Reise

Apulien in Berlin: Sonniges Salento

ApulienKunstwerk der Natur: Felsentor im Salento

Die Präsentation der Sehenswürdigkeiten des Salento gehörte zu den Höhepunkten meines Besuches auf der ITB in Berlin 2019. Neben  vielen Gesprächen auf der Internationalen Tourismusbörse auf dem Messegelände bildete der traditionelle Apulien-Abend im „Antillo“ in Berlin-Kreuzberg ein besonderes Erlebnis. Zum einen traf ich dort viele Apulienfans unter meinen Journalisten- und Blogger-Kollegen, zum anderen – und das war das Wichtigste – erfuhr ich jede Menge Neues über diesen schönen Landstrich im Süden von Apulien. Schwerpunkt waren an diesem Abend im vollbesetzten Antillo die Orte Otranto, Melendungno und Gallipoli. Initiiert wurde die Präsentation von der engagierten Carmen Mancarella, Chefredakteurin der Zeitschrift für Tourismus und Kultur des Mittelmeers “Spiagge” (www.mediterraneantourism.it).  Sie gilt mittlerweile als Botschafterin Apuliens. Die Veranstaltung fand zum fünften Mal in Berlin statt.

Carmen Mancarella präsentiert Köstlichkeiten ihrer Heimat
Carmen Mancarella präsentiert Köstlichkeiten ihrer Heimat
17 Hektar bewirtschaftet das Weingut Cantina Petrelli, Foto: Kärstin Weirauch
17 Hektar bewirtschaftet das Weingut Cantina Petrelli, Foto: Kärstin Weirauch

Melendugno – wo Meer und Küste verschmelzen

Beginnen will ich meine Rundreise im Absatz des Stiefels mit Melendugno. Mit Leidenschaft stellte Angelica Petrachi, die in Melendugno für Tourismus zuständige Stadträtin, ihren Ort und die Küste vor.   Nach den am Vortag auf der ITB veröffentlichten Daten von Pugliapromozione hat die Gemeinde von Melendugno die höchste Zunahme an ausländischen Touristen in ganz Apulien registriert: + 41 Prozent. Darauf kann Angelica Petrachi, die bezaubernde Gemeinderätin, mit Recht stolz sein.

Sie hatte Neuigkeiten in ihrem Gepäck zur ITB: „Diese Daten spornen uns an, immer mehr und noch Besseres zu tun.“ Die Strände von Melendugno (20 Kilometer im Süden der Barockstadt Lecce gelegen) gehören zu den schönsten Stränden Italiens und sind besonders für das transparente Wasser, dessen Farbskala von Blau bis Smaragdgrün reicht, beliebt. Es sind fünf Ortschaften, die sich über 15 Kilometer der Künste entlang aneinanderreihen. Hervorstechend: weißer und sehr feiner Sand. Vor einigen Jahren war ich dort, und ich blickte auf das tiefblaue Adriatische Meer.

An der Küste von Melendugno, Nähe Roca Veccia Foto: Weirauch
An der Küste von Melendugno, Nähe Roca Veccia, Foto: Weirauch

Das Meer in Torre dell’Orso

Die Gegend bietet ein wahres Feuerwerk an Attraktionen. Jeder der fünf Orte, die zu Melendugno gehören, haben etwas, in das man sich als Tourist verlieben kann: Torre Specchia Ruggeri ist durch seine unberührten Buchten, die von den mediterran anmutenden Macchie mit ihren vielen Farben und Düften umgeben sind, charakterisiert. San Foca ist mittlerweile für den behindertenfreundlichen Strand „alle ans Meer“ berühmt. Es ist der erste Badestrand in Italien, der für die Bedürfnissen von ALS-Erkrankten und Personen mit Behinderung ausgerüstet ist. Menschen mit körperlichen und motorischen Behinderungen wurde es ermöglicht, in das transparente Wasser von Melendugno einzutauchen und ein Bad zu nehmen. Angela Petrachi sagte: „Wir sind stolz auf dieses hervorragende Ergebnis und deshalb planen wir einen zweiten Strand, der für Menschen mit Behinderung ausgestattet ist, in Torre dell’Orso am freien Strand „dell’orsetta“. San Foca hat zudem einen touristischen Hafen und ein sehenswertes Fischerviertel.

Das Meer in San Foca

Roca Vecchia ist für die Grotte der Poesie sehr berühmt geworden, von „National Geographic“ im Jahr 2018 zu den 10 schönsten natürlichen Schwimmbecken der Welt gekürt. Die Grotte ist darum berühmt, weil sie sich mitten in einer antiken, archäologischen Ausgrabungsstätte befindet, die einst einen regen Austausch mit Griechenland hatte. Rocca wird auch als das „Troja des Westens“ bezeichnet. Es muss nicht extra betont werden, dass diese archäologische Ausgrabungsstätte ein Juwel für den Kulturtourismus ist. Darum werden ab 2019 zusätzlich zu den Führungen, die in der Sommersaison vom Verband Vivarch in Zusammenarbeit mit der Universität Salento veranstaltet werden, auch Besuche von Schulklassen während des ganzen Jahres organisiert. Und das ist neu: „Es gibt die Möglichkeit, in 3D die berühmte Belagerung von Roca aus der mittleren Bronzezeit wieder erleben zu können“. Als ich Rocca Vecchia vor einigen Jahren besuchte, kam ich aus dem Staunen nicht heraus. Es lohnt, dorthin zu fahren. Hier mein damaliger Bericht.

Die Grotte der Poesie in Roca

Schließlich stellte Angelica Petrachi auch Torre dell’Orso, bekannt als „Bucht mit grüner Krone“, vor. Berühmt sind die Klippen mit dem Namen „Due Forelle“ (Zwei Schwestern), mit denen eine Sage verbunden ist. Im Dezember 2018 zierten die Klippen von Sant Andrea die Titelseite von „Geo Saison“. Sie wurden zum Symbol aller Schönheiten Apuliens.

Zu den zehn schönsten Badepools weltweit, so jedenfalls urteilte jüngst National Geographic, zählt die Grotta della Poesia. Es ist eine ellipsenförmige Höhle. Während heute der Zugang und Teile der Höhle unter Wasser stehen, waren diese in früheren Zeiten trocken. Die Höhle wurde über einen sehr langen Zeitraum zu kultischen Zwecken genutzt, wovon unter anderem zahlreiche Felsmalereien und Graffiti zeugen. Wir sehen viele Badegäste, einige springen hinein. Wie voll mag es im Hochsommer hier sein?

Melendugno ist außerdem von der Zeitung „Sole 24ore“ unter den grünsten Gemeinden Italiens klassifiziert worden. Angelica Petrachi sagte: “Unser Meer hat ausgezeichnete Badegewässer, weil das Abwasser mit einer Pflanzenkläranlage, also biologisch, gereinigt wird!“ Es ist also kein Zufall, dass an allen Küsten die Blaue Flagge von Fee, der Flagge mit den 5 Segeln von Legambiente, einem Gütezeichen, weht.

Die Bucht von Torre del Orso im Salento ist beliebtes Badeziel Foto: Weirauch
Die Bucht von Torre del Orso im Salento ist beliebtes Badeziel, Foto: Weirauch
Das mondäne Hotel Belvedere lädt u.a. mit einem Pool auf dem Dach ein. Foto: Weiraucht
Das mondäne Hotel Belvedere lädt u.a. mit einem Pool auf dem Dach ein, Foto: Weirauch

Für Touristen wichtig: „Es ist eine wichtige Anerkennung, die von der nationalen Kinderärztekammer gezollt wird: Kindergerechte Strände, nicht nur, weil wir Flachwasserbereiche haben, sondern auch weil die Gemeinde in Zusammenarbeit mit den Badeorten den Plan für eine „Kollektive Rettung“ organisiert hat, der eine ständige Überwachung, von morgens bis nachmittags gewährleistet, die von Badenden, sowohl Jungen als auch Erwachsenen, durchgeführt wird.“ Und noch eine Neuigkeit brachte Angelica Petrachi für die Reisejournalisten mit: Elektrische umweltfreundliche Minibusse (MareinBus) werden künftig jede halbe Stunde die Strände von Melendugno mit allen Ortschaften verbinden. Fahrpläne findet man auf der App Melendugnotoyou. Dank der Kurtaxe sind die Busse kostenlos.

Sehenswürdigkeiten von Melendugno sind weiterhin die Burg D’Amely, die barocke Hauptkirche und die Abtei von San Niceta. Ein Muss ist auch der Besuch von Borgagne, als authentisches Dorf Italiens anerkannt wegen seines wunderschöner Hauptplatzes, seiner Hauptkirche, der Burg Petraroli und seines Systems „Casa a Corde“. Ein gemeinsamer, von der Straße zugänglicher Bereich bzw. Hof verbindet ein oder mehrere Wohnhäuser, was typisch für den Salento ist. Unumgänglich ist schließlich die Tour für Naschkatzen! Abgesehen davon, dass Melendugno die Stadt des Öls ist, mit seinen 4 Prozent der regionalen nativen Olivenölproduktion extra, hat die Stadt auch die begehrte Anerkennung als „Stadt des Honigs“ erhalten. Viele junge Menschen züchten Bienen, um die Imkerei wieder aufleben zu lassen. Der Name Melendugno stammt aus dem Lateinischen Melde duco, was so viel bedeutet wie „ich bringe Honig“. Daher können Besuche bei Ölmühlen und lokalen Honigbetrieben in Melendugno organisiert werden. All diese Köstlichkeiten konnten die deutschen und italienischen Fachjournalisten im „Antillo“ kennenlernen. Berühmt ist der Salento auch wegen der  traditionellen Feste, die religiösen Prozessionen sowohl zu Land als auch auf dem Meer.

Angelica Petrachi: „Während der Sommersaison gibt es typische Volksfeste, die unsere Wein- und Esskultur aufwerten und unser wunderbares BLUFESTIVAL, das 40 kulturelle und musikalische Veranstaltungen für jedes Alter anbietet: von Kinderveranstaltungen auf dem Hauptplatz bis zur NOTTE (NACHT) des Meeres, einem Abend, an dem bis zu 30.000 Personen von musikalischen Noten wichtiger Künstler nationalen und lokalen Ranges mitgerissen werden.“

Übernachtungstipps

Hier einige Adressen angeführt: Alba Azzurra – CDSHotels, Grimaldi Vacanze Hotel Thalas Club, B&B Salento Ada’s House, Casa Vacanze Petrachi, B&B Tenuta Calitre.

Das CDS-Hotel Basiliani in Otranto
Das CDS-Hotel Basiliani in Otranto

Und wo kann man essen?

direkt an den Badestränden zwischen Torre dell’Orso und San Foca. Ausgezeichnete Restaurants gibt es in Torre dell’Orso und in San Foca.

Weiter nach Otranto

Man kann nicht sagen, im Salento gewesen zu sein, ohne Otranto besucht zu haben. Die  Abgeordnete für Tourismus im Stadtrat, Mimina De Donno, lobte die beeindruckende Altstadt, die von der Burg Aragonese dominiert wird. Von dort blickt man auf das blaue und transparente Meer. „Die Stadt besitzt eine Perle, die auf der ganzen Welt berühmt ist: das Bodenmosaik in der Kathedrale, das den Lebensbaum wiedergibt, das Mosaik ist ein großartiges Werk, das allein eine Reise wert ist.”

Otranto als UNESCO-Weltkulturerbe

Entlang der engen und antiken Dorfgassen, von der Unesco als Weltkulturerbe geadelt, staunt der Tourist immmer wieder über Steinkugeln im Ortsbild. Sie sind eine Erinnerung an die Belagerung durch das Osmanische Reich im Jahr 1480. 800 Bürger von Otranto wurden von den Sarazenen enthauptet, weil sie nicht zum Islam konvertieren wollten. Die 800 Märtyrer wurden 2013 Heilig gesprochen und ihre heiligen Überreste werden in der seitlichen Kapelle der Kathedrale aufbewahrt. Ihnen wird jedes Jahr am 13. und 14. August ein großes Fest mit Lichtilluminationen und vielen Musikkapellen gewidmet. Inspiriert von der Geschichte der Belagerung verfasste die  italienische Schriftstellerin Maria Cort den Roman “L’Ora di Tutti“ (Alle Zeit). Aber auch Horace Walpole widmete dieser bezaubernden Stadt eine Schrift mit dem Titel “Il castello di Otranto“ (Die Burg von Otranto).

Sehenswert: der alte Bauxit-Steinbruch

Erlebenswert ist Porto Badisco: Feinschmecker kennen den Ort wegen der leckeren Seeigel, Weichtiere mit einer harten Schale aus schwarzen Dornen, die man in kleinen örtlichen Lokalen verzehren kann.

Die Historiker kennen die Ortschaft jedoch wegen der „Grotte der Hirsche“. Sie wurde in den 70er Jahren entdeckt und gilt unter Experten als „Sixtinische Kapelle der Jungsteinzeit“. Im Norden der Stadt gibt es indessen eine Aneinanderreihung von weißen Stränden, die einem dichten Kiefernwald vorausgehen: die Türkenbucht (Baia dei Turchi), die darum so benannt wurde, weil genau hier die Landung der Türken stattgefunden hat, und Alimini, in dessen Bereich sich zwei Seen befinden, wo verschiedene Aktivitäten durchgeführt werden können, wie zum Beispiel eine Kajaktour.

Weiteres im Internet: www.comune.otranto.le.it

Letzter Stopp: Gallipoli

“Gallipoli bietet Urlaub auf 360° an: Meer, Kultur und Spaß“, so Mino Nazaro, the major in councilor.In Italien ist Gallipoli bekannt dank des quirligen Nachtlebens an den Stränden. Gallipoli liegt als touristischer Hotspot am Ionischen Meer.

Sonnenuntergang im Hafen von Gallipoli
Sonnenuntergang im Hafen von Gallipoli

Stefano Minerva schwärmt: „Doch das beste von Gallipoli, das wir Einwohner am liebsten zeigen möchten, ist die Schönheit ihres historischen Kerns, der auf der Insel ragt.“ Diese Insel ist nur durch eine Brücke mit der modernen Stadt verbunden. Hier gibt es Adelspaläste mit sehenswerten verwunschenen  Gärten. Eine Attraktion sind die Barockkirchen, erbaut aus Pietra Leccese (typisches Gestein Lecces). Sie leuchten durch die Sonne golden, während im Schatten des Schlosses, einer der bekanntesten Ausblicke der Stadt, weiße Möwen über dem Meer fliegen.

Der Leuchtturm in Gallipoli

Gallipoli ist mit seinem historischen Kern, die goldenen Strände umspült von einem kristallblauen Meer und einer unberührten Natur mit dem Park Isola di Sant’ Andrea und Lido Pizzo, der ideale Urlaubsort für Frühling und Herbst. Hier kann man die Geschichte des historischen Kerns erkunden, den langsamen Rhythmus der Natur im Park und die typischen Gerichte der Küche genießen, alle mit frischem Fisch zubereitet, den die Fischer, die noch ihre Netze zusammenlegen, gerade gefischt haben.

Köstlichkeiten aus dem Salento

Natürlich wurde eine Menge Kulinarik geboten. Vorgestellt und verkostet wurden typische Produkte des Salento, wie das beliebte native Olivenöl, Käse und Honig aus Melendugno (Stadt des Honigs), edle Tropfen aus den Weinkellern Conti Zecca, Vaglio Massa e Petrelli, die Backprodukte vom Panificio Rosetta, die in Salento handgemachte Pizzen Scarlinpizza sowie die süßen Köstlichkeiten der Konditorei „Pasticceria Perrone di Carmiano“.

17 Hektar bewirtschaftet das Weingut Cantina Petrelli
17 Hektar bewirtschaftet das Weingut Cantina Petrelli, Foto: Kärstin Weirauch

Sonia De Simoni vom Bio-Weingut Vaglio Massa

Guiseppe Perrone, einer der besten Patisseurs in Apulien
Guiseppe Perrone, einer der besten Patisseurs in Apulien, Foto: Kärstin Weirauch

Pasquale Grimaldi
Pasquale Grimaldi präsentiert das Hotel Grimaldivacanze, Foto: Weirauch

Luminare künftig im „Antillo“

Übrigens wer Originale aus Apulien in Berlin-Kreuzberg erleben will, der findet ab sofort im „Antillo“ (Marheinekeplatz 5, 10961 Berlin) die “Luminarie” der Fratelli Parisi di Taurisano. Verkleinerungen der berühmten Lichtinstallationen, die in den Dörfern und Städten des Salento die legendären Straßenfeste und oftmals auch Gärten und Wohnungen verschönern und ihnen ein Hauch von bezaubernder Magie geben. “Diese Luminare”, so sagte Carmen Mancarella, “werden im Restaurant Antillo in Berlin bleiben”. Ich durfte die grandiosen Lichternächte in Castro erleben.

Hier einige nützliche Links für einen Besuch im Salento, ganz unten im Absatz des Stiefel in Italien.

Apulien lohnt auch im Winter einen Besuch.

Wohnhäuser auf dem Burgberg von Castro im Salento. Foto: D.Weirauch
Wohnhäuser auf dem Burgberg von Castro. Foto: D.Weirauch

Besuch bei den Powerfrauen im Salento

Carmen Mancarella liebt ihr Land und promotete es international, Foto: Kärstin Weirauch

Olivenöl und seine Herstellung in Apulien

von Primitivo und Negromano

Sonia De Simoni ist preisgekrönte Chefin des Bio-Weingut Vaglio Massa, Foto: Weirauch
Sonia De Simoni ist preisgekrönte Chefin des Bio-Weingut Vaglio Massa, Foto: Weirauch
Die unterirdische Verarbeitung von Oliven ist eine Touristenattraktion Foto: Weirauch
Die unterirdische Verarbeitung von Oliven ist eine Touristenattraktion Foto: Weirauch
Während einer Präsentation im Weingut von Sonia De Simoni, Foto: Weirauch

Gutes Essen – Grundlage für wahres Glück

Sehenswertes Castro mit der Grotte Zinsulusa

Sehenswertes Castro in Apulien

Hier geht es zum wundervoll informativen Beitrag von Nicole unter dem Motto

Verrückt nach Süden – verknallt in Salento.

Und die uns immer wieder liebevoll begleitende Journalistenkollegin Carmen Mancarella schreibt ganz aktuell über ihre Liebesparty in Berlin.

Und Dr. Eva Schäfers, die bloggende Zahnärztin (Buchautorin sowie grandiose Food-Fotografin aus Berlin) und bekennende Apulien-Freundin, hat den Abend im “Antillo” im Bild festgehalten. Allen, die ihr dort wart, vielen Dank.

https://goo.gl/maps/M7qpuwepCX12

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