Theben: Besuch in der Stadt der Könige

Das muß man gesehen haben. Theben – erste Spuren einer Besiedlung stammen aus der Altsteinzeit. Etwa um 2119 vor Christus entwickelt sich Theben zur Hauptstadt Ägyptens.

Während die Tempelanlagen am Ostufer der Stadt Luxor der Verehrung der Götter insbesondere des Sonnengottes Amun dienten, ließen sich die Herrscher der 11. Dynastie auf der Westseite des Nil, in el-Tarif (Theben-West) und in Deir el Bahari beerdigen.

Theben, das Wunder der Alten Welt

Zur Blüte entwickelte sich Theben unter der 18. Dynastie. Damals wurde der Regierungssitz auch als Wunder der Alten Welt bezeichnet. Homer beschreibt in der Ilias die Stadt als das hunderttorige Theben.

Echnaton lässt Theben links liegen

Der Ketzerkönig Echnaton, Ehemann der Nofretete, ließ 400 Kilometer nördlich von Theben eine neue Stadt erbauen. Im 5. Jahr seiner Regierung zog er mit dem Verwaltungsapparat nach Tell-el-Amarna um. Sein Sohn, Tutanchamun, wandte sich zwar von der monotheistischen Religion seines Vater ab, zog aber mit dem Hof endgültig nach Memphis um.

Der berühmte Tempel von Luxor: Foto: D.Weirauch
Der berühmte Tempel von Luxor: Foto: D.Weirauch

Waset, Luxor oder Theben?

Zur Zeit der Pharaonen war Luxor die Bezeichnung für den Tempelbezirk des Regierungssitzes Theben. Theben ist wiederum die griechische Bezeichnung für den ägyptischen Regierungssitz Waset. Von der einstigen Pracht ist jedoch nicht mehr viel übrig geblieben. Die Lehmbauten halten nicht ewig und 84 vor Christus ließ Ptolemaios IX. die Stadt zudem niederbrennen.

Nach einer Stunde die sanfte Landung in der Wüste von Theben-West, Foto: Weirauch

Antike Grabstätten auf der Westseite des Nils

Theben-West ist die heutige Bezeichnung für die Dörfer und antiken Friedhöfe auf der westlichen Seite des Nils. Dazu zählen das Tal der Könige, das Tal der Königinnen und die Totentempel von Hatschepsut sowie das Ramesseum.

Die übereinanderliegenden Terrassen schmiegen sich an den Fuß des Bergmassivs. Foto: D. Weirauch
Die übereinanderliegenden Terrassen schmiegen sich an den Fuß des Bergmassivs. Foto: D. Weirauch

Bis auf den Ketzerkönig Echnaton wurden alle Könige des Neuen Reiches in Theben bestattet. Auch die Friedhöfe der Beamten, Medinet Habu und die Stadt der einstigen Friedhofsarbeiter gehören zum Gebiet Theben-West.

Dieser Terrassentempel ist eine Hommage an die einzige "Frau Pharao" Ägyptens. Er liegt magisch in einem Talkessel. Foto: D. Weirauch
Dieser Terrassentempel ist eine Hommage an die einzige „Frau Pharao“ Ägyptens. Er liegt magisch in einem Talkessel. Foto: D. Weirauch

Tempel auf der Ostseite des Nils

Die Beschreibung für die antiken Tempel auf der Ost-Seite des Nils beziehen sich auf den Tempel direkt in Luxor sowie den Tempel in Karnak, der rund zweieinhalb Kilometer außerhalb von Luxor liegt. Auf der Ostseite des Nil befindet sich auch das Luxor-Museum. Das Luxor Museum hat sich auf Exponate des Ketzerkönig Echnaton spezialisiert.

Es sind ebenso auch Objekte aus anderen Epochen zu sehen. So Statuen und Bildnisse, die vor einigen Jahren unter dem Luxor-Tempel zum Vorschein kamen.

Die größte Tempelanlage Ägyptens liegt nordöstlich von Luxor in Karnak, Foto: Weirauch
Die größte Tempelanlage Ägyptens liegt nordöstlich von Luxor in Karnak, Foto: Weirauch

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Das muß man gesehen haben. Theben – erste Spuren einer Besiedlung stammen aus der Altsteinzeit. Etwa um 2119 vor Christus entwickelt sich Theben zur Hauptstadt Ägyptens. Während die Tempelanlagen am Ostufer der Stadt Luxor der Verehrung der Götter insbesondere des Sonnengottes Amun dienten, ließen sich die Herrscher der 11. Dynastie auf der Westseite des Nil, […]