Burg Heldburg in Thüringen, Foto: Nürnberger Versicherung
Deutsches Burgenmuseum in Thüringen

Burgen strahlen eine unglaubliche Faszination aus. Ob Ruine oder bewohnte Anlage: Mehr als 25.000 Burgen existieren noch heute in den deutschsprachigen Ländern Mitteleuropas. Doch kaum jemand weiß, was eine Burg tatsächlich ausmacht. Deutsches Burgenmuseum in Thüringen

In dne vergangenen Monaten habe ich hier immer wieder mal eine meiner Lieblingsburgen, wie die Burg Falkenstein im Harz, auf dem Portal einfachraus.eu  vorgestellt.

Auch entlang der Burgenstraße habe ich zahlreiche sehenswerte Burgen entdeckt. Vorgestellt habe ich die Burg Altena im Sauerland.

Aber wo kann man mehr über Burgen in ihrer Gedamtheit erfahren, lautete meist die Frage.

Das ist ab 8. September auf der Burg Heldburg in Thüringen

Veste Heldburg aus der Luft, Foto: Nürnberger Versicherung
Veste Heldburg aus der Luft, Foto: Nürnberger Versicherung

möglich. Dort im südlichsten Zipfel von Thüringen eröffnet Deutsche Burgemuseum.

 

Weltweit erste Einrichtung zur Burgenforschung

Das Deutsche Burgenmuseum ist die weltweit erste Einrichtung, die sich der grundsätzlichen Bedeutung und Funktion von Burgen, ihrer baulichen Entwicklung und dem Leben auf Burgen sowohl in Friedens- als auch in Kriegszeiten widmet. Auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse klärt das Deutsche Burgenmuseum über Mythen und Legenden auf und zeichnet das wahre Bild von der Geschichte der Burgen Europas. Rund 400 Exponate auf 1700 Quadratmetern, von modellhaften Burganlagen über Rüstungen und Waffen bis zu historischen Möbeln, erzählen vom wehrhaften und zugleich Sagen umwobenen Leben innerhalb der Mauern dieser imposanten Bauwerke.

Blick auf das Museumsgebäude, Heidenbau links und Französischer Bau, rechts, Foto: Nürnberger Versicherung
Blick auf das Museumsgebäude, Heidenbau links und Französischer Bau, rechts, Foto: Nürnberger Versicherung
Backstein mit Pfotenabdruck, Foto: Hans Riedel, Germanisches Natiomnalmuseum
Backstein mit Pfotenabdruck, Foto: Hans Riedel, Germanisches Natiomnalmuseum

Die Burgenstraße, eine der bekanntesten Tourismus-Straßen in Deutschland, führte zunächst von Mannheim über Schwetzingen, Heidelberg, Bad Wimpfen, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Rothenburg ob der Tauber und Ansbach bis nach Nürnberg. Seit 1994 wurde diese verlängert und verläuft nun durch die fränkische Schweiz nach Bamberg, über das deutsche Burgenmuseum Feste Heldburg weiter nach Coburg, Kronach, Kulmbach, Bayreuth und weiter nach Tschechien, Eger (Cheb), Karlstein bis nach Prag zum Hradschin. In 60 Orten können rund 70 Burgen, Schlösser und Herrenhäuser besichtigt werden. Sie vermitteln ein Bild der Burgen vom hohen Mittelalter bis zum Ende des Burgenbaus im 16. Jahrhundert und ihrem „Nachleben“ als barocke Residenzen. Der Führer zur Burgenstraße behandelt alle an der Burgenstraße liegenden Bauten, vermittelt die jeweiligen historischen Hintergründe und empfiehlt einen Rundgang mit den wichtigsten Hinweisen zur Baugeschichte. Vom Bergfried über die Ringmauer bis zum Saal und zur Küche werden alle für eine Burg wichtigen Räume vorgestellt.

  • Infos zum Deutschen Burgenmuseum

Anfahrt  Die Veste Heldburg ist mit dem Pkw sowohl von Bayern als auch von Thüringen aus leicht zu erreichen.

Von der A 71 (Schweinfurt – Erfurt) über Königshofen und Westhausen

Von der A 73 (Erfurt – Coburg – Bamberg) über Rodach oder ab Coburg über Ummerstadt

Von Bamberg aus über die B 4 bis Itzgrund, dann über Seßlach oder über die B 279 (Ebern) bis Maroldsweisach

 Öffnungszeiten: November bis März:

  • Di – So 10:00 – 16:00 Uhr
    Mo Ruhetag (außer Feiertage)
  • April bis Oktober:
    Di – So 10:00 – 17:00 Uhr
    Mo Ruhetag (außer Feiertage)
    Eintritt:  Erwachsene 7,50, ermäßigt 3,50 Euro

Hier geht es zu der wohl bedeutendsten Burg Thüringens: die Wartburg.

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