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Kreuzfahrt Guide 2020

Kreuzfahrt Guide 2020Kreuzfahrt Guide 2020

Für erfahrene Kreuzfahrer und solche, die es werden wollen ist der von Uwe Bahn und Johannes Bohmann herausgegebene KreuzfahrtGuide ein Muss. 14 Jahre, in denen die Autoren und weitere Experten vor allem über das Wachstum der Kreuzfahrt, über immer  spektakulärere Schiffe, über neue Formate und neue Ideen für den Urlaub auf dem Wasser berichteten. Der Blickwinkel des Kreuzfahrt Guide 2020 hat sich nun verändert. Dr. Johannes Bohmann meint: “Die Frage nach der Umweltverträglichkeit von Schiffsreisen beschäftigt Medien und Öffentlichkeit – die darüber aber nicht immer mit der notwendigen Sachorientierung und oft hochemotional diskutieren.” Deshalb über die oft hochkomplexen Zusammenhänge zu informieren, die man zu Themen wie Landstrom, Schiffsemissionen oder auch dem sogenannten „Overtourism” kennen muss, um urteilen zu können, ist eine der Aufgaben, die sich der Kreuzfahrt Guide 2020 stellt. Denn: es bewegt sich viel in diesen Bereichen. Die Technik schreitet voran, und die Notwendigkeit, das Reisen auf dem Wasser nachhaltiger zu gestalten als bisher, wird auf breiter Front erkannt. der Führere ist gleichsam ein beachtenswertes Kompendium der aktuellen Situation in dem sich rasant entwickelnden Kreuzfahrtmarkt.

Es bewegt sich viel: Neue Themen im Kreuzfahrtjahr 2020

Natürlich bleiben die Autoren ihrem Credo treu und erhalten Bewährtes: Auch in diesem Jahr enthält der Guide wieder alles, was Schiffsfans über das kommende Kreuzfahrtjahr wissen müssen. Renommierte Jornalist*innen waren wieder auf den Meeren und Flüssen der Welt unterwegs, um von spannenden Reisen zu erzählen. 118 Hochseeschiffe sowie 20 Flusschiffe wurden in jeweils sechs Kategorien kritisch bewertet.

Welches Schiff passt zu mir ?

Damit gibt der Guide auch im Jahr 2020 Erstkreuzfahrern ebenso wie Kennern wieder Antwort auf die Frage: Welches Schiff passt am besten zu mir? Welches Schiff sollte ich buchen, wenn ich allein, als Paar oder mit der Familie reise? Welches Schiff, wenn mir erlesene Gastronomie, viel Sport oder großes Entertainment wichtig sind? Und welches Schiff, wenn ich es eher ruhig mag als turbulent? Alles, was man dazu wissen muss, bis hin zu allen Preisen und ausgewählten Routenbeispielen, bietet dieser Guide auf 268 bestens bebilderten Seiten.

Hier ein Blick in den Inhalt für Seeschiffe:

  • Check-in: Privatinseln, Schiff im Schiff, Barrierefrei auf dem Fluss, Experten im Eis, E-motion-Schiffe
  • Reportagen: Indian Summer mit der Hamburg, Expedition Spitzbergen, Japan mit Azamara, Bon Jovi bei den Norwegians, Raumschiff Vasco da Gama, IMO 2020, Wie Landstrom funktioniert
  • ABC der Reedereien: Wer gehört zu wem
  • Schiffjungfern: alle Neu- und Umbauten 2020
  • Schiffsporträts: 118 Hochseeschiffe im Detail
  • Routen und Reviere: 20 Kartenseiten
MobilitätReise

Mit NickoVISION zum Stift Melk

(c) Stift Melk Foto Brigitte Kobler (3)Über Melk thront das Benediktinerkloster, (c) Stift Melk Foto Brigitte Kobler

Was für eine Pracht ! möchte man ausrufen beim Anblick des barocken Ensembles von Stift Melk in Österreich. Während unserer weihnachtlichen Fahrt mit der neuen nicko.Vision besuchten wir das imposante Stift Melk. Wie der Aachener Dom oder Schloss Sanssouci in Potsdam gehört Stift Melk zum UNESCO Weltkulturerbe.

Vom Schiffsanleger , wo unsere Nickovision liegt, sind es 15 Minuten hinüber zum auf einem Felsplateau thronenden Kloster. Das Stift Melk ist die größte Klosteranlage des österreichischen Barocks. Allein der Südflügel mit seinem prächtigen Marmorsaal ist über 240 Meter lang, die Länge der Hauptachse beträgt insgesamt 320 Meter.

Wir hatten das Stift fast allein an diesem Dienstagnachmittag. Im Sommer sieht das ganz anders aus: Tausende Ausflügler bevölkern das Areal mit seinem sehenswerten Garten. Was uns auffällt ist ein großzügiges Besucherzentrum mit einem sehr modernen Shop. Auch der berühmte Marillenlikör, für die Wachau typisch, wird hier verkauft. So können wir gleich noch Weihnachtseinkäufe erledigen.

Das Stift Melk ist die größte Klosteranlage des österreichischen Barocks c: Stift Melk brigitte kobler pimiskern
Stift Melk ist die größte Klosteranlage des österreichischen Barock c: Stift Melk brigitte kobler pimiskern
Reise

Erzgebirge Weihnachten 2019

weihnachtenweihnachten_nachtwaechter_zwoenitz_wolfgang_thieme - kopie„Nachtwächter in Zwönitz“ (Tourismusverband Erzgebirge e.V./W.Thieme)

Das Erzgebirge mit all seiner Pracht und Seele erlebt man in einmaliger Atmosphäre zur Weihnachtszeit, welche traditionell mit dem Pyramidenanschieben zum ersten Advent beginnt und zu Maria Lichtmess am 02. Februar endet. Rund 500 weihnachtliche Veranstaltungen machen das Erzgebirge zum „Weihnachtsland“ schlechthin.

Weihnachtsmarkt in Annaberg-Buchholz, Foto: Tourismusverband Erzgebirge (Dirk Rueckschloss)
Weihnachtsmarkt in Annaberg-Buchholz, Foto: Tourismusverband Erzgebirge (Dirk Rueckschloss)

Ab diesem Jahr gesellt sich eine weitere Portion Stolz und Freude zu den weihnachtlichen Traditionen & Ritualen, denn die Region feiert Welterbe. Am 6. Juli 2019 erhielt die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří den UNESCO-Welterbe Titel, dies darf über- & untertage entdeckt werden.

Reise

Besuch in Matera – Kulturhauptstadt 2019

Matera (51)

Provinz Matera

Die Provinz Matera ist uns vor allem durch das Buch von Carlo Levi „Christus kam nur bis Eboli“ und dessen Verfilmung (1978) von Francesco Rosi bekannt geworden. Durch die Ernennung ihrer gleichnamigen Hauptstadt zur Kulturhauptstadt Europa 2019 genießt sie gerade große internationale Aufmerksamkeit. Aber Matera genoss schon vor der Ernennung zur Kulturhauptstadt internationale Anziehungskraft. Nicht nur seine literarische Bekanntheit, sondern auch die kunsthistorisch spektakulären frühchristlichen Fresken in mehr als 150 Felsenkirchen, die sich auf das Stadtzentrum und einen weitläufigen Kultur- und Naturpark befinden, ziehen zu allen Jahreszeiten Touristen an.

Mobilität

Unterdrückte CO2-Wahrheit: Handy und Internet so „schuldig“ wie SUV und Flieger

Lufthansa Flugzeug

Das werden Dauer-Demonstranten, Anhänger  von Greta  Thunberg und Klima-Chaotiker nicht gern zur Kenntnis nehmen, aber … – so die neueste wissenschaftliche Erkenntnis: Handy- und Internet-Nutzer sind am CO2-Ausstoß nicht minder beteiligt oder „schuldig“ wie SUV- Besitzer oder generell die Autofahrer und jene, die sich zum Reisen des Flugzeugs bedienen.

Das hat Ralph Hintermann vom Berliner Institut für Innovation und Nachhaltigkeit herausgefunden und in einem Interview mit dem Wissensmagazin „Galileo“ erläutert. Hintermann wörtlich: „Das Internet erzeugt ungefähr so viel CO2 wie der weltweite Flugverkehr“. Dieser Berechnung liegt u.a. die Tatsache zu Grunde, dass rund vier Milliarden Menschen online sind. Wenn zehn E-Mails versendet werden, stoßen sie so viel CO2 aus wie eine Energiesparlampe pro Stunde. Das gleiche gilt für 20 Suchanfragen bei Google, denn auch dieses Vorgehen verbraucht rund 0,3 Wattstunden – wie die erwähnte Energiesparlampe.

Werden wir noch deutlicher, auch wenn man sicher sein darf, dass dies die Beteiligten   verleugnen werden: Twitter, Instagram, Facebook You Tube sowie Netflix oder Amazon Prime und andere Streaming-Bereiter verbrauchen Strom geradezu massenhaft. Damit ist diese digitale Technologie für rund vier Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich.

Einige weitere „Galileo“-Details: Durch den Betrieb des Internet werden jährlich 33 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Das entspricht dem innerdeutschen Flugverkehr. Der größte Teil des Internet-CO2-Ausstoßes wird durch die Netzinfrastruktur erzeugt, also durch die Tausende von Rechnern, die in den großen Zentren konzentriert sind. Der Anteil der privaten Nutzer von Handys oder Internet ist dafür nur geringfügig verantwortlich – aber: Das alles summiert sich natürlich dank der für den Privatverbrauch erforderlichen Serverfarmen, die ja auch noch dauerhaft heruntergekühlt werden müssen.

Galileo“, das Wissensmagazin von ProSieben, wollte auch herausfinden, ob das Löschen von Daten wie etwa alten E-Mails oder anderem „Schrott“ helfen kann, CO2 zu sparen. Im Rahmen dieses Experiments wurden 303 .350 E-Mails binnen einer Stunde gelöscht. Das entspricht 1,7 Kilogramm CO2.

Damit könnten jährlich 91- 000 Tonnen CO2 eingespart werden. Dafür müsste jedermann auf dem Globus täglich elf Mails löschen – was wiederum dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 125 000 Deutschen entspricht.

Foto: D.Weirauch

Klimawandel gibt es auf der Erde seit deren Beginn. Ohne menschliche Eingriffe beispielsweise würde sich der seit 6.000 Jahren bestehende Abkühlungstrend von 0,10 bis 0,15 Grad Celsius pro Jahrtausend fortsetzen, ist errechnet worden. Damit gäbe es in 2.000 bis 5.000 Jahren eine neue Kaltzeit. Derzeit befinden wir uns, formulierte es kürzlich Karin Hasselbeck auf Radio Bayern2, „in einer neuen Warmzeit“ – und das seit etwa 12.000 Jahren.

Wird der Mensch das verändern können – in welcher Richtung auch immer?

Hier ein weiterer Beitrag zu dem Thema

Reise

Zauberhaftes Apulien

Apulien - 18 (76)Stefano und Mabel Rosetta sind Bio-Bäcker aus Leidenschaft

(Werbung) Apulien ist für uns mittlerweile so etwas wie ein Sehnsuchtziel geworden. Wenn wir an diesen Landstrich im Haken vom Absatz des Stiefels von Italien denken, sind herrliche Sonnentage (auch im November), fröhliche, freundliche Menschen, farbenfrohe Natur, Kunst und Geschichte und nicht zuletzt, gutes Essen, Wein, Öl und Eis sowie schicke Kleidung inbegriffen. Für ganz Wagemutige kann auch ein Bad im Ionischen Meer zu einem einzigartigen Erlebnis im November werden, wie wir vor ein paar Tagen erleben konnten.

Am liebsten fahren wir in der Vor- und Nachsaison nach Apulien. Es scheint, als haben die Gastgeber dann mehr Zeit und Muße, sich ihrer Gäste anzunehmen. Und wenn man dann noch Unterstützung durch ausgesprochene Kennerinnen des einst ärmlichsten Landstrichs Italiens erhält, wird die Reise zu einem nachhaltigen Erlebnis – informativ, spannend, ein bisschen Abenteuer, auf jeden Fall unterhaltsam, nie langweilig.

Apulien im Spätherbst

In diesem November hatten wir ausgesprochenes Glück. Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Programms zur touristischen Erschließung Apuliens lernten wir drei Powerfrauen kennen, die mit großem Engagement, hervorragenden Kenntnissen über ihre Region und ihre Menschen viele neue Gäste in die Region Apulien locken wollen. Sicher gibt es Landstriche in Italien, die in aller Munde sind, wenn es um Ferien-Hotspots geht. Aber wer wie wir Urbanes, Natürliches liebt, Begegnungen mit den Einheimischen sucht, sich auf Unbekanntes abseits der bekannten Urlaubslokationen einlassen will, der ist in Apulien richtig, wird es lieben lernen.

Drei Powerfrauen …

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