Das Schloss Clemenswerth ist ein für Clemens August I. von Bayern errichteter Jagdsitz in der Nähe des emsländischen Sögel. Foto: Weirauch
Was man im Emsland sehen sollte

Die Meyer Werft in Papenburg ist weltbekannt. Alle paar Monate werden die riesigen Kreuzfahrtschiffe  über die Ems von Papenburg aus aufs offene Meer manövriert. Zigtausende verfolgen das Schauspiel begeistert. Erlebenswertes Emsland – Was man gesehen haben sollte:

Am 18. September 2016 soll die Genting Dream über die Ems nach Eemshaven überführt werden.
Auch die Genting Dream wurde über die Ems nach Emshaven überführt. Foto: D.Weirauch

Erlebenswertes Emsland: Tipps

Ich meine: Das Emsland ist mehr als nur die Meyer Werft.

Begehrtes Fotomodell: Schiffsschraube für ein Kreuzfahrtschiff, Foto: Weirauch

Aida nova im Entstehen Foto: Weirauch
Aida nova im Entstehen Foto: Weirauch

Hier einige Empfehlungen

Europas einzige Jagdsternanlage aus der Barockzeit

Unbedingt anschauen sollte man Schloss Clemenswerth, die einzig erhalten Jagdsternanlage aus der Barockzeit (unbedingt ansehenswert der Zentralpavillon, die Kirche sowie der einmalige Klostergarten. Mehr im Internet unter www.clemenswerth.de

Das Schloss Clemenswerth ist ein für Clemens August I. von Bayern errichteter Jagdsitz in der Nähe des emsländischen Sögel. Foto: Weirauch
Das Schloss Clemenswerth ist ein für Clemens August I. von Bayern errichteter Jagdsitz in der Nähe des emsländischen Sögel. Foto: Weirauch
Führung im Klostergarten von Schloss Clemenswerth
Führung im Klostergarten von Schloss Clemenswerth Foto: Weirauch

Kornbrennerstadt Haselünne

Hier wird noch Korn gebrannt. Zur Einstimmung in die Brennereigeschichte eine „Erlebnisführung“ bei Berentzen mit Rundgang durch das Besucherzentrum und dem firmeneigenen Brennereimuseum inklusive Produktverkostung. Längst bietet Berentzen mehr als Apfelkorn an, mit dem das Unternehmen bekannt wurde. Allerdings stellt Berentzen mittlerweile in Minden/Westf. Seine Getränke her. Im Internet: www.berentzen-hof.de

Längst bietet Berentzen mehr als Apfelkorn an, mit dem das Unternehmen bekannt wurde.
Längst bietet Berentzen mehr als Apfelkorn an, mit dem das Unternehmen bekannt wurde. Foto: D.Weirauch

Korn-Academie bei Jos Rosche

Wer authentisches zur Kornbrennerei erfahren will, der sollte bei der Edelkorn-Brennerei Jos. Rosche vorbeischauen. Und an einem Kurs in der „Korn-Academie“ von Josef Rosche teilnehmen. Mehr im internet unter www.rosche.de

Besuch bei der Edelkorn-Brennerei Jos. Rosche mit Einblick in die „Korn-Academie“ im Gespräch mit Josef Rosche
Besuch bei der Edelkorn-Brennerei Jos. Rosche mit Einblick in die „Korn-Academie“ im Gespräch mit Josef Rosche, Foto: D.Weirauch

„Moor-Energie-Erlebnispfad“

Doch zuvor Besuch in Twist:  Garten des Nazareners: kurze Führung mit Dr. Silke Hirndorf durch die nach dem Vorbild mittelalterlicher Klostergärten angelegten Beete und Rabatten. Wer möchte, (be)sucht den Weg zum Glück. Dies ist nur einer von zahlreichen Kräuter- und Bibelgärten im Emsland. Ein Garten heißt „Käthes Garten“, erinnert an Katharina von Bora, dem Weib Martin Luthers. Mehr unter www.bibelgarten-twist.de

Dr. Silke Hirndorf kennt sich aus mit den Kräuter- und Bibelgärten im Emsland.
Dr. Silke Hirndorf kennt sich aus mit den Kräuter- und Bibelgärten im Emsland. Foto: D.Weirauch

Von Twist mit dem Rad durch Deutschlands größtes Erdölfördergebiet auf dem Festland über den „Moor-Energie-Erlebnispfad“ nach Groß Hesepe zum Emsland Moormuseum (Länge: 12 km).

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Mehr unter www.naturpark-moor.de/moor-energie-erlebnispfad)  Foto: D.Weirauch

Weltgrößter Dampfpflug

Wer das Emsland verstehen und mehr über das Konjunkturprogramm des Emsland-Planes erfahren will, der sollte zwei Stunden für den Besuch im Emsland Moormuseum einplanen.

Der weltgrößte Pflug von Ottomeyer diente der Trockenlegung des Moores
Der weltgrößte Pflug von Ottomeyer diente der Trockenlegung des Moores , Foto: D.Weirauch

Hier wird auch das Bentheimer Schwein gezüchtet, das vom Aussterben bedroht war. Schulklassen können hier im Rahmen von Siedlertagen erleben, wie Bauern vor 100 Jahren gelebt haben.

p1170129emsland-stationen Die Seite www.moormuseum.de informiert., Foto: D.Weirauch

Emslandmuseum Lingen

Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck kann stundenlang erzählen und führt begeistert durch die Ausstellungen sowie in das benachbarte Kutscherhaus. Gern wandelt er „Auf den Spuren der Oranier“ durch die Innenstadt.  Auch die Frage, warum der Schauspieler Theo Lingen sich nach der Stadt Lingen nannte, obwohl er eigentlich in Hannover geboren wurde, beantwortet Dr. Eiynck. Mehr unter www.museum-lingen.de

Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck führt durch die Ausstellungen sowie in das benachbarte Kutscherhaus;
Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck führt durch die Ausstellungen sowie in das benachbarte Kutscherhaus, Foto: D.Weirauch
Im "Cafe am Markt" wird an Theo Lingen erinnert
Im „Cafe am Markt“ wird an Theo Lingen erinnert, Foto: D.Weirauch
Erinnerungstafel für Theo Lingen
Erinnerungstafel für den Schauspieler Theo Lingen, Foto: D.Weirauch

Noch ein Tipp: Wo früher in einem Eisenbahnausbesserungswerk Dampflokomotiven repariert und gewartet wurden, wird heute studiert, gelehrt und geforscht (Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück).

Innovative Unternehmer

gibt es viele im Emsland. Sonst würde der Großkreis nicht die geringste Arbeitslosenquote in Deutschland aufweisen. Überall kann man sie erleben. So wie beispielsweise Andre Kleimann, der mit der kleinen Manufaktur „Schokolaa“ die Herzen der Fans von Bioschokolade erfreut. nicht nur zur Weihnachtszeit, bzw. davor, herrscht Hochbetrieb bei ihm.

Die kleine Manufaktur "Schokolaa" in Haren an der Ems: Andre Kleimann stellt Bioschokolade her Foto: Weirauch
Die kleine Manufaktur „Schokolaa“ in Haren an der Ems: Andre Kleimann stellt Bioschokolade her Foto: Weirauch

Kaffeeröstungen von Kanne

Die „Grüne Rösterei“ von  Hermann und Henrik Kanne expandiert derzeit europaweit. Hier ein Blick in das Unternehmen: www.kanne-roesterei.de

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Hermann Kanne in seinem neuen“Kannelioni“, Foto: D.Weirauch

Die „Grüne Rösterei“ in Heede.. www.kanne-roesterei.de)
Die „Grüne Rösterei“ von Hermann Kanne n Heede, Foto: D.Weirauch

Künstlerisches Emsland

Besuch bei Künstlern im Emsland, beispielsweise das Atelier der Künstlerin Mecky Mattern, die in liebevoller Arbeit ihre „Vollwaiber“ zum Leben erweckt.img_6670emsland-stationenMehr im Internet unter www.vollwaiber.deFoto: D.Weirauch

Tipps für einen Besuch im Emsland

Übernachtung: Hotel Zum Märchenwald, Vennestraße 25, 49809 Lingen (Ems), Internet: www.hotel-zum-maerchenwald.de

Empfehlenswerte Gastronomie

Haselünne: Restaurant „Jagdhaus Wiedehage“ in Haselünne, das Gebäude ist ein ehemaliger Adelshof. Es gilt als eines der besten Restaurants von Niedersachsen, in denen keine Sterne zählen, sondern ein hoher Anspruch an Produkte und Zubereitung. Gastgeber: Franz-Josef Sanders. Im internet: www.jagdhaus-wiedehage.de

Lingen: Restaurant „Alte Posthalterei“ am Lingener Marktplatz; auf Wunsch mit „kleinem Bier-Seminar“. Auf der Getränkekarte stehen über 100 Biersorten zur Auswahl, aus dem Hahn fließen frisch gezapft meistens rund 10 Biere. (siehe www.posthalterei-lingen.de); Gastgeber: Markus Quadt

Papenburg: Von-Velen-Anlage : Pfannkuchen-Essen im „Papenbörger Hus“ In dem typischen Kapitäns- und Ackerbauhaus wird das „arme-Leute-Essen“ (Buchweizenpfannkuchen „satt“ mit Tee und „Moorwoater“) serviert. Gastgeber: Kerstin Griepenburg

Haren (Ems): Restaurant Zur Ems , mit einem Einblick in den Weinkeller des Hausherrn Hermann Held mit über 1.000 Exponaten aus der ganzen Welt. Legendär ist auch die Cognac-Auswahl. Hier können Gäste ein Glas 70 oder 100jährigen Cognac probieren. Der Preis ist gedeckelt. Kein Drink kostet mehr als 20 Euro. So bringt der Besitzer viele Gäste in den Genuss von außergewöhnlichen Spirituosen. Näheres hier: www.zur-ems.com);

Hier geht es zu einem Beitrag über den wirtschaftlichen Umbruch im Emsland.

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