Reise

Warum sich auch im November ein Besuch in Athen lohnt

Nicht nur die Athener lieben den Blick auf die Akropolis. Foto: D.WeirauchNicht nur die Athener lieben den Blick auf die Akropolis. Foto: D.Weirauch

Wer noch nicht in Athen war, der hat etwas verpasst. Athen ist eine abwechslungsreiche und lebendige Stadt. Antike, Klassizismus und moderne Architektur bilden hier eine außergewöhnliche Einheit – und den Besucher erwartet eine Reise durch mehr als 5000 Jahre Kulturgeschichte. Allerdings gehört Athen mittlerweile zu den überlaufenen touristischen Hotspots. Deshalb empfehlen wir einen Besuch ende Oktober oder Enfang November. Allerdings kann es da auch schon mal regnen. Und wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Piräus ihre Passagiere liegen, dann ist es auch auf der Akropolis sehr voll, wie wir 2019 im Oktober erlebten. Warum sich auch im November ein Besuch in Athen lohnt. Hier einige Tipps:

Wie bereits in der Antike bestaunen die Touristen auch heute das Parthenon auf der Akropolis. Foto: Dieter Weirauch
Wie bereits in der Antike bestaunen die Touristen auch heute das Parthenon auf der Akropolis. Foto: Dieter Weirauch
Sonntags um 11 Uhr findet vor dem Parlament auf dem Sintagma-Platz der Wachwechsel statt. Foto: D. Weirauch
Sonntags vor dem Parlament auf dem Sintagma-Platz der Wachwechsel. Foto: D. Weirauch

Athen ist vor allem Antike

Athen ist das Symbol für den Geist der Antike, der die westliche Zivilisation und das Verständnis für Demokratie, Kunst und Philosophie geprägt hat. Aber nicht nur Geschichte bestimmt den Atem von Athen. Das zeitgenössische Athen präsentiert sich multikulturell. Die rund vier Millionen Einwohner zählende griechische Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren tüchtig herausgeputzt. Eine Reise lohnt zu jeder Jahreszeit. Im November sidn die Flüge mit der griechischen Fluggesellschaft Aegan recht günstig und die Stadt ist nicht so überlaufen. Und: mit 18 Grad Celsius ideal für eine Städtetour.

Blick auf das 2009 eröffnete Akropolis-Musuem, nach Plänen des Schweizer Architekten Bernard Tschumi errichtet. Foto: D.Weirauch
Blick auf das 2009 eröffnete Akropolis-Musuem, nach Plänen des Schweizer Architekten Bernard Tschumi errichtet. Foto: D.Weirauch

Weltberühmte Akropolis

Die hoch aufragende Akropolis, das Wahrzeichen der Metropole, ist der ideale Ausgangspunkt für einen Streifzug durch Athen. Einmal oben angekommen, überwältigt der Anblick des imposanten Parthenon-Tempels. Von hier geht es zu den bedeutendsten archäologischen Stätten und Sehenswürdigkeiten in Athen, beispielsweise zum Hadrianstor und dem Olympeion (Tempel des Olympischen Zeus), der Stoa des Attalos (hellenistische Wandelhalle), dem Keramikos-Friedhof, der Pnyx (dem Berg nahe der Akropolis, die als Versammlungsort diente) sowie zum Areopag (dem Felsen, auf dem der Hohe Rat tagte).

Engagierte Stadtführer, wie Diana Stefanou, erklären den Touristen die Akropolis. Foto: Weirauch
Engagierte Stadtführer, wie Diana Stefanou, erklären den Touristen die Akropolis. Foto: Weirauch

Warum sich auch im November ein Besuch in Athen lohnt

Museen und Denkmäler

Auch die byzantinischen, mittelalterlichen und aus dem 19. Jahrhundert stammenden Bauten und Denkmäler wie die Athener Trilogie und das berühmte Archäologische Nationalmuseum ziehen alle an Geschichte interessierten Besucher in ihren Bann und sind bedeutende Sehenswürdigkeiten in Athen. Pulsierendes Leben herrscht im Altstadtzentrum Athen auf dem Omonia- und Syntagma-Platz, wo das Parlament und die meisten Ministerien residieren.

Sonntags um 11 Uhr findet vor dem Parlament auf dem Sintagma-Platz der Wachwechsel statt. Foto: D. Weirauch
Sonntags vor dem Parlament auf dem Sintagma-Platz der Wachwechsel. Foto: D. Weirauch

Die feierliche Zeremonie der Wachablösung der mit traditionellen Uniformen gekleideten Parlamentsgarde findet stündlich vor dem Denkmal des Unbekannten Soldaten statt und ist immer wieder eine viel fotografierte Attraktion. Nur ein paar Schritte weiter findet man sich im Nationalgarten, der grüne Oase von Athen, wieder. Mit einer Fläche von insgesamt 160 Hektar beheimatet er seltene Baum- und Pflanzenarten aus aller Welt.

Gläserne Figur im Zentrum von Athen. Foto: D. Weirauch
Gläserne Figur im Zentrum von Athen. Foto: D. Weirauch

Flohmarkt und Shoppingmeilen in Athen

Nach dem Besuch der vielen antiken Stätten und Museen lohnt sich eine Erkundungsfahrt mit der Metro durch verschiedene Stadtteile bis hinaus in die Außenbezirke. Ein Zwischenstopp in der Altstadt Plaka sollte mit einem Imbiss und einem Glas Ouzo in einer der kleinen Tavernen gekrönt werden.

Insight-Athen-Stadtführer George begleitet Touristen auch auf Obst,- Fisch und Fleischmarkt. Foto: D.Weirauch
Insight-Athen-Stadtführer George begleitet Touristen auch auf Obst,- Fisch und Fleischmarkt. Foto: D.Weirauch

In Monastiraki ist der Flohmarkt ein wahrer Fundus. In der Voukourestiou- und Stadiou-Straße laden exklusive Designer-Boutiquen, Juweliergeschäfte und ein luxuriöses Warenangebot zum Shoppen ein.

Auf dem Fleischmarkt von Athen. Foto: D. Weirauch
Auf dem Fleischmarkt von Athen. Foto: D. Weirauch

img_9180-kopieathen

Das Abendessen gehört zur Athener Lebensart. Die Auswahl an griechischen und internationalen Spezialitäten in den Gourmet-Restaurants in und um Athen ist große. Und wenn es Nacht wird, lohnt sich ein Ausflug zum Lykabettos-Hügel, der einen atemberaubenden Ausblick über das Lichtermeer der Stadt bietet. Erreichbar ist der Hügel zu Fuß oder mit der Seilbahn, die bis zum Gipfel fährt.

img_9194-kopie

Besuch beim Heiligen Georg

Dort kann man die Kapelle des Heiligen Georg besuchen, sich eine Erfrischung oder einen Imbiss gönnen und hoch über der Stadt das atemberaubende Panorama genießen. Für eine Stadt, in der Mythos und Geschichte so eng verwoben sind, erscheint Athen überraschend modern. Den über der Stadt thronenden  Parthenon immer vor Augen, lebt das zeitgenössische Athen im Hier und Heute, zu dem die zahlreichen Nachtclubs und Bars ebenso gehören wie das Feiern von Stars der griechischen traditionellen Volksmusik und Strandparties bis in die Morgendämmerung.

Die Recherche in Athen erfolgte mit Unterstützung der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr.

Athen Josef Weirauch
Massenansturm auf die Akropolis im Oktober, Foto: Josef Weirauch


Facebooktwittermail
error: Content is protected !!