1 Stunde weg

Klinker-Klänge im Havelland – eine Straße aus Ziegel

Ziegelstrasse (1)

Aus roten oder gelben Ziegeln gebaute Häuser begegnen uns nicht nur in großen Städten wie Berlin. Auch auf dem Land erinnern große  teilweise prächtig verzierte Gutshöfe und Bauerngehöfte mit ihren Scheunen, und viele Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert an ein Baumaterial, das an eine reiche Bautradition erinnert: Ziegelsteine. Die besten von ihnen werden auch Klinker genannt. Und da Kulturland Brandenburg 2021 sich dem Thema Industriekultur widmet, wollen wir hier mehr zu erfahren. Industriekultur ist ja auch Baukultur.

Zweihüftige Ziegelsteinstraße

Reise

1384: Die ersten Weihnachtsmärkte waren eine Mischung aus Baumarkt  und Kaufhaus

Weihnachten_Weihnachtsmarkt_Freiberg_Pyramide_blaue_Stunde_Wolfgang_Schmidt(1)Weihnachtsmarkt im sächsischen Freiberg Foto: TMGS Wolfgang Schmidt

Es weihnachtet wieder. Auch wenn es anders wird, dieses Weihnachtsfest 2020, anders als in den letzten Jahrzehnten – Corona, das weltweit so aktive Virus, hinterlässt auch hierbei seine Spuren. So wurden die meisten, die größten, die schönsten Weihnachtsmärkte im ganzen Land abgesagt. Zu groß und tödlich ist die Ansteckungsgefahr im dichten Gedränge um Glühweinstand, weihnachtlich werkelnde Handwerker und Künstler, um Chöre und Krippen, über allem der Duft gebrannter Mandeln. Stille, stille Nacht . . .

1 Stunde wegReise

Brandenburg an der Havel – immer einen Besuch wert

Brandenburg.stadt (4)Postkartenblick am Mühlendamm

Wann, wenn nicht jetzt – dachten wir uns und zogen im „leichten Corona-Lockdown“ los nach Brandenburg, für uns „schönste Stadt“ in unserer näheren Umgebung. Sehr geschichtsträchtig und mittlerweile vielerorts mit viel Engagement saniert und lebenswert. Seit Jahren beobachten wir, wie sich Brandenburg an der Havel verändert. Zu Ende der DDR-Zeit fiel das Zentrum Brandenburgs in einen Dornröschenschlaf. Aus heutiger Sicht war das die Rettung. Denn die historische Mitte der Stadt Brandenburg blieb, wie sie Jahrhunderte gewachsen war. „Selten gibt es eine Stadt, die so reich ist an architektonischen Zeugen des Mittelalters, der Gotik, des Barock und der Renaissance“, schwärmt Heiko Hesse im Prospekt „Museen in Brandenburg an der Havel“. Und die liebenswerte Stadt ist um Attraktionen reicher geworden in den letzten Jahren. So wie beispielsweise das polnische Wroclaw (Breslau) mit seinen Zwergen den Bürgersinn für Kunst im öffentlichen Raum stärkt, so führen uns die „ausgewilderten“ Waldmöpse in Brandenburg an der Havel zu sehenswerten Gebäuden und Plätzen und zu manch einer unverhofften Begegnung, die uns die begegnungsarme Corona-Zeit etwas erträglicher macht. Wenngleich derzeit (im November 2020) ein Besuch von weiter her nach Brandenburg wegen Covis 19 nicht möglich ist, als Tipp für die Nach-Corona-Zeit hier einige Anregungen von einfachraus.eu.

Was wir in Brandenburg erlebten

1 Stunde weg

Kanzleramt Berlin: Die größte Machtzentrale der Welt

Berlin.SpreeBlick auf das Bundeskanzleramt Berlin

Größe – das kann sowohl metrischer als auch geistiger Maßstab sein. Im Falle des Berliner Kanzleramtes geht es, vor allem im internationalen Vergleich, um die architektonischen Gegebenheiten. Mit dem Metrischen im Vordergrund. Denn das heute bereits überdimensionierte Gebäude soll in beträchtlichem Umfang erweitert werden. Obwohl das derzeitige Kanzleramt mit einer Nutzfläche von über 25 000 Quadratmetern bereits größer ist als beispielsweise das Weiße Haus in Washington oder auch Downing Street 10 in London, ist in Berlin ein „Anbau“ – offiziell: „Erweiterungsbau“ – von 270 Länge Meter geplant.  In dem Neubau, für den mindestens 550 Millionen Euro vorgesehen sind, sollen 400 Büros untergebracht werden.Berlin

Kanzleramt Berlin: Die größte Machtzentrale der Welt

Potsdam

Herbstausflug: Unterwegs auf dem Bornstedter Friedhof

Bornstedt (1)

Schon Theodor Fontane beschrieb in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg das Grab des 1690 in Neuwied geborenen Heinrich Wilhelm Wagenführer (21. September 1690 – 9. September 1758), der wie auf der Grabplatte zu lesen ist, „…in vergnügter Ehe mit der hinter lassenen betrüb.ten Frau Witwe der Hochedlen und Hochacht.baren Frau Maria Johanna gebohrener Califice 21 Jahre gelebt und sein Alter gebracht auf 67 Jahre […] zu Potsdam den 9 ten Septem: 1758 in seinem Erlöser seelig entschlaffen …“

Bornstedter Friedhof Potsdam
Nicht leicht zu entziffern: Inschrift auf der Grabplatte von Heinrich Wilhelm Wagenführer

Eines der ältesten Soldatengräber Bornstedts

Potsdam

Mit Pilzexperten Wolfgang Bivour in die Pilze

Pilze2020Die Steinpilze können in den Sammelkorb

Der Auslöser für unsere Pilzsuche in diesem Herbst war ein jüngst im Bekanntenkreis unter Kindern kursierendes Kinderbuch. Sein Titel : “Krux und Krax im Butterpilz“.  Darin steht u.a.: „Nur wer Pilze kennt, darf sie sammeln. Nur essbare Pilze gehören in den Pilztopf.“ Verfasser des informativen Büchleins ist Wolfgang Bivour. Der 70-jährige gilt als einer der ausgewiesenen Pilzkenner, ist Vorsitzender des Brandenburgischen Landesverbandes der Pilzsachverständigen. Illustriert hat das Buch sein Sohn Denis.

Wie war die bisherige Pilzsaison ?