europas von 1999, ist um eine weitere Perle bereichert worden – den Neubau des Bauhaus-Museums. So  begrüßenswert es selbst Kritiker des Neubaus finden, dass das 1919 in Weimar gegründete Bauhaus endlich einen sehenswerten Museums-Neubau hat – so umstritten wird dessen Architektur und Platzierung direkt am Eingang zur Innenstadt eingeschätzt. „Steckt die Seele des Bauhauses wirklich in diesem Klotz?“, fragt beispielsweise die Springer-Zeitung „Welt“. Ablehnend äußern sich auch viele Einwohner der Stadt.

Aber das ist keineswegs gerechtfertigt, und deshalb muss diesem Negativismus energisch widersprochen werden – etwa mit dieser Feststellung: Dieses Bauhaus-Museum ist eine Perle – und die bereichert das Kleinod Weimar!

Der Fundus dieses Museums ist einmalig, denn es handelt sich in Weimar um die weltweit älteste Sammlung von Werkstattarbeiten und Ideen des Bauhauses,  mit inzwischen 13 000 Objekten. Bauhaus-Gründer Walter Gropius hat diese grandiose Sammlung gleich zu Beginn, also in den frühen 20er Jahren, begonnen.

Mobilität

Luftsicherheit durch Förderalismus gefährdet ?

flugzeug

Unverständlich: Passagierkontrolle in zwei Ausbildungsberufe geteilt

 Das Fliegen ist für die meisten Passagiere keine reine Freude mehr. Im Gegensatz zu früher. Aber gewisse Unannehmlichkeiten ließen sich vermeiden. Da sind in Deutschland beispielsweise die meist langen und unübersichtlichen Schlangen bei der Fluggastkontrolle. Sicher – auch hier wird Personalmangel ganz groß geschrieben. Aber folgendes Szenario schreit förmlich  – um im Luftfahrtjargon zu bleiben – zum Himmel:

 Nach dem Check In, der dank cleverer Airlines meist zügig abgewickelt wird, bilden sich am Kontrollpunkt lange Schlangen, vielfach auch deshalb, weil der einzelne Kontrolleur nicht nach kommt – aber im Hintergrund stehen zwei andere, drehen quasi Däumchen, statt dem Kollegen zu Hilfe zu eilen. 

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