Dieter Weirauch

Dieter Weirauch

Reise

Sehenswerte Orte auf Sizilien: UNESCO Welterbe

Sizilien (6)

Es ist wieder soweit. Unsere Sehnsucht nach dem südlichen Italien ist wieder riesengroß. Diesmal zieht es uns auf die größte Insel im Mittelmeer: Sizilien ist das Ziel – traumhaftes Eiland mit dem größten europäischen Vulkan, dem Ätna, der ständig aktiv ist. Barocke Städte, zahlreiche griechische Tempel, einsame Strände, duftende Gärten, normannische Mosaiken, mächtige Felsrücken und liebenswerte Menschen machen unsere einwöchige Reise zu einem erlebnisreichen Kurzurlaub.

Sizilien
Mit Easyjet von Berlin nach Catania, Foto: Weirauch

Schon vom Flugzeug aus haben wir beim Anflug auf Catania bei schönstem Wetter einen atemberaubenden Blick auf die rauchende Kraterlandschaft des Ätna.
Mehr über den Ätna hier.

Mobilität

Elektrofahr­räderNur 4 von 12 schaffen ein Gut

5615060_test202006-gross (1)Cover Warentest Juni Heft

Stiftung Warentest hat wieder Pedelecs, besser bekannt als E-bikes, getestet. Hier die Ergebnisse. Gleich mehrere Pedelecs mit tiefem Einstieg enttäuschen im Test mit Rahmenrissen oder Problemen bei der Brandsicherheit, etwa bei einem Kurz­schluss der elektrischen Kontakte, an den Stecker­gehäusen von Akku und Ladegerät. Doch vier gute Pedelecs, umgangs­sprach­lich auch E-Bikes genannt, sind sicher, robust und enthalten keine Schad­stoffe. Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe der Zeit­schrift test 12 E-Bikes mit Mittel­motor, hydrau­lischen Scheibenbremsen und Wave-Rahmen mit voll­integriertem Akku geprüft. Die Räder kosten 2.150 bis 3.500 Euro und schneiden mit Gut bis Mangelhaft ab.

Wenige Modelle sind sicher

Im Praxis­test über­zeugen viele Elektroräder, bei denen der Motor bis Tempo 25 unterstützt, zwar mit ihren Fahr­eigenschaften, aber nur einige Modelle erweisen sich auch in weiteren Prüfungen als robust und sicher genug, um eine gute Note zu erhalten. Zwei E-Bikes zum Beispiel sind nicht brandsicher und damit nur mangelhaft, andere zeigen nach der Halt­barkeits­prüfung Risse im Rahmen oder fahren mit Gepäck nicht stabil genug. In einigen Sätteln fanden die Tester hohe Mengen eines schädlichen Weichmachers.

Sind E-Bikes wirklich umweltschonend ?

Länger Durch­halten auf Radtouren, ohne Schwitzen im Büro ankommen, nach Gesund­heits­problemen wieder Spaß an Bewegung zu finden – für die Motivation, E-Bikes zu fahren, gibt es viele Argumente. Doch umwelt­schonend ist ein E-Bike nur, wenn es das Auto­fahren ersetzt. Dann gleicht es bereits nach wenigen Hundert Kilo­metern die Emissionen aus, die vor allem bei Produktion und Recycling des Akkus entstehen, und verbessert mit jedem weiteren Meter seine Umwelt­bilanz.

Pedelecs in Deutsch­land auf der Erfolgs­spur

84 Prozent der Pedelec-Besitzer gaben in einer aktuellen Umfrage der Stiftung Warentest an, durch ihr Elektrofahr­rad mehr Rad zu fahren als vorher. 14 Prozent fahren immerhin genau so viel. Der Motivations­schub aus dem Elektromotor scheint bei Vielen die Lust am Radfahren zu wecken: 5,4 Millionen Pedelecs sind laut Zweirad-Industrie-Verband mitt­lerweile in Deutsch­land unterwegs. Die Verkaufs­zahlen steigen von Jahr zu Jahr.

Neben E-Mountain­bikes und Trekking-Pedelecs gehören auf Komfort ausgerichtete Modelle immer noch zu den beliebtesten Elektrorädern. Zwölf solcher Räder mit tief geschwungenem Rahmen traten im E-Bike-Test der Stiftung Warentest gegen­einander an. Im anspruchs­vollen Praxis­test mussten sie unter anderem ihr Fahr­verhalten und eine praktische Hand­habung unter Beweis stellen. In Laborprüfungen untersuchten wir die Sicherheit und Halt­barkeit der Pedelecs, die Reich­weite der Akkus – und die Sättel und Griffe auf Schad­stoffe.

Pedelec-Tests: Hohe Anforderungen in Labor und Praxis

Im Praxis­test sind Ansprüche an die Räder hoch: Sie sollten ohne und mit viel Gepäck stabil fahren: Gerade­aus wie auch in Kurven – und unabhängig von der Geschwindig­keit. Ein Modell im Test patzt: Mit viel Gepäck stellten unsere Tester schon bei nied­rigem Tempo gravierende Probleme bei der Fahr­stabilität fest. Aber auch ohne Gepäck fuhr es schlechter als alle anderen Test­kandidaten. Denn: Fast alle zwölf Modelle im E-Bike-Test der Stiftung Warentest bringen Fahr­spaß und meistern den Praxis­test ohne Probleme, insbesondere der Testsieger über­zeugt mit seinem Fahr­verhalten.

Video: E-Bikes im Test

Im Prüf­labor offen­barten dann weitere Pedelecs Schwächen: An einigen Modellen ging der Dauer­test über 20 000 Kilo­meter nicht spurlos vorbei. Mithilfe von Sensoren ermittelten wir auf Mess­fahrten dafür zunächst, welche Kräfte auf die Pedelecs wirken und über­trugen diese dann im Labor auf die Räder. Bei drei Modellen zeigten sich in diesem Test sicher­heits­relevante Anrisse. Die beiden Schluss­lichter im Test sind nicht brandsicher genug – bei einem fiel das Stecker­gehäuse des Lade­kabels beim anderen des Akkus in einem Stan­dard­test zur Brandsicherheit durch. Insgesamt schneiden im Test vier Modelle ausreichend und zwei mangelhaft ab.

Unterschiede bei der Reich­weite der Pedelecs

Ein wichtiges Kauf­kriterium für Radler ist, wie weit sie der Akku des Pedelecs bringt. Alle Modelle im Test sind mit einem Akku mit 500 bis 540 Watt­stunden Energie­inhalt ausgestattet. Die Stiftung Warentest hat die Reich­weite auf einem Prüf­stand bei anspruchs­vollen Bedingungen gemessen – sie lag bei guten 47 bis 55 Kilo­metern. Die Reich­weite kann aber auch deutlich höher liegen, denn sie hängt wesentlich von der gewählten Unterstüt­zungs­stufe des Motors, aber auch vom Stre­cken­profil oder der Eigen­leistung des Fahrers ab. Auch Wind­verhält­nisse und die Kraft­über­tragung des Rades verändern die Reich­weite. Ganz ohne Akku­verbrauch legen Pedelecs Stre­cken im Rollen oder bei Geschwindig­keiten von mehr als 25 Kilo­metern pro Stunde zurück.

Aufwändiger E-Bike-Test

Der Pedelec-Test gehört zu den teuersten und aufwendigsten, die die Stiftung Warentest durch­führt. Bei der Zahl der E-Bike-Modelle mussten wir uns daher beschränken. Für den aktuellen Vergleich haben wir diesmal Modelle mit Wave-Rahmen, also mit tiefem Einstieg gewählt. Diese Räder gehören zu den am häufigsten verkauften. Außerdem haben wir bereits im Vorgängertest, im Juni 2018, Trekking-Pedelecs mit „Herren­rahmen“ getestet.Komfort für alle. Die Modelle im aktuellen Test ermöglichen mit ihrem tief geschwungenen Rahmen Männern und Frauen gleichermaßen ein komfort­ables Aufsatteln. Da sie mit Scheibenbremsen, meist mit Ketten­schaltung, bis zu 10 Gängen und kraft­vollen Motoren ausgestattet sind, können sie sich auch auf anspruchs­volleren Stre­cken behaupten.Modelle mit anderen Rahmen. Fast von allen E-Bikes im Test gibt es zu ähnlichen Preisen auch Modelle mit einem Diamant- oder Trapez­rahmen. Unsere Test­ergeb­nisse lassen sich auf sie aber nicht über­tragen.

Der Test E-Bikes findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/e-bikes abruf­bar.

Hier ein Fahrradtest auf einfachraus.eu aus dem Jahr 2018

Schlösser und Burgen

25 Jahre Rohkunstbau auf Schloss Lieberose in Brandenburg

Rohkunstbau Schloss Lieberose

Es gibt Kunstinteressierte, die alle bisherigen Ausstellungen von Rohkunstbau bisher gesehen haben.  Sie werden auch ab Samstag zur 25. Schau nach Lieberose am Rand des Spreewaldes fahren. Das etablierte Brandenburger Kunstfestival feiert im Jubiläumsjahr gemeinsam mit Künstlern*innen der vergangenen 25 Ausgaben, darunter viele bekannte Namen aus der internationalen Kunstszene. Es gleicht einem Wunder, dass der engagierte Förderverein Rohkunstbau mit Gründer Dr. Arvid Boellert in so kurzer Zeit die spektakuläre Schau in dem morbiden Schloss Lieberose (Dahme-Spreewald) hat aufbauen können. Chapeu!

Brandenburgs bekanntestes Festival für zeitgenössische Kunst

ReiseSchlösser und Burgen

Wandern entlang der Romantischen Straße

Rothenburg ob der Tauber

Eine Binsenweisheit, sicher, aber trotzdem immer noch richtig: Nicht nur Essen und Trinken, sondern auch Bewegung hält Leib und Seele zusammen. Sich in freier Natur zu bewegen stärkt das Immunsystem, fördert Ausdauer, mentale Gesundheit und schafft einen willkommenen Ausgleich gerade nach Zeiten erzwungener Isolation. Gerade die vielfältigen und abwechslungsreichen Wandermöglichkeiten entlang der Romantischen Straße von Würzburg bis Füssen bieten dazu ideale Gelegenheiten, die Corona-Zeit hinter sich zu lassen. Die bekannteste und beliebteste Qualitätsferienstraße Deutschlands freut sich ab sofort auf zahlreiche Gäste, die niveauvolle Entspannung, aktive Erholung und Bewegungsfreiheit suchen.

Was zu sehen gibt

Reise

Weinreise zu Hause: Saale-Unstrut lädt zur Saale-Weinmeile

WeinleseBald ist Weinlese, Foto: Weirauch

Zwischen Bad Kösen und Naumburg schlängelt sich die Saale durch eine jahrtausendealte Weinregion mit terrassierten Weinbergen und malerischen Weinbergshäuschen. Am Pfingstwochenende ist sie traditionell Schauplatz der beliebten Saale-Weinmeile, die jedes Jahr Tausende Besucher nach Saale-Unstrut lockt. In diesem Jahr musste umgedacht werden, so dass es nun heißt: Weinmeile@home. Ein bestellbarer Saale-Weinmeile-Weinkarton und ein musikalisches Programm am 30. Mai sollen das Saale-Weinmeile-Gefühl nach Hause bringen. Außerdem gibt es ein Wochenende in Saale-Unstrut zu gewinnen.

Die Saale-Weinmeile musste wie so viele andere Veranstaltungen abgesagt werden, aber einige Weinmeile-Freuden bleiben erhalten – nur anders. Der Saale-Weinmeile e.V. hat gemeinsam mit dem regionalen Tourismusverband Saale-Unstrut-Tourismus e.V. eine Idee entwickelt, die Saale-Weinmeile alternativ stattfinden zu lassen.

Die Weinmeile gibt es nun im Karton