Kärstin Weirauch

Kärstin Weirauch

Potsdam

Was man unbedingt in Barcelona sehen sollte

Barcelona (4)

Barcelona schläft nie, könnte man meinen. wir waren schon desöfteren dort und erlebten immer recht viel quirliges Treiben. Vor allem die legendäre – und leider auch bei Tasachendieben beliebte – Flaniermeile Rambles (oder Rambla) sind sehenswert. Aber auch das  Gotische Viertel, einst wie heute Zentrum katalanischer Macht (hier sitzt die katalanische Landesregierung) , kann man am besten zu Fuß erkunden. Das Gebiet ist nicht groß, aber es lohnt sich, genügend Zeit einzuplanen und sich zur Einstimmung einfach treiben zu lassen: über Gassen und Plätze, durch Kirchen und Museen, in Bars und kleine Geschäfte. Wir folgten dem Tipp von Pepe (was auf spanisch soviel wie Josef heißt) und erlebten viele verwinkelte und durchaus aufregende Ecken. Das wir am Ende dann doch wieder auf der quirligen Rambles ankamen, das ist wieder eine andere Geschichte.

Blitzblank gescheuert werden die Gänge im Gotischen Viertel Foto: Weirauch
Blitzblank gescheuert werden die Gänge im Gotischen Viertel Foto: Weirauch

Gotisches Viertel (Barri Gòtic)

Um die Plaça de Sant Jaume erstreckt sich das gotische Viertel, ein Kleinod mit verwinkelten, teils dunklen Gassen und lauschigen Plätzen. Der Stadtteil mit seinen Kirchen und Palästen, Bars und Geschäften ist vor allem ein Revier für tagsüber, abends verzieht sich das Leben in andere Stadtteile.

Gut ausgeschildert sind die Sehenswürdigkeiten in Barcelona, Foto: Weirauch
Gut ausgeschildert sind die Sehenswürdigkeiten in Barcelona, Foto: Weirauch
Eingang des Musikpalastes von Barcelona, Foto: Weirauch
Eingang des Musikpalastes von Barcelona, Foto: Weirauch

Da Touristen auch Taschendiebe anlocken sollte man im Barri Gòtic wie auch auf den Rambles seine Habseligkeiten besonders gut im Griff haben.

Die Kathedrale von Barcelona

Von der Plaça de la Seu erklimmt man die breite Treppe zur Kathedrale Santa Eulàlia, an der fast sechs Jahrhunderte gebaut wurde. Das dreischiffige gotische Gotteshaus entstand ab 1298 auf den Resten einer von den Mauren zerstörten frühchristlichen Basilika und einer romanischen Basilika und einer romanischen Kapelle.

Barcelona - stadt Kunst (3)
Die neugotische Hauptfassade der Kathedrale wurde erst 1890 fertig Foto: Weirauch

Die neogotische Hauptfassade wurde erst 1899 fertig. Ihren Namen verdankt die Kathedrale der Stadtpatronin Santa Eulàlia, die in der Krypta unter dem Hauptaltar in einem Alabastersarkophag ruht.

Die Rambles

Wer nur ein oder zwei Tage Zeit hat, bekommt so den besten Eindruck: zuerst das Barri Gòtik  und dann über die Flaniermeile Rambles und schlendern, dann die Hafengegend erkunden und per Seilbahn auf den Montjuic übersetzen. Nicht auslassen sollte man auch Gaudis La Sagrad aFamilia. Doch der Reihe nach.

 

Die berühmteste Promenade Spaniens, einst ein Flussbett außerhalb der Stadtmauer, erstreckt sich über gut 1,5 Kilometer von der Plaça Catalunya bis zum Hafen. Hier zeigt sich auf den ersten Blick, dass in Barcelona das Leben auf der Straße stattfindet: Einheimische und Touristen flanieren unter Platanen. Straßenkünstler und fließende Händler buhlen um die Aufmerksamkeit der Spaziergänger. Auf beiden Straßenseiten liegen einige prachtvolle Stadtpaläste und Bürgerhäuser wie der klassizistische Palau Moja und schräg gegenüber das Rokoko-Palais Palau de la Virreina, dazwischen laden kleine Läden und Cafés zum Stöbern und Schwelgen ein.

Markthalle La Boquería

Durch ein Jugendstiltor an den Rambles betritt man den berühmtesten von mehr als 40 Märkten der Stadt. In der gusseisernen Halle des Mercat de Sant Josep (im Volksmund La Boquería) decken sich die Hausfrauen und Küchenchefs der Stadt mit frischen Produkten ein. Fisch und Meeresfrüchte in schier endloser Auswahl, Käse und Wurstspezialitäten aus ganz Spanien sowie Obst und Gemüse werden wunderschön präsentiert, die Farben und Gerüche lassen auch ausländischen Besuchern das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Händler, die lokale Behème und Touristen treffen sich gern in den Markt-Restaurants.

Palau Güell

Wenige Schritte westlich der Rambla schuf Antoni Gaudí 1886 bis 1888 für seinen Förderer Graf Eusebi Güell einen neogotischen Stadtpalast. In der engen Gasse Carrer Nou de la Rambla sind die Schornsteine und Türme über der eher abweisenden Fassade kaum zu erblicken, doch hinter den schmiedeeisernen Toren eröffnet sich ein prunkvolles Interieur mit riesiger Kuppelhalle, Marmorsäulen, geschnitzten Holzdecken, Glasmalereien und von Gaudí entworfenen Möbeln. Außerdem ist im Palau Güell das Theatermuseum (Museu de les Arts de l‘Espectacle) untergebracht.

Am Hafen

Seit der Olympiade 1992 ist die Hafengegend aus ihrem jahrzehntelangen Dämmerschlaf erwacht. Das Museu d’Història de Catalunya im ehemaligen Hauptlagerhaus des Hafens (Palau de Mar) vermittelt auf moderne Art die Geschichte Kataloniens – und hat auf dem Dach ein Restaurant samt Terrasse mit Weitblick über Stadt und Hafen.

Barcelona

Vom Ende der Mole fährt die Hafenseilbahn (Transbordador aeri) zum Fuß des Montjuïc. Nordöstlich liegt der Olympiahafen (Port Olímpic), dort bieten Restaurants Spezialitäten aus dem ganzen Land an. Rechts und links davon finden sich die Strände der Stadt.

Treff- und Orientierungspunkt in Barcelona ist die Kolumbussäule Nähe Hafen Foto: Weirauch

Am Ende des Alten Hafens, wo die Rambles in die Seepromenade münden, weist die Kolumbussäule seit 1888 über das Meer und erinnert daran, dass der Entdecker nach seiner ersten „Amerika“-Reise 1493 von den Katholischen Königen Fernando und Isabella in Barcelona empfangen wurde. Ein Lift im Inneren des Monuments führt zu einer Aussichtsplattform. Direkt vor dem Kolumbusdenkmal starten Ausflugsboote zu Hafenrundfahrten.

Auf dem Montjuïc

213 Meter hoch ragt der Montjuïc über den Hafen, ein weitläufiges Erholungsgebiet mit Gärten, Vergnügungsparks, Sportstätten, Museen und Gastronomie. Mit der Hafenseilbahn erreicht man den Berg von der Moll de la Barceloneta aus, mit der Funicular ab dem Carrer Nou de La Rambla (westl. C). Weiter hinauf geht es mit der Telefèric zur Festung Castell de Montjuïc, in der das Militärmuseum untergebracht ist. Außerdem findet man am Montjuïc das Museu Etnològic, das Museu Arqueològic, das für die Olympiade 1992 restaurierte Stadion und in einem modernen Bau die Fundaciò Joan Miró, eines der großen Kunstmuseen der Stadt. In der katalanischen Karnevalshochburg Sitges endet das wilde Treiben am Aschermittwoch mit dem farbenträchtigen „Begräbnis der Sardine“.

Blick auf die Festung oberhalb von Barcelona Foto: Weirauch
Blick auf die Festung oberhalb von Barcelona Foto: Weirauch

Hier eine weitere Tour in die Umgebung von Barcelona.

Und wie kommt man nach Barcelona ?

u.a. mit Vueling.

 

Anflug mit Vueling auf Barcelona
Anflug mit Vueling auf Barcelona, Foto: D.Weirauch
Boeing A 320 ist der Klassiker bei Vueling, Foto: Weirauch
Reise

NickoVision – kulinarische Höhenflüge auf der Donau

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Was macht die Nicko-Reisetour auf der Donau zur Adventzeit so attraktiv? Für uns war nicht nur das weihnachtlich geschmückte neue moderne, lichtdurchflutete Schiff eine Attraktion. Natürlich hat uns auch der Charme aller Servicemitarbeiter und –mitarbeiterinnen fasziniert. Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass auch hinter den Kulissen hart gearbeitet wird, um den Gästen diesen hohen Standard der Reise bieten zu können.

Wie die Gäste auf der NickoVISION verwöhnt werden, das lest ihr hier. 

Reise

Apulien für Insider: Ostuni und Polignano a Mare

Ostuni (65)

Wie ein Traum aus Tausend-und-einer-Nacht wirkt die von grünen Olivenhainen umgebene Stadt Ostuni, die sich auf drei Hügeln aus der Ebene erhebt. Weiße Terrassenhäuser mit Innenhöfen steile Treppen und enge Gassen, die sich den Berg hinauf winden, prägen die Altstadt. Mittendrin begeistert die spätgotische Kathedrale (15. Jahrhundert) Santa Maria Assunta mit ihrer geschwungenen Fassade, die eine 24-strahlige Fensterrose ziert. Exquisite Eleganz zeichnet auch die Loggia des nahen Bischofspalastes Palazzo Vescoville (18. Jahrhundert) aus.

Hier unsere Eindrücke  

Reise

Zauberhaftes Apulien

Apulien - 18 (76)Stefano und Mabel Rosetta sind Bio-Bäcker aus Leidenschaft

(Werbung) Apulien ist für uns mittlerweile so etwas wie ein Sehnsuchtziel geworden. Wenn wir an diesen Landstrich im Haken vom Absatz des Stiefels von Italien denken, sind herrliche Sonnentage (auch im November), fröhliche, freundliche Menschen, farbenfrohe Natur, Kunst und Geschichte und nicht zuletzt, gutes Essen, Wein, Öl und Eis sowie schicke Kleidung inbegriffen. Für ganz Wagemutige kann auch ein Bad im Ionischen Meer zu einem einzigartigen Erlebnis im November werden, wie wir vor ein paar Tagen erleben konnten.

Reise

Mit nickoVision nach Linz – Stadt der Veränderung

Nickovision liegt vor LinzNickovision liegt vor Linz

Besser kann ein Kreuzfahrtschiff nicht anlegen. In Linz legte nickovision direkt am Kai, nur wenige Schritte vom Stadtzentrum an. Und nur wenige Meter gegenüber des Lentos Kunstmuseum. Besser geht nicht. Es istein Vorteil der flusskreuzer, dass sie meist -fast- in der stadt anlegen können, wir erlebten es in Linz, Wien und Melk. Auch in Bratuislava und Budapest ist es so.  Ein Grund kmehr mit diesen komfortablen schwimmenden Hotels zu verreisen.

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