Reise

„Hey Joe“ erklingt vor der Jahrhunderthalle von Wrocław (Breslau)

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„Hey Joe“ erklingt vor der Jahrhunderthalle

Corona verändert manche Traditionen. So wird das weltgrößte Gitarren-Treffen in der niederschlesischen Metropole erstmals in seiner 19-jährigen Geschichte vom 1. Mai auf den 19. Juni verschoben. Zudem ändert sich auch der Veranstaltungsort. Statt auf dem mittelalterlichen Marktplatz treffen sich die Gitarrenspieler an der Pergola vor der Jahrhunderthalle, die Teil des UNESCO-Welterbes ist. Und schließlich wird die neue Auflage des Musik-Klassikers hybrid geplant: Wer nicht vor Ort live dabei ist, kann sich online beteiligen. Aber wie in allen Jahren zuvor geht es wieder um einen neuen Weltrekord: Möglichst viele Menschen sollen gemeinsam auf ihren Gitarren den Song „Hey Joe“ von Jimmy Hendrix anstimmen. Auf dem großflächigen Gelände vor der Jahrhunderthalle sollen die Teilnehmenden mit Abstand und Masken auftreten.Jahrhunderthalle

Song „Hey Joe“ von Jimmy Hendrix

1 Stunde weg

Wissenswertes über die Großtrappen

Grosstrappe (189)

Wer von Berlin nach Hannover mit dem ICE fährt, oder auch umgekehrt, der durchrast hinter Groß Behnitz eine mehrere hundert Meter lange aufgeschüttete Böschung. Kaum jemand weiß, welche Bedeutung diese hohen Wälle beiderseits der Bahnstrecke haben. Diese Mitte der 1990er Jahre angelegten sieben Meter hohen Erdwälle sind ein Schutz für die Großtrappen, die im Havelländischen Luch leben. Wegen der hohen Zusatzkosten für die mehrere Kilometer langen Wälle erhielten die streng geschützten Großtrappen den Beinamen “Teuerster Vogel Brandenburgs”. Aber die 12 Millionen Euro teure Investition hat sich gelohnt. Die Population der als schwerste flugfähige Vögel Europas geltenden Großtrappen hat sich erholt. Das Wissen um diese so seltenen Tiere ist gefragt. Deshalb hier einige Informationen:

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Auf den Spuren von Rembrandt und Pilgrim Fathers in Leiden

Leiden NiederlandeDie Grachten in Leiden sind eine Augenweide

Unser Fernweh ist in Coronazeiten groß. Und es macht uns traurig, unsere heimliche Geliebte – die holländische Stadt Leiden – derzeit nicht besuchen zu können. Unsere erste Bekanntschaft begann, als wir unseren studentischen Sohn vor mehr als 10 Jahren dort besuchten. Wir erlebten Leiden als lebendige, quirlige Stadt. Junge Leute, die aus allen Straßen und Gassen mit ihren Fahrrädern unterwegs zur Universität waren. Alle Brückenübergänge waren mit Fahrrädern „dekoriert“, Autos parkten nur Millimeter entfernt von den Grachten, farbenfrohe, schmucke Patrizierhäuser, alte Stadttore, mit kleinen und größeren Booten belebte Grachten, an denen und auf ihnen Studenten das neue Studienjahr begrüßten. Und die vielen farbenfrohen Anpflanzungen machten uns die Stadt symphatisch, außerdem schien sie uns nicht so mit Urlaubern überlaufen – ruhig und entspannt eben. Leiden Niederlande Holland

Tipps für einen Besuch in Leiden

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Was die Pilgerväter mit Leiden in Südholland verbindet

p1220216leidenTKornbrücke gegenüber dem Rathaus, erbaut 1443

Leiden in Südholland ist oftmals das Ziel von amerikanischen Touristen. Einige der Ahnenforscher sind Nachfahren der sogenannten Pilgrim Fathers (Pilgerväter). Als Pilgerväter  wurden die ersten englischen Siedler in Neuengland bezeichnet, die die Plymouth Colony im heutigen Bundesstaat Massachusetts gründeten. Sie kamen 1620 auf der “Mayflower”von Europa aus nach Amerika. Hier die Vorgeschichte. Als Glaubensflüchtlinge, sie hatten sich von der englischen Staatskirche (Church of England) getrennt, zogen etwa 400 zunächst nach Leiden, wo sie zwölf Jahre blieben. In Leiden konnten die Flüchtlinge nicht nur ihren Glauben ausüben, sie fanden auch Arbeit in der Textilproduktion. Tuch aus Leiden war in ganz Europa gefragt – ein Stoff, vergleichbar mit Flanell oder Loden. Da sie als Ausländer oftmals nur schlecht bezahlte Arbeiten verrichten durften und wegen des Einflusses, dem sie in den Niederlanden ausgesetzt waren, kamen viele von ihnen 1617 zu der Überzeugung, dass es für sie das Beste sei, in die Neue Welt überzusiedeln.

Was in Leiden an die Pilgrims erinnert

1 Stunde wegReise

Offene Kirchen 2021 – Die Mark Brandenburg erkunden

Kirche

So vielfältig, wie uns das Coronavirus bereits seit einem Jahr in unserem Denken, Fühlen und Handeln beeinträchtigt hat, es hat aber auch etwas Positives in uns ausgelöst: Unsere Sinne sind für Erkundenswertes in der nächsten Umgebung geschärft worden. Als wir vor 10 Jahren, im März 2011, mit unserer Homepage unter dem Motto „Einfach raus“ starteten, ahnten wir nicht, wie gern wir zehn Jahre später „einfach mal raus“ in unser nahes Umfeld starten würden. In den zurückliegenden 10 Jahren haben wir uns nicht nur auf die Tipps guter Reiseführer, Freunde und Kollegen verlassen.

Offene Kirchen – liebevoller Ratgeber

Reise

Osterspaziergang im Havelland

Lünow_Baum

Unser Osterspaziergang führt uns in diesem Jahr in das Havelland. Anders als Goethes Faust, der sich in seinem Osterspaziergang mit Wagner 1806 unter das promenierende Volk mischt, suchen wir die Natur pur mit ihrer Einsamkeit, ihrer Weite, ihrer überraschenden Flora und Fauna. Wir machen uns in den Naturpark Westhavelland um den Beetzsee auf. Und wie Goethe seinen Faust im Osterspaziergang sagen lässt: „Vom Eise befreyt sind Strom und Bäche, Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, …“ kommen wir an kleinen Bächen und großen Pfützen vorbei, in denen sich die Sonnenstrahlen spiegeln und prickelnde Glitzer auf der Wasseroberfläche hervorzaubern. Diesem Schauspiel schauen  wir gern einige Minuten zu.  Der Beetzsee gab der Gemeinde Beetzseeheide ihren Namen. Nach Ketzür, einem ihrer Ortsteile, zieht es uns. Ketzür ist Ausgangspunkt unseres Spaziergangs nach Lünow. 

Karte von Ketzür nach Lünow
Von Ketzür nach Lünow

Von Ketzür nach Lünow