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Ein Spätsommerabend auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf

Von |2024-01-08T12:45:44+01:009. Februar 2023|1 Stunde weg, Brandenburg|

Über den Kirchhof Der Südwestkirchhof Stahnsdorf gehört neben Venedigs Toteninsel San Michele, dem Wiener Zentralfriedhof und Père Lachaise in Paris zweifellos zu den herausragenden internationalen Begräbnisstätten. Was dort längst zur touristischen Pflicht gehört, muss sich hier erst (wieder) herumsprechen. Der Südwestkirchhof ist ein Ort der Superlative: der größte Waldfriedhof, die bedeutendsten Denkmäler der Bestattungskunst, die letzte Ruhestätte herausragender Persönlichkeiten, die einzigartige norwegische Holzkirche im Jugendstil.

Ein besonderes Refugium: Stahnsdorfer Südwestkirchhof

Von |2024-01-11T20:35:28+01:0021. März 2020|1 Stunde weg|

Der erst 114 Jahre alte Friedhof vereint Grabmalkunst und Berliner Kulturgeschichte des 19. / 20. und 21. Jahrhunderts in einzigartiger Weise. Die Harmonie zwischen Langschaftsgestaltung und monumentaler Grabmalkunst hat den Südwestkirchhof Stahnsdorf neben der Toteninsel Venedig oder dem Winer Zentralfriedhof zu den bedeutenden Friedhöfen Europas werden lassen. Mehr als 135.000 Tote sind in Stahnsdorf besttatet, darunter Werner von Siemens, Gustav Langenscheidt, Engelbert Humperdinck oder Manfred Krug und Dieter Thomas Heck. Bei der Friedhofsführung wandeln die Besucher durch einen Garten der Toten und hören dabei Berichte und Anekdoten aus dem Leben berühmter Toter sowie Erklärungen zur Friedhofsarchitektur und Grabsymbolik. Auch ein Blick in die große und kleine norwegische Holzkirche wird ermöglicht. Sie wurde in den letzten Jahren aufwendig mit Fördermitteln der Bundesregierung restauriert.

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