Reise

Sehenswürdigkeiten in Süditalien

Alberobello (3)Augenweide: Trulli über Trulli

Was man in Süditalien gesehen haben muss

Zona die Trulli

Zwischen Fasano, Ostuni, Martina Franca und Alberobello erstreckt sich die „Zona die Trulli“. Trulli heißen die runden, weißen Steinhäuser, die ohne Mörtel zusammengefügt und mit kegelförmigen Dächern aus Kalksteinschindeln gedeckt sind. Am eindrucksvollsten begegnet man dieser originellen, typisch apulischen Bauweise in Alberobello. Der kleine Ort besteht fast nur aus Trulli, vom einfachen Haus bis zur Kirche, insgesamt fast 2000 Bauten. Der Touristenstrom, der sich durch die engen Häuserreihen schiebt, und die vielen Souvenirläden nehmen ihm allerdings viel von seiner idyllischen Atmosphäre. Ursprünglicher ist es auf dem Land, wo man ganze Trulli-Gehöfte sehen kann.

Barockes Lecce

Zahllose goldgelbe Bauwerke im Barockstil prägen das Bild dieser Stadt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß von der zentralen Piazza Sant‘ Oronzo aus zu erreichen. Aus römischer Zeit stammen das zur Hälfte freigelegte Amphitheater und die Colonna die Sant‘ Oronzo, eine der beiden Säulen, die in Brindisi das Ende der Via Appia anzeigten. Heute wird die Säule von der Statue des Heiligen bekrönt.

Der Dom Sant‘ Oronzo mit den beiden Fassaden aus Renaissance und Barock wurde 1659 – 1670 unter der Leitung des berühmten Baumeisters Giuseppe Zimbalo errichtet. Besonders schön sind der Dom und sein Platz (Piazza del Duomo), wenn die Stadt bei Nacht festlich beleuchtet ist.

Matera

Berühmt ist die uralte, am oberen Rand einer kargen Felsenschlucht gelegene Stadt wegen ihrer Höhlenwohnungen, den Sassi (dt.: Steine). Seit undenklichen Zeiten flüchteten die Menschen vor der unbarmherzigen Sommerhitze und auch vor Feinden in die kühlen Tuffsteinhöhlen. Erste Siedlungsspuren gehen bis ins 4. Jahrtausend v. Chr. zurück. Im 20. Jahrhundert waren die Höhlen allerdings zu elenden Slums verkommen.

Erst in den fünfziger Jahren zogen die letzten Bewohner aus, jetzt sind die verschachtelten Behausungen, Terrassen und Treppen eine malerische Kulisse.

Bekannt ist Matera für seine Altstadt, die zu einem erheblichen Teil aus Höhlensiedlungen, den Sassi, besteht.
Bekannt ist Matera für seine Altstadt, die zu einem erheblichen Teil aus Höhlensiedlungen, den Sassi, besteht.

Sila-Gebirge

Der plateauartige, im Durchschnitt 1400 Meter hohe Gebirgszug ist mit dichten Laub- und Nadelwäldern überzogen. Hier öffnet sich mitten im tiefen Süden eine fast skandinavisch anmutende Landschaft mit Bergwiesen, auf denen Kühe weiden, rauschenden Gebirgsbächen und tiefgrünen Seen, die allerdings meist künstlich zur Stromerzeugung aufgestaut wurden.


In 1100 Metern liegt San Giovanni in Fiore, ein etwas düsterer Ort. Manche Frauen tragen auch alltags alte schwarze Trachten. Joachim von Fiore gründete hier im Wald 1189 eine Abtei, in der er den baldigen Weltuntergang prophezeite. Berühmt sind die Teppiche, die hier nach orientalischen Mustern noch heute von Hand gewebt werden.

Cosenza

Die Stadt am Rand des Sila-Gebirges, dort wo die Flüsse Crati und Busento zusammenfließen, ist Literaturkennern durch das Gedicht August von Platens „Das Grab am Busento“ bekannt. Demnach fand im Flussbett des Busento der berühmte Westgotenkönig Alarich sein Grab. Nachdem er Rom erobert und geplündert hatte, starb er 410 n. Chr. auf seinem Weg nach Sizilien tatsächlich in Cosenza. Sein Grab wurde allerdings nie gefunden. In der leider ziemlich verfallenden Altstadt mit ihren nostalgischen Gassen, Treppenwegen und Plätzen sollte man sich den romanisch-gotischen Dom ansehen. In seinem Inneren befindet sich das schöne Grabmal der Isabella von Aragon (gestorben 1271), der Frau des französischen Königs Philipp III.


Über der Stadt thront ein Kastell, das Friedrich II. 1184 auf den Überresten einer normannisch-arabischen Burg errichten ließ.

Blick von der Villa Rendano auf Cosenza
Blick von der Villa Rendano auf Cosenza

Was noch auf unserer Reiseliste steht ?

Cori

Das Städtchen ist eines der ältesten Italiens. Aus römischer Zeit gibt es noch Reste von zwei Tempeln zu sehen. Beachtung verdient beispielsweise der Herkulestempel (90 v. Chr.) mit einer herrlichen Vorhalle, die von 9 Meter hohen Säulen getragen wird. Leer stehende Häuser an den recht heruntergekommenen Gassen zeigen die starke Abwanderung aus einem abgelegenen Landstädtchen. Unweit südöstlich von Cori liegt das romantische Ruinenstädtchen Ninfa. Es wurde im 17. Jahrhundert wegen einer Malaria-Epidemie von den Einwohnern verlassen. Die z.T. restaurierten Gebäude stammen meist aus dem 12./13. Jahrhundert, darunter eine Burg, ein Kloster und zwei Kirchen. In den wunderschönen Gärten mit einem intakten Feucht-Biotop kann man seltene Pflanzen und Vögel sehen.

Castellana Grotte

In diesem Ort liegen die berühmtesten Tropfsteinhöhlen Italiens. Sie wurden 1938 entdeckt und bis zu einer Ausdehnung von zwei Kilometern erschlossen. Nach einem Abstieg, der 110 Treppenstufen hinunter führt, empfängt uns ein Wald von Tropfsteinen. Die künstlich ausgeleuchteten Höhlen und Gänge mit Stalagmiten und Stalaktiten von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern Höhe zeigen sich in wechselnder Farbenpracht und vielgestaltiger Ausformung. Entsprechend sind die Grotten benannt. Grotte der Denkmäler (di Monumenti), Grotte des Engelsganges (Corridoio dell‘ Angelo) usw. In einem etruskischen Steinbruch hat der Künstler Omero sein „Etruscopolis“ geschaffen: eine künstliche Etruskersiedlung mit Grabstätten und Häusern, Kunstwerken und Alltagsgegenständen. Danach kann man sich am Lido di Tarquinia, dem schönen (schwarzen) Sandtrand vergnügen.

Otranto

Ostuni

 

Hier geht es zu einem Bericht über Castro im Salento.

Reise

Star Wars – Besuch im Sand Tunesiens

Tunesien (2)

Als ich einem Kollegen unlängst erzählte, dass ich in den Süden von Tunesien fahre, da war seine erste Reaktion: “Schau Dir unbedingt die Stätten an, wo Star Wars gedreht wurde.” Und so ganz nebenbei fügte er hinzu, dass ich doch einige Fotos mitbringen möge. Damit könne ich nicht nur ihm, sondern auch seinen Söhnen ein große Freude machen. Soviel sei verraten, der Kollege bekommt die Bilder.

An einem Drehort von „Star Wars“ in den Dünen von Nefta
An einem Drehort von „Star Wars“ in den Dünen von Nefta

Aus dieser Episode erseht ihr, dass die Kultserie “Star Wars” (Krieg der Sterne) immer noch in aller Munde ist und dass es sogar regelrechte Fanklubs für “Star Wars” gibt. Diese Fans fahren regelmäßig in die Wüste, nach Tunesien, aber auch an die anderen Filmlocations.  Es ist erstaunlich, denn 1978 lief in den deutschen Kinos der erste Film der Heldensaga „Star Wars“ an. Und noch heute  zieht das immer noch alle Generationen an.

Wenn man sich dem Dahar-Gebirge im Südosten des Landes von Tunesien, ist es beinahe so, als würde man geradewegs auf dem Mond landen. Die Gegend um die Städte Tataouine und Matmata am Rande der Sahara ist ein ganz besonderes Erlebnis für die Sinne. Unendliche Kraterlandschaften mit einem fast lavendelblauen Himmel. Es kam mir vor, als ob sich die Wüstenschlösser mit den Gipfeln der skurrilen Bergwelt verschmelzen. Ganz versteckt, in Einheit mit der Natur, liegen hier kleine Bergorte an den Hängen.

Hier leben die Berber, die ihre alten Traditionen hochhalten. Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass der Planet in “Star Wars” Tatooin heißt. Ein bisschen Phantasie ist gefragt. Wer in die Tiefen des Troglodyten-Hotels Sidi Driss in Matmata hinabsteigt, der „sieht“ Princess Leia in ihrem Gemach oder den jungen Luke Skywalker die Treppe emporsteigen. An die 400 solcher Troglodyten gibt es heute noch. Viele dieser Wohnhöhlen sind sogar bewohnt. Bis zu sieben Meter sind sie in das Gebirge eingegraben. Vor der verwinkelten Speicherburg Ksar Haddada deutet ein Schild noch heute stolz auf die Dreharbeiten zu “Star Wars” in den 70er Jahren hin. Unzählig sind die Ksars in dieser Gegend. Zum Teil werden sie als Hotels genutzt.

Star Wars forever

Verlässt man diese so magische Landschaft in Richtung der Oasenstadt Douz, dem Tor zur Sahara, dann tun sich unendliche Dünenwelten auf. Douz ist Treffpunkt der Individualtouristen. Von hier aus ziehen sie los mit den Dromedar-Karawanen zur Tour durch die Wüste. Eine Reise zu sich selbst wie es die jungen Nomaden als Initiation ins Erwachsenensein erlebten. Ein Trekking durch die daszinierenden Weiten der Wüste ist mehr als ein Abenteuer oder gar eine Sportreise. Hier findet der Mensch sich wieder und erdet sich.

Der Marktplatz von Douz, am Sonntag menschenleer, Foto: Weirauch

Nächste Station unserer Schnuppertour durch den Süden Tunesiens führte uns durch beziehungsweise über den Großen Salzsee Chott El Jerid. Es kam mir vor wie ein unendliches Nichts. Das erste mal in meinem Leben sah ich eine Fatamorgana.  Und wenn man im Sommer über den Chott El Jerid fährt, entdeckt man plötzlich das Wohnhaus von Luke Skywalker. Es wurde jüngst, so erzählt uns Andrea Philippi vom Tunesischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt/Main,  von “Star Wars” Fans mit viel Liebe restauriert wurde. Der Große Salzsee Chott liegt im Jerid, dem Land der Dattelpalmen. Eines konnte ich beobachten: Die Region um die Oasenstädte Tozeur und Nefta ist touristisch im Kommen. Neben faszinierendem Abenteuertrekking durch die beinahe unberührte Natur setzt der Süden des Landes auch auf Lifestyle, Ökotourismus und den Wohlfühlfaktor. Die Bergoasen Tamerza, Mides und Chebika sind eine Augenweide für jeden Trekkingfan. Bei meinem nächsten Besuch im Süden Tunesiens will ich den Nostalgiezug „Le Lézard Rouge“ (Die rote Eidechse) erfahren. Das eiserne Ungetüm schlängelt sich durch atemberaubende Canyons. Dabei lassen sich die Datteln gemütlich während der Kutschfahrt verspeisen.

Unweit von hier liegen die Dünen von Nefta. Mit dem Jeep geht es dort auf und ab. Von weitem sieht man Kuppeln und Gebäude aus dem Sand auftauchen – Die „Star Wars“-Kulisse, die im Film die Stadt Mos Eisley darstellt. Ein absolutes Highlight für jeden Besucher des Südens von Tunesien.

Das Land der Ksours

Die Gegend im Südosten Tunesiens, die sich von der Küste über die Jeffara-Ebene und dem Dahargebirge beinahe bis zu den Dünen zieht, scheint älteste Vergangenheit und weiteste Zukunft der Erde und der Menschheit in sich zu bergen. Vor Millionen von Jahren soll hier ein Meer seine Wogen ausgebreitet haben. Als das große Wasser zurückging, kamen die Dinosaurier und hinterließen den Ureinwohnern dieser so besonders anmutenden Landschaft Bergketten und Krater, die aus der Ferne an ihre tierischen Umrisse erinnern könnten, oder auch an versteinerte Dünen. In dem Land um die Stadt Tataouine erbauten die Berber architektonische Schätze, Speicherburgen und Höhlenwohnungen, die sich auf den Gipfeln der Berge wie Wüstenschlösser über die weite Ebene erheben und sich perfekt an die spröde, aber wie verzaubert wirkende Natur anpassen. Kein Wunder, dass Georg Lucas hier sein Erfolgsepos „Krieg der Sterne“ drehte und in seiner Zeit der Zukunft ein neues Antlitz gab.

In der Stein- und Felswüste des Südosten Tunesiens leben seit Menschen Gedenken Nomaden der Ebene neben Bergsiedlern. Rotfarbene Höhlenmalereien in Ghomrassen lassen dies erahnen. Sie waren die Vorfahren der Berber. Manche waren sesshaft und wohnten in Höhlenwohnungen, in Troglodyten, in den Bergen. Sie lebten von der Landwirtschaft. Andere zogen als Nomaden in den Ebenen umher und betrieben Viehzucht. Die Menschen lebten hier ursprünglich von der Landwirtschaft. Sie entwickelten ein ganz natürliches ökologisches Bewusstsein im Umgang mit dem wenigen Wasser, das ihnen aufgrund der seltenen Quellen, des mangelnden Niederschlags und des trockenen Klimas zur Verfügung stand. Sie integrierten terrassenförmige Dämme, die es ermöglichen und noch heute ermöglichen, das Regenwasser zu sammeln und so den Boden für Olivenbäume, Getreide, Aprikosenbäume und Dattelpalmen fruchtbar zu machen.

Besuch in den Speicherburgen

Schon von weitem fallen sie auf: die Speicherburgen, in Tunesien nennt man sie Ksours. Diese Festungen ähneln Wabenstöcken, in denen die Waben – die sogenannten Ghofas – übereinander gesetzt sind. Hier bewahrte man einst die Kornernte  zum Überleben des Stammes auf. Die Ksours können bis zu vier Etagen hoch sein und aus bis zu 400 Speicherzellen, den Ghorfas, bestehen. Den Mittelpunkt eines Ksars bildet immer ein Innenhof. Es gibt nur ein einzigen Tor, das das ganz Jahr lang von einem Wächter gehütet wurde. Während in den Ghofas die Ernte aufbewahrt wurde und mitunter auch Wertgegenstände, galt der Innenhof als Ort der Begegnung, als Markt und Treffpunkt für Hochzeit und Stammestreffen. Jedes Ksar gehörte einem Berberstamm. Heute engaieren sich Menschen wie Rauf und Vereine um den Erhalt dieser seltenen Hinterlassenschaften. Für mich sind es einzigartige Denkmale der afrikanischen Architektur.

Im Südosten Tunesiens gibt es an die 150 Ksours. Heute werden die Ksours nicht mehr in ihrer eigentlichen Funktion genutzt. Als ein wunderbares Kulturerbe Tunesiens sind viele von ihnen renoviert worden und sind durch Kulturveranstaltungen und Tourismus wieder zum Leben erweckt worden. Als eine Art Freilichtmuseum erklären sie somit einen Teil der Geschichte der tunesischen Berber und das in einer der schönsten und unglaublichsten Landschaften Tunesiens. Ein Musuem haben wir besucht., Darüber erzähle ich später hier mehr.

Die Architektur und die Funktion der Ksours kann ganz unterschiedlich sein. Bei den Berberdörfern Chenini und Douiret spricht man in der Tat von Speicherburgen oder Speicherfestungen. Die Ursprünge dieser Ksours liegen im 9. Jahrhundert nach Christus. Sie wurden auf Berggipfeln gebaut und waren von weitem kaum erkennbar. In den Bergen wohnten die Berberfamilien in Troglodyten, Höhlenwohnungen, die in den Berg eingemeißelt waren. In schwierigen Zeiten konnten sie sich so auch in ihren Ksar zurückziehen. Typisch sind hier auch unterirdische Ölmühlen und Moscheen un die symbolischen Dekorationen in den Mauern und an den Toren der Troglodyte, die man bei genauem Hinsehen heute noch entdecken kann. In Chenini leben noch heute Familien in Troglodyten, die im Winter Wärme geben und im Sommer Kühle. So trifft architektonische Kunstfertigkeit auf ganz natürliches Ökologiebewusstsein.

Meine Meinung: Chenini sollte unbedingt UNESCO-Weltkulturerbe werden. Es ist aus meiner Sicht einzigartig auf der Welt. Wie in einem Amphiteater liegt das Berberdorf mit seinen überereinandergestülpten Höhensystemen, die heute noch von Menschen bewohnt werden am Rand der Wüste. Wie meine Recherchen ergaben, wurde es vor einigen Jahren von der sogenannten Tentativ-, was soviel wie Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe bedeutet, gestrichen. Der Grund, so erfahren wir bei unserem Besuch in dem kleinen Ort, seien angeblich die provisorisch verlegten Freileitungen und ein oberhalb des Ortes direkt neben der Moschee errichtetes kleines Kraftwerk.

Mein Gott, es gibt schlimmere Bausünden in heutigen UNESCO-Welterbestätten. Wenn ich allein an das Glienicker Horn oder das überdimensierte Bahnhofscenter in Potsdam denke.

Vielleicht können die Damen und Herren des UNESCO-Welterbekomitees in Parius der tunesischen Regierung helfen, um das aus ihrer Sicht so zerstörerisch wirkende Hindernis zu beseitigen. Deutsche Entwicklungshelfer sind überall auf der Welt unterwegs. Unter den Experten müßte sich doch ein denkmalerfahrener Architekt und Denkmalpfleger finden, der mit Hilfe einer international agierenden Stiftung dem kleinen Ort Chenini hilft, dass es wieder in den Kreis der Vorschlagskandidaten für das UNESCO – Kulturerbe aufgenommen wird. Zu wünschen wäre es dem sich langsam entwickelnden Öko – Tourismus in Tunesien. Denn jeglicher Massentourismus schadet nicht nur der Natur, sondern auch den Baulichkeiten. Für Urlauber der auch von Deutschen gern besuchten Ferieninsel Djerba beziehungsweise Wohnmobilisten (gerade solche trafen wir in Chenini an) wäre es ein empfehlenswerter Ausflug.

Kulinarisches

Die Gaumenfreude sollte man nicht vergessen. Denn im Land des Couscous und der Harissa kann man es sich kulinarisch so richtig gut gehen lassen. Ob dies nun frischer Fisch, leckere Oliven, saftiges Gemüse, süßliche Datteln oder sonnenverwöhnter Wein ist. Die Palette der Restaurants ist groß: von kleinen Gaststättchen und Nobelrestaurants in historischen Palästen bis hin zu sehr schicken Fischgourmetrestaurants am Meer.

Infos zu Tunesien

Telefonieren: Von Deutschland nach Tunesien: 00216 + Ortsvorwahl ohne Null + Teilnehmernummer

Von Tunesien nach Deutschland: 0049 + Ortsvorwahl ohne Null + Teilnehmernummer

Klima: Mediterranes Klima, Durchschnittstemperaturen: Dezember 11,4 Grad Celsius, Juli 29,3 Grad Celsius

Sprache: Arabisch, Deutsch wird in den Tourismusgebieten gesprochen. Verkehrsschilder und sonstige Schilder sind im allgemeinen zweisprachig: Arabisch-Französisch.

Internationale Flughäfen: Tunis, Monastir, Djerba, Sfax, Tabarka, Touzeur, Gafsa, Gabès, Enfidha-Hammamet

Fluggesellschaften: Tunisair (mail@tunisair.com.tn; www.tunisair.com.tn); Nouvelair (info@nouvelair.com.tn; www.nouvelair.com)

Weitere Informationen

Tunesisches Fremdenverkehrsamt
Bockenheimer Anlage 2, 60322 Frankfurt a. M.
Tel. 0049 691338350
info@tunesien.info

 

ReiseSchlösser und Burgen

Burgen und Schlösser: Neuer Geist in altem Gemäuer

Cadolzburg (2)Blick auf die Cadolzburg Foto: D.Weirauch

Neuer Geist in altem Gemäuer. Wie Burgen und Schlösser an der Burgenstraße mit kreativen Ideen vor dem Verfall gerettet werden. Burgen und Schlösser faszinieren die Menschen seit eh und je – seien es die Bauwerke an sich oder die Vorstellung, wie Menschen hier früher gelebt haben. Doch solch alte Gemäuer sind teuer im Unterhalt und Erhalt – nichtsdestotrotz fühlen sich viele Burgbesitzer ihren Ahnen und der Gesellschaft gegenüber verpflichtet, die historischen Gebäude für die Nachwelt zu erhalten. Auch an der Burgenstraße, die quer durch Süddeutschland zu über 70 Burgen und Schlössern führt, gibt es unterschiedlichste, oft kreative Ideen, wie die Bauten am Leben erhalten werden können …und nicht nur das: Wie ihnen neues, spannendes Leben eingehaucht wird. Hier einige Beispiele.

Burgerlebnismuseum – Burg Cadolzburg

Zwölf Jahre lang dauerten die Bauarbeiten auf der Cadolzburg vor den Toren Nürnbergs, die am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 in Flammen aufgegangen war und jahrzehntelang in Trümmern lag. Entstanden ist ein deutschlandweit einzigartiges Burgerlebnismuseum, das vor knapp einem Jahr eröffnet wurde und sich im Besitz der Bayerischen Schlösserverwaltung befindet. In der multimedialen Ausstellung „HerrschaftsZeiten! – Erlebnis Cadolzburg“ wird das Leben und der Alltag der Hohenzollern lebendig, die vor 600 Jahren von der Cadolzburg aus Franken und Brandenburg regierten.

Blick auf die Cadolzburg, Foto: D.Weirauch
Blick auf die Cadolzburg, Foto: D.Weirauch

Die Macher der Ausstellung haben sich einiges einfallen lassen, um Gäste in das Mittelalter eintauchen zu lassen: So bekommen Besucher mittels Drohnenflug und Tastmodell im wahrsten Sinne des Wortes ein Gefühl für die größte Ausdehnung der Burganlage, und ein Comic stellt die Dynastie der Hohenzollern näher vor. In der Küche riecht es gut nach Ochsenbraten, im engen, dunklen Verlies hingegen nach Moder… und im kurzen Bett mittelalterlicher Bauart können Besucher sogar probeliegen – oder eher sitzen. Hier unser Bericht von einem Besuch auf der Cadolzburg.

Beim Aufprobieren eines Helms oder beim virtuellen Schwertkampf wird spürbar, welche Herausforderungen Ritter früher zu bestehen hatten; es gibt auch eine VR (Virtual Reality)-Brille, mit der Gäste das Turnier „live“ und in 3-D erleben. www.burg-cadolzburg.de

Mit der 3D-Brille durch die Cadolzburg Foto: Jörg Rofeld/ Bayerische Schlösserverwaltung

Mit der 3D-Brille durch die Cadolzburg Foto: Jörg Rofeld/ Bayerische Schlösserverwaltung

Greifenwarte auf Burg Guttenberg

Anders als die Cadolzburg war Burg Guttenberg im Neckartal immer bewohnt und zählt zu den letzten unzerstörten Burgen in ganz Deutschland. Bereits in der 17. Generation befindet im Besitz der Familie von Gemmingen-Guttenberg, die bis heute auf der Stauferburg aus dem 12. Jahrhundert lebt.

Blick zur Burg Guttenberg Foto: Burgenstraße
Blick zur Burg Guttenberg Foto: Burgenstraße

Doch die Heiz- und Renovierungskosten sind enorm: Da kommt locker eine sechsstellige Summe im Jahr zusammen, allein für Heizung verschwinden durch den Schornstein jährlich mehr als 12.000 Euro.

Burg_Guttenberg_Europaeischer_Seeadler-Foto Burgenstrasse e.V.
Burg Guttenberg Europaeischer Seeadler-Foto Burgenstrasse e.V.

Bereits 1949 wurde die Burg für Besucher geöffnet, zunächst mit Burgmuseum und Burgschenke. Darüber hinaus setzt die Familie auf eine ungewöhnliche Idee, um Besucher anzulocken: In der Burganlage ist die Deutsche Greifenwarte untergebracht, die nicht nur in einem Rundgang erkundet werden kann, sondern auch von April bis Oktober zweimal täglich Flugvorführungen zeigt. Viele der rund 100 Vögel der Greifenwarte sind einzigartig in Deutschland, darunter Mönchs- und Gänsegeier oder der majestätische Weißkopfseeadler. Mutige können den Vögeln aber noch viel näherkommen: Bei einer „Falknerstunde“ lernen Besucher ab sieben Jahren die Greifvögel selbst zu fliegen; auch ein exklusives Fotoshooting mit den Tieren ist möglich. www.burg-guttenberg.de

Bei Götz von Berlichingen – Burg Hornberg

Burg Hornberg, hoch über dem Neckartal in Sichtweite zur Burg Guttenberg, gilt als die älteste und größte Burganlage am Neckar. Von 1515 – 1562 lebte hier der bekannte „Ritter mit der eisernen Hand“ Götz von Berlichingen. Seit mehr als 400 Jahren befindet sich die Anlage im Besitz der Familie von Gemmingen-Hornberg. Als sie im Zuge eines wachsenden Tourismus 1953 die historische Burganlage für Gäste öffnete, zählte sie zu den Pionieren auf diesem Gebiet. #

BurgHornberg_Gesamtansicht-Foto Burgenstrasse e.V.
Burg Hornberg, Foto: Burgenstrasse e.V.
BurgHornberg_Panoramarestaurant-Foto Burgenstrasse e.V.
Burg Hornberg Panoramarestaurant-Foto Burgenstrasse e.V.

Der frühere Marstall wurde zum Restaurant, Vorburg und Schafstall zum Hotel. Heute präsentiert sich das Hotel Burg Hornberg als Vier-Sterne-Haus mit renommiertem Panorama-restaurant. www.burg-hotel-hornberg.de

Schloss Kirchberg an der Jagst

Das Schloss in Kirchberg an der Jagst im Landkreis Schwäbisch-Hall wurde nach Jahrzehnten nicht öffentlicher Nutzungen vor zwei Jahren zum „Kirchberger Bauernschloss“. Neue Hausherrin in der größten Schlossanlage Hohenlohes ist die mit der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall verbundene Stiftung „Haus der Bauern“. Sie hat hier ein interdisziplinäres Zentrum für Kultur und Bildung geschaffen mit dem ambitionierten Ziel, das Schloss zu einem „Nukleus der Agrarwende“ zu machen. Die Akademie für Ökologische Land- und Ernährungswirtschaft bietet Seminare und Vorträge rund um die Themen „Bio“, „Ernährung“ und „Landwirtschaft“ an. Als Pilotprojekt vermittelt der Fortbildungslehrgang zur „Fachkraft für Bio-Lebensmittel im Einzelhandel“ Grundlagenwissen zum ökologischen Landbau, zur Bio-Lebensmittelkunde und den Zertifizierungskriterien der Öko-Anbauverbände. Auch hat die Bauernschule Hohenlohe ihr Zuhause im Schloss gefunden ebenso wie eine Jugendhilfeeinrichtung, seniorengerechte Wohngemeinschaften und ein Integrationsprojekt für Flüchtlinge.

Kirchberg-Jagst_Blick-in-den-Schlosshof Burgenstraße - Foto Sohl Media
Kirchberg-Jagst_Blick-in-den-Schlosshof Burgenstraße – Foto Sohl Media

Künstlerateliers, der allmonatliche „Tanz im Schloss“, Konzerte im Rittersaal, Schlosshotel und Schlosscafé bringen eine bunte Vielfalt an Kunst, Kultur und Leben in das alte Gemäuer.

Kirchberg-Jagst_Ort-und-Schloss-im-Nebel Burgenstraße - Foto Sohl Media
Kirchberg-Jagst Ort-und-Schloss-im-Nebel Burgenstraße  Foto Sohl Media

Ein kulinarisches Highlight bietet das Schlosscafé: Hier gibt es Bio-Heumilcheis mit Klassikern wie Schokolade und Vanille, aber auch mit ausgefallenen Kreationen wie Karamell-Fleur de Sel oder Zitrone mit frischer Schlossminze, das in der Moo-Eismanufaktur im Schloss hergestellt wird. www.schloss-kirchberg-jagst.com

Handwerkskunst, Kulinarik und Rock – Burg Abenberg

Burg Abenberg thront über dem gleichnamigen Städtchen vor den Toren des Fränkischen Seenlandes. Den Grafen von Abenberg als Erbauer folgten im Laufe der Jahrhunderte verschiedenste Besitzer. Nach langen Jahren des Verfalls begann schließlich mit dem Erwerb der Anlage durch den Zweckverband Burg Abenberg in den 1980er Jahren ein neues Kapitel in der Burggeschichte. So wird heute das Leben in der Burg von drei Einrichtungen geprägt, dem Burghotel- und restaurant, dem Haus der Fränkischen Geschichte und dem Klöppelmuseum. Besucher der Dauerausstellung „Eine Zeitreise durch Franken“ können Kettenhemd, Ritterhelm sowie Einhandschwert ausprobieren und erhalten am Ende bestenfalls die Urkunde „Geprüfter Franke“.

Burg Abenberg Innenhof Foto Hiltl
Burg Abenberg Innenhof Foto Hiltl (Burgenstraße)

Im Klöppelmuseum, das den engen Bezug dieser Handarbeitskunst zu Abenberg herstellt, sind unter anderem prächtige Metallspitzen in Gold und Silber sowie ganze handgeklöppelte Kleidungsstücke zu sehen. Darüber hinaus zeigen Klöpplerinnen jeden Sonn- und Feiertag nachmittags ihre beeindruckende Kunstfertigkeit und geben Besuchern die Gelegenheit, sich selbst im Klöppeln zu versuchen. www.museen-abenberg.de

Klöppelmuseum auf der Burg Abenberg
Klöppelmuseum auf der Burg Abenberg, Foto: Burgenstraße

Das Burghotel bietet romantische Turmzimmer, spannende Krimidinners, zwanglose Küchenparties und das Restaurant „Mundart“ mit einer prämierten Küche. Darüber hinaus ist die Burg außergewöhnlicher Schauplatz von Rockkonzerten sowie des Feuertanzfestivals jedes Jahr im Juni, einer Veranstaltung der Extra-Klasse für alle Fans mittelalterlicher Rockmusik. www.hotel-burg-abenberg.de

Burg Abenberg-Haus fränkischer Geschichte-Frankenraum-Foto Burgenstrasse e.V.
Burg Abenberg-Haus fränkischer Geschichte-Frankenraum Foto Burgenstrasse e.V.

Jufa-Hotel auf Festung Rosenberg

Dass es sich auf Burgen gut wohnen lässt, habe ich auf der Kaiserburg Nürnberg in der dortigen Jugendherberge erlebt. Nun öffnet im Sommer auf der Festung Rosenberg in Kronach (Franken) ein Jufa-Hotel. Die dortige Festungsherberge wird ein modernes Gästehaus.

Blick auf die Festung Kronach, Foto: Weirauch
Blick auf die Festung Kronach, Foto: Weirauch

Die österreichische Hotelgruppe möchte zum 1. Juni 2019 den Betrieb ihres jugend- und familienorientierten Hotels aufnehmen. 130 Betten sind auf der Ronacher Festung vorgesehen.

Über die Burgenstraße e.V.

Die 1954 ins Leben gerufene „Burgenstraße“ zählt zu den traditionsreichsten Ferienstraßen Deutschlands. Beginnend in Mannheim führt sie 770 Kilometer nach Bayreuth, vorbei an mehr als 70 Schlössern und Burgen durch die Landschaften des Neckartals, der Fränkischen Schweiz und des Frankenwaldes. Die Touristikroute gewährt Reisenden einen historischen Einblick in das Mittelalter, den Barock und den Klassizismus. Weitere Informationen unter www.burgenstrasse.de, kostenloser Prospekt der Burgenstraße unter info@burgenstrasse.de und Telefon +49 (0) 71 31 97 35 01-0.

Hier gibt es weitere Beiträge zur Burgenstraße auf einfachraus.eu

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Burgenstraße: Ein Spaziergang durch Coburg

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Burgenstrasse: Sesslach

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Burgenstraße: Roth in Franken

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Burgenstrasse: Markgräfliches Opernhaus Bayreuth

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Burgenstraße kulinarisch: “Schluck” in Kronach

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Burgenstraße: Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz

Potsdam

Picasso. Das späte Werk. Aus der Sammlung Jacqueline Picasso

Barberini

Und wieder ein Highlight im Potsdamer Museum Barberini. Im letzten Jahr waren wir in Paris und sahen auf dem Montmartre ein Atelier von Picasso. Viel wussten wir schon über den Maler. Jetzt eröffnete in Potsdam die Schau “Picasso. Das späte Werk. Aus der Sammlung Jacqueline Picasso.” Im Museum Barberini.  Erinnern wir uns: Pablo Picasso (1881–1973) gilt als Erneuerer der Kunst im 20. Jahrhundert. In Malerei, Skulptur, Graphik und Keramik hat er neue Maßstäbe gesetzt. Weniger bekannt ist sein Schaffen aus den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens, das jetzt im Mittelpunkt der vom ersten Tag an vielbeachteten Potsdamer Ausstellung steht.

Alle Leihgaben stammen aus der Sammlung Jacqueline Picasso (1927–1986). Ihre Tochter Catherine Hutin stellt diese bislang kaum öffentlich gezeigte Sammlung für die Ausstellung im Museum Barberini zur Verfügung. In der von Gastkurator Bernardo Laniado-Romero getroffenen Auswahl befinden sich zahlreiche Werke, die erstmalig in Deutschland gezeigt werden sowie einige, die zum ersten Mal in einem Museum präsentiert werden.

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picasso dermatador, 1970, Foto: Barberini

Als der Photograph Brassaï im Mai 1960 Picasso zum ersten Mal nach fast 15 Jahren wiedersah, machte ihm dessen neues Werk ungeheuren Eindruck: „So brutal aber wie in der Villa Californie bin ich noch nie überfallen worden … Kunst und Natur, Schöpfung und Mythos, Ritterturnier und Stierkampf, Märchenwelt, Olymp und Walpurgisnacht stürmen auf mich ein … Alles will gesehen werden, sich übertrumpfen, will gleichzeitig zu Wort kommen, zerrt an den Nerven, provoziert und überwältigt …“. Der Photograph sah sich im Atelier in Cannes umgeben von Portraits, die Picassos Lebensgefährtin Jacqueline Roque zeigen. Er sah Skulpturen und Assemblagen aus unterschiedlichsten Materialien.

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picasso kopf eines mannes 1971, Foto: barberini

Überall lagen Skizzen und Papierarbeiten in neuen Techniken. Auch die stilistische Vielfalt und die Monumentalität der Entwürfe dürfte das Gefühl der Überwältigung hervorgerufen haben. Während Picassos Werk in seinen früheren Phasen stilistisch deutlich unterschieden war – so dass sich die Blaue von der Rosa Periode, der die Form sprengende Kubismus vom geschlossenen Kontur des Neoklassizismus abhebt –, bilden die Stile in Picassos spätem Werk eine Synthese. Zudem verschmelzen die Medien: Das graphische Element der Linie erscheint als Ausdrucksträger in der Malerei. In Skulpturen wiederum falten bemalte Flächen sich in den Raum und erzeugen auf diese Weise Grenzgänge zwischen den Gattungen.

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picasso la californie 1956, Foto: Barberini

Picassos Werk der letzten beiden Lebensjahrzehnte hält Rückschau. Revisionen des eigenen Werks nehmen bekannte Themen auf und erneuern sie. Jacqueline inspirierte Picasso zu zahlreichen InterieurDarstellungen der Villa. Sie zeigen sie als Muse. Ihr Lieblingsplatz, der Schaukelstuhl, repräsentiert ihre Allgegenwart an Picassos Schaffensorten. Wir werden hingehen und schauen …

Dauer: 9. März bis 16. Juni 2019

Museum Barberini

Humboldtstr. 5-6

14467 Potsdam, Germany

Internet: www.museum-barberini.com

1 Stunde wegTipps

LebensArt im Schlosspark Kartzow

Schloss KartzowFoto: Das AgenturHaus GmbH

Es ist bald wieder soweit. Im Schlosspark Kartzow werden vom 12. bis 14. April die neuen Outdoor-Trends stilecht im Grünen inszeniert. Die Sonderschau TierArt bietet erneut Ausgefallenes und Praktisches für Hund und Katze.

Der Frühling beginnt …

mit der LebensArt, könnte man meinen.

Mit vielen neuen Trends startet die Outdoor-Saison 2019 vom 12. bis 14. April im Schlosspark von Schloss Kartzow. Moderne Möbel mit Wohlfühl-Charakter und großzügige Liegeflächen sorgen für optimale Erholung unter freiem Himmel. Frische Farben wie das trendige Tomatenrot bringen Pep in den Garten. Auch im Bereich der Pflanzen tut sich so Einiges: Bienenfreundliche Blühpflanzen und Naturgärten sind auf dem Vormarsch.

Schloss Kartzow
Buntes Treiben im Schlosspark Kartzow, Foto: Das AgenturHaus GmbH

Das Freiluft-Wohnzimmer steht hoch im Kurs. Je nachdem, wie sich die persönliche Wohnsituation darstellt, gibt es eine Vielzahl an gestalterischen Möglichkeiten. Was alle jedoch vereint, ist der Trend zu hochwertigem Mobiliar und blühfreudigen Pflanzen, die Bienen und Mensch gleichermaßen erfreuen. Grazile Möbel aus Edelstahl sorgen auf kleinen Stadtbalkonen für eine filigrane Optik. Neue Pflanzgefäße bieten Raum für üppige Stauden und aromatische Kräuter. Der Trend zum Urban Gardening sorgt dabei für neue Kombinationen: Nutzpflanzen, die besonders für Kübel geeignet sind werden mit klassischen Balkonblumen gepflanzt. Ausladende Wohnlandschaften aus Rattangeflecht sorgen für eine gemütliche Atmosphäre im Garten und auf der Terrasse. Üppige Polster und Kissen in neuen Farbkombinationen bringen jede Menge Farbe in das grüne Wohnzimmer. Die Farbe des Sommers ist Tomatenrot. Mutige kombinieren dabei ein leuchtendes Blau mit Grün und Tomatenrot. Aber auch Grau- und Beigetöne bekommen mit Accessoires in dem neuen Farbton Koralle eine frische Optik. Tierische Motive, die als Blumenstecker oder Digitalprint auf Kissen und Platzdeckchen daher kommen, sorgen für ein Augenzwinkern. Flamingos und Libellen sind die Must-haves der Saison.

Christiane Keil aus Dresden bietet Wäsche und andere schöne Dinge an. Foto: D.Weirauch
Christiane Keil aus Dresden bietet Wäsche und andere schöne Dinge an, Foto: D.Weirauch

Wie schön ein perfekt angelegter Garten sein kann, zeigt das Pflanzencenter Martin und Michel GmbH aus Wustermark. In einem eigens zur LebensArt angelegten Schaugarten zeigen die Spezialisten auf 160 Quadratmetern Fläche Grünes und Blühendes. Zur praktischen Umsetzung im heimischen Garten bieten sie alle Pflanzen auch im direkten Verkauf an. Eine Vielzahl weiterer Fachgärtnereien bieten zu Beginn der Pflanzzeit jede Menge weiterer Spezialitäten und Raritäten. Das Spektrum reicht hierbei von pflegeleichten Stauden und Kräutern bis hin zu anspruchsvollen Rosen und Formgehölzen.

Schloss Kartzow am Rande von Potsdam, Foto: D.Weirauch
Schloss Kartzow am Rande von Potsdam, Foto: D.Weirauch

Multifunktionalität steht auch bei den neuen Grill- und Feuerstellen im Vordergrund. Gartenkamine werden mit zusätzlichen Rosten zum Grill. Feuerstellen, die über eine Grillplatte aus Eisen verfügen, sorgen für kulinarische Highlights. Neben den klassischen Holz- oder Kohle-Grills bringen emissionsfreie Gasgrills das Gourmet-Erlebnis sogar auf den Stadtbalkon. Der Trend vom einfachen Grillen zum Highlevel-Barbecue setzt sich dabei auch in den Zutaten fort: Edle Senfsorten und außergewöhnliche Gewürze, feine Essigsorten und aromatische Öle aus dem Mittelmeerraum, all das gehört unbedingt dazu und ist bei der LebensArt in reicher Auswahl erhältlich. Genussvoll shoppen ist dabei die Devise. Vom italienischen Mandelgebäck bis hin zu Weinen und Spirituosen; nahezu alles kann vor dem Kauf verkostet werden.

Schlosspark Kartzow im April: LebensArt
Schlosspark Kartzow im April: LebensArt, Foto: D. Weirauch

Bereits jetzt kann der Veranstalter, das Lübecker Unternehmen Das AgenturHaus GmbH, über 120 Aussteller vermelden. „Wir sind nahezu ausgebucht“, sagt Kevin Holstein, der zusammen mit Daniela Kaersten die LebensArt im Schlosspark von Schloss Kartzow organisiert. Wie er versichert, habe man jedoch für Besonderes noch das ein oder andere Plätzchen frei gehalten. Interessierten Firmen rät er jedoch, kurzfristig Kontakt aufzunehmen. Großes Interesse findet auch die Sonderausstellung TierArt, die im Vorjahr erstmals Teil der LebensArt war. „Die TierArt ist am Puls der Zeit“, so Holstein. Von der artgerechten Ernährung über hochwertige Accessoires wie Leinen und Körbchen bis hin zur Tierfotografie reicht das umfangreiche Angebot für die vierbeinigen Freunde. Spannendes, wie Hunde-Frisbee und Agility-Training sorgen für Unterhaltung.

„Vorführungen, Musik und Kleinkunst, verbunden mit einem schönen Einkaufserlebnis im Freien und hochwertiger Gastronomie zeichnen die LebensArt aus. Unser Anspruch ist es, den Besuchern einen erlebnisreichen und schönen Tag zu bieten“, zeigt sich Holstein überzeugt.

Die LebensArt im Schlosspark von Schloss Kartzow ist vom 12. bis 14. April jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt acht Euro. Kinder bis einschließlich 15 Jahre erhalten – in Begleitung Erwachsener – freien Eintritt.

Weitere Informationen können unter 0451- 899 06 456 beziehungsweise per E-Mail an holstein@das-agenturhaus.de und im Internet unter www.lebensart-messe.de abgerufen werden.

FontaneReise

Auf Entdeckungstour in Ribbeck im Havelland

Von ribbeck (1)Christian und Beate von Ribbeck an der Brennerei, Foto: Weirauch

Kommt man von Potsdam/Berlin auf der B5 nach Ribbeck, zwingt gegenwärtig eine Baustelle alle Motorisierten in der Ortslage Ribbeck an der Ampel zum Anhalten. Für uns ein Moment, der die neugierige Erwartungshaltung auf den wohl bekanntesten Fontaneort im Havelland und darüber hinaus in gute Laune versetzte. Die Baustelle am Ortseingang wird zum Fontane-200-Jubiläum schon Geschichte sein, aber die am Ortseingang heruntergekommene Fontane-Gaststätte wohl nicht. Kein schöner Anblick, aber wir sehen es positiv, denn es kann nur besser werden.

Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Nur wenigen Meter weiter strahlt uns ein Kleinod an, das uns in seinen Bann zieht. Wir möchten sofort anhalten und fotografieren und in das Schloss hineingehen. Doch zunächst muss ein Parkplatz her, und auch hier eine Baustelle …

Ein Jubiläum wirft seine Schatten voraus … Sind am Wochenende bereits jetzt viele Besucher unterwegs, wird Ribbeck im zum Fontane-Jubiläum sicher einer der attraktivsten Besuchermagnete im Land Brandenburg sein. Und wer von außerhalb kommt und unweit des berühmten Birnbaumes des Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland übernachten möchte, kann das auch. Allerdings muss er Glück haben, denn die erste Ferienwohnung am Platze “Fuchs und Hase” wird mit Sicherheit langfristig ausgebucht sein.  Durch das riesengroße Panoramafenster der Ferienwohnung aus kann kann der Gast weit in das Havelland blicken. Die Ferienwohnung befindet sich hinter der Brennerei auf der rechten Seite. Mit garantiertem schönen schauifensterblick “Lug ins (Havel) land”.

Ein  “Festspielhaus” für Ribbeck

Nebenan ist die denkmalgeschützte Gutsscheune auch bereits aus dem Dornröschenschlaf erwacht.  214.000 Euro Fördermittel stehen bereit zur Sanierung der   Gutscheune.  Künftig ein zentraler Ort für Kulturveranstaltungen, Tourismus und regionalen Austausch.  Ein ambitioniertes Vorhaben für die ehemalige Gutsscheune, die mit einer Gesamtlänge von 75 Metern und 14 Meter Höhe ungefähr so lang ist wie Kirche und Schloss Ribbeck zusammen.

Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts unter Hans Georg Karl Friedrich Ernst von Ribbeck als Teil des neuen Wirtschaftshofes in sogenannter Kalk-Pisé-Technik erbaut und diente damals zur Unterbringung der Ernte des gesamten Dorfes. Schon in ihrem maroden Zustand bietet die Scheune nicht nur Baufachleuten einen imposanten Anblick. Auch die Geschichte ihrer Nutzung lässt sich an ihrer Außenhaut ablesen. Im südlichen Bereich der Scheune wurde  nach dem 2. Weltkrieg ein Bauernhaus integriert, das noch heute bewohnt ist. Doch der größere Teil der Scheune stand seit Jahren leer und verfiel immer mehr. Nun stehen die Erneuerung des Dachtragwerks und die etwa 800 Quadratmeter umfassende Dacheindeckung im Vordergrund der Restaurierungsarbeiten. Arbeiten am Mauerwerk, der Einbau einer Elektroanlage sowie Sanitäranlagen sind eingeschlossen. Schon taucht die Vision eines Festspielortes auf. Wer den großen Zulauf der vergangenen Ribbecker Sommernächte in den vergangenen Jahren miterlebt hat, weiß, dass diese Vision kein Traum bleiben muss.

Zumal die Gutsscheune künftig auch für Märkte, Ausstellungen und Projektarbeiten genutzt werden soll. So wird das kleine Ribbeck zu einem lebendigen Ort, der für Jung und Alt etwas zu bieten hat. Dank des seit Jahren im Ort engagierten Architekten-Ehepaares Arndt und Sonja Herrmann kann es mit dem Ausbau der Scheune weitergehen. Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Familien von Ribbeck und Hermann unterstützen das Projekt finanziell.

Blick auf einen Teil der Gutscheune von Ribbeck, das künftige Festspielhaus, Foto: Weirauch
Blick auf einen Teil der Gutscheune von Ribbeck, das künftige Festspielhaus, Foto: Weirauch

Die Ribbecks auf Ribbeck

Das sehen auch Beate und Christian von Ribbeck, die Nachfahren des legendären alten Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland. Nur dort, wo die Menschen Visionen für ihren Ort entwickeln, bleibt er lebendiger Anziehungspunkt, macht es Spaß, wiederzukommen.

Seit rund eineinhalb Jahren leben Beate und Christian  nun in Ribbeck. Christian ist der Neffe von Friedrich Carl. Beide unterstützen ihren Onkel Friedrich-Carl von Ribbeck, der 1998 mit seiner Frau Ute  in seinen Heimatort zurückkam. riedrich-Carl von Ribbeck baute mit seiner Frau den ehemaligen Kutschpferdestall zu ihrem Wohnhaus aus. Auch in die alte Brennerei wurde wiederbelebt, u.a. mit der Birnen-Essig-Herstellung. Christian von Ribbeck ist Langstrecken-Kabinenchef bei der Lufthansa. Wenn er nicht auf Reisen ist, so findet man ihn in Ribbeck, einem Ortsteil von Nauen im Havelland.

Christian und Beate von Ribbeck an der Brennerei, Foto: Weirauch
Christian und Beate von Ribbeck an der Brennerei, Foto: Weirauch

Über allen thront auf dem Schornstein der Brennerei alljährlich ein Storchenpaar, ein reizvoller Anblick und wenn man Glück hat, dann kann man die Störche auch klappern hören … “Klappern” für die Manufaktur und ihre Produkte, in Ribbeck läuft alles Hand in Hand.

Herr von Ribbeck im Havelland
Friedrich-Carl von Ribbeck vor einem Birnbaum an der Brennerei Foto: Weirauch

Birnentorten im Waschhaus

Ein Besuch in Ribbeck lohnt sich immer. Auf das Handwerk einer Waschfrau wird der Gast in einem Café aufmerksam gemacht. Marina Wesche sagt selbst: “Mein Name ist Programm.” Ein Café und Hofladen ziehen die Gäste  in das “Alte Waschhaus”.  Seit 2008 bleibt kaum ein Stuhl leer zwischen den Wäscheleinen mit historischen handgewebten und gestickten Deckchen, Schürzen und Leibwäsche sowie alten Waschzubern und Waschzubehör. Und die selbstgemachten Birnentorten finden immer neue Genießer.

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläums ihres Cafés erschien ihr erstes Kinderbuch “Greta und die Birnentiere” (ISBN 978-3-00-057632-4). Ein Buch über die Katze Greta, die im Dorf Ribbeck seit 2016 lebt und statt der Flöhe “Birnentiere” hat. Die Katze möchte den Jungen Max in das Land der Birnentiere locken. Und so beginnt ein (birn)-tastisches Abenteuer, das Fantasie mit wahren Gegebenheiten verwebt. Vielleicht begegnet der ein oder andere kleine oder große Gast der Katze Greta in Ribbeck. Denn seit Marina Wesche in der Alten Wäscherei “wescht”, ist wohl auch die Katze an ihrer Seite.

"Waschfrau" Marina Wesche hat ein Buch über "Greta und die Birnentiere" geschrieben, Foto. Weirauch
“Waschfrau” Marina Wesche hat ein Buch über “Greta und die Birnentiere” geschrieben, Foto. Weirauch

Auch wir genießen bei Sonnenschein im Herbst vor dem “Wesche”Café bei einer guten Tasse Kaffee die legendäre Birnentorte. Selbstgebacken in den unterschiedlichsten Variationen lassen wir hier mit dem Blick auf Kirche und Birnbaum direkt gegenüber die Seele baumeln. Frau Wesche macht uns mit Beate und Christian von Ribbeck bekannt. Und nun kommen wir ins “Fontanisieren”.

Der berühmte Birnbaum

Die Gruft ihres berühmten Vorfahren, der den Kindern Birnen schenkte, gibt es tatsächlich. Man kann sie bei der Besichtigung der Kirche in Augenschein nehmen. Zumindest auf das Gewölbe kann der Besucher vom Treppenaufgang zur Ausstellung schauen. Dort ist auch der konservierte Birnbaumstumpf des Birnbaumes, der 1911 durch einen Sturm gebrochen wurde, zu sehen. Aber ein Birnbaum wird wohl kaum aus einem Eichensarg gesprossen sein, wie es Fontane in seiner Ballade beschreibt.

Der “neue” Birnbaum an der Kirche trägt reichlich Früchte, Foto: Weirauch

“Das ist eine Legende”, so der Nachfahre derer von Ribbecks auf Ribbeck im Havelland. Eine sehr schöne Legende, wie wir finden. Fontane hat mit seinem Gedicht den Bewohnern eine tolle Marketingidee in die Wiege gelegt. Die Birne macht in allen Varianten, ob als Torte, Essig, Likör, Marmelade und vielem mehr den kleinen Ort zum besonderen kulinarischen Erlebnis. Wer die Gastronomie in Brandenburg kennt, der weiß das sehr zu schätzen.

Der legendäre Baumstumpf in der Kirche von Ribbeck, Foto: D.Weirauch

Birnengarten am Schloss

Alle Bundesländer haben einen Birnbaum gegenüber dem Schloss gepflanzt. Sie tragen jedes Jahr mehr Früchte:

Und nun bekommen wir von der Familie von Ribbeck zum Abschluss unserer kurzweiligen Unterhaltung noch einen Tipp, der uns neugierig macht auf ein weiteres Kleinod im Havelland. Christian von Ribbeck empfiehlt uns, die Kirche in Ketzür zu besuchen, wo sich eines der schönsten Gedächtnismale Brandenburgs befindet. Ein nächstes Ziel für unsere Erkundungstour.

Eigentlich wollten wir uns noch Birnenlikör und Birnenessig aus der Ribbeckschen Brennerei mitnehmen. Doch die Brennerei wurde gerade für ein Fest dekoriert, da wollten wir nicht stören.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Die Liköre aus dem Hause von Ribbeck Foto: Weirauch

Und so haben wir für unseren nächsten Besuch einen Anlass … immer samstags und sonntags (wenn nicht gerade die Brennerei für Veranstaltungen vermietet ist) kann man die Produkte in der Brennerei käuflich erwerben. Und vielleicht hat man Glück und trifft Herrn und Frau von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland … Wir freuen uns jedenfalls auf eine nāchste Begegnung.

Informationen zu Ribbeck

Anfahrt: Mit dem Auto: B5 nach Ribbeck, mit der Bahn: RB 10 und 14 oder RE 2 bis Nauen. Von dort Buis 661 bis Ribbeck (unbedingt vorher in den Fahrplan schauen) oder mit dem Rad auf dem Havelland-Radweg (ca. 10 Kilometer).

Brennerei: Online-Shop und Informationen zur Familiengeschichte unter www.vonribbeck.de

Altes Waschhaus: Café und Hofladen, Am Birnbaum 6, Ribbeck, geöffnet Do-So 11-17 Uhr

www.waschhaus-ribbeck.de

Schloss Ribbeck: Museum, Trauzimmer und Restaurant, Theodor-Fontane-Straße 10, Ribbeck, Museum täglich geöffnet 10-17 Uhr, Restaurant 11-18 Uhr

www.schlossribbeck.de

Hier geht es bald weiter zu Havelland-Tourismus und weiteren Tipps zu Fontane.

2019 ist Fontanejahr

Als ein Baustein der zentralen Landeskampagne „Fontane.200“ reiht sich Kulturland Brandenburg im nächsten Jahr neben der Leitausstellung „Fontane.200/Autor“ im Museum Neuruppin, der Ausstellung „Fontane.200/Brandenburg“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam dem Schülerbegleitprogramm und dem Jugendprojekt „Word&Play“ ein.

Hier geht es zum Tourismusverband Havelland.

Weiterhin beteiligen sich die Universität Potsdam, das in Potsdam ansässige  Theodor-Fontane-Archiv sowie die Theodor Fontane-Arbeitsstelle, Seminar für Deutsche Philologie bei der Georg-August-Universität Göttingen mit einem wissenschaftlichen sowie die Fontanestadt Neuruppin in Kooperation mit zahlreichen Partnern mit einem vielfältigen kulturellen Programm. Das Fontanejahr wird  am 30. März 2019 in Neuruppin eröffnet. Hier geht es zur Fontaneausstellung des HBPG am Potsdamer Neuen Markt

Hier einzelne Fontanetipps auf einfachraus.eu:

+ Robert Rauh und Erik Lorenz empfehlenswertes Buch zu den fünf Schlössern

+ Zum Grab von Theodor Fontane in Berlin

+Spurensuche in Wustrau

+ Spurensuche in Neuruppin

+ Fontane und der Ziegelringofen von Glindow

+ Der Bornstedter Friedhof

+ Besuch bei Königin Luise in Paretz

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