Kärstin Weirauch

Kärstin Weirauch

Reise

Ajaccio auf Korsika – auf Napoleons Spuren

Ajaccio Napoleon (8)

Tipp für die Reisezeit nach Corona.

Eigentlich sind wir nach Ajaccio auf Korsika gekommen, um von dort aus die berühmte Schildkrötenfarm im Umland zu besuchen. Starke Regenfälle verhinderten dies, denn die Farm war bei unserem letzten Besuch ramponiert. Dieses Mal nun war es Januar und die Schildkröten befanden sich in Winterruhe. Also spazierten wir über den gut ausgewiesenen Napoleonpfad durch die reizvolle Stadt Ajaccio. „Kalliste“, die Schönste, nannten schon die alten Griechen Korsika. Der berühmteste Sohn der Stadt, Napoleon, wurde in Ajaccio geboren, liebte die Insel. Angeblich habe er sie schon vom Meer her am intensiven Duft erkannt, den die Blüte der Maccia im Frühjahr verströmt.

1 Stunde weg

Hans Baluschek wird 150 – Besuch am Grab

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Noch erinnert nichts an der Grabstätte von Hans Baluschek auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof in Stahnsdort an seinen bevorstehenden 150. Geburtstag. Wir besuchten das Grab des berühmten Malers der Berliner Secession auf einem unserer „Lieblings-Friedhöfe“. Wir haben dort Freunde liegen, um deren Grab wir uns kümmern. Die Wege sind kurz: Der Stahnsdorfer Südwestkirchhof und der Wilmersdorfer Waldfriedhof liegen unmittelbar nebeneinander. Grabmäler auf dem einen Friedhof führen uns zu Grabmälern auf dem anderen. In Zeiten der Besinnung auf sich selbst hat es uns immer gut getan, auf die Lebensbilder anderer Menschen zu schauen. Was haben diese Menschen an Höhen und Tiefen erlebt – wie haben ihren Glauben an das eigene Tun bewahrt?

1 Stunde weg

Ein besonderes Refugium: Stahnsdorfer Südwestkirchhof

Stahnsdorfer SüdwestkirchhofSchwedischer Friedhof Foto: Weirauch

Sich an der frischen Luft bewegen, spazieren gehen, sich auf sich selbst besinnen, zurück schauen, um deutlicher nach vorn schauen zu können – wo kann man das in den bewegten Zeiten besser als auf einem Friedhof? Wieder einmal zieht es uns hinaus nach Stahnsdorf. Der 1909 von der Berliner Synodalgemeinde angelegte Südwestkirchhof ist unser Ziel. Der Südwestkirchhof Stahnsdorf bei Berlin gehört neben Venedigs Toteninsel San Michele, dem Wiener Zentralfriedhof und Père Lachaise in Paris zweifellos zu den herausragenden internationalen Begräbnisstätten. Was dort längst zur touristischen Pflicht gehört, muss sich hier erst (wieder) herumsprechen. So wirbt der Förderverein des Südwestfriedhofes auf seine Homepage. „Der Südwestkirchhof ist ein Ort der Superlative: der größte Waldfriedhof, die bedeutendsten Denkmäler der Bestattungskunst, die letzte Ruhestätte herausragender Persönlichkeiten, die einzigartige norwegische Holzkirche im Jugendstil.“

Spaziergang auf einmaligen Friedhof

Reise

Entdeckt: Weinort Bürgstadt in Churfranken

D2C1EF7D-B470-42F8-96E0-E2EC3AC5E937Winzer Burkhard Hench in seinem Weinberg

Mainland Miltenberg – Churfranken, auch Churfranken genannt, umfasst das Gebiet von dreiundzwanzig Kommunen zwischen Wertheim und Aschaffenburg. Direkt am Main gelegen, bietet die Region bekannte Weinlagen, ausgedehnte Wandermöglichkeiten im Odenwald und Spessart und historische Ortschaften mit den für die Region typischen Fachwerkhäusern. Durch die zentrale Lage Churfrankens sind Ausflüge nach Aschaffenburg, Frankfurt a. Main und Heidelberg möglich.

Potsdam

Touristinformation im Potsdamer Hauptbahnhof eröffnet

Sanssouci (2)Schloss Sanssouci in Potsdam Foto: Weirauch

Dieser Tage eröffnete auf dem Potsdamer Hauptbahnhof die Tourist Information in der mobiagentur. Sehr übersichtlich geht es jetzt dort zu. ein Gewinn für die Touristen und auch die Einwohner, wie ich finde. Mit der gelungenen Verbindung von Tourist Information und „mobiagentur“ können sich Potsdamer und Besucher an diesem zentralen Standort über das touristische Angebot der Landeshauptstadt Potsdam informieren. Unter anderem gibt es dort:  Beratung zu Sehenswürdigkeiten, touristischen Angeboten und Veranstaltungen, Vermittlung von Unterkünften, Stadtrundgängen und –fahrten, Verkauf von Veranstaltungstickets, Erstellung von persönlichen Vorschlägen für die Gestaltung des Aufenthaltes in Potsdam und Verkauf von Souvenirs.

Reise

Was man unbedingt in Barcelona sehen sollte

Barcelona (4)

Barcelona schläft nie, könnte man meinen. wir waren schon desöfteren dort und erlebten immer recht viel quirliges Treiben. Vor allem die legendäre – und leider auch bei Tasachendieben beliebte – Flaniermeile Rambles (oder Rambla) sind sehenswert. Aber auch das  Gotische Viertel, einst wie heute Zentrum katalanischer Macht (hier sitzt die katalanische Landesregierung) , kann man am besten zu Fuß erkunden. Das Gebiet ist nicht groß, aber es lohnt sich, genügend Zeit einzuplanen und sich zur Einstimmung einfach treiben zu lassen: über Gassen und Plätze, durch Kirchen und Museen, in Bars und kleine Geschäfte. Wir folgten dem Tipp von Pepe (was auf spanisch soviel wie Josef heißt) und erlebten viele verwinkelte und durchaus aufregende Ecken. Das wir am Ende dann doch wieder auf der quirligen Rambles ankamen, das ist wieder eine andere Geschichte.