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111 Orte in Budapest, die man gesehen haben sollte

Das Parlament von Budapest, Foto: WeirauchDas Parlament von Budapest, Foto: Weirauch

Kaum eine Stadt in Europa wirkt so geheimnisvoll wie Budapest. Das ungarische Parlament liegt an der Donau wie ein Palast aus Tausendundeiner Nacht. Der ungarische Jugendstil und die Helden der Vergangenheit, opulente Bäder aus der Zeit der osmanischen Herrscher mitten in Europa oder die berühmten Cafés und pompösen Prachtbauten lassen die Bedeutung der Stadt erahnen. Und dann die ungarische Sprache: Liegt es auch an ihr, dass man mitten in Europa in eine andere Welt eintaucht? Lassen Sie sich verzaubern – von 111 außergewöhnlichen Orten, die Sie so noch nie gesehen haben.

Der Aussichtspunkt

Ist man am Ende der Kettenbrücke in Buda angelangt und geht die Treppen rechter Hand zur Donau hinunter, eröffnen sich besonders schöne Blicke auf Pest und die Häuserreihe, die von der Akademie der Wissenschaften bis hin zum Parlamentsgebäude verläuft. Das riesige Bauwerk hat von diesem Blickwinkel aus nicht die Dominanz wie sonst. Und auch wenn nicht jedes der Nachbarhäuser eine architektonische Besonderheit ist, wirken sie von hier aus hell und elegant. Die Donau ist an dieser Stelle schon mächtig breit, und von hier aus kann beinahe der Eindruck entstehen, man blicke auf eine Stadt am Meer. Das ist auch so etwas Tolles in der ungarischen Metropole: dass der Fluss mit seinen schönen Brücken diese mächtige Bedeutung im Stadtbild hat. Die Donau durchfließt Budapest von Norden nach Süden. Am schmalsten ist sie mit 283 Metern in etwa auf Höhe des Gellértberges, ihre Tiefe beträgt dort etwa neun Meter.

Die Kettenbrücke war übrigens zu Zeiten ihrer Erbauung eine technische Sensation. Sie spannt sich 375 Meter über den Fluss. Das war in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine architektonische Meisterleistung.

Informationen

Adresse: Budaer Seite der Kettenbrücke am Sztehlo Gábor rakpart, 1. Bezirk, 1011 Budapest

Ganztägige Ausflugsfahrten auf der Donau: www.mahartpassnave.hu/en

Die Autorinnen

Dorothee Fleischmann arbeitet als Autorin. Sie hat für Literaturbeilagen, Reiseportale und Reiseführer geschrieben, an diversen Buchprojekten mitgearbeitet, sie lektoriert und macht Pressearbeit. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in Berlin.

Carolina Kalvelage hat lange Jahre als Mediengestalterin gearbeitet, bis es sie gemeinsam mit ihrer Partnerin in die Welt hinauszog. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Budapest, Wien und Madrid lebt sie inzwischen in Barcelona und Bremen.

Infos zum Buch:

Dorothee Fleischmann, Carolina Kalvelage: 111 Orte in Budapest, die man gesehen haben muss, Emons Verlag GmbH

ISBN 978-3-95451-744-2, 14,95 Euro

 

Hier meine Erlebnisse mit der A-Rosa Bella in Budapest.

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