Überraschungen im Osnabrücker Land

Osnabrück und das Osnabrücker Land stehen für zwei historische Ereignisse: die Varusschlacht und den Westfälischen Frieden. Erinnern wir uns an den Geschichtsunterreicht noch ? Im Jahre 9 mussten die Römer in der Schlacht gegen die von Arminius angeführten Germanen eine vernichtende Niederlage einstecken. Damit wurde die Vorherrschaft in Germanien beendet. Beim Ort Kalkriese informiert heute ein Museum über die Geschichte und die Schlacht.

Ich war unlängst in Osnabrück und besuchte das historische Rathaus. Von der Osnabrücker Rathaustreppe wurde 1648 der Westfälische Frieden verkündet, der den Dreißigjährigen Krieg beendete. Osnabrück lebt in dieser Tradition als Friedensstadt. Sehenswert ist der Besuch des Friedenssaales im Rathaus allemal und gleich nebenan sollte man den Kirchtum besteigen. Man hat eine wunderbare aussicht auf Stadt und Umgebung. Osnabrück hat in Sachen Frieden einiges zu bieten. so informiert im Eich-Maria-Remarque-Friedenszentrum eine Ausstellung über Leben und Werk des Urhebers des wichtigsten Antikriegsbuchs des 20. Jahrhunderts, der in Osnabrück zur Welt kam.  Heute hat die Deutsche Stiftung Friedensforschung ihren Sitz in Osnabrück – nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt.

Felix-Nussbaum-Haus

Architektonisch herausragend ist das Felix-Nussbaum-Haus, mit dem der weltbekannte Architekt Daniel Libeskind dem jüdischen Osnabrücker Maler ein baulich adäquates Denkmal setzen wollte. Das Felix-Nussbaum-Haus, erbaut nach einem Entwurf von Daniel Libeskind, wird 20 Jahre alt. Zum Geburtstag des Hauses finden vom 14. Juli bis zum 2. August unter dem Titel „20 Jahre – 20 Tage – 20 Freunde“ täglich Lesungen, Ausstellungen, Performances und weitere Veranstaltungen statt.

Die frühere Hansestadt Osnabrück ist heute Mitglied der Neuen Hanse und zieht mit Zoo und Botanischem Garten viele Besucher an. Und mit ihrer Küche: Nicht nur rustikale Speise wie Pumpernickel, das den Osnabrückern einer Legende nach 15. Jahrhundert bei einer Hungersnot das Überleben gesichert haben soll, auch süße Leckereien wie die köstlichen Pralinen von Leysieffer oder Gourmetmenüs ziehen Besucher in die Stadt. Das Restaurant „La Vie“ – ausgezeichnet mit drei Michelin-Sternen – kreiert

Die Überraschung: „Hasewelle“

Als Shopping-Stadt schätzt man Osnabrück schon längst, nun avanciert die Friedensstadt auch zum Surf-Spot. Möglich macht’s das größte Inhaber geführte Modehaus Norddeutschlands, „Lengermann und Trieschmann“.

Wo kann man in Deutschland in einem Kaufhaus surfen ? Nur in Osnabrück. Darüber dann später hier mehr. Hier schon einmal einige Bilder. Einkaufen wird zum Erlebnis…..

Eine junge Kulturszene, kleine gemütliche Kaffee-Röstereien und das Drei-Sterne-Restaurant la vie – die Harmonie der Gegensätze macht Osnabrück zu einer spannenden und lebenswerten Stadt.

Ach ja, auf kurzen Radwegen gelangt man in jeder beliebigen Richtung aus dem Zentrum der lebenswerten Stadt hinaus in den UNESCO Global Geopark TERRA.vita. Schließlich ist Osnabrück Deutschlands einzige Großstadt, die komplett von einem Naturpark umschlossen ist.

Informationen zu Osnabrück

Tipp:

Freitags und samstags nimmt der Nachtwächter um 21 Uhr Gäste mit auf seinen Gang durch die Stadt. Treffpunkt ist die Rathaustreppe. Anmeldung nicht erforderlich. www.osnabrueck-stadtfuehrungen.de

Das Umland von Osnabrück

Über meinen Besuch in Osnabrück lest ihr demnächst hier mehr. Die Gegend hat eine menge, auch kulinarisch zu bieten. Während in Osnabrück ein Sternekoch im „La Vie“ Köstlichkeiten kreiert, belegt man im Umland die pizzaähnliche „Kartoffelplatte“ kreativ. Uralt sind die Dinosaurier und ihre Fußspuren, die schon vor fast 100 Jahren in einem Steinbruch im Wiehengebirge entdeckt wurden. Heute ist der Steinbruch ein Dino-Erlebnisbereich. Die Erdgeschichte lässt sich zudem im Natur- und Geopark TERRA.vita im Wiehengebirge erleben. Überhaupt punktet das Osnabrücker Land mit Freilufterlebnissen: Im Frühling blüht der Kirchkalender, im Sommer lockt eine Gartentraumtour quer durchs Land und zeigt Artländer Bauernhofkultur.

Eine Wucht und eine architektonische Besonderheit ist das Gradierwerk in Bad Essen. Das ganze Jahr über sorgen Solequellen wie in Bad Essen und das längste Gradierwerk Europas in Bad Rothenfelde für Gesundheit und Wohlbefinden.

LAGA 2018 in Bad Iburg

Der Charlottenseepark mit dem Kneipp-Brunnen ist über üppige Blütenterrassen an das zentrale Ausstellungsgelände, die Kurgärten mit Blumenhalle und Themengärten angebunden. All das kompakt, bunt, vielseitig und auf kurzen Wegen erreichbar.

Seine Lage am Südhang des Teutoburger Waldes und zwischen den Fiedensstädten Münster und Osnabrück macht Bad Iburg zu einem attraktiven Ziel – für Wanderer und Radsportler ist das längst kein Geheimtipp mehr. Dazu kulturelle Veranstaltungen und drei kleine Museen. Eine vielseitige Gastronomie und ein historischer Ortskern locken die Gäste.

Baumwipfelpfad Bad Iburg

Der neue Bad Iburger Baumwipfelpfad bietet auf fast 600 Metern Gesamtlauflänge Informationen über Natur, Geologie, Geschichte und Waldpersönlichkeit. Mit dem Wipfelpfad als Klammer entsteht ein einzigartiges Ensemble aus Schloss, Stadt, Parks und Wäldern, mit vielen Attraktionen und Erlebnisstationen. Musik, Theater, Sport, Kneipp, Kinder, Blumen und Wald-Natur – die LaGa Bad Iburg feiert 2018 mit weit über 1000 Einzelveranstaltungen das Fest für gesundes Leben und ein „Wir-Gefühl“ im Osnabrücker Land.

Informationen zur
Landesgartenschau Bad Iburg

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 19 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene (einschl. Kinder bis 17 Jahre):
Tageskarte: 18,50 Euro
Dauerkarte: 120,00 Euro
Gruppen: ab 20 Personen/pro Person: 15,50 Euro

Internet: www.laga2018-badiburg.de
Mail: info@laga2018-badiburg.de

Hier geht es zum Baumwipfelpfad Bad Iburg.

Buchtipp: Radkarte & Reiseführer (1:50000), Verlag Esterbauer, 13,90 Euro

Übernachten, mein Tipp

arcona LIVING Osnabrück

Neuer Graben 39

49074 Osnabrück

Tel.: (0049) 541 569540Dienstag

Die Recherche wurde vom Tourismusverband Osnabrücker Land e. V. unterstützt.

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